Musik und Joggen gehört für viele zusammen. Aber so unterschiedlich wie die Musikgenres sind auch die verschiedenen Musik-Lauftypen. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Juke haben wir sechs Musik-Lauftypen identifiziert. Bist du der Musikmarathoni, der Albumläufer oder der Nicht-Musikläufer?

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Der Partyläufer


Der David Guetta unter den Läufern. Hat erschreckend gute Laune und erschreckend bunte Klamotten an, singt lauthals mit und macht unerwartet große Ausfallschritte. Die Hände trommeln zu Ibiza-Beats und die Kopfhörer sind größer als bei den meisten DJs.
Gern rempelt der Partyläufer auch unbeholfen andere Fußgänger an - entschuldigt sich aber jedes Mal ganz charmant. An roten Ampeln führt er kleine Tanz-Choreographien auf, was ihm einiges an Kleingeld einbringt, weil ihn Passanten versehentlich für einen Straßenmusiker halten.

Der Partyläufer macht zudem zwischendurch Fitnessübungen auf Spielplätzen und fällt nach 45 Minuten EDM-Running (Electronic Dance Music) erschöpft auf die Wiese. Nach kurzem Power-Nap geht's weiter in den Klub zum Feiern.

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Der Musikmarathoni


Hat Probleme, dreistündige Playlisten für seinen Long Jog zu erstellen, die auf Dauer nicht nerven und zu seiner Geschwindigkeit passen. Am Ende dauert die Erstellung seiner Marathontraining-Playlisten länger als sein Marathontraining, weshalb er schließlich kapituliert und seinen alten Radio-Walkman ausgräbt.
Da das Radio in Endlosschleife läuft, läuft auch er viel oft länger, als der Trainingsplan vorsieht. Immerhin: Die Leistung stimmt am Schluss.

Der Techie


Studiert vor der Wahl des Streaminganbieters Stiftung Warentest und entscheidet sich für den Testsieger.
Anschließend sortiert er alle 40.000 Millionen Songs vom Online-Anbieter Juke noch mal nach Beats per Minute (BPM) in einer Excel-Tabelle, damit sie zur Schrittfrequenz passen.
Die Musik hört er mit drahtlosen Bluetooth-In-Ear-Sport-Headset-Kopfhörern mit extralanger Akkulaufzeit und Kabel-Fernbedienung, zu denen er auch Rezensionen für seinen Blog schreibt (Foto: ISY).
Der Techie hat immer ein Solar-USB-Akku-Powerpack dabei. Man weiß ja nie. Und er trägt an beiden Armen Klettverschlusstaschen fürs Smartphone: fürs Geschäfts- und Privathandy - und das, obwohl Sonntag ist.

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An beiden Geräten laufen verschiedene Running-Apps, zur gegenseitigen Kontrolle. Die GPS-Uhr mit integrierter Herzfrequenzmessung ist brustseitig umgeschnallt. Nur an der Lauf-Technik muss er noch arbeiten.

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Der Albumläufer


Hört nicht Musik, weil er gerne läuft, sondern läuft, um Musik zu hören. Er hat eine ellenlange Liste von neuen Alben, die er mal durchhören will, aber zu Hause nerven die Kinder und der Partner und bei der Arbeit die Kollegen, die arbeiten wollen.

Der Albumläufer hängt drei bis vier Jahre hinter den Charts her, weil Joggen so anstrengend ist und er nicht so oft zum Laufen gekommen ist. Bei Neuerscheinungen bevorzugt er Alben, die kaum länger als 30 Minuten sind. Und er hört jedes Album nur bis Track 9, weil er dann schlapp macht. Liebt die 30-Sekunden-Vorhörfunktion.

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Der Boxenläufer


Relativ neue Spezies des Musikläufers im urban-hippen Umfeld. Statt Kopfhörern trägt der Boxenläufer eine kleine Minibox mit sich herum. So wie Jugendliche, die auf der Parkbank abhängen. Die Musik ist meist bass- und beatslastig und immer übersteuert.
Der Boxenläufer läuft extra langsam, damit man die Texte besser versteht ("Put Your Hands Up in the Air"). Die Box muss er alle 50 Meter in die andere Hand nehmen, weil sie doch schwerer ist als gedacht.

Größtes Problem: Bluetooth-Konnektivität und geringe Akkuleistung. Sie führen dazu, dass der Boxenläufer irgendwann mit Box, aber ohne Musik läuft. Dann wird das Musikgerät zur Hantel umfunktioniert.

Der Nicht-Musikläufer


Fragt sich ständig, warum es alle Welt schafft, mit Musik zu laufen, nur er nicht. Der Nicht-Musikläufer findet keine zum Laufstil passende Musik, weil sein Laufrhythmus so unrund ist. Beim Laufen gehe es schließlich darum, die Natur und die idyllische Umgebung wahrzunehmen.
Auch deshalb muss der Nicht-Musikläufer erstmal eine halbe Stunde mit dem Auto in den Wald fahren - was ihn nervt. Schließlich kann er auch während der Autofahrt keine Musik hören, weil es die Konzentration stört.
Irgendwann wird dann doch der Discman fürs Joggen aus der Schublade geholt. Doch aus irgendeinem Grund vertragen sich Laufen und CDs nicht. Das könnte auch am unrunden Laufstil liegen.

Das Entertainmaint-Portal Juke wurde von Stiftung Warentest mit einer 1,8 bewertet und ist somit Testsieger unter den Musikstreaming-Diensten 2016. Die große Auswahl von 40 Millionen Songs und der gute Kundenservice gaben den Ausschlag. www.juke.com

Wer es doch ein bisschen ehrgeiziger mag: "Laufen und Trainieren - die besten Lauftrainings der Welt" (E-Book von Achim Achilles und Frank Joung, Affiliate-Link)

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