Häufig sind wir der Meinung, die richtige App auf dem Smartphone würde schon ausreichen, um uns und unser Rad auf den rechten Pfaden zu halten. Dabei bleibt unter Umständen jedoch die Sicherheit zurück, welche im Straßenverkehr in jedem Fall gewährleistet werden sollte. Worauf ist also zu achten, um sicher ans Ziel zu kommen?

Die Sicherheit am Lenker

Generell ist der Einsatz eines Handys zur Navigation auf dem Fahrrad nicht unproblematisch. Denn eigentlich ist die Benutzung von Smartphones am Lenker ebenso verboten, wie das Telefonieren während der Autofahrt. Lediglich zu Zwecken der Navigation darf es deshalb verwendet werden, solange es nicht stetig in einer Hand gehalten wird. Um also auch den Wünschen des Gesetzgebers nachkommen zu können, ist es entscheidend, über die passende Halterung am Lenker zu verfügen. Denn erst durch diesen Schritt wird überhaupt die legale Nutzung des Geräts ermöglicht. Wer sich deshalb dafür entscheidet, das Handy als Kopilot einzusetzen, sollte sich zunächst um die passende Halterung bemühen. Damit bleibt das Display stets im Blick und schränkt zumindest das sichere Lenken im Straßenverkehr auf diese Weise nicht ein.

Worauf ist bei der Befestigung zu achten?

Viele aktive Radler werden bereits wissen, worauf es bei der passenden Befestigung ankommt. Diese lässt sich jedoch nicht immer perfekt realisieren, was an der unterschiedlichen Bauweise der Smartphones liegt. Verschieben sich beispielsweise die Seitentasten beim neuen iPhone 8, müssen erst neue passende Halterungen produziert werden, um eine sichere Nutzung zu gewährleisten. Im besten Fall ist das Gerät sicher fixiert, wobei sich die Seitentasten noch immer bedienen lassen. Um nun auch längere Touren ohne die dauernde Sorge um das teure Smartphone am Lenker absolvieren zu können, hilft ein spezieller Schutz vor Regen und Staub. Für die Sicherheit auf dem Rad vor diesen Widrigkeiten ist es zu empfehlen, die angegebene Schutzklasse der Hersteller in den Blick zu nehmen. Schließlich gibt diese darüber Auskunft, welche Umstände für das Smartphone noch sicher sind.

Die passende Halterung

Wer den Kauf der passenden Halterung im Internet vornimmt, muss genau über die Maße des Handys Bescheid wissen. Ansonsten kann es durchaus sein, dass zu einem späteren Zeitpunkt die sichere Befestigung darunter leidet. Eine Alternative stellen universale Handyhalterungen dar, die sich für alle Geräte der gängigen Größe eignen. Das wohl bekannteste Beispiel ist das Produkt "Finn", welches in Österreich entwickelt wurde. Dort sorgen lediglich vier Gummigurte an den Ecken dafür, dass das Smartphone sicher in seiner Position am Lenker verankert ist. Selbst wilde Fahrten auf dem Mountainbike sollen nach den Angaben der Hersteller so kein Problem mehr darstellen.

Woher kommt der Strom?

Selbst für die Stromversorgung des Smartphones, welche bei längeren Touren durchaus eine Rolle spielt, haben sich die Hersteller inzwischen Gedanken gemacht. Neben den externen Akkus, welche die bekanntere Lösung des Problems darstellen, kann auch ein klassischer Nabendynamo den Strom durch die Kraft der Pedale selbst erzeugen. Mit einem passenden Umwandler und einem kleinen Speicher zum kontinuierlichen Laden versehen lässt sich das Smartphone so auf absolut ökologische Weise aufladen. Selbst stundenlanges Navigieren stellt so kein Problem mehr dar.