Wanderweg Gerolstein Vulkaneifelkreis

Höhenprofil (366 m bis 636 m)

Höhendifferenz

269 m

Gesamtanstieg

841 m

Gesamtabstieg

775 m

GPSies-Index 7,34


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
24,58 km
Geo-Koordinaten
500
Angezeigt
109 mal
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17 mal

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Landschaft
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Einweg-Strecke

24,58 km

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Beschreibung der Strecke

Langsam erreichen wir eine Kilometerzahl die es nicht mehr lohnend erscheinen lässt mit zwei Autos zum Ausgangs- und Endpunkt der Eifelsteigetappe zu fahren. Zudem gibt es zwischen Gerolstein und Daun eine gute Busverbindung mit der Linie 500. Diese fährt allerdings nur alle zwei Stunden. Deshalb fahren wir nach Daun, steigen in den Bus, um dann ohne Zeitdruck nach Daun zurückzuwandern, oder sagt man da auf neudeutsch schon back zu tracken.

Daun ist nicht schön. Vielleicht um die Burg herum. Aber nicht da wo die Menschen leben. An der Bushaltestelle hat man den Eindruck, dass jeder viel zu früh da ist, damit er auch bloß nicht den Bus verpasst. Sonst gibt es hier ja gar kein Fortkommen. Egal. Wir wollen ja nach Gerolstein.

Gerolstein ist auch nicht schön. Nach der angenehmen Busfahrt sehen wir als erstes auf die Fabrik mit dem sprudelnden Nass, die dem Ort den Namen gibt. Oder war das umgekehrt. Gerol weiß ich jetzt nicht, was das heißt. Aber Stein, das ist sofort klar. Wenn man in die anvisierte Innenstadt möchte, rennt man direkt gegen eine Wand. Aber irgendwann findet man den – nicht sofort ersichtlichen – Treppengang der in die City führt. Und damit zum Einstieg in den Eifelsteig. So schnell wie möglich. Denn die Innenstadt sieht auch trostlos aus. So mag man die Eifel nicht haben. Aber so ist sie halt auch.

Nun gut. Nichts wie rauf auf den Burgberg. Für die erste 25 Kilometer-Tour schon anstrengend. Aber wir wussten da ja noch nicht was uns erwartet. Auf dem Weg nach Neroth geht es noch einige Male rauf und runter. Durch schöne Wälder. Vermost und lichtdurchflutet. Wie man sich Wald vorstellt. Über weitläufige Wiesen mit hübschen Blumen. Vorbei an Weiden und Feldern. Also alles so wie man sich das wünscht. Wieder versöhnt mit der Eifel.

Es fehlt ein wenig an Höhepunkten. Dafür kann man die Gedanken schweifen lassen. Außer wenn es mal wieder Hügel hoch geht. Matschig und glatt. Im Gegensatz zum schönen Wetter Heute hat es wohl Gestern viel geregnet. Wer da schlechte Schuhe hat sieht alt aus, auch wenn er der jüngste ist.

  Einer der Höhepunkte ist ein Hochstand, der empfohlen wird um die Kegel der Vulkaneifel zu sehen. Eine bayerische Wandergruppe ist schon ganz verzückt. Berge haben die ja selber. Aber Vulkankegel. Das gibt’s nur hier. Also nach kurzer Pause nichts wie rauf. Wir schauen links, rechts und weit. Und. Wie sehen jetzt Vulkankegel aus? Ich mutmaße das es die hügelig, bewaldeten Hubbel in der Landschaft sind. Und unser jüngster Mitwanderer meint nur, dass ihm das egal sei. Er nur hofft nur, dass er nicht auf einen hinauf muss. Ahnt aber wohl selber schon, dass er muss.

Alle sind froh, in Neroth angekommen zu sein. Pause in der Mausefalle. Putzig aufgemachtes Kaffee mit guter Kuchenauswahl und vor allem gutem Kaffe, was nicht immer zu erwarten ist. Und humorigen Figürchen, zwei eigenen Bächen mit Enten. Wie gesagt alles mit dem putzigen Flair der Eifel, der doch immer ein bisschen herbe bleibt.

Man ist sich einig. Ausnahmsweise gehen wir mal die beschriebene Abkürzung. Anders würde man wieder den Weg zurückgehen müssen. Da war aber nichts zu sehen. Also ab geht’s, vielmehr auf geht’s. Und wie beschrieben steil. Und wenn man meint das war’s kommt es noch besser. Und noch besser, wenn man unachtsam einer andern Gruppe folgt und die noch im Berg ganz toll überholt. Und am Ende bemerkt: Jetzt haben wir doch die Abzweigung verpasst und sind schon wieder in Neroth. Was wir auch der anderen Gruppe mitteilen, die jetzt uns blind gefolgt ist. Also noch ein Zusatzaufstieg zum erwähnten Zusatzaufstieg, der vor einem neuerlichen Aufstieg liegt. Jetzt haben wir schon dreimal an Stelle von zweimal gedacht es geht nicht mehr höher.

Vor Daun geht es über einen guten Waldweg bergab. Und zu einem kleinen Picknick-Platz wo man eine gute Sicht über ganz Daun hat. Na ja, wie gesagt: Die Burg sieht ja ganz schön aus.

Vorbei an gelangweilten Jugendlichen die auch nicht anders sind als gelangweilte Jugendliche wo anders sind, sind wir doch froh, endlich am   Ziel angekommen zu sein. Und denken doch schon wieder an die nächste Tour. Der Eifelsteig lässt einen nicht los. Jetzt kommt sie ja erst, die sagenumwobene Vulkaneifel. Die Kegel haben wir ja schon gesehen.

Bilder / Videos

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Mehr Eigenschaften
eben  hügelig  beschildert/mark.  einsam, ruhig  belebt, bevölkert  geplant  GPS erfasst  historisch  fest  weich  rau  glatt  steinig  ausgewaschen  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Straße  Schotterweg / Sandweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 50°13.407' E 6°39.675'
N 50°13'24.479" E 6°39'40.510"
N +50.2234664 E +6.66125292

Koordinaten des Endpunktes

N 50°11.958' E 6°49.454'
N 50°11'57.502" E 6°49'27.267"
N +50.1993062 E +6.82424088

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