Wanderung Wiesbaden Wiesbaden

Höhenprofil (83 m bis 238 m)

Höhendifferenz

155 m

Gesamtanstieg

63 m

Gesamtabstieg

171 m

GPSies-Index 1,64


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
11,49 km
Geo-Koordinaten
221
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Landschaft
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Einweg-Strecke

11,49 km

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Beschreibung der Strecke

Jubiläums-Rundweg Teil: 1 - Naturfreundehaus Heidehäuschen – Schloss Freudenberg – Schierstein – Schloss Biebrich – Landesdenkmal

Ausgangspunkt: Naturfreundehaus Heidehäuschen, zu erreichen mit dem Bus der Linien 23 und 24, Haltestelle Märchenland

Wir beginnen unsere Rundwanderung am Naturfreundehaus Heidehäuschen.Die Schiersteiner NaturFreunde errichteten 1929 bis 1931 in rund 4.000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden in Holzblockbauweise ein Naturfreundehaus, das Heidehäuschen, mit Küche, Veranstaltungsraum, Übernachtungsmöglichkeiten sowie einem Raum zur Unterbringung einer Naturwissenschaftlichen Sammlung im ‚Stadtwald Wiesbaden Schierstein’, dem Freudenberg. Das Heidehäuschen wurde 1933 beschlagnahmt, die mühsam zusammengetragene naturwissenschaftliche Sammlung wurde von der SA zerstört. Den Naturfreunden wurde untersagt das Gelände zu betreten, das Gelände verwilderte daraufhin und das Gebäude verfiel.1955 erfolgte die Einweihung des neuen Heidehäuschens, welches mit mehreren An- und Umbauten versehen noch heute als Vereinsheim und Übernachtungsmöglichkeit insbesondere für Kinder- und Jugendgruppen genutzt wird. Hier am Naturfreundehaus überqueren wir die Freudenbergstraße am Fußgängerüberweg und gelangen zum Eingang von Schloss Freudenberg.Das 1904 vom Architekten Paul Schultze-Naumburg erbaute Schloss, eigentlich eine repräsentative Villa, wurde von dem Erbauer-Ehepaar James Pitcairn-Knowles und Marie Eugénie Victoria Guérinet nur bis zum Jahr 1908 bewohnt. Danach nutzte der Landkreis Essen das Anwesen als Kinderheim. Im Dritten Reich gehörte das Schloss zum ‚Lebensborn’, einem Verein, dessen Ziel es unter anderem war, die Geburtenrate ‚arischer’ Kinder auch durch außereheliche Beziehungen zu fördern. Nach Ende des Krieges nahmen die amerikanischen Streitkräfte von dem Schloss Besitz. Später verwahrloste es zunehmend bis Schloss und Park zu einem ‚Erfahrungsfeld der Sinne und des Denkens’ durch den Verein Gesellschaft Natur & Kunst übernommen und ausgebaut wurde. Bei einem Besuch kann man die eigene Wahrnehmung erfahren und überprüfen.Wir gehen um das Schloss herum, durch den Park abwärts und gelangen auf einen Feldweg, den wir nach rechts gehen. Der Weg ist als Zubringer zum ‚Rheinsteig’ gekennzeichnet. Der Weg verläuft dann nach links zur ‚Apfelweinstube zum Himmelreich’. Dort angekommen, gehen wir um das Grundstück herum und gehen einen steilen Wiesenweg hinab.Auf einem Asphaltweg angekommen, gehen wir links hinunter. Hier erreichen wir den ‚Rheingauer Riesling-Pfad’, der mit einem Weinglas ausgeschildert ist und verbleiben auf diesem Weg zum Schloss Biebrich (Auf der gleichen Route führt bis zum Schiersteiner Hafen auch der Hessenweg 7 (H7)). Dieser Weg führt uns zunächst durch Weinberge, Obstbaumwiesen und Kleingärten in das Lindenbachtal. Hier befinden wir uns in der Nähe der Autobahn A66, die wir unterqueren müssen. An der Bahnlinie Wiesbaden-Koblenz gehen wir nach rechts und gleich wieder nach links durch die Bahnunterführung. Jetzt laufen wir dem Lindenbach entlang, überqueren die Söhnleinstraße und gelangen in das so genannte ‚Lindenviertel’ von Schierstein. Die Straße ‚Am Lindenbach’ führt uns direkt zum Schiersteiner Hafen.Der Schiersteiner Hafen ist heute ein Wassersportzentrum und Naherholungsgebiet für Wiesbaden und die Region. Direkt am Hafenrundweg in der Wilhelm-Loos-Anlage steht eine Nachbildung der Schiersteiner Jupitersäule, ein Monument römischer Götterverehrung. Sie wurde 1889 bei Bauarbeiten an der unteren Freudenbergstraße in 5 Metern Tiefe gefunden und stammt aus dem Jahr 221 vor unserer Zeitrechnung. Das Original wird im Wiesbadener Museum aufbewahrt.Wir gehen nach rechts und umrunden den Westhafen, das Domizil der hiesigen Wassersportvereine. Bei der Hafenumrundung erreichen wir die Dyckerhoffbrücke, welche die Hafeneinfahrt überspannt und deren Bau es seit 1967 ermöglicht, rund um den Schiersteiner Hafen zu gehen.Die Brücke ist ein Geschenk der Fa. Dyckerhoff anlässlich ihres 100-jährigen Firmenjubiläums und ist ein viel bewundertes Bauwerk und Schiersteiner Wahrzeichen. Von der Brücke hat man einen herrlichen Ausblick auf den Rhein, Hafen, Schierstein, Taunus sowie nach Biebrich, Mainz und den Rheingau. An der Hafeneinfahrt befindet sich die Rettungsstation der DLRG.Wir setzen unseren Weg über die Bismarcksaue in Richtung Biebrich fort und laufen unter der Autobahnbrücke Wiesbaden – Mainz durch. Jetzt geht der Weg am Rhein entlang mit Blick auf die Rettbergsaue und ihr Freizeitgelände. Über eine Platanen-Allee erreichen wir das direkt am Rhein gelegene Schloss Biebrich. Von der Treppe bietet sich ein schöner Blick auf den Rhein und den Schiffsverkehr.Das Schloss Biebrich wurde nach dem Vorbild von Versailles gebaut. Es entstand in Teilabschnitten von 1700 – 1744 und gehört heute zu den bedeutendsten Barockschlössern am Rhein. Das Schloss, einst Residenz der nassauischen Herzöge, wird heute überwiegend zu Repräsentationszwecken der Hessischen Landesregierung genutzt und ist außerdem Sitz des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen.Wir betreten den im englischen Landschaftsstil angelegten Schlosspark an der Ostseite des Schlosses. Im Schlosspark – unmittelbar am Weiher gelegen – wurde 1806 die Mosburg errichtet. Sie ist eine künstliche, romantische Ruine, in welcher früher das Biebricher Heimatmuseum untergebracht war. Im Schlosspark kann man auch die wild lebenden Alexander-Sittiche gut beobachten, die in den hohen Bäumen des Parks zu Hause sind.Wir verlassen den Schlosspark am Nordportal, überqueren die Äppelallee und gelangen neben der Gaststätte Schlosspark durch eine Bahnunterführung in die so genannte ‚Gibb’, bekannt durch die ’Gibber Kerb’, die alljährlich seit 1909 im Mosbachtal stattfindet. In der Gibb gehen wir durch die Bachgasse, die Bleichwiesenstraße und kommen zur Tannhäuserstraße, die wir nach rechts weitergehen, bis zur Gabelsbornstraße. Hier gehen wir unter der Autobahn-Unterführung durch und gelangen gleich rechts an einen Fußgängerweg, der uns zur Volkerstraße führt. Dort angekommen ein kleines Stück nach links gehen und wir befinden uns gegenüber der Richard-Wagner-Anlage. Durch die kleine aber schöne Parkanlage gelangen wir auf die Biebricher Höhe und zur Biebricher Allee. Hier stehen wir dem Empfangs- und Verwaltungsgebäude der Sektkellerei Henkell direkt gegenüber. Auf unserer Seite, links befindet sich das Landesdenkmal für Adolph, den letzten Herzog von Nassau und Großherzog von Luxemburg. Es wurde im Jahre 1909 durch eine Bürgerinitiative errichtet. Von dort hat man einen schönen Blick auf den Rheingau und das Rheintal.Wir beenden hier die 1. Teilstrecke des Jubiläumsrundweges ‚Rund um Wiesbaden’. An der Bushaltestelle Landesdenkmal sind die Buslinien 4 und 14 zu erreichen.

NaturFreunde in Wiesbaden‚

Den arbeitenden Menschen aus grauen Städten den Zugang zur Natur zu erschließen’, war das Ziel der Gründergeneration der Naturfreunde-Bewegung. 1895 schlossen sich die ersten Naturfreunde zusammen, um die Natur als Quelle der Erholung zu erkunden und sich anzueignen, zusammenzutreffen, sich fortzubilden und Aktivitäten zu organisieren. Eine wichtige Komponente war das Recht des freien Zugangs zur Natur für alle (gegen die bürgerlich-privaten Interessen der Großgrundbesitzer und existierenden Wander-, Bergsteiger- und Sportvereine, die den Arbeiter/-innen die Mitgliedschaft verwehrten).In Wiesbaden gründeten sich die NaturFreunde am 26. August 1912. 12 Jahre später, am 13. Juli 1924, folgte die Gründung einer weiteren NaturFreundegruppe in der damals noch selbständigen Gemeinde Schierstein. Die beiden Ortsgruppen schlossen sich am 8. Mai 2009 zu dem Verein: NaturFreunde Deutschlands, Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur, Ortsgruppe Wiesbaden 1912 und Schierstein 1924 e.V. (Kurzbezeichnung: NaturFreunde in Wiesbaden e.V.) zusammen. Wir NaturFreunde sind ein Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur. Aus der sozialistischen Arbeiterbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts hervorgekommen, treten wir ein:

• für eine Welt ohne Kriege,

• gegen Ausbeutung und Unterdrückung,

• für soziale Gerechtigkeit,

• für demokratische Strukturen in allen Lebensbereichen,

• für die Achtung und Erhaltung der natürlichen LebensgrundlagenWir NaturFreunde in Wiesbaden organisieren gemeinsam Wanderungen, Rad- und Skitouren, Freizeiten, kulturelle Veranstaltungen und engagieren uns im Umweltschutz.

Mehr Eigenschaften
hügelig  beschildert/mark.  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg 
sagt

Jubiläums-Rundweg Teil: 1Naturfreundehaus Heidehäuschen – Schloss Freudenberg – Schierstein – Schloss Biebrich – LandesdenkmalStrecke: ca. 11 kmDauer: ca. 3 ¼ StundenAusgangspunkt: Naturfreundehaus Heidehäuschen, zu erreichen mit dem Bus der Linien 23 und 24, Haltestelle MärchenlandWir beginnen unsere Rundwanderung am Naturfreundehaus Heidehäuschen.Die Schiersteiner NaturFreunde errichteten 1929 bis 1931 in rund 4.000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden in Holzblockbauweise ein Naturfreundehaus, das Heidehäuschen, mit Küche, Veranstaltungsraum, Übernachtungsmöglichkeiten sowie einem Raum zur Unterbringung einer Naturwissenschaftlichen Sammlung im ‚Stadtwald Wiesbaden Schierstein’, dem Freudenberg. Das Heidehäuschen wurde 1933 beschlagnahmt, die mühsam zusammengetragene naturwissenschaftliche Sammlung wurde von der SA zerstört. Den Naturfreunden wurde untersagt das Gelände zu betreten, das Gelände verwilderte daraufhin und das Gebäude verfiel.1955 erfolgte die Einweihung des neuen Heidehäuschens, welches mit mehreren An- und Umbauten versehen noch heute als Vereinsheim und Übernachtungsmöglichkeit insbesondere für Kinder- und Jugendgruppen genutzt wird. Hier am Naturfreundehaus überqueren wir die Freudenbergstraße am Fußgängerüberweg und gelangen zum Eingang von Schloss Freudenberg.Das 1904 vom Architekten Paul Schultze-Naumburg erbaute Schloss, eigentlich eine repräsentative Villa, wurde von dem Erbauer-Ehepaar James Pitcairn-Knowles und Marie Eugénie Victoria Guérinet nur bis zum Jahr 1908 bewohnt. Danach nutzte der Landkreis Essen das Anwesen als Kinderheim. Im Dritten Reich gehörte das Schloss zum ‚Lebensborn’, einem Verein, dessen Ziel es unter anderem war, die Geburtenrate ‚arischer’ Kinder auch durch außereheliche Beziehungen zu fördern. Nach Ende des Krieges nahmen die amerikanischen Streitkräfte von dem Schloss Besitz. Später verwahrloste es zunehmend bis Schloss und Park zu einem ‚Erfahrungsfeld der Sinne und des Denkens’ durch den Verein Gesellschaft Natur & Kunst übernommen und ausgebaut wurde. Bei einem Besuch kann man die eigene Wahrnehmung erfahren und überprüfen.Wir gehen um das Schloss herum, durch den Park abwärts und gelangen auf einen Feldweg, den wir nach rechts gehen. Der Weg ist als Zubringer zum ‚Rheinsteig’ gekennzeichnet. Der Weg verläuft dann nach links zur ‚Apfelweinstube zum Himmelreich’. Dort angekommen, gehen wir um das Grundstück herum und gehen einen steilen Wiesenweg hinab.Auf einem Asphaltweg angekommen, gehen wir links hinunter. Hier erreichen wir den ‚Rheingauer Riesling-Pfad’, der mit einem Weinglas ausgeschildert ist und verbleiben auf diesem Weg zum Schloss Biebrich (Auf der gleichen Route führt bis zum Schiersteiner Hafen auch der Hessenweg 7 (H7)). Dieser Weg führt uns zunächst durch Weinberge, Obstbaumwiesen und Kleingärten in das Lindenbachtal. Hier befinden wir uns in der Nähe der Autobahn A66, die wir unterqueren müssen. An der Bahnlinie Wiesbaden-Koblenz gehen wir nach rechts und gleich wieder nach links durch die Bahnunterführung. Jetzt laufen wir dem Lindenbach entlang, überqueren die Söhnleinstraße und gelangen in das so genannte ‚Lindenviertel’ von Schierstein. Die Straße ‚Am Lindenbach’ führt uns direkt zum Schiersteiner Hafen.Der Schiersteiner Hafen ist heute ein Wassersportzentrum und Naherholungsgebiet für Wiesbaden und die Region. Direkt am Hafenrundweg in der Wilhelm-Loos-Anlage steht eine Nachbildung der Schiersteiner Jupitersäule, ein Monument römischer Götterverehrung. Sie wurde 1889 bei Bauarbeiten an der unteren Freudenbergstraße in 5 Metern Tiefe gefunden und stammt aus dem Jahr 221 vor unserer Zeitrechnung. Das Original wird im Wiesbadener Museum aufbewahrt.Wir gehen nach rechts und umrunden den Westhafen, das Domizil der hiesigen Wassersportvereine. Bei der Hafenumrundung erreichen wir die Dyckerhoffbrücke, welche die Hafeneinfahrt überspannt und deren Bau es seit 1967 ermöglicht, rund um den Schiersteiner Hafen zu gehen.Die Brücke ist ein Geschenk der Fa. Dyckerhoff anlässlich ihres 100-jährigen Firmenjubiläums und ist ein viel bewundertes Bauwerk und Schiersteiner Wahrzeichen. Von der Brücke hat man einen herrlichen Ausblick auf den Rhein, Hafen, Schierstein, Taunus sowie nach Biebrich, Mainz und den Rheingau. An der Hafeneinfahrt befindet sich die Rettungsstation der DLRG.Wir setzen unseren Weg über die Bismarcksaue in Richtung Biebrich fort und laufen unter der Autobahnbrücke Wiesbaden – Mainz durch. Jetzt geht der Weg am Rhein entlang mit Blick auf die Rettbergsaue und ihr Freizeitgelände. Über eine Platanen-Allee erreichen wir das direkt am Rhein gelegene Schloss Biebrich. Von der Treppe bietet sich ein schöner Blick auf den Rhein und den Schiffsverkehr.Das Schloss Biebrich wurde nach dem Vorbild von Versailles gebaut. Es entstand in Teilabschnitten von 1700 – 1744 und gehört heute zu den bedeutendsten Barockschlössern am Rhein. Das Schloss, einst Residenz der nassauischen Herzöge, wird heute überwiegend zu Repräsentationszwecken der Hessischen Landesregierung genutzt und ist außerdem Sitz des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen.Wir betreten den im englischen Landschaftsstil angelegten Schlosspark an der Ostseite des Schlosses. Im Schlosspark – unmittelbar am Weiher gelegen – wurde 1806 die Mosburg errichtet. Sie ist eine künstliche, romantische Ruine, in welcher früher das Biebricher Heimatmuseum untergebracht war. Im Schlosspark kann man auch die wild lebenden Alexander-Sittiche gut beobachten, die in den hohen Bäumen des Parks zu Hause sind.Wir verlassen den Schlosspark am Nordportal, überqueren die Äppelallee und gelangen neben der Gaststätte Schlosspark durch eine Bahnunterführung in die so genannte ‚Gibb’, bekannt durch die ’Gibber Kerb’, die alljährlich seit 1909 im Mosbachtal stattfindet. In der Gibb gehen wir durch die Bachgasse, die Bleichwiesenstraße und kommen zur Tannhäuserstraße, die wir nach rechts weitergehen, bis zur Gabelsbornstraße. Hier gehen wir unter der Autobahn-Unterführung durch und gelangen gleich rechts an einen Fußgängerweg, der uns zur Volkerstraße führt. Dort angekommen ein kleines Stück nach links gehen und wir befinden uns gegenüber der Richard-Wagner-Anlage. Durch die kleine aber schöne Parkanlage gelangen wir auf die Biebricher Höhe und zur Biebricher Allee. Hier stehen wir dem Empfangs- und Verwaltungsgebäude der Sektkellerei Henkell direkt gegenüber. Auf unserer Seite, links befindet sich das Landesdenkmal für Adolph, den letzten Herzog von Nassau und Großherzog von Luxemburg. Es wurde im Jahre 1909 durch eine Bürgerinitiative errichtet. Von dort hat man einen schönen Blick auf den Rheingau und das Rheintal.Wir beenden hier die 1. Teilstrecke des Jubiläumsrundweges ‚Rund um Wiesbaden’. An der Bushaltestelle Landesdenkmal sind die Buslinien 4 und 14 zu erreichen. NaturFreunde in Wiesbaden‚Den arbeitenden Menschen aus grauen Städten den Zugang zur Natur zu erschließen’, war das Ziel der Gründergeneration der Naturfreunde-Bewegung. 1895 schlossen sich die ersten Naturfreunde zusammen, um die Natur als Quelle der Erholung zu erkunden und sich anzueignen, zusammenzutreffen, sich fortzubilden und Aktivitäten zu organisieren. Eine wichtige Komponente war das Recht des freien Zugangs zur Natur für alle (gegen die bürgerlich-privaten Interessen der Großgrundbesitzer und existierenden Wander-, Bergsteiger- und Sportvereine, die den Arbeiter/-innen die Mitgliedschaft verwehrten).In Wiesbaden gründeten sich die NaturFreunde am 26. August 1912. 12 Jahre später, am 13. Juli 1924, folgte die Gründung einer weiteren NaturFreundegruppe in der damals noch selbständigen Gemeinde Schierstein. Die beiden Ortsgruppen schlossen sich am 8. Mai 2009 zu dem Verein: NaturFreunde Deutschlands, Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur, Ortsgruppe Wiesbaden 1912 und Schierstein 1924 e.V. (Kurzbezeichnung: NaturFreunde in Wiesbaden e.V.) zusammen. Wir NaturFreunde sind ein Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur. Aus der sozialistischen Arbeiterbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts hervorgekommen, treten wir ein:• für eine Welt ohne Kriege,• gegen Ausbeutung und Unterdrückung,• für soziale Gerechtigkeit,• für demokratische Strukturen in allen Lebensbereichen,• für die Achtung und Erhaltung der natürlichen LebensgrundlagenWir NaturFreunde in Wiesbaden organisieren gemeinsam Wanderungen, Rad- und Skitouren, Freizeiten, kulturelle Veranstaltungen und engagieren uns im Umweltschutz.

Verfasst am 02.04.12 04:38


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Koordinaten des Startpunktes

N 50°04.018' E 8°10.918'
N 50°4'01.106" E 8°10'55.135"
N +50.0669740 E +8.18198204

Koordinaten des Endpunktes

N 50°03.260' E 8°14.588'
N 50°3'15.631" E 8°14'35.291"
N +50.0543421 E +8.24313640

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