Wanderung

Höhenprofil (239 m bis 1.783 m)

Höhendifferenz

1.544 m

Gesamtanstieg

9.365 m

Gesamtabstieg

9.377 m

GPSies-Index 65,36 ClimbByBike-Index 430,08 Fiets-Index 1,36


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
415,77 km
Geo-Koordinaten
4450
Wegepunkte
10
Angezeigt
340 mal
Herunter geladen
32 mal

Bewertungen

Landschaft
(1)
Anspruch / Kondition
(1)
Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Rundkurs

415,77 km

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Beschreibung der Strecke

2 wöchige Tour durch die Karpaten 400km und ca 14000 hm.

25.7.2011 – 6.8.2011

Ein kleiner Abriss meiner Karpatentour mit dem MTB durch Rumänien.

Die ersten 5 Tage ging's auf 1400m, wo wir nur einsame Dörfer, ohne Infrastruktur antrafen, in denen Menschen leben die ihre Natürlichkeit und Freundlichkeit bewahrt haben. Sie sind hilfsbereit und fröhlich, zufrieden und reich an Gastfreundschaft. Eine Begrüßung mit selbst-gebranntem, war selbstverständlich und durfte nicht abgelehnt werden. No Roc (Prost)

Bei Regen und Sonne waren wir unterwegs und fuhren zum Teil in sehr schwerem Gelände über die weiten Hügel und Berge mit ihren herrlich bunten Wiesen und weiten dichten Wäldern. Die paar Regentage waren eine Härteprüfung die wir alle gut gemeistert haben. Abends raus aus den nassen Klamotten und morgens rein in die nassen mit Schlamm getränkten Klamotten. Irgendwann gewöhnt man sich daran und wird   durch die schöne Landschaft mit ihrer Vielfalt an Blumenwiesen entschädigt. Holz scheint hier das kostbarstes Produkt zu sein aus dem viele traditionelle Häuser bestehen. Die Kirchen werden ebenfalls kunstvoll aus Holz mit prunkvollen Schnitzereien erstellt. Es sind wahre Meister im Holzbau.

In den größeren Dörfern stehen viele Neubauruinen die von ausgewanderten Arbeitern in den Ferien errichtet werden und so die Landschaft über Jahrzehnte unvollendet schmücken.

Botiza, Sieu, Sapanta, Baia Mare waren die größeren Orte der Provinz Maramures.

Die Bergbauern mähten ihre Wiesen mit der Sense und brachten das Heu per Pferdewagen zu Tal. Gefällte Bäume wurden ebenfalls per Pferdewagen zu Tal befördert, hierbei wird die Bremse des Wagens fest angezogen, damit er in diesem steilen Gelände nicht Fahrt aufnimmt.

In dieser Bergregion bestehen die Tracks oft aus steilen Furchen die nur schwer zu befahren und nicht selten nur ein Schieben zuließen. Schon am 2. Tag schoben wir ca. 400hm bis zur 1200m Grenze, wo uns überraschend Nebel, Donner, Blitz und Regen begrüßte. Wir entschieden uns den Kamm nicht zu überqueren, da es zu gefährlich war, denn der Nebel nahm uns jegliche Sicht und so zogen wir die Abfahrt in diesem steilen steinigen Gelände, das mehr einem Flussbett glich, vor. Von Minute zu Minute nahmen die Wassermassen zu und wir mussten schleunigst den Pfad finden der ins Tal führte. Auch das noch, Roccos Mantel explodierte an den scharfen Steinkanten. Zum Glück hatten wir Ersatz dabei. Bei strömenden Regen und 10°C wechselten wir den Mantel. Im Tal angekommen, fanden wir eine sehr komfortable Unterkunft, wo wir unsere Räder vom Schlamm befreien konnten. Sogar unsere Wäsche wurde uns in der Maschine gewaschen. Welch Luxus der nicht immer selbstverständlich war.

Verschmutzt wie wir oft waren, suchten wir bei einbrechender Dunkelheit nach Unterkunft und fanden diese meist in privaten Häusern. Ehebetten, Kinderzimmer und Wohnzimmercouch wurden kurzerhand bereitgestellt. Auch das Abendessen war immer eine Überraschung das reichlich und schmackhaft war. Alles aus eigener Produktion. Die Hauptmahlzeit Polenta, wurde Morgens, Mittags und Abends mal mit Spiegelei, Speck, mal mit   Bratwürste serviert. Tja, wer's mag..:-)

Es war der absolute Härtetest für Mensch und Maschine, denn nicht selten saßen wir 8 Std. im Sattel.

Dabei hat sich mir ein Motto eingeprägt: „schlimmer geht immer“.   Ein Sattelbruch, einige Platten und ein zerfetzter Mantel sowie abgefahrene   Bremsbeläge, waren unsere Bilanz.

Das einzige Karbonrad der 5000,-€ Klasse hat völlig versagt, Oliver schob es lieber im schweren Gelände da er schon einen Knacks in der Gabel vermutete.

In den Höhenlagen, wo die Schäfer ihre Herden halten, wurden wir des Öfteren von wilden Hunden attackiert. Ruhig und bedacht mussten wir sie nur nahe genug an uns heran lassen, um sie dann mit einer Brise Pfefferspray in die Flucht zu schlagen. Sogar diese aggressiven Hunde, die uns nun des Öfteren begegneten, waren lernwillig, denn einmal die Erfahrung mit Pfefferspray gemacht, scheuten sie bei wiederholter Begegnung die Attacke.

Alles in allem war es eine sehr interessante Erfahrung die ich mit meinen 61J nicht missen möchte. Alle Touren wurden zum aller ersten Male gefahren und waren voll von Überraschungen. Wenn wir gewusst hätten was uns erwartet, wir hätten die ein oder andere Tour sicherlich gemieden.

Die Gruppe war ein tolles Team, das harmonierte und gut zusammen hielt.

Die anderen Biker waren im Alter zw. 30 u 40, da hieße es dranbleiben für mich, denn die gaben ein ordentliches Tempo vor.

Tour 1 machten wir   214km und 7969hm, Variante übers Skigebiet 236km / 8630hm

Tour 2 machten wir   206km und 5876hm

http://www.kette-rechts-reisen.de/

Mehr Eigenschaften
bergig  einsam, ruhig  GPS erfasst  fest  weich  steinig  ausgewaschen  Querfeldein  Pfad / Fußweg  Singletrail  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Schotterweg / Sandweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 47°39.167' E 23°49.544'
N 47°39'10.021" E 23°49'32.657"
N +47.6527837 E +23.8257381

Koordinaten des Endpunktes

N 47°39.167' E 23°49.558'
N 47°39'10.076" E 23°49'33.531"
N +47.6527989 E +23.8259810

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