Wanderweg Hürtgenwald Reg.-Bez. Köln

Höhenprofil (277 m bis 428 m)

Höhendifferenz

151 m

Gesamtanstieg

503 m

Gesamtabstieg

372 m

GPSies-Index 5,16


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
13,38 km
Geo-Koordinaten
304
Angezeigt
1362 mal
Herunter geladen
154 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Strecken-Beschreibung
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Einweg-Strecke

13,38 km

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Beschreibung der Strecke

Auf den Spuren der Köhler, Bergleute und Hüttenleute im Kalltal Der HistorischeWanderweg führt wahlweise von Vossenack oder Simonskall aus in die Siedlungs-und Industriegeschichte des Kalltales. Vom Parkplatz an der Kirche in Vossenackausgehend, genießt der Wanderer zunächst das ruhige Richelsbachtal, um dann aufdem breiten Kalltalweg zur Mestrenger Mühle von 1668 geleitet zu werden. Vom Parkplatz in Simonskall startend, führt derKalltalweg ebenfalls zunächst zur Mestrenger Mühle. Markierungen mit dem Logodes Historischen Wanderweges weisen den Weg. Informationsschilder und Schautafeln erläutern historischeEinzelheiten. Am Schaumeiler ahnt der Wanderer etwas von denmühsamen Arbeiten vergangener Zeiten. Vom Meiler führt der Weg wieder ins Kalltal, vorbei amAlten Wasserwerk von 1905, aus dem eine Lambach-Pumpe als technischeMeisterleistung am Startpunkt in Vossenack bewundert werden kann. EineJahrmillionen alte Felsformation, deren Struktur weit und breit in der Eifeleinzigartig ist, lässt jeden fragend in die Erdgeschichte blicken. Immer demLogo folgend, erreicht der Wanderer Simonskall. Hier ist zu wählen: weiter zuden alten Bergwerksstollen auf ruhigen Talwegen oder gleich zu den historischenGebäuden des idyllisch gelegenen Simonskall, dessen erste Besiedlung für dasJahr 1608 erwähnt ist. Zehn Jahre später gibt ein Simon Kremer aus Zweifall,urkundlich als „Simon op der Kallen“ dem Ort seinen Namen. Vorbei geht es ander „Burg“ von 1643, links im Hang liegt die 1934/35 erbaute Marienkapelle. Im„Haus des Gastes“, dem alten „Otto-Junker-Haus“, sind weitere interessanteEinzelheiten und Produkte der Eifel zu entdecken (geöffnet nur an Wochenenden).Auf dem großen Parkplatz in Simonskall erzählt die große Info-Tafel noch einmalkurz die Geschichte des Ortes. Dem Zeichen des Historischen Wanderweges folgend,führt der Weg auf der rechten Kallseite und durch das Richelsbachtal zumAusgangspunkt an der Kirche in Vossenack zurück. Attraktionen auf Ihrem Weg:Lambach-Pumpean der Kirche in Vossenack, Mestrenger Mühle, Schaumeiler und alte Meilerplätze,Altes Wasserwerk, Felsformation aus dem Devon, alte Berg- werksstollen undKarrenspuren, Historische Gebäude in Simonskall. Der „Historische Wanderweg“ im Kalltal des Eifelvereins Beginnt die Wanderung auf dem Baptist-Palm-Platz an der Kirche in Vossenack, bildet der „Eifelbaum“ von Pater Laurentius Englisch OFM ein kunstvolles Spiegelbild des „Historischen Wanderweges“. (A) Der „Eifelbaum“ ist ein kultureller Beitrag des Eifelvereins Vossenack. Die Motive Wasser, Wald, Tier und Mensch deuten auf den Reichtum der Landschaft. Mit Fleiß und Erfindungsgabe nutzten die Siedler in dieser Region den Wald und die Kraft des Wassers als einzige Energiequellen im 17. Jahrhundert. Holzkohle zum Schmelzen des Erzes und Wasserräder zum Antrieb der Mahl- und Pochwerke standen am Anfang einer sich entwickelnden Eisenindustrie in der Eifel, die dann im 19. Jahrhundert an Rhein und Ruhr bessere Bedingungen für die Eisen- und Stahlproduktion vorfand. Zeugnisse der Industriegeschichte Dem Logo des „Historischen Wanderweges“ folgend erreicht der Wanderer durch die ruhigen Täler des Morlesiefs und des Richelsbaches den breiten Kalltalweg, der links zur Mestrenger-Mühle (B) führt. Vom Parkplatz in Simonskall startend, führt dieser Weg talabwärts ebenfalls zunächst zur Mestrenger-Mühle. (B) Markierungen mit dem Logo des HWW weisen auch hier den Weg. Die Mühle diente ab 1663 als Kornmühle für die umliegenden Ortschaften. Von der Mühle kommend, weist die Markierung den Weg über eine die Kall überquerende Holzbrücke ins Huschelbachtal zum Schaumeiler. (C) Hier ahnt man etwas von den mühsamen Arbeiten vergangener Zeiten. Die große Informationstafel gibt Auskunft über die Fähigkeit des Köhlers, aus gewachsenem Buchenholz den äußerst begehrten Energieträger Holzkohle herzustellen. Ein Zahlenbeispiel belegt die Bedeutung dieses Kohlungsprozesses: Um 1 Tonne Roheisen zu erzeugen, wurden 3,2 Tonnen Holzkohle benötigt. Bei einer Kohlenausbeute von 25 % mussten dazu 12,8 Tonnen (ca. 18 m3) Buchenholz verkohlt werden. Vom Meiler führt der Weg zurück ins Kalltal, vorbei am alten WasserInfo-Tipp Attraktionen am „Historischen Wanderweg“ A Eifelbaum auf dem Baptist-Palm-Platz an der Kirche A Lambach Pumpe B Mestrenger Mühle C Schaumeiler und alte Meilerplätze (Titelfoto) D Altes Wasserwerk E Geologischer Felssattel F Eisenerz- und Schieferstollen G Alte Karrenspuren am Felsen im Hohlweg H Historische Gebäude in Simonskallwerk von 1905 (D), aus dem eine der vier Lambachpumpen (A) als technische Meisterleistung bereits am Startplatz in Vossenack bestaunt werden kann. Ausschließlich der Gefälle-Druck des Triebwassers förderte das Trinkwasser 200 Meter hoch nach Vossenack (bis 1936) und Schmidt (bis 1972). Ihren Namen erhielt sie von ihrem Erfinder Wilhelm Lambach. Ein besonderer Blick in die Erdgeschichte Eine 400 Millionen Jahre alte Felsformation, deren Falten-Struktur weit und breit in der Eifel einzigartig ist, lässt jeden fragend in die Erdgeschichte blicken. (E) Die heutige Oberflächengestalt des Kalltales ist das Ergebnis immer noch andauernder Verwitterungsprozesse (Erosion). Die hier aufgeschlossenen Gesteine bildeten die regionale Grundlage für die Nutzung der geologischen Gegebenheiten durch die ansässigen Menschen. Sie bauten mit heimischem Naturstein ihre Häuser und deckten mit Schiefer ihre Dächer. Sie schürften Eisenerz, zu dessen Verarbeitung sie große Mengen Holzkohle benötigten. Und natürlich nutzten sie auch die Böden, die aus der Gesteinsverwitterung hervorgegangen sind sowie Wasser und Wasserkraft. 200 Jahre Eisenproduktion Weiter dem Logo folgend, wird Simonskall erreicht. Man kann wählen: auf ruhigen Wander-wegen weiter zu den alten Eisenerz- und Schieferstollen (F) und nach steilem Anstieg den Karrenspuren im Fels (G) oder gleich zu den historischen Gebäuden (H) des idyllisch gelegenen Ortes Simonskall, dessen erste Besiedlung durch die Schweizer Gebrüder Bartholomäus und Tobias Schobinger für das Jahr 1608 erwähnt ist. Zehn Jahre später gab Simon Kremer I aus Zweifall, urkundlich als „Simon op der Callen“ dem Ort seinen Namen. Er richtete oberhalb des Ortes am rechten Ufer der Kall (heute: Gelände an den Fischteichen) eine Eisenhütte ein, die nach guten und schlechten Zeiten durch den späteren Besitzer Eberhard Hoesch 1816 stillgelegt wurde. Die Verhüttung von Eisenerzen war technisch weit fortgeschritten und die gewünschte Massenproduktion konnte nur mit dem Energieträger Koks erreicht werden. Heute sind nur noch spärliche Reste der Eisenhütte vorhanden. Der Weg führt an der 1643 erbauten „Burg“ vorbei. Unsichere Zeiten des 30-jährigen Krieges zwangen Simon Kremer I zum Bau eines befestigten Steinhauses mit zwei hintereinander liegenden eisenbeschlagenen Toren. Links am Hang steht die 1934/35 erbaute Marienkapelle. Nach dem Überqueren der Kallbrücke, auf der eine ebenfalls von Pater Laurentius geschaffene Statue des heiligen Nepomuk zu bewundern ist, führt der Weg an der von Simon Kremer I 1622 erbauten „Kremer-Mühle“, einer ehemaligen Kornmühle vorbei. Gegenüber auf der linken Wegseite, auf der Ecke zur Simonskaller Dorfstraße, befindet sich das „Junker Haus“, als „Haus des Gastes“ genutzt, in dem häufig interessante Ausstellungen stattfinden und viele weitere Einzelheiten zur Geschichte des Kalltales zu entdecken sind. (Nur an Wochenenden und Feiertagen geöffnet!) Der mit Schießscharten erbaute kompakte Eckturm lässt den Schluss zu, dass es das erste feste Bauwerk der Gebrüder Schobinger aus der Zeit um 1610 ist, an das später 1651 das Wohnhaus angebaut wurde. Auf der Dorfstraße am Mühlengraben und Mühlrad vorbei, kommt das Haus von 1666 in den Blick. Die ruhigeren Zeiten nach dem Westfälischen Frieden von 1648 und dem Ende des Jülicher Erbfolgekrieges erforderten an diesem keine besonderen Verteidigungseinrichtungen mehr. Auf dem zentralen Parkplatz in Simonskall erzählt die große Info-Tafel noch einmal kurz die Geschichte des Ortes. Dem Zeichen des „Historischen Wanderweges“ folgend, führt der Weg auf der linken Kallseite und durch das Richelsbachtal zurück zum Ausgangspunkt „Eifelbaum“ an der Kirche in Vossenack. (A)

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Mehr Eigenschaften
eben  hügelig  familiengerecht  GPS erfasst  historisch  fest  Pfad / Fußweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 50°40.517' E 6°22.491'
N 50°40'31.029" E 6°22'29.481"
N +50.6752860 E +6.37485600

Koordinaten des Endpunktes

N 50°41.138' E 6°22.423'
N 50°41'08.336" E 6°22'25.388"
N +50.6856490 E +6.37371900

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