Fahrradtour Scone HUNTER

Höhenprofil (232 m bis 891 m)

Höhendifferenz

659 m

Gesamtanstieg

1.556 m

Gesamtabstieg

1.108 m

GPSies-Index 11,96 ClimbByBike-Index 69,42 Fiets-Index 0,72


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
59,99 km
Geo-Koordinaten
323
Angezeigt
355 mal
Herunter geladen
8 mal

Bewertungen

Landschaft
(1)
Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Einweg-Strecke

59,99 km

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Beschreibung der Strecke
Scone nach Willow Tree

14. Oktober 2007

Wie immer früh am Morgen stand ich auf. Mein hintern schmerzte ein wenig, aber das sollte mich nicht aufhalten. In der klimatisierten Luft hatte ich sehr gut geschlafen. Allgemein schlief ich sehr gut und meine Fitness steigerte sich von Tag zu Tag. Die heutige etappe sollte nach Willow Tree führen. 
Hinter Scone fuhr ich in die weiter Ebene hinein. Grüne Koppeln rahmten die Straße bis zu den Hügeln ein.  Bis Parkville kam ich sehr schnell voran. Die Ebene hatte auch Vorteile. Es war herrlisch in der kühlen Morgenluft mit etwa 25 km/h durch die ruhige Landschaft lang zu brausen. Bis auf ein paar Weiler mit kläffenden Hunden lag nichts auf dem Weg. In Parkville gab es eine Tankstelle und ein paar kleine Cafes am Straßenrand. In einem trank ich einen  leckeren Kaffee und eine frische Erdbeermilch. Selbstgemacht. Das gab Kraft für den weiteren Weg. In Richtung Wingen verengte sich das Tal deutlich und mir schwante böses. Un tatsächlich hinter dem Dorf wurde es wesentlich hügeliger. Noch waren die Steigungen nicht zu heftig, aber lang und länger. Hier also begann der Kampf mit der Great Dividing Range. Bis Murulla dauerte der Kampf, dann ging es wieder etwas flacher. Die Eisenbahnlinie nach Tamworth verlief meistens direkt neben der Straße und ich fand schnell heraus, das jedes Mal wenn sie sich von der Straße entfernte der nächste Anstieg kam. Die Bahn nahm dafür halt mehr Anlauf. Nette Straßenschilder mit dem Text wie : Speeding kills… befanden sich auf meiner Seite. Schön wäre es ja. Andererseits war die Landschaft wunderschön. Ab und zu überquerte ich mehr oder weniger wilde Bäche. Alte Bäume standen am Straßenrand und gaben zeitweise Schatten. In Bandford fand ich am Ortsausgang einen gemütlichen Park in einem kleinen Wald. Auf einen Picknick Tisch legte ich mich lang und machte ein wenig Pause, bis die Fliegen mich verscheuchten. 
5 Kilometer weiter in der Stadt Murrundi aß ich einen Hamburger zu Mittag. Natürlich wieder mit roter Beete. Ein Liter Erdbeermilch musste auch daran glauben. Ich war jedesmall erstaunt wie viel Flüssigkeit man doch auf einmal trinken konnte.
Hinter Murrundi kam dann das Grauen. Die Straße wurde vierspurig und teilte sich in der Mitte. Die Bahnlinie verschwand in einem weiten Linksbogen. Der Berg vor mir sagte mir auch nichts Gutes. Dieser Berg war überall. Also los. Meter für Meter kämpfte ich mich die unendliche Steigung hinauf. Nach wenigen hundert Metern stand lief mir der Schweiß das Gesicht runter. Die Fliegen krabbelten unerträglich. Nur nicht aufgeben. Im kleinsten Gang ging es jämmerlich langsam vorwärts. Nach endloser Zeit und mehreren Pausen schien der Endspurt zu kommen. Die Straßen kamen wieder zusammen, dafür wurden sie noch steiler. Wie eine Wand kam es mir vor. Dann hatte ich es tatsächlich geschafft. 1066 m waren überwunden. Ein Zigarrette hatte ich mir jetzt wohl verdient. Hinter dem Pass ging es nun wieder hinab. Diese Schussfahrt mit 60 km/h machte Spaß. Der Schweiß war getrocknet, die Laune stieg. Die restliche Strecke war nun einfach zu fahren. Ich erreichte Willow Tree gegen 15:00. Bei der Abfahrt nach 57 km in das Dorf geriet ich in einen Schwarm Fruchtfliegen. Igitt. Sie waren überall. Mein war Trickot schwarz anstatt gelb und sie schmeckten scheußlich bitter. 
Hier war also Pause angesagt. Bis Tamworth wäre es aber noch weit und es gab keine Ortschaft auf dem Weg dorthin. Deswegen betrat ich erst mal den Pub und bestellte mir etwas Kaltes zu trinken. Der Wirt war unheimlich nett und gab mir direkt ein großes Glas. Draussen unter dem Vordach saßen ein paar Trucker. Wir kamen ins Gespräch und ich verquatschte mich. Aufbrechen lohnte sich jetzt erst recht nicht mehr. Der Wirt bot mir ein Zimmer für 15 $ an. Sehr spartanisch, aber sauber. Ich nahm es dankend an. Also ging ich mir die Fruchtfliegen abduschen und erkundete danach das Dorf ein wenig. Für das Abendessen war es noch zu früh. Allgemein machen die Restaurants auf dem Land nur zwischen 18:00 und 20:00 Uhr auf. Wollte man was Warmes musste man sich damit einrichten. Dies stellte aber eigentlich nie ein Problem dar. Heute freute ich mich schon wie ein kleines Kind auf das Essen. 
Das Dorf war nach einer Stunde erkundet. 50 Häuser und und ein paar Hügel. Der Sonnenuntergang stand kurz bevor, so dass ich Richtung Pub zurückging. Bei einem kühlen Victoria Bitter genoss ich mein Steak. Ich quatschte noch etwas mit den Truckern. Sie gaben mir Tips für die Route. Sie empfahlen mir die Inlandsroute über Gunnedah. Diese Route wäre wesentlich flacher, da sie westlich der Range verlaufen würde. Später im Bett schaute ich mir auf der Landkarte die Alternative an. Tatsächlich war sie ebener, aber dafür auch wesentlich länger und ohne die Möglichkeit eines Zwischenstops. Aber egal, das konnte ich auch noch am nächsten Morgen entscheiden. 
Etappe

Etappe, vorherige Strecke:

Etappe, nachfolgende Strecke:
Australien - Tag 6 - Willow Tree nach Tamworth

Weitere Infos unter
Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

Mehr Eigenschaften
hügelig  einsam, ruhig  wintergeeignet  fest  Straße 

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Koordinaten des Startpunktes

S 32°03.418' E 150°52.154'
S 32°3'25.101" E 150°52'09.245"
N -32.0569725 E +150.869235

Koordinaten des Endpunktes

S 31°38.926' E 150°43.515'
S 31°38'55.608" E 150°43'30.900"
N -31.6487800 E +150.725250

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