Wanderung Bad Teinach-Zavelstein Reg.-Bez. Karlsruhe

Höhenprofil (525 m bis 646 m)

Höhendifferenz

121 m

Gesamtanstieg

212 m

Gesamtabstieg

212 m

GPSies-Index 2,93


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
10,43 km
Geo-Koordinaten
261
Wegepunkte
40
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Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Rundkurs

10,43 km

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Beschreibung der Strecke

Wandern im Nordschwarzwald

Wanderheim Zavelstein - das Schnappenrad - Spinnerin-Kreuz - Burgruine Zavelstein - den Krokusweg - Rötenbach, - Sportheim, – Wanderheim Zavelstein

Datum: Donnerstag16. März 2017

Länge: 10,43 km

Zeit: etwa 3:15 Stunden (ohne Pause/Rast) – langsameres Wandern

Gesamtzeit: etwa 3:45 Stunden (mit ½ Stunde Pause/Rast)

Art: Ganztagsrundwanderung mit Pause/Rast

Wetter: Sonnig - bei 13-15 Grad am Tag der Wanderung

Einkehren: In Zavelstein: Wanderheim Zavelstein , Fronwaldstraße 48,

75385 Bad Teinach-Zavelstein Tel.:07053 8831

Gasthof Lamm oder Krone in Zavelstein, Marktplatz 2+3,

75385 Bad Teinach-Zavelstein Tel.: 07053 92940

weitere Möglichkeiten in Bad Teinach oder in Calw

Anfahrt

- Mit dem Auto von Stuttgart-Heslach auf der B14 zur BAB 81 nach Singen. und an der Ausfahrt

Nr. 27, Gärtringen, von der Autobahn auf die B 14 in Richtung Gärtringen abfahren.

- Weiter auf der B14 und dann immer in Richtung Deckenpfronn.

- Wir kommen zu einen Kreisverkehr wo wir die erste Ausfahrt rechts zur B 296 in Richtung Calw

nehmen.

- Nach einiger Zeit geht es dann nach links in Richtung Bad Teinach/Zavelstein.

- Wir kommen auf die B463 wo wir nach rechts abbiegen und dann am Bahnhof von Bad Teinach

vorbeifahren.

- Wir fahren weiter bergauf in Richtung Zavelstein.

- Wir kommen im Ort auf die Bahnhofstraße und biegen nach dem Gasthof Krone beim Marktplatz

nach rechts in die Krokusstraße ab

- Weiter bergauf bleiben wir halblinks auf der Krokusstraße.

- Dort wo es nun nach rechts oder links abgeht, fahren wir nach rechts auf die Fronwaldstraße

- Wir überqueren die Stauferstraße und kommen zum Wanderheim Zavelstein.

- Hier befindet sich auch der Parklatz am Marktplatz und der Ausgangspunkt unserer Wanderung

Anfahrtslänge: c.a. 52,0 km

Anfahrtszeit: ca. 50 Minuten

Wanderstrecke:

Parkplatz am Wanderheim in Zavelstein (611 ü.N.N) – Standort Schnappenrad (613 m ü. N.N.) - Denkmalstein Spinnerin-Kreuz/Zavelsteiner Krokuswiesen (600 m ü. N.N.) - Marktbrunnen (565 m ü. N.N.) - Burgruine Zavelstein. (559 m ü. N.N.) - Lindenbrunnen (580 m ü. N.N.) - Friedhof in der Vogteistraße (602 m ü. N.N.) - Bushaltestelle „Auf der Haardt“ in Rötenbach (585m ü. N.N.) - Waldrand bei Rötenbach (627 ü.N.N) - Standort Graf Eberhard Weg (614 ü.N.N) - Sportheim (Kreuzung Speßhardterstr./Fronwaldstr.) (615 ü.N.N) - Parkplatz am Wanderheim in Zavelstein (611 ü.N.N)

Entfernungen:

Vom Wanderheim Zavelstein bis zum Standort Schnappenrad 300,00 m

Vom Standort Schnappenrad bis zum Standort Schnappenrad (Rundweg) 1100,00 m

Vom Standort Schnappenrad bis zum Denkmalstein Spinnerin-Kreuz/Krokuswiesen 250,00 m

Vom Denkmalstein Spinnerin-Kreuz/Krokuswiesen bis zum Marktbrunnen 670,00 m

Vom Marktbrunnen bis zur Burgruine Zavelstein 286,00 m

Von der Burgruine Zavelstein bis zum Lindenbrunnen (über Krokusweg) 1596,00 m

Vom Lindenbrunnen in Zavelstein bis Friedhof in der Vogteistraße 626,00 m

Vom Friedhof in der Vogteistraße bis zur Bushaltestelle „Auf der Haardt“ in Rötenbach 1009,00 m

Von der Bushaltestelle „Auf der Haardt“ in Rötenbach bis zum Waldrand in Rötenbach 490,00 m

Vom Waldrand in Rötenbach bis zum Standort Graf Eberhard Weg 1142,00 m

Vom Standort Graf Eberhard Weg bis zum Sportheim (Kreuz. Speßhardter/Fronwaldstr.) 519,00 m

Vom Sportheim bis zum Wanderheim Zavelstein (über Richtung Speßhardt) 2442,00 m

Gesamte Wanderung 10430,00 m

=> 10,43 km

höchster Punkt: 1. Im Wald nach dem Waldrand bei Rötenbach (646 m ü. N.N.)

2. Kurz nach dem Sportheim Zavelstein (527 m ü. N.N.)

tiefster Punkt: 1. Zwischen dem Krokusweg und der alten Steige (525m ü. N.N.)

2. Unterhalb der Burgruine Zavelstein (535 m ü. N.N.)

3. Beim Parkplatz Marktplatz (570 m ü. N.N.)

Höhendifferenz: 121 Meter (525 bis 646 Meter)

Gesamtanstieg: 212 Meter

Gesamtabstieg: 212 Meter

Wanderstrecke und Wegverlauf im Detail:

5 Möglichkeiten zu einer Pause:

1. Beim Wanderheim Zavelstein (611m ü. N.N.)

2. Beim Gasthof Lamm/Krone in Zavelstein ( 564m ü. N.N.)

3. Burgruine Zavelstein. (559 m ü. N.N.)

4. Bank beim Waldrand bei Rötenbach (627 ü.N.N)

5. Weiter zahlreiche Bänke in und um Zavelstein.

Info Wanderheim Zavelstein

Das Wanderheim des Schwarzwaldverein Ortsgruppe Calw, wird seit vielen Jahren schon von der Familie Berlin gepachtet und mit viele Liebe zum Detail betrieben. Die ausgezeichnete Lage direkt am Ostweg und dem 2014 eingeweihtem Premiumweg "Wald- Wasser- und Wiesenpfad" ermöglicht nicht nur Wanderern eine genüssliche Einkehr, auch viele Einheimische genießen die wundervolle Aussicht.
Da das Wanderheim mitten im Naturschutzgebiet der Zavelsteiner Krokuswiesen liegt, gab es bereits beim Bau einige Gefechte zu schlagen. Heute strömen nicht nur die genussvollen Wanderer, sondern auch Familien ins Wanderheim. Der große Garten mit Spielplatz ermöglicht auch den kleinen Gästen einen spannenden Aufenthalt.Mit den neuen „giganTISCHEN“ unter dem Schwalbenschwanz im Wanderheimgarten kann man nun noch geschützter feiern und genießen!

Vom Wanderheim Zavelstein (611 m ü. N.N.) geht gegenüber beim Parkplatz ein Pfad in den Wald der parallel zur Straße verläuft.

Wir kommen zum Standort Schnappenrad, wo wir auf einen anderen Weg (bei der Landstraße Fronwald) treffen.

Info Schnappenrad:

Dies ist ein Flurstück und im Volksmund "Schnapprad" genannt wird. Der Name deutet auf eine Schnappvorrichtung und ein Rad hin. Im Mittelalter gab es im Schwarzwald noch viele Wölfe und so waren Wolfsgruben häufig mit einer nach unten schnappenden Abdeckklappe ausgerüstet, der Köder wurde auf ein Rad gelegt, welches über dem Boden an einer Stange befestigt war: eine markante Konstruktion und Landmarke also, die sich zur Namensgebung anbot.

Hier biegen nach links ab. Hier sehen wir auch das Wegzeichen des Genißerpfades Schwarzwald, auch der Schwarzwaldostweg mit dem Wegzeichen verläuft hier sowie auch der Krokusweg.

Wir laufen den Weg entlang und dort wo wo dann ein Weg dann im spitzen Winkel nach rechts abbiegt biegen wir in den Weg , der rechts in Spitzen Winkel abgeht, ab. Das Wegzeichen des Genißerpfades geht auch hier nach rechts weiter.

An der nächsten Kreuzung biegen wir wieder nach rechts.

Immer geradeaus laufen kommen wir wieder zur Landstraße Fronwaldstraße (leider nicht bezeichnet), wo wir nach rechts abbiegen und kurz darauf wieder beim Standort Schnappenrad sind.

Nach ein paar Metern bei einer Infotafeln geht nach links der Spinnerin-Kreuz-Weg ab. Dabei begleitet uns auch das Wegzeichen des Krokusweg.

Wir laufen den Spinnerin-Kreuz-Weg entlang der Zavelsteiner Krokuswiesen und kommen zum Denkmalstein Spinnerin-Kreuz (600 m ü. N.N.).

Info Denkmalstein Spinnerin-Kreuz:

Auf dem Längsschaft des Spinnerin-Kreuzes bei Zavelstein ist deutlich die Kunkel mit der herabhängenden Spindel zu erkennen. Auf dem Querbalken steht in gotischer Minuskelschrift "Anno D(omi)ni M CCCC XL VII" zu lesen.
Wer von Zavelstein dem Fußweg Richtung Calw folgt, kommt etwa einen halben Kilometer vom Ortskern entfernt an einem alten Steinkreuz vorbei, dem Spinnerin-Kreuz. Es nimmt in unserer Region eine besondere Stellung ein.

Mittelalterliche Steinkreuze finden sich viele in Württemberg, wobei es sich fast ausschließlich um Sühnekreuze handelt. Die mittelalterlichen Rechtsbräuche verlangten als Teil der Sühne bei einem Tötungsdelikt das Aufstellen eines steinernen Kreuzes am Tatort. Sie wurden recht grob behauen und wiesen entweder gar keine Inschrift auf oder wurden mit einfachen, auf den Beruf des Getöteten hinweisenden Zeichen versehen. Der Sühnepflicht musste zwar Genüge geleistet werden, doch ein besonderer Gestaltungsaufwand bei der Herstellung des Steinkreuzes hätte erhöhte Kosten bedeutet.
Das Spinnerin-Kreuz jedoch zeigt in allen Details eine ungewöhnlich sorgfältige Bearbeitung. Schon durch die Gestaltung wird deutlich, dass die Person, für die das Kreuz bestimmt war, dem Auftraggeber am Herzen lag: Es handelt sich somit um ein Gedenkkreuz. Auf der Wegseite ist eine Jahreszahl deutlich zu lesen: Anno Domini 1447. Am Längsbalken macht eine Kunkel (Rocken) mit einer am Faden hängenden Spindel den Beruf der zu Tode Gekommenen deutlich.
Sogar ihr Name ist bekannt: An der Außenwand des Kentheimer Kirchleins findet sich die Grabplatte einer Margret Meyr aus Holzgerlingen, die am 23. Januar 1447 verstorben ist. Die Grabplatte weist dieselben Gestaltungsmerkmale wie das Gedenkkreuz auf, ist ebenfalls durch eine Kunkel mit Spindel gekennzeichnet und wurde offensichtlich vom gleichen Steinmetz gefertigt.
Dass Margret Meyr in Kentheim und nicht in Zavelstein begraben wurde, liegt darin begründet, dass Kentheim mit seinem um das Jahr 1000 gebauten Kirchlein in der Mitte des 13. Jahrhunderts zur selbstständigen Pfarrei erhoben worden war. Hier mussten alle Toten des Kirchspiels begraben werden, bevor die Pfarrei am Ende des 15. Jahrhunderts nach Zavelstein verlegt und dort 1569 ein neuer Friedhof angelegt wurde.
Noch bis zur Bebauung in den 60er-Jahren hielt sich in Zavelstein der Name "Totengässle" als Bezeichnung für den Weg, über den die Toten von Zavelstein, Rötenbach, Emberg, Schmieh, Weltenschwann und Speßhardt zum Begräbnis auf dem "Kentener" Friedhof gebracht werden mussten. Von Rötenbach kommend führte er durch die heutige Sonnenhalde über die Schulstraße weiter nach Sommenhardt und über Lützenhardt nach Kentheim.
Die Geschichte des tödlichen Unfalls der Margret Meyr wird in Zavelstein üblicherweise in einer Kurzfassung überliefert und ist so auch auf einer Texttafel beim Spinnerin-Kreuz geschildert: Sie soll in einem Schneesturm umgekommen sein.

In dem Buch "Sagen der Heimat" von Rotraud Pfaff publizierte Geschichte gehört völlig in den Bereich des Sagenhaften, hat keinen erkennbaren historischen Bezug und wird zudem in Zavelstein auch nicht überliefert: Eine Spinnerin habe am Christabend unbedingt die Spinnstube besuchen wollen und sei als Strafe dafür vom Teufel geholt worden.
Von einem Ende der 70er-Jahre verstorbenen alten Zavelsteiner wurde dagegen eine detaillierte, anrührende und möglicherweise zutreffende Fassung erzählt: Margret Meyr war zu Besuch bei ihrer Base, die im Zavelsteiner Städtle wohnte. Das Kind der Base sei erkrankt, worauf sich die Spinnerin auf den Weg nach Calw gemacht habe, um beim dortigen Doktor Rat und Arznei für das kranke Kind zu besorgen. Auf dem Heimweg sei sie im Schneesturm in eine Wolfsgrube gefallen und darin elend erfroren.
Gibt es Hinweise auf den Wahrheitsgehalt dieser Fassung? Vielleicht. Zum einen ist anzunehmen, dass es sich um einen spektakulären Unfall gehandelt haben muss, der die Errichtung eines wertvollen Gedenkkreuzes veranlasste. Zum anderen erscheint es nicht sehr wahrscheinlich, dass eine vom sechs Kilometer entfernten Calw kommende Margret Meyr die wenigen hundert Meter zu ihrem Ziel ohne besonderen Anlass nicht mehr schaffte.
Zudem lebten zu dieser Zeit im Schwarzwald noch viele Wölfe, und die Bevölkerung versuchte mit zahlreichen, als Fallen konstruierten Gruben der Plage Herr zu werden. Die Wolfsgruben wurden später der vielen Unfälle wegen vom Herzog verboten.
Was allerdings das "Spinnerin-Haus" im Städtle betrifft, kann es sich allenfalls um den Platz handeln, an dem dieses einst stand. Bekanntlich wurde das Städtchen 1692 im französisch-pfälzischen Erbfolgekrieg eingeäschert. Alle jetzigen Wohngebäude stammen aus der Zeit des Wiederaufbaus ab etwa 1700.

Das Gebiet/Feld zwischen dem Wanderheim Zavelstein und den Spinnerin-Kreuz ist das Gebiet Schnappenrad wo sich auch der Bereich befinden sich auch die Zavelsteiner Krokuswiesen

Info Zavelsteiner Wild Krokusblüte:

Weit bekannt ist Zavelstein durch seine Krokusblüte. Der wilde Krokus „Crocus neglectus“ ist eigentlich im Mittelmeerraum beheimatet und findet sich nördlich der Alpen nur an wenigen Standorten. Etwa ab Anfang März lockt die warme Frühlingssonne unzählige Blüten in allen Schattierungen zwischen Blauviolett und Weiß aus dem Boden hervor. Die mächtige orangefarbene Narbe ragt deutlich über die Staubgefäße hinaus. Die Spitzen der violetten Blütenblätter sind fast durchweg tief dunkelviolett gezeichnet, weiße oder hellviolette Blüten kommen eher selten vor. Um die Herkunft des wilden Krokus ranken sich zahlreiche Geschichten und Legenden, die Sie bei einer Wanderung oder Führung erfahren können.

Wir laufen vom Denkmalstein Spinnerin-Kreuz (600 m ü. N.N.) weiter geradeaus auf dem Spinnerin-Kreuz-Weg mit dem Wegzeichen des Krokusweg weiter nach Zavelstein.

Wir kommen an den Ortsrand Zavelstein und der Spinnerin-Kreuz-Weg endet hier bei einer Kreuzung.

Wir überqueren die Kreuzung geradeaus und laufen auf dem Schulweg, vorbei am alten Friedhof weiter mit dem Wegzeichen des Krokusweg

Wir kommen im Ort auf die Bahnhofstraße (leider nicht bezeichnet) wo wieder eine Infotafel und auch der Marktbrunnen (565 m ü. N.N.) steht. Gegenüber ist der Gasthof Krone.

Info Marktbrunnen in Zavelstein:

1971 mussten bei der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt das ehemalige Waschhaus mitsamt der Scheuer des Gasthofes Krone mit dem darunter liegenden Keller, der zum Gasthaus Lamm gehörte, abgebrochen werden. Einer der 3 alten Tröge wurde hier wieder eingebaut.

Die Wasserversorgung erfolgt wie bei allen Zavelsteiner Brunnen, über die historische einstige Teuchelleitung des Freiherrn Benjamin Buwinghausen von Wallmerode aus dem Jahre 1624 mit Quellwasser aus dem 1,5 km entfernten Rötenbach.

Vom Marktbrunnen (565 m ü. N.N.)aus laufen wir leicht links, gegenüber, in südlicher Richtung, auf der Straße „Im Städle“ vorbei an der Kirche St. Georg zur Burgruine Zavelstein. (559 m ü. N.N.) . das Wegzeichen des Krokusweg begleitet uns auch hier weiter.

Info Kirche St. Georg:

Die evangelische Kirche St. Georg wurde um 1200 als Wehrturm mit einer Kapelle gebaut. 1578 es dann als Kirche für das „Ämtlein Zavelstein“ erweitert.

In Inneren der heutigen St. Georgskirche sind die Grabsteine der Freiherren von Buwinghausen-Wallmerode.

Nach der Kirche St. Georg laufen wir über den ehemaligen Burggraben zur bzw. in die Burgruine Zavelstein.

Info Burgruine Zavelstein:

Die Burgruine Zavelstein ist die Ruine einer Höhenburg auf eine 560 m ü. NN hohen Bergnase über dem Teinachtal am süd-östlichen Rand der Gemeinde Bad Teinach-Zavelstein im Landkreis Calw in Baden-Württemberg.

Archäologische Untersuchungen ergaben, dass die Burg um die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut worden sein dürfte. Die erste urkundliche Erwähnung lässt sich in das Jahr 1303 datieren. Daraus geht hervor, dass wohl ab 1280 ein Herr Richelin, Ritter in Zavelstein, die Burg bewohnt hatte. Bereits 1311 taucht Zavelstein in den Dokumenten als württembergische Burg auf und war damit im Besitz der Grafen von Württemberg. Gemeinsam mit den Burgen Neuenbürg, Calw, Fautsberg, Wildberg und Nagold konnte somit der Einfluss auf die neu erworbenen Gebiete im Nordostschwarzwald aufrechterhalten werden.
Die Burg wurde im 14. Jahrhundert häufig als Lehen o der Pfandobjekt vergeben. 1342 verkaufte Paul von Giltlingen das Lehen der Burg für 1530 Pfund Heller an den Grafen Götz von Tübingen. Drei Jahre später ging Zavelstein als Pfand über 5000 Pfund Heller von den Grafen Ulrich IV. Un d Eberhard II. von Württemberg an den Pfalzgrafen Wilhelm von Tübinge über. Da Wilhelm ein Jahr später ohne Erben starb, fiel Zavelstein gemäß Vertrag wieder an Württemberg zurück. Dem Bruder Wilhelms, Götz von Tübingen, stand die Burg 1365 als Leibgedinge zu. Dieses gab er bereits ein Jahr später auf.
Burg Zavelstein erlangte 1367 Bedeutung, als der Württemberger Graf Eberhard II., genannt der Greiner und sein Sohn Ulrich, bei einem Überfall im Wildbad durch die Adelsgesellschaft Martinsvögel der Gefangennahme durch Flucht auf die Burg entgehen konnten. Auf Grund der schlechten Finanzlage des Hauses Württemberg wurde die Herrschaft Zavelstein ständig weitergereicht.
Aus einer Urkunde 1396 geht hervor, dass der Pfand von Gerhard von Straubenhardt an die Rechtsnachfolger Straub von Straubenhardt und Schimpf von Gültlingen übergegangen war. Erst 1468 kamen mit der Verpfändung der Einkünfte der Burg und Stadt Zavelstein für 2600 Gulden an Burkhard von Ehingen geordnete Verhältnisse auf. Das Rittergeschlecht von Ehingen hatte bis 1552 die Besitzrechte inne. Während der Bauernkriege wurde die Burg 1525 beschädigt, aber nicht besetzt. Herzog Christoph von Württemberg löste das Pfand 1552 von Hans von Ehingen ein.
1554 wurde Jordan von Braitenbach auf Roßnitz mit der Burg belehnt. Dieser sanierte von 1554 bis 1589 für 3500 Gulden die Burganlagen, was über Baurechnungen nachgewiesen wurde. Nach dessen Tod 1593 dürfte dessen Witwe Agnes von Braitenbach dort weiterhin gewohnt haben. Nach deren Tod 1612 wurde das Lehen durch Herzog Johann Friedrich von Württemberg an Freiherr Benjamin Buwinghausen von Wallmerode übertragen. 1620 kaufte der Freiherr Zavelstein und begann mit umfangreichen Baumaßnahmen, die bis 1630 gedauert haben. In dieser Zeit wurde die Burg zum Schloss umgebaut. Nach der Schlacht bei Nördlingen wurde das Schloss 1634 geplündert. Nachdem der Freiherr an

Nun kann man sich, so wie jeder selber gerne möchte, die Burgruine ansehen Eine tolle Aussicht hat man von Burgturm wo man gegen ein kleines Entgelt nach oben gehen kann.

Je nach der Verweildauer muss man die Zeit dann zur der angegebenen Gesamtzeit der Wanderung dazu rechnen.

Bevor man in die Ruine hineingeht, führt links das Wegzeichen des Krokusweg um die Burgruine Zavelstein. (559 m ü. N.N.) herum.

Wir laufen den Krokusweg mit dem Wegzeichen unterhalb der Burgruine entlang.

Dort wo ein Weg im spitzen Winkel nach rechts abbiegt, laufen wir weiter geradeaus. Das Wegzeichen des Zavelsteiner Krokusweg biegt hier rechts ab.

An der nächste Möglichkeit biegen wir dann in den Weg der bergauf, auch im spitzen Winkel ,nach rechts abbiegt, ab

Dieser Weg heißt „Alte Steige“ (leider nicht bezeichnet) und bringt uns zurück zum Marktspatz in Zavelstein.

Info Zavelstein - Luftkurort:

170 Höhenmeter über dem Heilbad im Teinachtal auf einer leicht nach Süden geneigten Hochebene liegt der malerische Luftkurort Zavelstein. Seine Lage, umgeben von ausgedehnten Wäldern in der sonnigen Höhenlage um 600 m ist wie geschaffen für einen Luftkurort. So war die Verleihung dieses Prädikates im Jahr 1985 ebenso wie die regelmäßige Überprüfung der Luftreinheit nur Formsache.

Zavelstein zeichnet sich jedoch nicht nur durch sein gesundes Klima aus. Die bewegte Geschichte der über 675 Jahre alten Stadt Zavelstein wird besonders in der Burgruine und dem sich anschließenden denkmalgeschützten "Städtle" lebendig. Vom 28 m hohen Turm der um 1200 erbauten Burg bietet sich ein herrlicher Rundblick bis zur Schwäbischen Alb. Die von der Natur bevorzugte Lage und die auf Schritt und Tritt sichtbare bewegte Vergangenheit machen heute den Reiz des romantischen Zavelstein aus. Die 700 Einwohner sind mit Recht stolz auf "ihre Stadt" und kümmern sich um ein gepflegtes Ortsbild. Pensionen, Ferienwohnungen und ein ****Wellness-Hotel erwarten die Gäste.

Ein einmaliges Naturschauspiel lockt Mitte März zahlreiche Besucher in das kleine Bergstädtchen. Dann blühen auf den Wiesen des 52 ha großen Naturschutzgebietes unzählige wilde Krokusse, die einzigen Süddeutschlands.

Info über Legenden der Krokusblüte

Auf einer Infotafel ist folgendes zu finden:

Mit dem Krokus blühen die Legenden:

die Zavelsteiner Blütenpracht regt seit langem die Phantasie an. Irgendwer muss ja die schöne Pflanze hierher gebracht haben...

Eine Legende erzählt das Mönche des naheliegenden Kloster Hirsau, versuchten Safran anzubauen. Da sich aber aus der Zavelsteiner Krokusblüte kein Safran gewinnen lies, verwilderten die Krokusse. Aber waren die Mönche wirklich so unwissend, das sie den unterschied zwischen herbstblühenden Gewürzsafran und Frühlingskrokus nicht bemerkten.

Wahrscheinlicher ist die Geschichte des Benjamin Buwinghaussen von Wallmerode. Er war nicht nur der letzte Wiedererbauer der Burg Zavelstein. Er war auch ein Mann der gerne weite Reisen unternahm.So liegt die Vermutung nahe, dass er die Krokusknollen um 1620 von einer Auslandsreise mitbrachte und im Schlossgarten anpflanzen lies.

Romantische Gemüter erzählen dagegen von einer Burgfrau, die den ersten Krokus in Zavelstein pflanzte. Auf einem Kreuzzug soll ihr Gemahl die Liebe zu den blauen Blume entdeckt und sie mit nach Hause gebracht haben. Hier hat sie dann seine Frau ins Kräutergärtlein gesetzt. Von dort aus, so will es die Legende, haben sich die Krokusse schließlich in der Umgebung ausgebreitet.

Wer schließlich den Krokus mit nach Zavelstein gebracht hat ist heute egal. Die Zavelsteiner sind darüber heute dankbar und viele Menschen erfreuen sich jedes Frühlahr über die Zavelsteiner Krokusblüte.

Vom Marktbrunnen (56 ü.N.N) am Marktplatz in Zavelstein, laufen wir in nördlicher Richtung bergauf die Krokusstraße vorbei am Krokusbrunnen und dem Feuersee . Hier begleitet uns auch wieder das Wegzeichen des Krokusweg

Info Feuersee:

Um 1900 wurde die alte Wette, also Pferdetränke,zu einem Feuerlöschteich umgebaut.Die Bereitstellung von Löschwasser ist eine wichtige kommunale Aufgabe. Man verfügte zu beginn noch über keine Pumpen und so musste das Wasser mit Löscheimern geschöpft werden und die Bürger mussten sogenannte Löschketten bilden.

1953 wurde dann das Fassungsvermögen des Löschteich mit dem Bau einer höheren Beckenmauer erweitert.

Seit 1994 wird das Quellwasser des Rötenbach in das Becken eingeleitet und speist neben dem Feuersee auch die Brunnen der Stadt Zavelstein.

Wer möchte kann sich auch eine etwa 2 km lange Brunnentour durch Zavelstein gehen.

Quelle Infotafel 11

Dort wo die Krokusstraße nach halblinks abbiegt steht der Lindenbrunnen (580 m ü. N.N.) kommen.

Info Lindenbrunnen:

Der Name Lindenbrunnen bezieht sich logischer Weise auf eine Linde die 1871 zum Gedenken an das wiedergegründete Deutsche Kaiserreich gepflanzt worden war. Leider musste der zu einer gewaltigen Größe herangewachsene Baum , 1990 gefällt werden.

Quelle Infotafel 15

Beim Lindenbrunnen (580 m ü. N.N.) biegen wir von der Krokusstraße nach links in die Weltenschwanner Straße mit dem Wegzeichen des Krokusweg ab.

Wir laufen die Weltenschwannerstraße solange entlang bis nach links (4-te nach links)der Felsenweg abbiegt. Der Krokusweg verlässt uns zuvor nach rechts in die Speßhardter Straße.

Wir treffen auf die Vogteistraße (leider nicht bezeichnet).

Hier biegen wir nach rechts ab und kommen zum Friedhof in der Vogteistraße (602 m ü. N.N.).

Nachdem wir den Friedhof in der Vogteistraße (602 m ü. N.N.) passiert haben laufen wir geradeaus weiter in den Wald hinein und befinden uns im Gebiet Bruderberg.

Nach einiger Zeit kommen wir auf die Landstraße „Auf der Haardt“ (leider nicht bezeichnet).

Hier biegen wir nach links ab und laufen die Straße „Auf der Haardt“ (leider nicht bezeichnet) bis wir im Ort Rötenbach zur Bushaltestelle „Auf der Haardt“ in Rötenbach (585 m ü. N.N.) kommen

Info Rötenbach:

Rötenbach liegt am Ursprung des gleichnamigen Gewässers, das ein malerisches Wiesental durch fliest, um anschließend die wildromantische Wolfsschlucht zu bilden und in Bad Teinach in die Teinach zu münden. In Rötenbach können Gäste Ferienwohnungen mieten.

Nach der Bushaltestelle „Auf der Haardt“ in Rötenbach (585 m ü. N.N.) macht die Straße eine Linkskurve und stößt auf die Wildbaderstraße (leider nicht bezeichnet).

An dieser Stelle gehen wir nach rechts die Treppenstufen mit dem Namen „Im Eichenwald“ nach oben.

Nach etwa 50 m treffen wir auf die Fahrstraße „Im Eichenwald“ wo wir nach links abbiegen.

An der nächsten Möglichkeit biegen wir nach rechts bergauf ab, wo wir nach etwa 30m zu einem Feldweg kommen.

Wir laufen den Feldweg in Richtung Wald weiter.

Bevor wir in den Wald kommen sehen wir rechts am Waldrand eine Bank stehen. Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Am Waldrand laufen wir den Weg weiter in den Wald hinein.

Nachdem wir durch eine Lichtung gelaufen sind kommen wir wieder im Wald zu eine Wegkreuzung.

Hier biegen wir nach rechts ab.

Nach einiger Zeit kommen wir auf eine Landstraße, die Fronhwaldstraße (leider nicht bezeichnet).

Hier biegen wir nach links und dort wo ein Weg, der Douglasienweg (leider nicht bezeichnet), befinden wir uns am Standort Graf Eberhard Weg (614 ü.N.N) .

Vom Standort Graf Eberhard Weg (614 ü.N.N) laufen wir weiter entlang der Straße und kommen zur Kreuzung bei der Weltenschwanner Straße, wo sich links ein Spielplatz befindet.

Wir gehen geradeaus weiter und kommen zum zum Parkplatz beim Sportplatz von Zavelstein.

Nach dem Parkplatz kommen wir zur Kreuzung beim Sportheim (Kreuzung Speßhardterstr./ Fronwaldstr.) (615 ü.N.N)

Hier biegen wir nach links, auf die Straße in Richtung des Ort Speßhardt, ab

Wir befinden uns hier im Gebiet Müßäcker wo auch rechts auf dem Feldern ,das Gebiet der Krokusblüte befindet, laufen am Sportplatz von Zavelstein vorbei in den Wald.

Aus dem Wald kommend laufen wir in Richtung Speßhardt weiter.

Bei der großen Tanne kurz vor dem Ortsschild Speßhardt geht rechts ein Feldweg ab.

Wir gehen hier nach rechts und laufen am Waldrand entlang. Das Feld gegenüber des Waldrandes ist das Gebiet Nothackersfeld.

Nachdem der Waldrand aufhört laufen wir in dem Wald hinein. Dabei sehen wir auch das Wanderzeichen gelbe Raute des Schwarzwaldvereins

Wir kommen zu einer Wegkreuzung, wo wir geradeaus in Richtung der Wanderheims Zavelstein laufen.

Nach einiger Zeit treffen wir auf eine Fahrstraße, die Stauferstarße (leider nicht bezeichnet).

Das Wanderheim Zavelstein kann man nun auch schon sehen.

Wir biegen nach rechts ab und kommen kurz darauf an die Kreuzung Stauferstarße/Fronwaldstraße.

Wir biegen hier nach links in die uns schon bekannte Fronwaldstraße ab und kommen nach etwa 110 m zum Wanderheim Zavelstein.

Somit sind wir wieder bei unserem Ausgangspunkt der Rundwanderung zum Parkplatz am Wanderheim in Zavelstein (611 ü.N.N) 

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Koordinaten des Startpunktes

N 48°41.951' E 8°41.704'
N 48°41'57.081" E 8°41'42.261"
N +48.6991893 E +8.69507253

Koordinaten des Endpunktes

N 48°41.950' E 8°41.701'
N 48°41'57.011" E 8°41'42.072"
N +48.6991700 E +8.69502000

Weitere Infos unter: Link zu uns

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