Hiking trail Salzgitter Lichtenberg

Altitude Profile (459 ft to 801 ft)

Altitude range

341 ft

Total climb

266 ft

Total descent

325 ft

GPSies-Index 1.56


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Quality of track
Length
2.79 miles
Coordinates
150
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2.79 miles

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Description

„Aktion Naturerlebnis”
Frühjahr: Vogelstimmenwanderung, Frühblüher
Sommer: Insekten des Waldes, Schnecken entdecken, Tiere an Mauern
Sommer/Herbst: Insekten des Waldes, Früchte, Schnecken entdecken
Herbst/Winter: Früchte, Pilze, Schnecken entdecken Ganzjährig: Der Blick vom Bergfried/Burgturm reicht weit über den Höhenzug im Süden und das Vorland im Norden. Der Blick auf das Blätterdach lässt unterschiedliche Baumarten erkennen und oft können auch kreisende und ziehende Vögel beobachtet werden.
Ein besonders markanter Punkt im Norden ist der Seilbahnberg bei Lengede.

Burgberg Lichtenberg
Der Burgberg Lichtenberg liegt im nördlichen Teil des Salzgitter-Höhenzuges. Diese Berglandschaft wird hier auch als die Lichtenberge bezeichnet. Mit einer Höhe von 239 Metern über dem mittleren Meeresspiegel ( ü NHN ) hebt sich der Burgberg deutlich über das nördliche Vorland empor. Wir stehen hier am Nordrand der deutschen Mittelgebirge. Der Untergrund besteht aus Kalksteinformationen des unteren Muschelkalks. Diese entstanden als Wellenkalkablagerungen im Trias, also im Erdmittelalter, vor rund 220 Millionen Jahren. Der Kalkstein war einst ein begehrtes Baumaterial, auch für die Burg Lichtenberg. Von der Gewinnung der Kalksteine zeugen noch heute zahlreiche Brüche und Vertiefungen in der Umgebung.
Über dem stark verwitterten Kalkgestein liegt an vielen Stellen eine nur wenige Zentimeter starke Bodenschicht. Insgesamt ist der Boden gut durchlüftet und wird, außer in Talsenken, nach Niederschlägen schnell entwässert. Diese Voraussetzungen haben zur Entwicklung eines Kalk-Buchenwaldes geführt, der für große Teile des Salzgitter-Höhenzuges prägend ist. Je nach Ausprägung finden wir hier eine typische Zusammensetzung der vorkommenden Pflanzenarten, zu denen auch einige - allerdings eher unscheinbare - Orchideenarten gehören.
Da der Burgberg in früheren Jahrhunderten zur besseren Verteidigung wohl nahezu waldfrei war und später wieder mit verschiedenen Bäumen aufgeforstet wurde, ist seine Pflanzenwelt (Vegetation) nicht natürlich, und daher auch nur in Teilen naturnah. Besonders auf dem westlich angrenzenden Kruxberg, wo einst wohl der Burggarten gelegen hat, fällt die Grüne Nieswurz auf, die einst zu einer typischen Pflanze in den Burggärten gehörte.

Entstehung und Entwicklung
Nach der Zerstörung der Burg 1522 im Schmalkaldischen Krieg ist es nicht mehr nötig gewesen, den Burgberg waldfrei zu halten. So hat allmählich - von verschiedenen Nutzungen beeinträchtigt - die Wiederbewaldung eingesetzt. Später wurden auch gezielt Bäume angepflanzt. Davon zeugen exotische Bäume wie die Schwarznuss und der Amerikanische Lebensbaum auf der Nordseite des Burgbergs.
Auch die vorkommenden Schwarzkiefern sind nicht heimisch und wurden gepflanzt. Die heimische Rotbuche ist in weiten Teilen nach wie vor der am meisten vorkommende Waldbaum. Neben anderen Arten sind auch Berg-, Spitz- und Feldahorn zu finden. Die Gewöhnliche Esche wächst besonders an feuchteren Stellen, so auch auf der Nordseite des Burgbergs. Aus denkmalpflegerischen Gründen wird der historische innere Burgbereich von Bäumen und Büschen weitgehend freigehalten. Das nutzen vor allem Tierarten, die einen offenen Lebensraum ohne Bäume bevorzugen.
Der übrige Burgberg besteht aus Wald, der sich ständig weiterentwickelt. Bei Pflege- und Entwicklungsarbeiten an den Mauern ist es wichtig, dass auch auf die Mauerflora und -fauna Rücksicht genommen wird. So kommt zum Beispiel die Mauerraute, ein kleiner, ursprünglich an Felsen wachsender Farn, in Salzgitter ausschließlich an Mauern vor und manche Schneckenarten leben bei uns nur an Mauern. Allerdings müssen diese Mauern ausreichend alt sein. Bei Rücksicht auf das Kulturdenkmal, und auch auf die Artenvielfalt, kann Beides gleichermaßen erhalten bleiben.

Schützenswerte Lebensräume und Lebensgemeinschaften

  • Kalkbuchenwald Totholz
  • Mauern

Bedeutende Tier- und Pflanzenarten
Rotbuchen, Hainbuchen, Stieleichen, Bergahorn, Esche
Die Grüne Nieswurz wächst besonders auf dem Kruxberg; Leberblümchen, Fingersegge, Buschwindröschen und Gelbes Windröschen gehören zu den typischen Frühblühern. Direkt auf dem Burgberg fällt das Christophskraut auf. Die Heckenwicke kommt sehr selten an der Südftanke des Burgbergs vor. Der Bärlauch bedeckt große Flächen, insbesondere in den feuchteren Senken, breitet sich aber auch auf trockeneren Flächen immer weiter aus. An den Mauern wächst die Mauerraute.
Auf dem Burgberg wurden bisher 36 Schnecken-Arten nachgewiesen, darunter die stark gefährdete Kleine Fässchenschnecke, die hier am Nordrand ihrer Verbreitung lebt. Von den sechs Schließmundschnecken-Arten lebt die Hälfte regelmäßig an den Mauerresten, die als „Kunstfelsen" einen geeigneten Lebensraum bieten. Eine Besonderheit, die in der Vergangenheit auf dem Burgberg gebrütet hat, ist der sehr heimliche Wespenbussard.



More attributes
hilly  suitable for families  suitable for winter  solid  soft  path  track 

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Starting Coordinates

N 52°07.678' E 10°16.965'
N 52°7'40.722" E 10°16'57.954"
N +52.1279786 E +10.2827651

Ending Coordinates

N 52°07.678' E 10°16.965'
N 52°7'40.722" E 10°16'57.954"
N +52.1279786 E +10.2827651

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