Mountainbike Tour Mittenwald Garmisch-Partenkirchen

Höhenprofil (588 m bis 1.713 m)

Höhendifferenz

1.125 m

Gesamtanstieg

2.303 m

Gesamtabstieg

2.174 m

GPSies-Index 17,5 ClimbByBike-Index 107,13 Fiets-Index 2,26


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
81,77 km
Geo-Koordinaten
1097
Angezeigt
500 mal
Herunter geladen
30 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Einweg-Strecke

81,77 km

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Beschreibung der Strecke
Alpenüberquerung 2010 von vier Geiselhöringer MTB`ler  

Nach den positiven Erfahrungen von Jonas und Michael bei Ihrer sechstägigen Tour durch die Dolomiten im Vorjahr wurde den Winter 2009/2010 über die Planung für eine weitere Mehrtagestour in den Alpen angegangen.

Mit von der Partie war sollten heuer auch Hans Stocker, der Vater von Jonas und Hans Ganslmeier sein. Während die ersten drei heuer bis an den Gardasee durchfahren wollten, musste Hans Ganslmeier wegen des bevorstehenden Familienurlaubs schon früher aussteigen. Um ihm die Möglichkeit zur Rückreise mit der Bahn zu geben, war daher eine Routenführung entlang der Bahnstrecke Innsbruck – Bozen vorgesehen. Als Reisetermin war die erste Woche der großen Ferien vorgesehen, sicherheitshalber sollten daher die Quartiere wieder vorgebucht werden.

Und nun galt es wieder eine schöne Strecke zu finden, die einerseits für jeden Mitfahrer genügend anspruchsvoll wird, uns dabei aber niemals überfordern sollte. Immer wieder wurde auch eine Notfallstrecke für schlechtes Wetter oder Zeitverzug eingeplant. Die im Laufe der Zeit gebuchten Übernachtungen gaben dabei die Länge der Tagesetappen vor.
Am Tag vor der großen Tour wurden dann die Räder bei Michael verladen, Marion fuhr uns in aller Frühe dann zum Bahnhof nach Wörth an der Isar.

 Samstag, 31. Juli 2010

Einrolltag von Mittenwald nach Steinach am Brenner   -   1700 Höhenmeter, 93 Kilometer

Mit dem Bayernticket ging es von 6:30 Uhr an problemlos bis nach Garmisch-Partenkirchen, ab hier war laut Bahnauskunft bis Mittenwald von der DB ein Schienenersatzverkehr mit Fahrradtransport eingerichtet. Der Bus war auch da, nicht jedoch der Kleinlastwagen der die Fahrräder transportieren sollte. Da noch mehrere Radfahrer auf den Transport warteten, schalteten wir schnell und zerlegten unsere Räder, um sie im Gepäckraum des Busses unterzubringen bevor alle Plätze vergeben waren. Nach kurzer unterhaltsamer Fahrt erreichten wir den Bahnhof in Mittenwald (920m), wo wir dann ab 10:45 Uhr mit dem Selbertreten begannen. 1400 Höhenmeter waren für heute geplant, tatsächlich wurden es aber gleich mal 1700 Höhenmeter. Durch den Riedboden ging es erst nach Scharnitz und weiter hinauf nach Seefeld (1195m), hier war kurz vor der Ortschaft die erste nicht so geplante Schiebepassage zu bewältigen. Ab durch die Fußgängerzone und von da an 600 hm hinab ins Inntal vernichten bis die Bremsen heiß liefen; leider aber nur auf Schotter- und Waldstraßen. Im Inntal machten wir Tempo auf schönen Radwegen entlang des Flusses in Richtung Völs, wo wir eine Bäckerei plünderten und einigen BMX – Fahrern staunend bei ihren Kunststücken auf hohen Rampen zuschauten. Von da an ging es über das „Nasse Tal“ anstrengend steil hinauf nach Birgitz und Götzens. Dies war der erste Vorgeschmack für die beiden „Neuen“ bezüglich der Dolomiten. Vor Mieders wurden wir an diesem heißen Tag noch zweimal hintereinander bergauf gefordert: Die Kartenroute und die GPS Führung wichen plötzlich   voneinander ab und so wählten die beiden etwas vorausfahrenden Stockers einfach den anstrengenden Weg über den Stockerhof, dies merkte unser Guide Michael aber auch erst, als wir endlich die zusätzlichen 300 Höhenmeter oben waren. In schneller Fahrt ging es dann erst hinab nach Telfs und in einen Taleinschnitt hinein, um dann nochmals im Schiebemodus den Aufstieg Richtung Talstation der Serleß – Umlaufbahn zu erreichen. Diese Kabinenbahn nahmen wir gerne in Anspruch, da sie uns zusätzliche 650 Höhenmeter ersparte und es mittlerweile doch schon 16:00 Uhr war.   Nun noch hinauf zu Maria Waldrast, wo Michael und Hans Stocker eine verdiente Pause im Biergarten einlegten. Maria Waldrast ist ein Wallfahrtskloster des Servitenordens auf über 1.600 m  am Fuß der Serles und ist eines der höchstgelegenen Klöster Europas. Aus dem Biergarten heraus sahen wir Jonas beim wechseln seiner hinteren Bremsbeläge und dem zweiten Hans beim wechseln seines Schlauches zu, da er sich 200 Meter vor dem Kloster einen Platten eingefangen hatte. Teilweise erholt ging es erst auf einer Rodelbahn (fürchterlich rolliger Schotter) bergab und dann weiter auf einem tollen Trail, der alsbald so toll war, dass wir nach ein paar Minuten nur noch schieben konnten (der Trienser Steig ist dann wohl doch mehr zum Wandern da, auch wenn einige Internetfreaks behaupten, mann könne dort das meiste fahren….). Wir entdeckten dann aber eine Schotterstraße unter uns und nach einigen Diskussionen fuhren, schoben oder stürzten wir zu dieser hinab. Die Schotterstraße brachte uns aber hinab nach Steinach (1044m), wo wir im Sporthotel Wilder Mann zwei Doppelzimmer reserviert hatten und nun das Hallenbad ausgiebig nutzten.   In einer Pizzeria konnten wir uns am Abend die dringend benötigten Kohlenhydrate wieder zuführten. Jonas wechselte gleich auch mal noch den zweiten Satz Bremsbeläge, mit der Vorbereitung seines Radls hatte er es heuer wahrlich nicht übertrieben.

Etappe

Etappe, nachfolgende Strecke:
Trail Transalp 2010 Tag 2

Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

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Koordinaten des Startpunktes

N 47°26.432' E 11°15.905'
N 47°26'25.947" E 11°15'54.306"
N +47.4405410 E +11.2650850

Koordinaten des Endpunktes

N 47°05.542' E 11°28.010'
N 47°5'32.553" E 11°28'00.627"
N +47.0923760 E +11.4668410

Weitere Infos unter: Link zu uns

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