Mountainbike Tour Domat/Ems Bezirk Imboden

Höhenprofil (369 m bis 2.485 m)

Höhendifferenz

2.116 m

Gesamtanstieg

8.554 m

Gesamtabstieg

5.865 m

GPSies-Index 58,74 ClimbByBike-Index 267,02 Fiets-Index 3,42


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
230,95 km
Geo-Koordinaten
8361
Wegepunkte
33
Angezeigt
63 mal
Herunter geladen
0 mal

Bewertungen

Landschaft
(1)
Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Einweg-Strecke

230,95 km

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Beschreibung der Strecke

Unsere viertägige Rundtour durch Graubünden startet in Domat/Ems, direkt neben Chur, der ältesten Stadt der Schweiz. In Chur gibt es leider keine kostenfreie Parkplätze, deshalb sind wir nach Domat/Ems ausgewichen.

Tag 1.
Auf dem Polenweg radeln wir über die Dörfer des Domletsch bis Scharans. Vorbei an Schlössern und Burgen beginnt der Anstieg zum "Alten Schyn". Dieser altertümliche Saumweg führt uns, hoch über dem Flüsschen Albula, durch die atemberaubende Schynschlucht. Vom hübschen Bauerndörfchen Stierva geniessen wir dann einen phantastischen Blick hinüber zur Lenzerheide und erreichen schon bald darauf unser erstes Etappenziel in Savognin.
Von Domat Ems folgen wir dem Velolandweg talaufwärts. Nach Ems beginnt die kurze Steigung zum Polenweg, der uns hoch über dem Hinterrhein nach Rothenbrunnen bringt. Jetzt beginnt die steile Steigung nach Tomils. An vielen alten Schlössern und Burgen vorbei radeln wir nun durch die Dörfer des Hinterrheintales nach Scharans.
Nach Scharans beginnt der "Alte Schyn", ein hoch über der Albulaschlucht in die steile Bergflanke gehauener alter Säumerweg, mit Felsgalerien und einem spärlich beleuchteten Tunnel, der das hintere Rheintal mit der Lenzerheide verbindet - das Highlight dieses Tages. Über die Wegkapelle Pleuna erreichen wir Muldain. Kurz nach Muldain queren wir die Talseite. Im Talboden angekommen bietet sich uns von der alten Solisbrücke ein spektakulärer Blick in die tiefe Schlucht. In Serpentinen und auf Forstwegen führt ein letzter langer Anstieg über die alten Bergdörfer Stierva, Mon und Salouf ins Oberhalbstein, begleitet von schönen Ausblicken auf das Albulatal. Nach einem erfrischenden Badestopp am schönen Badesee von Savognin erreichen wir gegen 17:30 Uhr unsere Unterkunft, das Cube Hotel in Savognin (1200m).

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Tag 2.
Ein Tag gespickt mit Höhepunkten, darunter der Septimerpass und der Malojapass. Am meisten beeindrucken uns aber die Naturkulisse am Septimerpass und die glasklaren Oberengadiner Seen. 
Von Savognin folgen wir dem Gelgia Fluss bis Tinizong und biken dann auf einem einsamen Forstweg talaufwärts bis Rona. Um Zeit zu sparen folgen wir nun der Straße bis zum Marmorera Staussee (1680m). Nach einem Fotostopp auf der Staumauer radeln wir weiter bis Bivio “Der Perle am Julier“. Nun folgt ein circa einstündige Anstieg auf Alpwegen zum Septimerpass (2310m). Die Auffahrt durch die einsame Hochgebirgslandschaft ist teilweise recht steil, jedoch durchweg fahrbar. Nach einem Gipfelfoto nehmen wir die Abfahrt nach Casaccia im Bergell in Angriff. Oben noch gut fahrbar, wird es weiter unten zunehmend technisch schwieriger. Nach der Überquerung der steinernen Römerbrücke folgt ein Trail über alte Steinplatten, der immer wieder Schiebepassagen erfordert. In rascher Folge wechseln Spitzkehren, hohe Stufen, knifflige Rundsteinpassagen und kurze rassige Streckenteile. Bei der Alp Moraz Dora gelangen wir auf den Alpweg. Dieser führt in schneller Fahrt hinunter Richtung Casaccia. Kurz oberhalb Casaccia biegen wir auf einen Trail zur alten Ruine der Hospizkirche ab und fahren dann auf der Hauptstraße zum Malojapass. Der letzte Streckenabschnitt verläuft auf Trails an den blaugrün schimmernden Oberengadiner Seen entlang. Den roten Bike-Markierungen folgend fahren wir bei St. Moritz Bad den Starzer Wald hoch und erreichen kurz danach unser Etappenziel Pontresina. Übernachtung im Youth Hostel Pontresina.

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Tag 3.
Der Singletrail Tag. Auf dem dreistündigen Streckenabschnitt von Pontresina bis Livigno biken wir fast durchgehend auf schönen Singletrails. Und auch der Anstieg zum Passo Alpisella verläuft auf naturnahen Wegen. Und zum Schluss biken wir auf wunderbar flowigen Trails durch das abgelegene Val Mora. Alles in allem ein überragender Tag. Highlights: Die Landschaft am Berninapass und das Val Mora.
Vom Pontresina beginnt der angenehme Anstieg zum Berninapass. Wir folgen dem Rat unseres Hoteliers und folgen am Ortsausgang einem flowigen abwechslungsreichen Wanderweg Richtung Morteratsch. Nach einen kurzen Stück auf der Passstraße biken wir auf den ausgeschilderten Biketrails mit angenehmer Steigung zum Berninapass. Wieder dem Rat unseres Hoteliers folgen biken wir nun auf einem neu angelegten Trail über die Furcola Minor (2435m) zur Forcola di Livigno. Auf flowigen Trails rollen wir anschließend durch das Gelände nach Livigno. Livigno das längste Dorf in Europa macht seinem Namen alle Ehre. Dem Seeufer entlang geht es dann flach auf einer Schotterstrasse, bevor wir abbiegen hoch ins Valle Alpisella. Der Aufstieg alles auf Naturstrasse ist unten gemässigt. Je weiter wir nach oben kommen je steiler wird der Anstieg. Merke: Wer schiebt hat mehr vom Panorama!
Danach folgt eine
angenehme Abfahrt bis zum Lago di San Giacomo die Fraele (1949m). Wir folgen nun den Wegweisern Richtung Val Mora. Es folgt ein herrlicher Singletrail in der Schlucht entlang des Flusslaufes hinauf ins Val Mora. Weiter oben geht der Trail in einen Alpweg über. Diesem folgen wir bis zum höchsten Punkt “Döss Radond“. Der ganze Anstieg ist langgezogen, aber immer angenehm zu fahren. Die Fahrt durch das Val Mora ist schwer zu beschreiben. Man muss es einfach erlebt haben. Wir rollen auf dem Schotterweg in rasanter Fahrt hinunter in das Val Müstair (Müstertal). Unten angekommen bleiben wir auf der Hauptstrasse und fahren nach Taufers unserem Etappenziel. Übernachtung im Hotel Cavalatsch in Taufers.

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Tag 4.
Das absolute Highlight des Tages: die Uina Schlucht im gleichnamigen Val d'Uina. Doch vorher gilt es den steilen 1300 hm Anstieg von Laatsch  im Vinschgau (970m) zum Schlinigpass zu bewältigen.
Nach einer schnellen Abfahrt nach Laatsch im Vintschgau folgen wir bis Schleis dem Radweg zum Reschenpass. Nun beginnt der überaus steile Anstieg nach Schlinig und danach der noch steilere Anstieg mit einer halbstündigen Schiebepassage hinauf zur Sesvenna-Hütte. Im oberen Teil wird es so steil, dass das Bike circa 200 Höhenmeter geschoben werden muss. Ab der Sesvenna Hütte geht es dann über eine langgezogene Hochebene zum Schlinigpass (2299m). Mitten in der mit Steinen übersäten Ebene überqueren wir dabei auf einem abwechslungsreichen Trail die grüne Grenze Italien-Schweiz. Dann verengt sich das Tal immer weiter, bis nur noch eine Schlucht übrig bleibt. Die “Uina-Schlucht“ ist erreicht, ein absolutes Highlight. Der spektakuläre Steig durch die Val d'Uina Schlucht wurde zwischen 1908 und 1910 auf Initiative des DAV in die senkrechten Felswände gehauen. Der nur etwa 1.0 bis 1.5 Meter breite, und ca. 600 Meter lange Felssteig verläuft ca. 150 Meter über dem Grund der engen Uina-Schlucht. Die ganze Uina Schlucht wird von uns schiebend bewältigt.
Am Ende der Uina Schlucht folgt ein herrlicher Singletrail bis hinunter zur Alp Uina Dadaint. Auf feinen Schotterwegen rollen wir nun hinunter nach Sur En. Die lange Abfahrt bietet Fahrspaß pur. Bei Sur En biegen wir links ab und folgen nun im Inntal den roten Bikewegweisern bis zu unserem Ziel in Scuol. Danach reisen wir nach 240 km und 6510 Höhenmetern mit der Rhätischen Bahn zurück nach Chur.

Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

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Koordinaten des Startpunktes

N 46°50.236' E 9°27.413'
N 46°50'14.207" E 9°27'24.829"
N +46.8372799 E +9.45689700

Koordinaten des Endpunktes

N 46°47.647' E 10°17.254'
N 46°47'38.827" E 10°17'15.289"
N +46.7941188 E +10.2875804

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