Wanderweg Gaggenau Karlsruhe

Höhenprofil (132 m bis 475 m)

Höhendifferenz

343 m

Gesamtanstieg

353 m

Gesamtabstieg

353 m

GPSies-Index 3,86 ClimbByBike-Index 27,43 Fiets-Index 0,95


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
12,37 km
Geo-Koordinaten
221 (2 Teilstrecken)
Angezeigt
541 mal
Herunter geladen
46 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Strecken-Beschreibung
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Rundkurs

12,37 km

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Beschreibung der Strecke
In den 1950er Jahren wurden von der Gemeinde Rotenfels insgesamt 10 Rundwanderwege als Naherholungsmaßnahme, ergänzend zur "verordneten Kur" und den florierenden Ferientourismus ausgewiesen. 
Die ungeraden Nummern verlaufen links der Murg mit Ausgangspunkt Badsteg, die geraden Nrn.  rechts der Murg mit Ausgangspunkt Ortskern.
Alle Wege bestehen heute noch, sind gut begehbar und sind mit einem Emailleschild mit einer weißen Zahl in rotem Kreis auf gelbem Grund markiert (siehe Bild unter "Webseite zur Strecke").
Im Verlauf der Wege werden zahlreiche historische Stätten, Aussichtspunkte, Geotope, Biotope und Weitere POI aufgesucht. Leider sind diese vor Ort nicht ausgeschildert. Eine ausführliche Beschreibung kann jedoch dem folgenden Text entnommen werden. 
 
Wegbeschreibung:
 
"Ruine Ebersteinburg"
 
Start und Ziel:
Badsteg, links der Murg, Z32N, Ost 448916, Nord 5407083, 135 m

Wegverlauf (Kurzbeschreibung):
Start ab dem Badsteg bzw. Parkplatz Kurpark/Badstraße (5 Gehminuten von der S-Bahn-Haltestelle Bad Rotenfels Bahnhof/Rotherma S31/S41 bzw. von den Parkplätzen im Ortskern), Rad- und Fußweg entlang dem Sportplatz bis zum röm. Pavillon *1 – Abstecher durch das Schloss-Areal *2 möglich – den „Rotenfelserweg“ („Chaisenstraße“) *3 - dieser über die "Jägertanne" *4 und "Schweinslachhütte" – "Zimmerplatz" folgen, dann steiler Anstieg bis zur Kreisstraße Ebersteinburg-Förch, Ausblick zur Burgruine - dieser Straße bergauf Richtung Ebersteinburg einige Meter folgen, dann links den parallel verlaufenden Wiesenweg bis ins Dorf Ebersteinburg – dort links halten, den Fuß- oder Fahrweg hinauf zur Burgruine Alteberstein *5, wo eine Aussicht vom Turm lohnt (Einkehrmöglichkeit) – Zurück: ab dem unteren Burghof rechts dem Fußweg Richtung Wolfschlucht bzw. Verbrannter Felsen *6 folgen – weiter dem Fußweg Richtung „Weißer Stein“ *7 folgen – ab dem „Hummelberg“, Ortsrand Gaggenau, auf den Straßen Am Weißen Stein, Bäumbachring und –allee, Waldstraße bergauf am Traischbachstadion vorbei bis zum Abzweig „Dreisbachweg“ folgen – weiter auf dem „Dreisbachweg“ Richtung Kurpark *8 – hinab durch den Kurpark zurück zum Ausgangspunkt am Badsteg. 

Besonderheiten am Wanderweg: 
*1) Schloss Rotenfels - erbaut von Markgraf Wilhelm von Baden durch den Karlsruher Stadtarchitekten Friedrich Weinbrenner. Heute Landesakademie.
*2) Das hinter dem Schloss am Abhang des große Schanzenberg liegende, über einem Felsenkeller im römischen Baustil errichtete Pavillon gehörte einst zur „Schmelz“, dem Eisenwerk auf dem heutigen Schloß-Areal. Das Obergeschoß des „markgräflichen Lusthauses“, ein mit einem Säulenportal versehener Saal und zwei Kammern, wurden im späten 19. Jahrhundert in Kriegswirren zerstört. 
In unmittelbarer Nähe liegen auch das Stellwehr der Girrbach und der markgräfliche Vogelschießturm, beide Einrichtungen gehörten zur Schloß-Anlage.
*3) „Chaisenstraße“ – Verbindungsweg Baden-Baden – Bad Rotenfels, in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts pendelten hier Badegäste mit Fuhrwerken.
*4) Zwischen „Jägertanne“ und der „Schweinlachhütte“ liegen Aussichtspunkte mit guter Fernsicht zu den Bergen des vorderen Murgtals, ebenso kurz vor der Schweinslachhütte eine Erinnerungstafel an den Orkan „Lothar“ 1999. 
*5) Burgruine Alt-Eberstein, die erste Burg der Grafen von Eberstein. Teilerbaut schon im 7. Jahrhundert, Übergang an die Grafen von Eberstein im 11. Jahrhundert, die ihren Sitz im 13. Jh. nach Neu-Eberstein (Schloss Eberstein bei Gernsbach) verlegten. Die Burg stand um 1500 vor dem Zerfall.
*6) Wolfschlucht, Verbrannter Felsen, Aussichtspunkt mit Blick über die „Salzwiesen“. Der Verbrannte Felsen ist eine geologische Besonderheit, zerklüftete Felspfeiler aus Porphyrkonglomerat - entstanden durch vulkanische Tätigkeiten im Erdaltertum, als Ergussmassen das Rotliegende der Badener Mulde durchbrachen. Die Landschaft diente dem Operettenkomponisten Carl Maria von Weber als Vorlage und Inspiration für seine 1821 uraufgeführte Oper "Der Freischütz". Ferner spielt um die Wolfschlucht die Sage vom Spielmann, der sich nachts hierher verirrt hatte, und sich durch sein Spiel bis ins Morgengrauen den Wolf vom Leibe hielt. Aussichtspunkt auf dem Verbrannten Felsen. 
*7) Friedrich-Luisen-Brunnen, benannt nach dem Großherzogenpaar; Einstiegspunkt in die Willi-Echle-Wege „am Weißen Stein“, Granit-Findlinge
*8) Kurpark Bad Rotenfels und Elisabethenquelle, erbohrt in ca. 100m Tiefe bei Bohrversuchen auf Steinkohlevorkommen im Auftrag des Markgrafen Wilhelm von Baden im Jahr 1839.   


Der Rundwanderweg Nr.7 überschneidet sich teilweise mit den separat beschilderten, kulturhistorischen „Markgraf-Wilhelm-Wegen“ sowie anderen Bad Rotenfelser und überörtlichen Rund-/Wanderwegen.

Einkehrmöglichkeiten:
Gaststätte Burgruine Alt-Eberstein (mit Ruhetag!), Sportgaststätte im Traischbachstadion; Gaststätte beim TC Grün-Weiß; 
Biergarten im Kurpark, Sportgaststätte "Schanzenbergstube", Gastronomie im naheliegenden Ortskern von Bad Rotenfels
Mehr Eigenschaften
hügelig  bergig  beschildert/mark.  familiengerecht  einsam, ruhig  wintergeeignet  GPS erfasst  historisch  fest  weich  rau  glatt  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Straße 

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Koordinaten des Startpunktes

N 48°48.767' E 8°18.173'
N 48°48'46.060" E 8°18'10.417"
N +48.8127946 E +8.30289383

Koordinaten des Endpunktes

N 48°48.746' E 8°18.172'
N 48°48'44.810" E 8°18'10.362"
N +48.8124474 E +8.30287843

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