Wanderung Liebenau Reg.-Bez. Kassel

Höhenprofil (224 m bis 366 m)

Höhendifferenz

142 m

Gesamtanstieg

249 m

Gesamtabstieg

249 m

GPSies-Index 2,99


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
9,95 km
Geo-Koordinaten
245
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Landschaft
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Rundkurs

9,95 km

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Beschreibung der Strecke

34479 Breuna-Oberlistingen (Landkreis Kassel)

Start/Ziel:

Igelsbettweg, 34479 Breuna-Oberlistingen

Kostenloser Parkplatz Grillhütte Oberlistingen

Startzeit: 11.10.2015 um 10.20 Uhr.

Gesamtdauer: 4 Stunden

Als vor Jahren unfern von Breuna am Steinberg ein junger Bauer pflügte, erschien ihm zur Mittagszeit eine Jungfrau, die an ihrem Gürtel ein Bund Schlüssel trug.

Die weiße Frau forderte ihn auf, mit ihr zu gehen, nur fünf Schritte unter die Erde, da würde sie aufschließen und ihn glücklich machen; sie würde dadurch von ihrem Bann befreit werden.

Der Bauer weigerte sich und vergebens war ihr Flehen, vergebens die Versicherung, dass es ihm nicht schaden werde, sogar an seiner Seligkeit nicht; der Bauer blieb unerbittlich.

Nachdem die Jungfrau eine Viertelstunde lang alle Überredungskünste aufgeboten hatte, um ihn zum Mitgehen zu bewegen, tat sie plötzlich einen hellen Schrei und verschwand.

Es soll eine Fee gewesen sein.

(Aus „Sagen- und Märchenland Nordhessen“ von Otto Werner)

Am Startpunkt sind wir überrascht von der großen Grillanlage von Oberlistingen. Mehrere Holzhütten begrüßen uns. Hier ist schon so manche Bratwurst und so einiges an Bier verzehrt worden! Und der Ausblick! Einfach toll. Bei einigen anderen Beschreibungen haben wir den Begriff „die Toskana des Nordens“ gehört. Das können wir nur bestätigen. Ein herrlicher Blick rüber zur Warburger Börde und seinem Desenberg. Wir durchqueren die Grillanlage und halten uns von nun an, an das Wanderzeichen [H1] auf purpurnen Grund. Die ersten 800 m geht es südlich am Wald entlang, bis wir auf einen geteerten Weg stoßen. Hier geht es links weiter, um nach 100 m sofort wieder rechts in den Wald zu verschwinden. Auf schmalem Pfad kommt man nach weiteren 800 m an die Kreistraße 86, welche zum Gut Sieberhausen führt. Wir folgen der Straße parallel im Wald. Bei Kilometer 2,4 müssen wir nun der Straße bis zum Gut folgen. Wir wagen nur einige verstohlene Blicke zu dem romantischen Teich und den alten Hof- und Stallgebäuden, welche weitgehend aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammen. Eine kleine Infotafel erzählt die Geschichte des Gutes Sieberhausen und ermahnt uns auf dem ausgewiesenen Wanderweg zu bleiben, da das Gut in Privatbesitz ist. So folgen wir dem H1 über einen Wiesenweg, um nach ca. 800 m auf die Straße zutreffen. Da diese jetzt in diesem Bereich Privat ist, werden wir nicht von PKWs gestört. Nach 700 m stetigen bergab, beobachtet von einigen Kühen und einem schläfrigen Bullen, geht es links wieder in den Wald. Wir sind nun die ganze Zeit immer bergab gewandert und sind nun am tiefsten Punkt angelangt. Die nächsten ca. 1,8 km wandern wir innen am Waldrand entlang in östliche Richtung. Wir biegen nun links ab und von nun an geht es immer weiter leicht bergan. Aber wie gesagt immer am Waldrand entlang. Belohnt werden wir nun auch mit einem schönen Ausblick auf die Orte Obermeiser und Westuffeln, die wir eigentlich nur von der B7 her kennen, wenn wir nach Kassel fahren wollen. Bei Kilometer 8 geht es nun tief in den Wald und ein gehöriges Stück auf schmalem Pfad bergauf. Ab Kilometer 9,5 ist das schlimmste geschafft. Wir folgen nun dem breiten Waldweg und entdecken bei Kilometer 10 eine Hinweistafel über die Niederlistinger Sandgruben. Daneben steht noch eine ausgediente Lore als Anschauungsstück. Hier verlassen wir den H1 und folgen dem Hinweis zu einem Waldtümpel, welcher versteckt mitten im Wald liegt. Hier auf einer Ruhebank machen wir unsere ausgiebige Pause. Herrlich romantisch ist es hier. Zurück auf dem Weg kommt man nach nur knapp 300 m zu einer weiteren „Ruhezone“. Drei „Traumliegen“ erwarten hier den Wanderer. Man wird aufgefordert von Prinzen und Feen zu träumen. Hier ist auch unser höchster Punkt der Wanderung erreicht. Da wir aber schon ausgeruht sind, geht es gleich weiter. Die nächsten 1,6 km geht es nun wieder leicht bergab. Bevor wir unseren Parkplatz erreichen werden wir noch einmal von der Aussicht der „nördlichen Toskana“ belohnt.

Fazit:

Auch diese Wanderung im Naturpark Habichtswald ist sehr schön herausgearbeitet. Unterwegs wird man immer wieder an die Geschichte der Umgebung erinnert und in Gedanken ist man manchmal bei den damaligen Hirten der hiesigen Bauern, die tagtäglich ihre Herden bei Wind und Wetter über diesen „Igelsbettberg“ zum Gut trieben.

 

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Koordinaten des Startpunktes

N 51°26.487' E 9°14.926'
N 51°26'29.241" E 9°14'55.575"
N +51.4414560 E +9.24877100

Koordinaten des Endpunktes

N 51°26.487' E 9°14.926'
N 51°26'29.241" E 9°14'55.575"
N +51.4414560 E +9.24877100

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