Hiking trail Damme

Altitude Profile (115 ft to 486 ft)

Altitude range

371 ft

Total climb

725 ft

Total descent

817 ft

GPSies-Index 3.28


About this track

Quality of track
Length
16.19 miles
Coordinates
2182
Waypoints
6
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16.19 miles

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Manchmal passt einfach alles perfekt zusammen. Das Wetter am Tag der Wanderung, die Wetterlage der vergangenen Tage, die Jahreszeit, sicher haben auch die eigene Befindlichkeit und die Art der Gesellschaft oder auch das Alleinesein, Einfluss auf den Weg.

 

Heute liegt nach vielen Regentagen ein Hoch über Damme und dem Dümmer und natürlich auch über der weiteren Region. Der frostig kalte Morgen nach Schneematsch bringt den Busverkehr zwar durcheinander. Das macht aber nichts, da die verspäteten Stadtbusse den Regionalbus 585 nach Damme noch erreichen. Denn auch dieser zeigt sich erst 15 Min. nach Plan am Osnabrücker Neumarkt. Etwa eine Stunde benötigt er zum zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) von Damme.

 

Über den Ohlkenbergsweg geht es zügig bergan zum Bergsee. Der Körper wird angenehm warm. So schlendert es sich gemütlich bis zum Parkplatz an der Straße nach Steinfeld.

 

Hier findet sich die Wandermarkierung, der weiße Punkt, für die 4. Etappe des Vier-Flüsse-Weges wieder. Zunächst geht es im Gleichlauf mit dem Pickerweg (P), einem uralten Handelsweg, den, so wird vermutet, schon die Jakobspilger über Bremen kommend, auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela genutzt haben. Heute gehört der Wegabschnitt zur Via Baltica, einem Pilgerweg, der von Usedom nach Osnabrück führt.

 

Ob die Pilger von damals noch auf die Räuber vom Mordkuhlenberg trafen? Ich weiß es nicht. Heute jedenfalls steht dort ein Aussichtsturm und im Aufstieg erfährt der Wanderer ein paar Geschichten von Adlerauge, Gänsekiel, Eisenmann, Koch, Doofmann und dem Räuberhauptmann Feldhüter und genießt die weite Aussicht.

 

Tipp: Vom Parkplatz an der Straße nach Steinfeld kommend erreichen Sie bereits nach 450 m durch einen Hohlweg die Waldsiedlung Holte. Pickerweg und der weiße Punkt weisen hier den Weg nach links. Alternativ kann man aber auch – und das wäre an diesem sonnigen Morgen perfekt gewesen – 180 m halb rechts an das Ende der Zufahrt gehen und dort links die Lachenden Fluren entlang des südöstlich gerichteten Waldrandes schlendern. Beim Eintreffen auf den Hauptweg gehen Sie dann rechts mit ihm steil ab in eine Kuhle.

 

Vom Mordkuhlenbergturm geht es hinunter auf einen Hauptforstweg, der rechts bequem an den Waldrand nördlich von Dalinghausen führt. Der Körper lechzt nach Sonnenstrahlen und genießt nun doppelt den Waldrandweg, der bald ganz durch die offene, noch wellige und von Baumgruppen gegliederte Feldflur nach Bergfeine führt.

 

Ein kleines Stück folgen Sie nun der Fahrstraße, biegen dann rechts ab. Es geht aber (Achtung, der Abzweig ist schnell übersehen) gleich nach der Siedlung wieder links über die flache und aussichtsreiche Höhe. Im Blick zurück werden die Sendemasten auf dem Dammer Signalberg schon deutlich kleiner.

 

Schön, wie sich der weitere Weg durch die Felder fädelt. Immer findet er eine passende asphaltfreie Trasse. Nur an der Kreuzung in Dümmerlohhausen geht es ein Stück kleines Stück über Straßen. Dann biegt der Weg in die sauren, mit Binsen bewachsenen Wiesen, auf welche die randvollen Gräben ihr überschüssiges Wasser ablassen.

 

Ein Eldorado für die Vogelwelt wird hier rund um den Dümmer gepflegt und wiederentwickelt. Der akustische und optische Reiz, der durch die konzentrierte Tierwelt belebten Landschaft, lässt die Anstrengung der hier bereits 15 zurückgelegten Wanderkilometer vergessen.

 

Am Dümmer knickt der Weg nach Süden. Das Lohauser Moor haben Sie zur Rechten und links Schilf und Ufervegetation des Flachsees. Einmal passieren Sie wunderbaren Erlenbruchwald und gelangen dann zur Hunte , die sich anschickt den Dümmer zu durchfließen.

 

Der Huntedeich darf ganzjährig nicht betreten werden. Er dient tausenden von Wasservögeln als Ruhezone. Wie auf einer Schnur aufgereiht erscheinen sie im Gegenlicht der Nachmittagssonne vom begleitenden, parallelen Radweg aus gesehen, der auch Ihr Weg ist.

 

Von der Kreuzung nahe des Schäferhofes, der rechts herüber zu sehen ist, macht der offizielle Weg einen Bogen am Schäferhof vorbei. Diesen können Sie nachvollziehen, falls Sie z. B. das Caf é besuchen wollen. Die Öffnungszeiten sind: Samstags, Sonntags und an Feiertagen von 10:00 bis 18:00, können witterungsbedingt aber auch abweichen.

 

Ich gehe hier abkürzend geradeaus, (nach kurzem, brüchigen Teer) auf wunderbaren alten Ziegeln, die ihr Rot dem Grün und Blau der Landschaft hinzufügen.

 

Im Süden des Ochsenmoores biegt der Weg in östliche Richtung. Deutlich ist voraus der Stemweder Berg zu sehen. Nach weiteren genussvollen dreieinhalb Kilometern ist der Bahnhof in Lemförde erreicht. Alle Stunde hält hier die Regionalbahn auf ihrem Weg von Bremen nach Osnabrück.

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Starting Coordinates

N 52°31.237' E 8°11.500'
N 52°31'14.252" E 8°11'30.043"
N +52.5206258 E +8.19167864

Ending Coordinates

N 52°27.633' E 8°21.690'
N 52°27'37.989" E 8°21'41.455"
N +52.4605527 E +8.36151536

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