Wanderung Lauenburg/Elbe

Höhenprofil (4 m bis 85 m)

Höhendifferenz

81 m

Gesamtanstieg

449 m

Gesamtabstieg

454 m

GPSies-Index 4,8


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
36,85 km
Geo-Koordinaten
1162
Angezeigt
15 mal
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2 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Einweg-Strecke

36,85 km

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Beschreibung der Strecke

 Der Wanderweg "Hohes Elbufer" gehört zum Wanderwegenetz Hamburgs und trägt die Nummer 30. Markiert ist er wie alle Hamburger Wanderwege mit einem gelben Pfeil. Mit 37 km übersteigt diese Strecke zwar um weiten die Vorgabe, dass die Tagesetappen max. 24km lang sein sollen, aber gerade darin kann auch der Reiz für junge Leute liegen (sportliche Herausforderung). Der Start ist am Bahnhof in Bergedorf und beginnt gleich mit einem Höhepunkt: das City-Center Bergedorf! Auf jeden Fall hat man hier nochmal die Gelegenheit Proviant nachzukaufen. Die ersten Kilometer führen ziemlich unspektakulär durch die Stadt. Nach ca. 3km erreicht man die Hamburger Sternwarte (www.sternwarte-hh.de), die man auch besichtigen kann. Alternativ kann man auch die Wanderung an der Sternwarte beginnen, indem man bis zur Bushaltstelle Holtenklinke fährt. An der Sternwarte beginnt auch der Natur- und Geschichtspfad zwischen Bergedorf und Börnsen auf dem verschiedene Pflanzenarten und geschichtliche Begegbenheiten erklärt werden. So führt der Weg auf 3,2km landschaftlich sehr schön am Geesthang entlang. Nachdem man den Ort Börnsen durchquert hat, erwartet uns ein Naturhöhepunkt, die Dalbek - Schlucht, ein Naturschutzgebiet. Nachdem man Escheburg durchquert hat und am örtlichen Golfplatz vorbei ist, erreicht man bei Kilometer 12,1 einige Teiche in Bistal. Bei Kilometer 13 beginnt ein sehr abenteuerlicher Wegabschnitt, der über einen stark überwucherten, schmalen Pfad am Geesthang führt. Leider sorgt die nahegelegene B5 für eine unangenehme Geräuschkulisse. Wir kommen an einem Aussichtsturm vorbei, von dem man die Elbe sehen kann. Nach dem weiteren Weg durch Geesthacht, meist durch Grünanlagen erreicht man bei Kilometer 19,6 die Jugendherberge in Geesthacht (www.jugendherberge.de/jh/geesthacht). Hinter Geesthacht wird der Weg für Technikfreunde interessant. Zunächst erreicht man das Speicherbecken vom Pumpspeicherkraftwerk Geesthacht und anschließend geht es entlang der Rohre hinab zur Elbe. Eine Infotafel informiert über die Funktionsweise des Pumpspeicherkraftwerks. Bei km 22,0 erreicht man Krümmel, ein Ort der seinerzeit für Alfred Nobels Dynamitfabrik errichtet wurde: eine typische Arbeitersiedlung aus dem 19. Jahrhundert mit Arbeiterhäusern und Direktorenvilla. Unten an der Elbe befindet sich außerdem ein Hochseilklettergarten (www.hoga-hochseilgarten.de). Nun erreicht man schließlich die Elbe und das stillgelegte Kernkraftwerk Krümmel, das an der Stelle der nach dem Zweiten Weltkrieg demontierten Dynamikfabrik steht. Einige Infotafeln erzählen detailliert über die Geschichte dieses Ortes. Es folgen einige Kilometer auf dem Elbdeich bis zum Ort Tesperhude mit zahlreichen Cafe´s und einem Campingplatz. Bei unserer Wanderung kommen wir schließlich ins Naturschutzgebiet "Hohes Elbufer" zwischen Tesderhude und Lauenburg", dem  landschaftlich spektakulärsten Teil der Wanderung. Bei km 31,1 erreicht man den kleinen Ort Sandkrug. Hier führte einst die Alte Salzstrasse zwischen Lüneburg und Lübeck, eine der bedeutendsten Handeslsstraßen des Mittelalters, über eine Furt in der Elbe. Die Furt ist dank Eindeichung und Flussbegradigung heute nicht mehr vorhanden, aber das alte Kopfsteinpflaster der Straße befindet sich immer noch an Ort und Stelle. Über die Furt wachte die Ertheneburg, von deren ehemaligen Standort man heute noch einen hervorragenden Weitblick auf die Elbe und das andere Ufer hat.  Anschließend führt der Weg über eine Wiese direkt an der Elbe, ein herrlicher Ort um Pause zu machen und seine Füße in die Elbe zu halten. Das letzte Stück bis Lauenburg führt spektakulär auf schmalen Pfaden oben auf dem Steilufer mit tollen Ausblicken an der Elbe entlang. In Lauenburg (www.lauenburg.de) führt der Weg an der Jugendherberge (www.jugendherberge.de/jh/lauenburg) und am Freibad vorbei; man wandert direkt an der Wasserrutsche vorbei, die Lust macht, einfach über den Zaun zu klettern und ins kühle Nass zu springen. Über die Himmelstreppe geht es schließlich hinab in die historisch, chronisch hochwassergeplagte Altstadt von Lauenburg. Zahlreiche Infotafeln erklären die Geschichte der einzelnen Häuser in der Elbstraße. Außerdem lohnt sich ein Aufstieg zum Lauenburger Schloss. Nach 37 km erreicht man schließlich den Lauenburger Bahnhof, das Ende der Tour.

Mehr Eigenschaften
hügelig  fest  Pfad / Fußweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 53°22.192' E 10°34.023'
N 53°22'11.542" E 10°34'01.393"
N +53.3698728 E +10.5670538

Koordinaten des Endpunktes

N 53°29.358' E 10°12.411'
N 53°29'21.515" E 10°12'24.696"
N +53.4893098 E +10.2068600

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