Hiking trail Treffurt

Altitude Profile (548 ft to 1,654 ft)

Altitude range

1,106 ft

Total climb

1,253 ft

Total descent

1,253 ft

GPSies-Index 4.08


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8.24 miles
Coordinates
524
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99830 Großburschla – Treffurt (Wartburgkreis)

Navi-Adresse:

Werrastraße, 99830 Großburschla  

Startzeit: 10.06.2016 um 10.30 Uhr.

Gesamtdauer: 6:30 Stunden (mit allen Pausen). Gesamtstrecke: ca. 16 Kilometer (aufgezeichnet und bearbeitet mit der Outdooractive-App und dem Samsung Galaxy S5).

EntdeckerTour - Premiumweg P6 - Heldrastein

Diese Wanderung hat schon lange bei uns auf der Wanderliste gestanden. Es ist ein wirklich tolles Gefühl diese Wanderung machen zu dürfen. Dies wäre vor der Grenzöffnung ein Unmögliches gewesen. Durch die „friedliche Revolution“ der Menschen in der DDR erfolgte am 13. November 1989 die Wiedervereinigung bei Großburschla, als sich der Schlagbaum zwischen Großburschla und Bahnhof Großburschla öffnete. So werden wir mehrmals die ehemalige „Zonengrenze“ gefahrlos überschreiten und auf den alten „Kolonnenwegen“ die Natur genießen dürfen.

Es gibt zwei Startpunkte für diese Wanderung. Dies wäre zum  einen der August-Hermann-Francke-Platz in Heldra (Wanfried) oder am Werraufer in Großburschla (Treffurt).

Wir haben uns für Letzteres entschieden, da wir zum Anfang unserer Wanderung den flachen Teil bewältigen wollten.

Am Ortsanfang von Großburschla, direkt links hinter der Werrabrücke, befinden sich die Parkplätze am Werraufer. Unser Wanderweg führt uns nun zurück zur Werrabrücke. Wir überqueren die Werra und verlassen Großburschla wieder. Aber schon nach 200 m biegen wir rechts auf einen Feldweg ein. Nach weiteren 500 m geht’s wieder nach rechts und wir betreten zum ersten Mal diese Lochplatten aus Beton, welche auch Jahrzehnte nach dem Ende der DDR noch weitgehend erhalten sind. Auf diesem Kolonnenweg geht es einige Meter entlang der Werra. An der thüringischen – hessischen Landesgrenze geht der Weg dann in einen Wiesenpfad über. Bei Kilometer 2,2 biegen wir rechts auf eine Teerstraße ab, die uns nach Heldra führt. In der Ortsmitte von Heldra finden wir das Wanderportal mit dem Wanderstein P6, und man erfährt, was die New Yorker Steuben-Parade mit Heldra zu tun hat. Auch das Francke´sche Gut, heute die Herberge „Im Kleegarten“, lässt sich bewundern (http://herberge-im-kleegarten.de). Nach einem kurzen Besuch in der Johannis-Kirche folgen wir nun wieder dem P6 zum Ortsausgang in östliche Richtung. Hier biegen wir rechts ab. Im Hintergrund erkennen wir noch die Burg Normannstein, welche oberhalb der thüringischen Stadt Treffurt unmittelbar an der Landesgrenze zu Hessen liegt. Wir folgen dem Feldweg, bis wir das NSG Frankenloch erreichen. Beim Überqueren einer Flutmulde, in der bei Hochwasser das Wasser der Werra einströmt, erkennen wir schon das „Blaue Wunder“. Diese Werrabrücke ist eine einstige Flusssperre, die die Flucht unter und über die Werra verhindern sollte. Heute gilt diese Wander-Brücke als ein Mahnmal. Eines von ganz wenigen Zeugnissen aus der Zeit der deutsch, deutschen Vergangenheit. Nachdem wir die Werra überquert haben, treffen wir sogleich wieder auf einen Kolonnenweg, welcher uns zum Waldrand führt. An der Wegegabelung halten wir uns rechts. Wer jetzt noch einmal Kraft schöpfen muss, sollte dies hier an der Pausenbank tun. Denn jetzt ist der flache Teil unserer Wanderung erst einmal vorbei. Der P6 verschwindet im Wald und auf schmalem Pfad geht es die nächsten knapp 700 m schnurgerade steil bergauf. Wir haben ca. 25 Minuten für diesen Aufstieg benötigt. Ungefähr auf der Hälfte dieses Anstieges gibt es noch einmal eine Pausenbank. Oben angekommen, treffen wir wieder auf den Kolonnenweg und genießen den herrlichen Ausblick  auf Schnellmannshausen. Wir folgen nun dem Kolonnenweg nach rechts. Das wandern auf einem Kolonnenweg, also diesen Lochplatten aus Beton, kann ganz schön tückisch sein. Manchmal fehlt ein ganzes Grasbüschel in so einem Loch und man bleibt mit dem Wanderstock hängen. Auch ist links und rechts an vielen Stellen ein richtig tiefer Absatz von der Betonplatte zum Erdreich. Also vorsichtig mit den Sprunggelenken und den Außenbändern. Nach ca. 1,2 km leicht bergauf erreichen wir die Landstraße 2109 mit dem Rast- und Wanderparkplatz „Am Trift“, die wir geradeaus überqueren. Nun erwartet uns eine weitere Herausforderung. Vor uns beginnt der sogenannte Barbarossa-Treppensteig. Auf einer Weglänge von ca. 1,1 km werden wir etwa 160 steile Höhenmeter und mehr als 400 Stufen bewältigen. Aber etwa auf halber Strecke gibt es die Aussichtsmöglichkeit zur Burg Normannstein. Nach einer halben Stunde haben wir den Aufstieg beendet. Schön zu wissen, dass wir nun das „schlimmste“ hinter uns haben. Oben am Hinweisschild halten wir uns links und folgen dem Weg zum Aussichtspunkt Hüneburg, welchen wir in ca. 150 m erreichen. Hier auf den nur noch zu erahnenden Resten einer Burgstelle machen wir unsere wohlverdiente Mittagspause. Begeistert von den vielen Ausblicken nach Heldra, Treffurt, Schnellmannshausen und sogar bis zur Wartburg bei Eisenach, machen wir uns gestärkt zurück auf unseren Weg. Nach gut 10 Minuten erblicken wir nun das nächste Highlight. Der „Turm der Deutschen Einheit“ erhebt sich vor uns. Dieser 30 m hohe Aussichtsturm, zu DDR Zeiten ein Radarturm, will von uns bestiegen werden. Nach 166 Stufen sind wir oben angekommen. Der Turm ist in sich geschlossen. Aber durch die nach allen Seiten hin geschlossenen Fenster, hat man einen grandiosen Weitblick http://www.panorama-photo.net/panorama.php?pid=13701. Nach erfolgreichem Abstieg kann man unten am Turm auf vielen Bildtafeln noch einmal die bewegenden Momente der Grenzöffnung erleben. Die angrenzende Florian-Henning-Hütte ist vom 1. Mai bis zum 1. November nur Sonn- und feiertags von 10 – 17 Uhr geöffnet. Wir verlassen den Rastplatz und folgen dem P6 nah am Abhang des Heldrasteins. Immer wieder müssen wir anhalten um diese tolle Aussicht zu genießen. Nach ca. 300 m kommen wir an eine Wegegabelung. Hier verlassen wir den P6, um den 600 m entfernt liegenden Aussichtspunkt „Dreiherrenstein“ zu erkunden. Der dortige Grenzstein von 1866 kann hier bestimmt so manche Geschichte erzählen. Wir kehren zu der Wegegabelung zurück und folgen wieder dem P6. Von nun an geht es die nächsten knapp 1,5 km auf schmalen Pfaden meist schurgerade den Berg wieder durch den Wald herunter. Auf einigen Passagen gilt es steile Treppen mit nicht gerade genormten und ausgewaschenen Tritten zu meistern. Da muss man gehörig aufpassen, um nicht mit dem Absatz hängen zu bleiben. Bei trockenem Wetter fällt es leichter, neben den Stufen zu laufen. An der Rast- und Freizeitanlage Försterhäuschen angekommen, über queren wir wiederum die L2109, welche links nach Großburschla führt. Die nächsten 1000 m geht der Weg weiter stetig bergab. Diesmal aber auf breitem Weg und nicht mehr so steil. Den folgenden Aussichtspunkt und Ruheplatz darf man ruhig unbeachtet lassen. Nun sind wir an der linken Uferseite der Werra angekommen. Wir folgen der Werra erst über einem Wald- und später über einen Wiesenweg bis wir wieder die Werrastraße in Großburschla erreicht haben. Im Gasthaus „Zur Krone“, welches direkt an der Werra liegt, lassen wir diese Wanderung ausklingen.

Fazit:

Herrlich, einfach nur herrlich. Wir sind zwar richtig kaputt zum Schluss gewesen, haben aber keinen Schritt bereut. Die Entscheidung in Großburschla zu starten war genau richtig. Diese Wanderung glänzt mit grandiosen Ausblicken und der geschichtliche Gedanke der ehemaligen Zonengrenze hat uns die ganze Zeit begleitet. Der P6 sollte für jeden ein Muss sein. 

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Starting Coordinates

N 51°08.140' E 10°10.539'
N 51°8'08.458" E 10°10'32.358"
N +51.1356830 E +10.1756550

Ending Coordinates

N 51°08.140' E 10°10.539'
N 51°8'08.458" E 10°10'32.358"
N +51.1356830 E +10.1756550

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