Wanderung Gräfendorf Unterfranken

Höhenprofil (239 m bis 455 m)

Höhendifferenz

216 m

Gesamtanstieg

263 m

Gesamtabstieg

264 m

GPSies-Index 3,22


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
9,72 km
Geo-Koordinaten
107
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Landschaft
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Rundkurs

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Beschreibung der Strecke

Frühjahrsblüher am Sodenberg

Im Frühjahr, April:  Küchenschellen  und  Adonisröschen .

Wanderungen im Naturschutzgebiet "Gans" am Sodenberg lohnen sich immer, doch im Frühjahr verwandeln seltene und geschützte Pflanzen die sonst eher karge Landschaft in ein leuchtendes Meer.

Lage und Besonderheiten des Sodenbergs

Der Sodenberg ist ein erloschener Vulkan, süd-westlich von Hammelburg gelegen.

Mit einer Höhe von 481 Metern ist er der höchste Berg der Vor-Rhön, der südlichste Ausläufer der charakteristischen Rhönberge Feuerberg, Totnansberg, Platzer Kuppe und Dreistelz. 

  Zwei große  Gedenksteine des Rhönklubs  markieren auf einer Anhöhe einen schönen Aussichtspunkt, der an klaren Tagen weite Ausblicke über das Tal der Fränkische Saale hinaus bis in die Rhön ermöglicht. 

Der Basaltkegel Sodenberg liegt im Naturschutzgebiet  "Sodenberg-Gans", in einer 

Muschelkalklandschaft mit Resten des ehemaligen Basaltabbaus und vielfältigen Lebensräumen aus Kalkmagerrasen (Enzian-Schillergrasrasen, Mainfränkische Erdseggen-Trockenrasen), naturnahen Buchen- und sekundären Eichen-Hainbuchen-Wäldern. 

  Die Trockengebiete am Sodenberg (Biotopflächen) bieten zahlreichen Farn- und Blütenpflanzen, Brutvogelarten, Schmetterlingen, Heuschrecken- und Grillenarten Schutz und Nahrung und wurden deshalb 1997 unter Schutz gestellt. 

  Im Frühjahr verwandeln seltene und geschützte Pflanzen wie  Märzenbecher , Küchenschelle  und  Adonisröschen  die Landschaft in ein blühendes Meer. 

  Damit die seltenen Pflanzen auch zukünftig bestehen bleiben, werden die Wanderer dringend gebeten, die Wege nicht zu verlassen und den Weisungen der Naturschutzbeauftragten zu folgen.

Geschichte

Der Sodenberg weist aber nicht nur naturkundliche, sondern auch kulturhistorische Besonderheiten auf. Vom einstigen  Basaltabbau , der Mitte des 20. Jahrhunderts eingestellt wurde, zeugt noch heute ein tiefer Krater. Um "Spinnmagdkreuz" und "Giselakreuz"  ranken sich geheimnisvolle Sagen. 

  Einst stand auch eine Burg auf der Anhöhe, genannt der "Kilianstein". Hier soll, so berichtet eine weitere Sage, Götz von Berlichingen seine Junkerjahre bei seinem Onkel Neidhard von Thüngen verbracht haben.

Die Anlage wurde um die Mitte des 14. Jahrhunderts von den Herren von Thüngen erbaut. Auch Gisela, der Sage nach Grund für die Errichtung des "Giselakreuzes", soll eine Tochter aus dem Haus "Von Thüngen" gewesen sein. Besitzveränderungen im Jahr 1660, die Burg wurde an die Universität Würzburg verpfändet, hatten zur Folge, dass die Gebäude nicht mehr bewohnt wurden, 1870 einstürzten und schließlich verfielen.

Anfahrt

Von Hammelburg kommend auf der B 27 Richtung Gemünden.

Nach Obereschenbach, auf der Anhöhe rechts Richtung Gräfendorf abbiegen. Nach ca. 300m rechts in den Waldweg abbiegen. Am Gasthof Sodenberg Parkmöglichkeit und Infotafel. Standort der Adonisröschen siehe Link.

Wanderwege

Ab Obereschenbach oder Morlesau und Ochsenthal.

Rund um den Sodenberg.

Einkehrmöglichkeiten z.B. in:

Obereschenbach (Ruhetag Montag und Dienstag)

Morlesau (Fotos vom ehemaligen Basaltwerk im Gasthaus)

Hammelburg

-Achtung: keine Einkehrmöglichkeit mehr im "Gasthof Sodenberg"-

Weitere Informationen und Vermittlung von Führungen für Gruppen:

Tourist-Info Hammelburg, Kirchgasse 4, Tel.: 09732/902-430

Quelle: Tourist-Info Hammelburg

Mehr Eigenschaften
hügelig  einsam, ruhig  fest  rau  steinig  Querfeldein  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 50°06.119' E 9°49.050'
N 50°6'07.153" E 9°49'03.026"
N +50.1019872 E +9.81750726

Koordinaten des Endpunktes

N 50°06.118' E 9°49.053'
N 50°6'07.116" E 9°49'03.180"
N +50.1019769 E +9.81755018

Weitere Infos unter: Link zu uns

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