Rennrad Tour Volkesfeld

Höhenprofil (161 m bis 658 m)

Höhendifferenz

497 m

Gesamtanstieg

2.038 m

Gesamtabstieg

2.043 m

GPSies-Index 15,28 ClimbByBike-Index 96,19 Fiets-Index 0,27


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
92,44 km
Geo-Koordinaten
18044
Angezeigt
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Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Rundkurs

92,44 km

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Beschreibung der Strecke

Mit dem Radtraining über das ganze Jahr sind die Wechsel der äußeren Bedingungen und ganz besonders der Form hinzunehmen; letzteres wird überraschend jedes Frühjahr offenkundig. Das Wintertraining hilft sicher, bringt auch Spaß und ist eindeutig nicht hinreichend – zumindest für einen alten Sack wie mich. Dies hier ist das erste echte Bergtraining in 2017 und das erst Mitte Mai. Wirklich toll ist der Startpunkt; sind doch von Weibern aus viele sehr attraktive Zwischenziele und wunderschöne Abschnitte möglich - viel mehr, als heute gefahren!

Zwischenzeitig war ich völlig begeistert vom jeweiligen Landschaftseindruck. Wenn da nicht die vielen Höhenmeter als Testfahrt für meinen Körper angesagt wären, könnte ich vollständig von einer Genusstour sprechen. Nach dem Raßberg oberhalb von Arft hatte ich mich müde gefahren und nur der Kopf wollte nach der entspannten Abfahrt von Langenfeld dann noch den Stich über Volkesfeld und Wabern fahren. Im Gesamtstreckenprofil fällt der überhaupt nicht auf; den Beinen dagegen sehr. Irgendwelche weiteren Spielchen waren damit jedoch abgesagt. Denn man könnte noch so viel, wenn der Körper könnte.

Und mit dem hier Gefahrenen ist eine weitere Perlenkette der Schönheiten von Brohl-, Nette- und Kesselinger Tal zusammengefügt. Fahren wir also in Weibern Richtung Gänsehals los, ein sanfter Anstieg über 5km und im Durchschnitt 3% mit einer Max-Steigung von 10,5% auf einer Straße, die in Abschnitten fürchterlich kaputt ist, was im Aufstieg nicht das Problem darstellt. Ich verlasse die Strasse in einer Rechtskurve, bevor sie in die Abfahrt nach Rieden geht, in einen Wirtschaftsweg nach links weiter aufwärts. Bis auf gelegentliche Schadstellen ist alles ok. Die Abfahrt hinunter nach Bell kann teilweise schnell gefahren werden - und mit dem einen oder anderen PKW ist immer zu rechnen. Wo Asphalt ist , ist auch das Auto nicht fern - ob mit oder ohne Sondergenehmigung.

Da ich gerne den Zugang von Mendig zum Laacher See testen möchte, fahre ich eine Weile parallel zur Autobahn anstatt die kurze und schöne Abfahrt von Bell zu nutzen - beides gut machbar!

Leider beginnt am Kloster eine Großbaustelle auf der Landstraße 113, die noch bis August/September 2017 andauern soll. Ich bin durchgefahren, hab z.T. Schotter unterm Rad gehabt und musste mein Rad schliesslich auch noch tragen - machbar, aber nicht gut, zudem entsprechend Beschilderung nicht erlaubt - dann besser über Mendig auf der Kreisstraße nach Nickenich und den See nahezu komplett umrunden. Zwischen Wassenach und Glees gibt es zudem eine gut asphaltierte Wirtschaftswegverbindung. Ich fahre am Mohlenberg über den Kraterrand nach Glees und biege kurz nach dem Dorf Richtung Buchholz nach links ab - sehr hübsch, sehr ruhig, z.T. sehr schmale Straße und man gelangt sehr gut in den oberen Teil von Burgbrohl. Das könnte eine Standardverbindung werden und nach Karte müsste auch noch eine Verbindung nach Weiler möglich sein.

In Niederzissen beginnt das nächste Highlight mit dem Aufstieg nach Engeln über den Brenker Ortsteil Fußhölle. Vor Galenberg ist der Blick zur Burg Ohlbrück und aufs obere Brohltal am schönsten und der Aufstieg wird mit Erreichen von Brenk am einprägsamsten. Es kommen die ersten zweistelligen Eindrücke und mit Erreichen von Fußhölle hat man sich daran gewöhnt, so um die oder knapp unter 10% zu fahren. Dann mit dem Ortsausgang weist ein Schild auf 14% hin -ich sehe ganz schnell 15% auf dem Display - die da nicht wieder so schnell verschwinden. Es sind in Summe etwa 350m mit Aua, dann kippt der Aufstieg auf 13 und 12% und entlässt mich kurz vor Erreichen des Bahnhofs Engeln in die moderaten Werte deutlich unter 10%.

Nun noch den Rest des Anstiegs (das waren insgesamt 340 Höhenmeter über 7,7km bei durchschnittlich 4,6% und den besagten 15% max.) und schon kippt die Strecke in die berauschende Abfahrt hinunter nach Kempenich – eine super Wirtschaftswegverbindung, die mitten im Ort mündet. Mit Überqueren der Landstraße beginnt nach wenigen Metern der nächste Anstieg – 2,9km, davon 70 Höhenmeter im Ort und weitere 85Höhenmeter durch den Wald nach Überqueren der B412 in Richtung Cassel/ Heckenbach. Der nah gelegene Schöneberg wird sichtbar und dann taucht man in den Bereich des Kesselinger Tals hinein.

Anstatt die tolle Abfahrt von Cassel direkt fortzusetzen, biege ich im Ort nach rechts in einen kurzen Aufstieg zum Bockshahn ab. Diese Wirtschaftswegverbindung eröffnet oberhalb von Cassel einen weiten blick nach Norden, wo heute das Radioteleskop Berkum prägnant in der Ferne steht. Dann geht es wieder einmal rasant abwärts - unterhalb des Düsselsberges entlang fällt das Gelände linker Hand steil in einem Eichenwald ab und schon öffnet sich die Landschaft wieder mit weiten Blicken. Noch vor Blasweiler biege ich an der ersten Möglichkeit nach links ab und lande so auf der Landstraße 85 ins Kesselinger Tal Richtung Ahrbrück. Von hier oben bis Heckenbach ist die Straße in einem fürchterlichen Zustand, d.h. hohe Konzentration ist gefordert und ich werde kräftig durchgeschüttelt.

In Kesseling füge ich einen Ausflug hoch zum Steinerberghaus an, 275 Höhenmeter bei durchschnittlich 6,3% und maximal 14% auf insgesamt 4,3km. Der Ginster steht in voller Blüte, Geröll liegt auf Teilen der Strecke, Löcher sind immer mal wieder vorhanden und ein wenig Verkehr, sowohl PKW als auch Motorrad und Fahrrad begegnen mir. Insgesamt verläuft der Aufstieg recht gleichmäßig, weist die höchsten Prozente jedoch auf dem letzten Kilometer auf. Oben kann ich wie immer komplett entspannen – Hefe alkoholfrei, ein Stück Kuchen und ein Pott Kaffee. Ach ja – die letzten Meter zum Steinerberghaus sind Schotterpiste und ein wenig Fels, alles schön fest und damit kein Problem – selbst für‘s Rennrad.

Die Abfahrt erfordert hohe Konzentration wegen der oben beschriebenen Hürden. Kesseling taucht irgendwann wieder unter mir auf und schon bin ich im Dorf und gehe nach Querung der Landstraße in den 15,2km langen Aufstieg über Kaltenborn und Jammelshofen zum Raßberg. Heute ist der Gegenwind aus Süden eine merkbare Komponente, aber insgesamt rollt sich der Aufstieg recht einfach. Erst kurz vor Kaltenborn ziehen die Steigungsprozente an und in Jammelshofen muss ich durch den Ort und in Richtung der B412 richtig klettern. Insgesamt sind es auf der Strecke 3,4% und maximal13%. Wenige hundert Meter auf der Bundesstraße lassen sich leider nicht vermeiden, dann geht’s rechts ab und zwischendurch abwärts, bevor die letzte Stufe des Anstiegs beginnt. Ich durchfahre die Wacholderheide und bin froh, als ich den Gipfel auch dieser Tour erreiche.

Die Abfahrt hinunter nach Arft könnte komplett rasant sein, aber Vorsicht! : bei einer Kurvenkombi links und rechts kurz vor dem Ort bremse ich lieber etwas ab. Wellig geht es durch Arft und weiter durch Langenfeld, dann tauche ich nach links in die Serpentinenabfahrt Richtung Nettetal (Rieden, Weibern, Kempenich) ab. Im Tal angekommen folge ich der Nette einige wenige Kilometer abwärts. Möglich wäre auch der Weg aufwärts über Hausten, ist aber wenig spektakulär.

Bei der Riedener Mühle biege ich nach links hoch Richtung Volkesfeld ab – 1,3km und 104 Höhenmeter, d.h. 7,6% und maximal 13%. Der schöne Effekt dieser Variante ist, dass ich hinter Wabern nahezu direkt in Weibern lande. Nach wenigen Kilometern bin ich wieder am Parkplatz. Erschöpft und glücklich!!! Heute habe ich alles dabei, um mich zu versorgen, was aber nicht nötig wäre, denn Supermarkt, Getränkemarkt und Bäckereishop mit Sitzgelegenheiten bieten alle Gelegenheit zur Erfrischung und Stärkung. Mir bleibt eine entspannte Rückfahrt und wie immer ganz viele tolle Eindrücke von dieser neuen Perlenkette.

Mehr Eigenschaften
hügelig  bergig  GPS erfasst  fest  rau  steinig  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Straße  Schotterweg / Sandweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 50°24.776' E 7°09.184'
N 50°24'46.581" E 7°9'11.056"
N +50.4129392 E +7.15307123

Koordinaten des Endpunktes

N 50°24.736' E 7°09.165'
N 50°24'44.184" E 7°9'09.913"
N +50.4122734 E +7.15275381

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