Hiking trail Schin op Geul Valkenburg aan de Geul

Altitude Profile (226 ft to 540 ft)

Altitude range

314 ft

Total climb

1,424 ft

Total descent

1,432 ft

GPSies-Index 3.97


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Quality of track
Length
11.80 miles
Coordinates
500
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11.80 miles

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Description

Eins vorab. Da wir Anfang April wandern ist das mit den Orchideen nebensächlich. Die sind natürlich noch gar nicht zu sehen. Trotzdem wollten wir das herrliche Wetter nutzen und eine weite Anfahrt vermeiden. Wer also Orchideen sehen will sollte ab Mai, Juni wandern.

Los geht’s in Schip op Geul wo wir am Bahnhof parken wollen. Dank der dortigen Baustelle suchen wir einen Parkplatz in der Stadt und finden einen in Nähe der imposanten Kirche. An dieser vorbei wandern wir auf der Graafstraat entlang und ab einem weißen Kreuz folgen wir der gelben Markierung.

Mit der Geul in Sicht folgen wir an der nächsten Abzweigung weiter der gelben Markierung (links). Zwei Bänke laden zum verweilen ein. Uns aber nicht. Wir gehen schön weiter an der Geul entlang und ignorieren auch alle andern Bänke. Links passieren wir das Genhoes, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Schloss. Das liegt gegenüber auf der andern Geulseite. Ein großes, weißes Gebäude mit gedrungenem Turm aus dem 11. Jahrhundert. Eines von drei Schlössern um Valkenburg neben Kasteel Schaloen und Kasteel Oost.

Wir gehen nicht über die Metallbrücke mit den drei „Beldchen“. Das sind drei Heiligenfiguren die 1830 vom Schlossherrn des Kasteel Schaloen, welches aus dem 13. Jh. stammt, errichtet. Weil seine Pferde nicht über die Brücke wollten und immer davor scheuten wurde das dem bösen Waldgeist Ruprecht in die Schuhe geschoben. Mit aufstellen der Heiligen war dann Schluss damit. Man hat auch noch irgendwann eine Madonnenfigur an dem Baum links neben der Brücke  angebracht. Sicher ist Sicher.  Und der Baum ist zu ihrem Schutz direkt drum herum gewachsen.

Schloss mit Wassermühle kann man sich natürlich auch ansehen. Uns zieht es aber direkt weiter geradeaus entlang der ruhig fließenden Geul. Bald sehn wir links die St. Jans Quelle, die in die Geul fließt. Gegenüber geht es über Treppen dann auf einer Brücke über die Bahngleise hinauf zu einer „Kluis“. Eine alte Einsiedelei mit Kreuzgang erbaut im Jahre 1687 am alten Jagdhaus des Schlossherrn. Ein Franziskanermönch fand sich hier im Einklang mit der Natur und der Schlossherr hatte nichts dagegen. In 250 Jahren lebten hier ohne Unterbrechung 16 Einsiedler und einige sind auch hier begraben worden.

Man kann den gleichen Weg zurück gehen, was uns aber nicht liegt. Wir gehen hinter der Klause links in Richtung Valkenburg und schließen später wieder an den Bahngleisen links gehend auf den Weg, den wir gekommen sind und kommen wieder in Nähe der St. Jans Quelle aus. Wir folgen der Geul und an einer Holzschranke mit den Wanderwegfarben rot, grün und gelb laufen wir vor dem Spielplatz links vorbei um dann über eine Holzbrücke die Geul zu überschreiten. Richtung großer Geulweiher geht es daran vorbei auf die Straße nach Valkenburg. Hier werden Kindheitserinnerungen an den Valkenburger Märchenwald geweckt.

Durch ein Wohngebiet mit integriertem Altenheim geht es in Richtung Wilhelminatoren. Hier mit der Seilbahn und dem Sonderangebot „Brüsselerwaffel ohne alles“ mit Kaffee und Seilbahn für 7,50 Euro in der Tasche geht es hinauf zum Turm von der Wilhelmina. Nettes Kaffee mit schöner Terrasse. Im Angebot enthalten war auch noch die Abfahrt. Die sparen wir uns zu Gunsten des alten Erinnerungsweckens und wandern um den Turm in Richtung Märchenwald. Der wird gerade renoviert und in einen Adventurepark mit ein bisschen Märchen verwandelt.

Aus Valkenburg heraus geht es in Richtung Gerendal, einem Trockental ohne Bäche und Flüsse. Sonst wäre es ja auch ein Nasstal. Das Tal erstreckt sich über eine breite von 800 Meter und hat eine Tiefe von 50 Meter. Was in den Niederlanden schon ein Gebirge kennzeichnet. Die Durchgangswege und Pfade stammen aus dem frühen Mittelalter. Gerendal ist gekennzeichnet durch viele Laubbäume und zwei streng geschützte Kalkgraslandschaften die sehr empfindlich sind und bestimmt werden durch eine dürre und flache, jedoch sehr abwechslungsreiche Vegetation. Auch hier gibt es schon Orchideen zu sehen. Nur nicht jetzt.

Wir folgen einer Straße mit grüner Markierung. Die Straße ist Teil des bekannten Amstel Gold Race, einem anspruchsvollen Radrennen. Deshalb Vorsicht. Hier wimmelt es von Radfahrern die mit einem Affenzahn den Berg runter kommen oder etwas langsamer den Berg rauf. Links der Straße sieht man nach ca. 250 Metern zwei Kalköfen an denen wir, die Beschreibung missverstehend, vorbei laufen ins Nichts. Also wieder zurück. Straße bis zu einer Kurve. Links rein. Bank sehend. Grüne Markierung neben der Bank suchend. Unsicher, da Markierung gegenüber der Bank. Aber mit Mut und Gottvertrauen den Weg dazwischen nehmend. Und schon ist die Welt wieder in Ordnung und wir befinden uns auf dem richtigen Weg.

Einer Linkskurve folgend an der zwei Ahornbäume stehen folgen wir nicht der grünen Markierung sondern gehen auf einem schmalen Grasstreifen an den beiden Ahornbäumen vorbei auf den vor uns liegenden Wald zu. Im Wald geht es einen urigen Weg hinab und am Waldrand erreichen wir eine riesige Buche in deren Schatten eine Bank steht und wir einen herrlichen Ausblick auf die Schlösser Schaloen, Genhoes und Kasteel Oost, das links von Schaloen liegt haben.

Wir folgen rechts grün-gelb - wobei der grüne Pfahl geklaut worden ist – bis wir über einige Holzstufen den St. Jansbosweg erreichen. Rechts der grünen Markierung folgen wir der Richtung Ijzeren. Vorbei an einigen Dachsbauten erreichen wir freies Feld mit Obstplantagen. Wir gehen nicht der grünen Markierung nach sondern wenden uns an der Abzweigung nach links und biegen nach 350  Metern an einer T-Kreuzung nach links ab.

Der Feldweg geht in einen Graspfad über und dann in einen Hohlweg. Nach 500 Metern gelangen wir an eine Bank und gehen geradeaus.  Nach 300 Metern erreichen wir den geteerten Gerandelseg und gehen nach rechts. Die Straße geht einige Zeit zwischen den Feldern hindurch und führt uns vorbei an blökenden Schafen hin zum Orchideengarten. Den schauen wir uns nur kurz an, da uns ja keine Orchideen erwarten. Zurück zum Ausgangsweg geht es weiter an saftigen Obstwiesen vorbei in Richtung Stokhem.

Durch eine lichten Laubwald und zwischen Waldrand und Feldern folgen wir später nicht dem schmalen, rotmarkierten Pfad sondern gehen kurz darauf an der T-Kreuzung rechts und die nächste Möglichkeit gleich wieder links auf einen großen Hof mit rotem Dach zu. An einer Kreuzung mit fünf Wegen bleiben wir geradeaus auf dem Dodemanweg. Was für ein Name. Klingt nach Wildwest-Romantik. Wer pausieren will kann das an der Kreuzung rechts, ca. 300 Meter, im `t Bakhuis tun.

Wir gehen auf den Eyser Funkmast zu und sehen die Kirche von Wijlere und die Brauerei Brand. Rechterhand sehen wir sogar eines der berühmten niederländischen Weinbaugebiete. Wir eireichen den kleinen Weiler Stokhem. An der Kapelle wenden wir uns Links und verlassen Stokhem auch schon wieder.

Jetzt geht es vorbei an mehreren Campingplätzen in den wir nicht einkehren. Wir finden Campingplatzatmosphäre nur im Süden erträglich. In Mitteleuropa sind diese mit Dauercampern besiedelten Naturghettos unerträglich. Also auf dem schnellsten Weg in Richtung Schip en Geul wo uns direkt am Auto ein nettes Kaffe-Restaurant mit selbstgemachter Gemüsesuppe erwartet. Alles in allem eine nette aber unspektakuläre Wanderung die sicherlich mit Orchideen interessanter ist. Wenn die Temperaturen sommerlicher sind kann man die Wanderung mit einem schönen Picknick unterbrechen. Die 20 Kilometer sind leicht zu gehen.

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flat  hilly  signposted/marked  suitable for families  deserted, quiet  crowded  GPS recorded  solid  soft  harsh  rocky  path  track  onroad  gravel/dirt 

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Starting Coordinates

N 50°51.285' E 5°52.308'
N 50°51'17.127" E 5°52'18.489"
N +50.8547576 E +5.87180270

Ending Coordinates

N 50°51.276' E 5°52.300'
N 50°51'16.612" E 5°52'18.027"
N +50.8546146 E +5.87167421

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