Wanderweg Aubel Liège

Höhenprofil (138 m bis 252 m)

Höhendifferenz

114 m

Gesamtanstieg

270 m

Gesamtabstieg

294 m

GPSies-Index 2,96


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
11,79 km
Geo-Koordinaten
499
Angezeigt
1487 mal
Herunter geladen
239 mal

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Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Rundkurs

11,79 km

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Beschreibung der Strecke

Nach erneutem Wintereinbruch geht es zur zweiten Tour in 2013. Ostern ist kalt, aber der Ostermontag verspricht zumindest trocken zu bleiben. Die Tour von Aubel zum Kloster Val-Dieu mit angegebenen 11,5 Kilometern scheint ein idealer Einstieg ins neue Wanderjahr zu sein.

Auf nach Aubel. Parken in Nähe der Kirche. Touristeninfo suchen und Ausschau nach kleiner Gasse halten. Kleine Gasse gefunden. Direkt neben Hausnummer 24, 200 Meter von der Kirche entfernt. Wir richten uns nach der „Roten Raute“ an der Wand und gehen durch die Gasse links auf einen unbefestigten Weg zu einer Wiese. Der ersten von unzählig folgenden Wiesen mit unzählig folgenden Klapp- und Drehtoren. Das ist bezeichnend für Ostbelgien. Die Wiesen, die Rinder, die Esel und die Pferde die einen jedesmal zögern lassen, mit der Frage, ob die Tierchen auch von der Tourismusoffensive Ostbelgiens wissen und auch so einen Spaß an und nicht mit uns Wanderern haben.

 Aber Dank der vorherigen Wetterbedingungen haben wir jetzt weniger Probleme mit  Jungstieren seltsam zotteliger Rinderrassen als mit den Unwegsamkeiten feuchter bis schlammiger Wiesen. Das hatte ich nicht ganz bedacht als ich auf die glorreiche Idee kam, meine noch sehr rüstige 79-jährige Mutter zum netten Osterspaziergang zu animieren.

Nach der ersten Wiese gehen wir, entlang einer Hecke, auf ein kleines Wäldchen zu. Wir sehen die rote Raute und zwängen uns durchs zweite Tor. Trotz Fritten-Land sind die Törchen und Drehkreuze nicht für kräftige Leute gebaut. Wahrscheinlich, weil sich sonst auch die kräftigen Rinder durchzwängen würden. Wir aber passen durch. Selbst beim nach 50 Metern folgenden nächsten Tor. Wir überqueren eine Weide und gehen an einer Hecke hoch um neben einem Haselnussstrauch eine weiteres Tor zu passieren und laufen durch ein Wäldchen leicht bergauf. Weiteres Zeichen für Ostbelgien. Immer leicht bergab oder leicht bergauf. Mehr oder weniger.

An einer Durchgangsstraße gehen wir links und an der nächsten Gabelung verlassen wir die Straße um nach 25 Metern (hinter Haus 70) rechts durch ein Klapptor auf eine Wiese zu gelangen. 50 Meter weiter das nächste Klapptor das uns über eine schmale Brücke über einen kleinen Bach führt. Wir laufen rechts über einen Grasweg auf zur Straße und gehen vorbei an wohlgepflegten, völlig deplatzierten Neubauten im modernen Ostbelgien-Kolonialstil vorbei über die nächste Straße zu einem Feldweg von dem aus wir das erste Etappenziel sehen. Die Kirche von Saint-Jean-Sart.

Rechts vorbei an Hecken haben wir links eine schöne Aussicht über die Felder und Hügellandschaft. Das wird auch die nächsten Kilometer so bleiben. Vorbei an der Kapelle St. Anna mit Heiligenfigur – noch bezeichnender für Ostbelgien – die buntbemalten Heiligenfiguren – gehen wir zur nächsten Gabelung mit einem Wegkreuz aus Stein. Wir halten uns links aber vor einem Hohlweg nehmen wir ein weiteres Klapptor auf eine Wiese die wir überqueren um – na – ein weiteres Klapptor zu durchqueren.

Vorbei an einem großen Hof geht es links von diesem zum nächsten Klapptor das uns über eine Wiese, als Orientierung dient eine geteerte Straße, zu einem anderen Klapptor bringt, das uns über dieselbe direkt auf eine Streuobstwiese gegenüber durch ein weiteres Klapptor bringt. Das ist wahrscheinlich die Wanderung mit meisten Klapptoren der Welt.

Und, wie sollte es anderes sein: Rein durch ein Klapptor und wieder raus durch ein … gehen wir  auf meist sehr matschigen Grund, das kann meine rüstige 79-jährige Mutter bestätigen, nachdem ich Sie unter Mühen vom Boden aufsammeln musste, bergauf zu einem Bunker. Auf einer Anhöhe mit weitem Blick gelegen und zum verschnaufen einladend verbringen wir hier einige Minuten. Zu windig um länger zu verweilen. Durch ein letztes Klapptor geht es auf die Straße direkt auf eine Mariengedenkstätte zu. Diesmal Heiligenfigur in reinem Weiß. Wir folgen dem Hinweis „Table d’orientation“ nach links zum Bunker MN 18 mit ebenfalls toller Aussicht. Auch zu windig.

Die Orientierungstafel aus Schieferstein in dem die Landschaft hinein gehauen wurde ist mit Details aus gegossener Bronze belegt und macht so den Blick über das Herverland auch Blinden zugänglich. In diesem Gebiet befinden sich 31 Bunker. Aber nur drei wurden genutzt.

Jetzt müssen wir aber zum ursprünglichen Weg zurück und wandern zwischen Hecken und Büschen einen gerölligen Feldweg bergab um neben einem Stromhäuschen wieder einen Asphaltweg zu erreichen. Rechts geht es abwärts zur Kirche St. Jean Baptiste von Sait-Jean-Sart, mit Mariengrotte neben dem Haupteingang. Eine mächtige Kirche für diesen kleinen Ort. Leider nicht geöffnet. Soll wunderschön sein. Hier fließt ein Bach namens Bel der bei Val-Dieu in die Berwinne übergeht.

Unter Platanen führt der Weg direkt zum Dorfbrunnen mit Trinkwasser. Mit einer Linkskurve verabschiedet sich der Ort und führt uns an einem Bauernhof vorbei zu einer Gabelung. Links, blaue Raute und blaues Kreuz, geht es weiter bis wir rechts an einem großen Gatter die dahinter liegende Wiese betreten können. Vorbei an zwei Eseln und  einigen Pferden haben wir schon die Aussicht auf das Kloster. Noch eine Trockenwiese hangabwärts durch ein Klapptor auf einen abschüssigen Weg zu einer kleinen Brücke und über einen kleinen Bach, die Bel, zu einem großen Teich geht es aufs Kloster zu.

Und was ist. Meine rüstige 79-jährige Mutter, die noch nie diese Klosteranlage betreten hat, setzt sich in den Kloster- bzw. Biergarten und trifft auf ein niederländisches Ehepaar das in dem niederländischen Pendant des Wohnortes meiner Mutter gewohnt hat und einen alten Heimatforscher und verdienten deutsch-niederländischen Versöhnungs-Helfer zum Freund hatten, den meine Mutter von Kind an kannte. Der heute über 90-jährige sollte natürlich gegrüßt werden was beim verabschieden versprochen wurde.

Nach einer Stärkung und richtig schönem Sonnebad geht es jetzt rechts vom Kloster die Straße hinauf und gegenüber von Haus 103 auf einen Feldweg wo wir beim letzen Haus nach links über ein Klapptor, über eine Wiese und durch ein Drehkreuz auf ein weißes Klapptor zu am Waldrand entlang und auf eine Hecke zu wo es nicht mehr weiterzugehen scheint. Nach 75 Meter entlang der Hecke entdecken wir versteckt in der Hecke, ach was, ein sehr schmales Drehkreuz. Wir gehen geradeaus und nach einem weiteren Klapptor verläuft der Wiesenweg nach unten auf eine Betontränke zu. Zwischen Tränke und Baum laufen wir wieder hoch.

Links in der Hecke sehen wir ein großes silbernes Gatter das uns auf die Straße bringt. Unmittelbar gegenüber gehen wir geht es durch ein Maisfeld auf einem Weg, den wir jetzt nicht sehen, da kein Mais wächst, auf ein weiteres Klapptor unter einem Baum zu und selbstverständlich durch. Zwischen Häusern laufen wir eine Wiese hinab und unten entlässt uns das nächste Klapptor auf einen Asphaltweg. Rote Raute lenkt uns nach rechts vorbei an der verfallen Rochuskapelle, die man nur an dem noch verfalleneren Grillplatz erkennt.

An einem großen roten Hof geht es an einer Gabelung nach rechts. Diesen Verkehrsweg können wir schnell verlassen, denn nach 500 Metern treffen wir auf ein auffälliges weiße Gatter mit rechtsstehendem Drehkreuz mit rote Rauteschild. Wenige Meter weiter geht es jetzt aber mal durch ein modernes Drehkreuz. Die meinen wohl neu. Die im Wanderführer. Modern. Quatsch.

Entlang einer Weide durchs nächste weiße Kreuz geht es über eine Kuhwiese ohne Kühe entlang einem grünen Zaun auf ein recht unauffälliges Drehkreuz, als ob uns so etwas noch auffallen würde, zu einem schmalen Weg durch Häuser auf eine Durchgangsstraße. Diese folgen wir nach links in Richtung Val-Dieu.

Das war’s. Trotz der vielen Klapptore, der matschigen Wiesen ein schöner Tag.

Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

Mehr Eigenschaften
hügelig  beschildert/mark.  familiengerecht  einsam, ruhig  belebt, bevölkert  wintergeeignet  GPS erfasst  historisch  fest  weich  rau  steinig  Querfeldein  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Straße 

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Koordinaten des Startpunktes

N 50°42.246' E 5°51.531'
N 50°42'14.809" E 5°51'31.915"
N +50.7041138 E +5.85886540

Koordinaten des Endpunktes

N 50°42.231' E 5°51.498'
N 50°42'13.917" E 5°51'29.888"
N +50.7038660 E +5.85830239

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