Wanderweg Arbesbach Zwettl

Höhenprofil (588 m bis 964 m)

Höhendifferenz

376 m

Gesamtanstieg

1.418 m

Gesamtabstieg

1.417 m

GPSies-Index 11,52


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
67,20 km
Geo-Koordinaten
6754
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Landschaft
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Rundkurs

67,20 km

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Beschreibung der Strecke

Der Bärentrail

Der Bärentrail ist DER neue Trekking-Weg mitten im westlichen Waldviertel, entlang einzigartiger Naturschauplätze. Es gibt zwei Routen, den Großen Bärentrail und den Kleinen Bärentail. Du wanderst entlang des Kamps, über Steine, durch Wälder und Schluchten, die noch keiner kannte.

www.bärentrail.at

Großer Bärentrail Tag 1:

Auf geht’s! Vom Bärenwald gehst du dich südwestlich bis zur Einsiedlerkapelle, dahinter durch ein kleines Waldstück, querst die Bundesstraße und steuerst das Waldhofmoor an. Das Wegstück entlang des Güterweges verdeutlicht den Tourismuswerbeslogan des Waldviertels „Wo wir sind, ist oben!“. Der bei klarem Wetter fantastische Ausblick in die Voralpen macht diese Worte anschaulich. Oben und eben und schön. Schöneben heißt dieses Gebiet daher. Beim Marterl zweigst du nach rechts in Richtung Waldhofmoor ab. Hier siehst du einen Moorstich, an dem bis zum Jahr 2000 Torf abgebaut wurde.

Zunächst überquerst du den Grenzbach, gehst ein „Ohrwaschl“ aus und betrittst Oberösterreich. Hier kreuzen sich Hin- und Rückweg. Nach rechts führt dich der Weg in Richtung Arbesbach. Du folgst aber dem Güterweg in nördliche Richtung an um das Thema Moor mit einer Tannermoor-Runde abzuarbeiten. Davor kannst du dich am Kiosk beim Rubner Teich stärken. Markant ist das durch Huminstoffe rotbraun gefärbte Wasser von Teich und Moorlacken (die Farbe erinnert an ein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk!).

Du kannst nun im Rubner Teich ein Bad nehmen. Tipp: Man nehme dazu die Körperform einer Flunder (wahlweise auch Rochen) ein und strecke sich flach, der Wasseroberfläche entlang, aus. Ab 20 cm Wassertiefe wird es nämlich so richtig kalt. Ängstliche Gemüter können im Rubner Teich ein Desensibilisierungstraining einlegen. Die geringe Sichttiefe lässt nur vermuten, was sich am Grund alles herumtreibt. Bevor die Fantasie hier Schlangen und Seeungeheuer ins Spiel bringt, denke lieber daran, dass dieses Wasser zwar deutlich gefärbt, aber sehr sauber ist. Der hohe Eisengehalt und die umliegenden Torfschichten lassen hier ein saures Milieu mit niedrigem pH-Wert entstehen. Im Tannermoor begleiten dich daher Säurezeiger wie z.B. Torfmoose, Seggen und Wollgräser. Niedrige Birken und Latschen zeugen von der geringen Nährstoffverfügbarkeit und veranschaulichen die geringe Produktivität (Kümmerwuchsformen). Käme ein Elch ums Eck (denn Elche ziehen immer wieder von Polen kommend auch bei Arbesbach vorbei) könntest du fast glauben in Schweden zu sein. Den Retourweg kennst du schon zum Teil und spätestens wenn du dich Arbesbach näherst, darfst du mit Fug und Recht stolz auf dich sein! Die längste Tagesetappe ist geschafft!

 

Großer Bärentrail Tag 2:

Von Arbesbach ausgehend bleibst du zunächst auf der 119er Bundesstraße (in Richtung Groß Gerungs). Du lugst in Gärten hinein, passierst Einfamilienhäuser, Hecken und Hallen und siehst so etwas wie den „Speckgürtel“ einer 2000-Seelengemeinde. Am Beginn der Ortschaft Kamp befindet sich linkerhand der Schaugarten der Familie Huber (Imkerei, Gästehaus, verschiedene Imkereierzeugnisse). Du marschierst an einigen landwirtschaftlichen Betrieben vorbei und zweigst bei der Kreuzung am Ortsende nach rechts ab. Einen weiteren Bauernhof links liegengelassen – und die Hammerschmiede ist erreicht. Hier bietet sich die Möglichkeit ein Hammerwerk „in Action“ zu sehen. Von April bis Oktober kannst du an der dort installierten Glocke drücken und nach kurzer Zeit kommt dein persönlicher Show-Schmied. Die Wasserräder wurden vor kurzem aufwändig revitalisiert und das kleine, feine Museum ist allemal eine Besichtigung wert. Also, wenn du bedenkst, dass du danach ganz in die Natur eintauchst, dann soll ein Kultur(handwerk)-Programmpunkt davor nicht fehlen.

Ab der Hammerschmiede ist der Kamp das dominierende Element deines Trails. Staune über die Steine, das Grün der Moospölster, das ockerfarbene Wasser, dies alles begleitet dich die nächsten Tage. Während der Kamp und du gemeinschaftlich „Meter macht“, kannst du beobachten, wie aus dem Bacherl schön langsam ein Flüsschen und später auch ein richtiger Fluss wird. Zu wissen, dass dieses dahinplätschernde Wasserl etliche Schmieden und Sägen entlang des Flusslaufes angetrieben hat, bist du ihm eigentlich fast schuldig, dem Kamp. Diesem besonderen Fluss. Also rein in die Hammerschmiede! Danach marschierst du auf einem bequemen Weg über Wiesen und Felder und bekommst eine Ahnung davon, dass das Grünland hier dominiert. Sprich: andernorts werden Feldfrüchte geerntet, hier wird Gras gemäht. In milderen Klimaten ist der Acker das prägende Element der Agrarlandschaft, hier die Wiese. Und während in den Ackerbauregionen so ein Feld schon gerne auch ein paar Hektar groß ist, ist entlang des Bärentrails alles deutlich kleiner. Ein Wiesenstreiferl, ein Wäldchen, eine Leit‘n (= Hang), ein Wegerl, ein Erdäpfelacker, ein Bichl (= Steine mit Begleitflora rundherum), eine Steinböschung, usw., also sehr abwechslungsreich und kleinstrukturiert. Eine alte, gewachsene Kulturlandschaft. Früher wurde Heu erzeugt, indem die vielköpfigen Bauernfamilien tagelang über die Wiesen gewuselt sind. Die schweißtreibende Heuarbeit erfordert viel Einsatz, große Lagerräume („Stadln“) und lange, trockene Wetterperioden. Abgelöst wird das „Heinga“ daher heute mehr und mehr vom Silieren. Siloballen, Hochsilos, Fahrsilos – diesen Indizien der Grünlandwirtschaft wirst du häufig begegnen. Grünland = Rinder, Ackerbau = Schweinemast. Mit dieser vereinfachten Formel kannst du auch schlussfolgern, welchen Tieren du entlang deiner Tour begegnen wirst. Kurz verlässt du den Kamp, um dich, nach den „Sieben Sakramenten“, ihm wieder anzunähern.

Mit dem Höllfall erreichst du die erste Schlucht und bekommst eine Vorahnung auf den „Grand Canyon“, der dich später bei der Heumühle erwarten wird. Du erreichst das Zeller Marterl und begegnest an späterer Stelle (bei Pretrobruck) auch einem Zeller Steg. Daher soll es gleich vorweg verraten werden: Hier verlief eine alte Wallfahrtsroute nach Mariazell.

Nach dem Tosen des Höllbachfalles geht es nun beschaulicher weiter. Auf gut befestigten Wegen bleibst du etwas abseits des Flussverlaufes und siehst dem Kamp aus erhöhter Perspektive zu. Dieser zieht seine Mäander in der idyllischen Landschaft zwischen Arnreith und Hausbach. Bei der Hausmühle begegnest du Schafen, danach Seggen, Sauergräsern, Rotföhren, Birken, Binsen und vielen Wildkräutern und kommst somit an einer typischen Pflanzengesellschaft der kargen, steinigen und sauren Böden des Waldviertels vorbei. Nach der kleinen Ortschaft Feuranz überquerst du die Landesstraße und hast im anschließenden Föhrenwald die Wahl: nach rechts und somit bergab in die eindrucksvolle Große Schlucht am Kamp oder gerade aus am Weg zur Heumühle. Wie auch immer du dich entscheidest – jeder kommt ins Paradies! Zumindest am Bärentrail! Das Paradies ist ein besonders schöner Flussabschnitt, indem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Kurz auf einen Stein setzen und genießen bevor du weitermarschierst.

Wenn du beim Ferienhof Stanzl in Grünbach Quartier beziehst, könntest gleich nach dem Paradies über die Kampbrücke dorthin abkürzen. Bleibst du jedoch dem Kamp treu, passierst du noch Staumauer und Kanal eines alten E-Werkes, von dem nur mehr ein Umspannwerk übrig ist. An der Landesstraße ist die nächste Entscheidung gefragt: links Kirchbach, rechts Rappottenstein. Für Kirchbach sprechen die Brettersäge (Freilichtmuseum), der Kirchbachstadl (an Wochenenden isst man hier gut), beim Barbarateich (= Beschneiungsteich für den Winterbetrieb) bietet sich die Möglichkeit zu zelten, Zimmer werden im Gasthof Kapeller angeboten. Hier triffst du mit dem Kaufhaus Priechenfried auch eines der ältesten Kaufhäuser Österreichs an. Entscheidest du dich für Rappottenstein, dann bleibst du für ein kurzes Stück an der Straße, bevor du vor der Brücke links, vorbei an „Kinesiologie Ottendorfer“, am Kamp entlangmarschierst. Diesen überquerst du bald über einen Steg, ziehst mutigen Schrittes bergauf und wirfst einen Blick auf die Leitbetriebe Rappottensteins (HolzHahn und Betonwerk Jungwirth).

Beflügelt von deiner Tagesleistung und in stolzer Siegerpose schreitest du an der schönen, alten Linde am Rappottensteiner Hauptplatz vorbei und eroberst gleich noch im Vorbeigehen die Burg! Oder vielleicht verschiebst du das doch noch auf morgen. Die Burg wurde auch früher nie erobert, also kommt es jetzt auf einen Tag auf oder ab auch nicht mehr an. Stattdessen kannst du getrost die gute Infrastruktur des Ortes nutzen (Gasthäuser, Fremdenzimmer, Nahversorger, Bäckerei, Fleischhauerei).

 

Großer Bärentrail Tag 3:

Rappottenstein wird sportlich verlassen, nämlich in östliche Richtung zum Fußballplatz. Ein steiler Abstieg bringt dich wieder zu deinem neuen Freund, dem Kamp. Genauer gesagt dem Kleinen Kamp. Du überquerst ihn über einen Steg, passierst das Waldbad, ein Firmengelände (Betonwerk), den sogenannten „Hammer“ und schon bist du in der Kleinen Schütt. Links abzweigend findest du einen Aufstieg zur Burg. Eine Dichte an Möglichkeiten also auf dieser Strecke und es stellt sich die Frage: So kurz nach dem Start schon wieder pausieren? Ein Sprung ins Bad, ein Hüpfer auf die Burg? Ja! Warum nicht! Schusters Rappen kommen später auch noch auf ihr Tagespensum.

Am Kamp wird der Weg von Granitformationen begleitet (z.B. „Mauer“). Es folgt die Schütt, eine Blockwildnis, in der der Kleine Kamp fast vollständig unter den von Felsstürzen stammenden Granitblöcken verschwindet. Alleine schon der Name „Schütt“ lässt erahnen, dass hier keine Uferbegradigungen, Verbauungen oder Aufstauungen zu erwarten sind. Hier ist alles wie es sein soll. Das ockerbraune Wasser plätschert in vielfältigen Fließgeschwindigkeiten, überrieselt Steine, schwemmt Totholz an, umspült Wurzelbärte. In Stillwasserbereichen sammeln sich Sand und feines Sediment, an rasch überströmten Steinen wird Luft ein gewirbelt. Dies kann zu deutlichen Schaumkronen führen, die einen sofort an Umweltverschmutzung denken lassen. Doch in der Regel sind hier Eiweißstoffe (z.B. von Pollen) für diese Schaumbildungen verantwortlich und daher natürlich. Diese Stelle wird nicht nur von Fliegenfischern geschätzt, sondern auch Wasseramsel und Eisvogel sind hier regelmäßig anzutreffende Highlights.

Bevor du den Wald verlässt, verabschiedet dich ein mächtiger Steinblock. Hier überquerst du eine Mähwiese (wenn das Gras höher steht bitte gänsemarschartig) und gleich danach tut sich der Blick zur Wiesmühle auf. An dieser marschierst du vorbei, überquerst den Kleinen Kamp und verabschiedest dich an dieser Stelle auch von ihm. Während er nämlich weiter flussaufwärts etliche Male hin und her mäandert, bleibst du entlang befestigter Wege, biegst nach ca. 200m links ab und lässt damit auch Pehendorf rechts liegen. Hier triffst du auf eine Skurrilität des Trails: der Skulpturenpark „Kunst zwingt Rost“ bei Pehendorf. Na sowas! Wer vermutet solch eine gigantische Schaustätte mit Witz und Ironie in diesem entlegenen Teil des Waldviertels?

Weiter in Richtung Lohnbachfall steuerst du nun den ersten richtigen Wasserfall an. Also bislang hat der Kamp ja Wasserfälle vorgegaukelt und ist dann doch eher so dahin geplätschert. Aber der Lohnbach macht keine halben Sachen und bietet alles, was ein Wasserfall braucht: stürzendes Wasser, durch stete Tropfen gehöhlte Steine, tosendes Rauschen, Spritzwasser auf den nackten Wadln, Steige, Leitern, Handläufe. Vorsicht! Es ist sehr rutschig auf diesem stets feuchten Teilstück. Oberhalb der Schlucht ist der Lohnbach ein „stilles Was(s)erl“ und hier ist auch das letzte wasserbetonte Teilstück des Trails. Daher: wann, wenn nicht jetzt? Zeit für einen Härtetest: Man suche sich einen geeigneten „Einstiegsstein“, wate von diesem barfuß ins Wasser und zähle bis 10. An einem heißen Sommertag schafft man vielleicht auch 11 oder 12. Erfrischt erreichst du den Zellersteg (Mariazell!, und Gemeindegrenze zu Arbesbach). Hier kannst du entweder nach Pretrobruck abbiegen oder den Steg queren und auf weichem Waldweg weiterwandern, bis zu zwei eingezäunten Teichen kommst. Von dort führt ein Sandweg an einer typischen Waldviertler Waldgesellschaft vorbei. Links des Weges dominieren hochstämmige Rotföhren, dazwischen Birken, Tannen, Vogelbeeren und bodendeckend Heidelbeersträucher. Lass deinen Blick schweifen und du wirst Zeugen der dramatischen Eisbruchsituation vom Dezember 2014 erkennen. Vielen randständigen Fichten fehlt der Wipfel, etliche Birken und Pappeln weisen Astbrüche auf und machen daher einen „zerrupften“ Eindruck. Ja, richtig! Das Wasserthema ist abgearbeitet, ab jetzt Bäume, Wiesen, Felder.

Passend zum Baumthema führen die Bärentatzen-Schilder an zwei Sägewerken (Brunnmühle und Renngasse) vorbei, zum Fuchsenhof und weiter zum Güterweg. Beim Schalenstein treffen einander Großer und Kleiner Bärentrail. Der Galgenbergbach wird überquert, damit Fahrthofer Bründl, Fahrthofer Höhlen und Luaga Lucka erreicht werden, die für sich allein schon gewaltiges Kraxel- und Fotomotivpotential liefern. Bei diesen Steinblockformationen führe man sich das sperrige Wort Wollsackverwitterung vor Augen. Und siehe da, plötzlich meint man auch, man sähe sie da schon herumliegen: zu Stein gewordene, übereinandergestapelte Säcke.

Der Weg nach Altmelon führt an Elfis Kräuterstube vorbei. Selbstgemachte Mitbringsel kannst du hier erwerben und auch Wissenswertes über die „Wilden Wegbegleiter“ erfahren. Wenn du Lust auf „mehr Moor“ hast, kannst du bei Elfi, die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin sowie Kräuterpädagogin ist, eine Moor-Erlebnis-Tour buchen. Diese führt über verschlungene Pfade vorbei am Altmeloner Heilmoor zu verborgenen Schätzen der Tier- und Pflanzenwelt. Diese typischen Moorelemente wirken wie ein winziges Zeitfenster, das Licht in die Vergangenheit wirft, als Elch, Wolf und Braunbär hier im Waldviertel noch heimisch waren. Mit ein wenig Glück nimmt Elfi dich auch wieder aus dem Moor mit raus. Für heute ist’s genug.

Der liebliche Ort, gut überschaubar – nicht nur weil er auf 903 m Seehöhe liegt – winkt schon mit seinem Kirchturm zum Niederlassen in einem der gemütlichen Wirtshäuser. Genieße die echten Waldviertler Schmankerl und lass dich ruhig auf Gespräche mit Einheimischen ein, sie sind Fremde gewöhnt. Und am nächsten Tag wirst du diese Gegend, die medizinisch gegen die Zivilisationsschäden des modernen Großstadtlebens empfohlen wird, weiter erkunden, „Reizklima“ hin oder her.

 

Großer Bärentrail Tag 4:

Bei einem gemütlichen Frühstück studierst du die Karte und schaltest sofort einen Gang zurück. Denn in Anbetracht der bisherigen Tagesetappen ist die heutige ein „Bärlitrail“. Hinsichtlich deiner bislang zurückgelegten Kilometerleistung kannst du wie folgt zusammenfassen:
Tag 1 = Kodiakbär, Tag 2 = Grizzlybär, Tag 3 = Kamtschatkabär. Und am Tag 4 bist du eher so in der Kategorie Pandabär unterwegs, gemütlich also. Es sei denn, du hast dir für den Vormittag eine Moorführung gebucht, dann wird daraus auch schnell ein Blaubärentag. Denn im Moor kannst du dich über Moosbeeren, Rauschbeeren (= Blaubär!), Preiselbeeren und Blaubeeren stürzen. Im Waldviertel heißen letztere natürlich Heidelbeeren oder eher auch „Schwoarzbehn“.

Du verlässt den Ort in südwestlich Richtung und steuerst die Meloner Au an. Dabei folgst du für ca. 1 km einem Güterweg. Bei einer Parkbucht triffst du auf Zusatzschilder, die dich, je nach Jahreszeit, gerade aus oder nach rechts in Richtung Moorwald lotsen. Zu gewissen Zeiten sollen Birkhühner hier durch ein zeitlich begrenztes Betretungsverbot geschützt werden und wir bitten dich, dem Folge zu leisten. Der große Granitblock namens Auwächter wird dich beobachten!

Den Wachtelhof und das Bauernmuseum passierend erreichst du einen kleinen Teich und überquerst den Weinbergbach. Über Wiesen und Felder führt dich der Weg zur Bundesstraße und auf dieser zweigst du nach links ab. Ja! Nach links, wenn man eigentlich nach rechts soll, das ist bitter, so kurz vor dem Ziel noch dazu! Aber: die schöne Aussicht westlich von Purrath, die an klaren Tagen bis in die Alpen reicht, lohnt den Mini-Umweg allemal. Nach dem Ödhof ist es auch nur mehr ein Katzensprung zurück zum Bärenwald.

 

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Mehr Eigenschaften
hügelig  beschildert/mark.  einsam, ruhig  GPS erfasst  fest  weich  Pfad / Fußweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 48°28.838' E 14°55.631'
N 48°28'50.291" E 14°55'37.882"
N +48.4806364 E +14.9271897

Koordinaten des Endpunktes

N 48°28.833' E 14°55.609'
N 48°28'50.034" E 14°55'36.572"
N +48.4805652 E +14.9268258

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