Wanderweg Oberkochen Stuttgart

Höhenprofil (499 m bis 745 m)

Höhendifferenz

246 m

Gesamtanstieg

335 m

Gesamtabstieg

335 m

GPSies-Index 4,01


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
11,80 km
Geo-Koordinaten
81
Angezeigt
336 mal
Herunter geladen
110 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Rundkurs

11,80 km

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Beschreibung der Strecke

Wo der Kocher entspringt (22.04.2007)

Unsere Tour beginnt bei einer der Quellen des Kochers, danach steigen wir hoch zum Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins auf dem Volkmarsberg. Um ihn herum finden wir eine prächtige Heidelandschaft. Durch dichte Waldgebiete und am Schluss durch ein liebliches Wiesental wandern wir zurück zum Ausgangspunkt.

Unser Ausgangspunkt liegt bei Oberkochen. Wir starten an dem Wanderparkplatz an der südlichen Zufahrt von der Bundesstraße 19 nach Oberkochen, dann spazieren wir neben dem Flüsschen zum Kocherursprung. Hier sehen wir auch das Wanderzeichen rote Gabel. Der Schwarze Kocher entspringt aus mehreren als Naturdenkmal ausgewiesenen Karstquellen. Hier befand sich von 1559 bis 1634 eine Eisenschmelze, wo aus Erz schmiedbares Eisen hergestellt wurde. Es wurde seinerzeit mittels Holzkohle erhitzt, hierzu benötigte man das Holz von rund achtzig Hektar Wald jährlich. Außerdem gibt es noch den in Oberkochen entspringenden roten Kocher, beide vereinigen sich in Unterkochen.

Hinter der Quelle folgen wir dem Zeichen den Berg hinauf, ignorieren den ersten nach rechts abgehenden Pfad, überqueren den zweiten Querweg und gehen nun mit dem Zeichen rote Raute in Richtung "Volkmarsberg" weiter. Gleich darauf stoßen wir auf einen querenden, breiteren Weg, in den wir nach rechts einbiegen. Nun geht es ziemlich eben weiter. Schließlich kommen wir zu einem leicht bergab führenden Schotterweg, dem wir kurz nach rechts folgen, gleich darauf zweigt unser Wanderweg oberhalb des ersten Hauses aber nach links ab. Wir spazieren etwas auf dem Pfad oberhalb der Häuser, bis wir wieder auf einen Schotterweg stoßen, auf dem wir bis zu einem Parkplatz gehen. Hier wandern wir auf dem asphaltierten Sträßchen nach links den Berg hinauf. Bei der Skihütte biegen wir nach rechts ab und gehen hinauf zum Turm des Volkmarsberges. Bis zum Jahr 1912 stand hier ein zur Aussichtsplattform umgebautes Vermessungsgerüst. Dann wurde 1930 der 23 Meter hohe Betonturm auf einer etwa vierzig Meter über die umliegenden Albhöhen emporragenden Kuppe erbaut. Er kostete 31 000 Reichsmark, was heute etwa 90000 Euro entsprechen würden. Von 1939 bis 1960 war er vom Militär in Beschlag genommen, erst vom deutschen, nach dem Krieg vom amerikanischen. Seine Wiedereinweihung fand 1960 nach einer Renovierung in Gegenwart des Altministerpräsidenten Reinhold Maier und des langjährigen Albvereinsvorsitzenden Georg Fahrbach statt. Die Gipfelkuppe auf der einst „Völkerberg" genannten Erhebung trägt eine schöne, als Naturschutzgebiet ausgewiesene Wacholderheide mit sehenswerten alten Wetterbuchen - die mächtigste ist wohl die Mutterbuche.

Zurück spazieren wir auf dem Zufahrtssträßchen bis zur Mutterbuche. wo wir nach rechts abbiegen. An der nächsten Kreuzung halten wir uns mit dem Zeichen rotes Dreieck in Richtung .Tauchenweiler" links. Nach knapp zehn Minuten an einer Kreuzung biegen wir nach rechts in den unbefestigten Wanderweg ab und folgen ihm etwa einen Kilometer bis zu einem Schotterweg, hier halten wir uns links. Nach rund 500 Metern treffen wir auf ein querendes Sträßchen, in das wir mit dem Zeichen rote Gabel nach links einbiegen. Nun spazieren wir eine ganze Weile durch das Hagental, wobei wir bei Verzweigungen immer auf die rote Gabel achten. Schließlich treffen wir im querenden Tiefental ein, hier biegen wir nach rechts ab in das Tiefentalsträßle. Nach ein paar Minuten kommen wir an der Hubertusquelle vorbei.

Knapp zehn Minuten später müssen wir uns entscheiden, denn hier zweigt der mit der Gabel markierte Weg nach links ab. Man kann auf ihm am Waldrand entlang weitergehen, aber auch geradeaus durch das liebliche Wiesental. Eine Viertelstunde später trifft der Wanderweg wieder auf den festen Weg. Auch nun kann man entweder auf dem Sträßchen zurück zum Ausgangspunkt marschieren oder weiter durch den Wald. Hierbei biegt man nach gut fünf Minuten nach rechts zum Kocherursprung ab und geht auf bekanntem Weg zurück.

Länge: etwa 9 Kilometer.
Zeit: etwa drei Stunden.
Höhenunterschied: etwa 260 Meter.
Entfernung von Stuttgart: etwa 85 Kilometer.
Einkehrmöglichkeit: Volkmarsbergturm.
Sonstiges: Die Wanderung verläuft auf Naturwegen und festen Forstwegen.

Mehr Eigenschaften
hügelig  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 48°46.361' E 10°05.956'
N 48°46'21.700" E 10°5'57.364"
N +48.7726947 E +10.0992679

Koordinaten des Endpunktes

N 48°46.348' E 10°05.950'
N 48°46'20.937" E 10°5'57.055"
N +48.7724826 E +10.0991821

Weitere Infos unter: Link zu uns

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