Wanderung Herrenberg Reg.-Bez. Stuttgart

Höhenprofil (482 m bis 575 m)

Höhendifferenz

93 m

Gesamtanstieg

300 m

Gesamtabstieg

300 m

GPSies-Index 3,52


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
17,50 km
Geo-Koordinaten
378
Wegepunkte
41
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4 mal
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Rundkurs

17,50 km

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Beschreibung der Strecke

Wandern im Schönbuch

Im Süd-Westen (Herrenberger Stadtwald) des Naturparks Schönbuch


Sommertal- und Markteichweiher, 4 markante Eichen, 1 Buche, 2 Gedenksteine, die Gültsteiner Hütte und der Talwiesenhau

Datum: Sonntag 16. Oktober 2016

Länge: 17,50km

Zeit: etwa 5 ¼ Stunden (ohne Pause/Rast) – langsameres Wandern

Gesamtzeit: etwa 6 ½ Stunden (mit 1 ¼ Stunde Pause/Rast)

Art: Ganztagsrundwanderung mit Pause/Rast

Wetter: Frühnebelig und später Sonnig - bei 1o-12 Grad am frühen Vormittag und

17-20 Grad am Mittag und Nachmittag, am Tag der Wanderung

Einkehren: In Mönchberg: Schützenhaus Mönchberg, Bei der Oberen Steige 2,

71083 Herrenberg-Mönchberg. , Tel.:0 7032-956714

Hotel/Restaurant Kaiser, Kirchstraße 10 ,

7108 Herrenberg-Mönchberg. , Tel.: 07032 / 73552

Sportheim FV Mönchberg

7108 Herrenberg-Mönchberg. , Tel.:0 7032-97880

sowie weitere verschiedene Möglichkeiten in Herrenberg-

Anfahrt

- Mit dem Auto von Stuttgart-Heslach auf der B14 zur BAB 81 nach Singen.

- Ausfahrt Herrenberg (Ausfahrt Nr. 28) abfahren und rechts Richtung Ammerbuch fahren.

- Auf der Bundesstraße B 28 nach etwa 800 m links nach Herrenberg Mönchberg abbiegen.

- Wir fahren auf der Schönbuchstraße geradeaus nach Mönchberg, die in die Waldstraße übergeht.

- Immer die Waldstraße entlang fahren bis dann der Abbiegung zum Schützenhaus, links, der Wanderparkplatz Steigwald beim Mönchberger Sattel kommt.

- Hier ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Anfahrtslänge: c.a 36,0 km

Anfahrtszeit: ca. 29 Minuten

Wanderstrecke:

Parkplatz Steigwald beim Mönchberger Sattel (529m ü.N.N) - Urenkeleiche (565m ü. N.N.) - Denkmalstein Peter Schanz Stein (567m ü. N.N.) - Denkmalstein Johannes Schwarz Stein (549m. ü. N.N.) - Standort Heubruck (524 m. ü. N.N.) - Standort Fresseiche (502m. ü. N.N.) - Abzweigung zum Kayher Talsträßle (483 m ü. N.N.) - Sommertalweiher (482m ü. N.N.) - Kreuzung/Geradeaus Glockenrainweg ( 502 m ü. N.N.) -. Weg Lindensteige/Nähe Parkplatz Kayher Sattel ( 552 m ü. N.N.) - 2. Möglichkeit auf dem Lormannweg nach rechts ( 569m ü. N.N.) - Bei der Asphaltierten Straße (535 m ü. N.N.) - Zeppelineiche/Weiher „Badematte“ ( 575m ü. N.N.) - Gültsteiner Hütte (508 m ü. N.N.) - Markteichweiher (500 m ü. N.N.) - Talrainweg/Kayher Talsträßle (492m ü. N.N.) - Parkplatz Steigwald beim Mönchberger Sattel (529m ü.N.N)

Entfernungen:

Vom Parkplatz Steigwald beim Mönchberger Sattel bis zur Urenkeleiche 1572,00 m

Von der Urenkeleiche bis Denkmalstein Peter Schanz Stein 897,00 m

Vom Denkmalstein Peter Schanz Stein zum Denkmalstein Johannes Schwarz Stein 920,00 m

Vom Denkmalstein Johannes Schwarz Stein zum Standort Heubruck 478,00 m

Vom Standort Heubruck zum Standort Fresseiche 1302,00 m

Vom Standort Fresseiche zum Sommertalweiher 1148,00 m

Vom Sommertalweiher zur Kreuzung/Geradeaus Glockenrainweg 2126,00 m

Von Kreuzung/Geradeaus Glockenrainweg zur Weg Lindensteige/Nähe Parkplatz 1206,00 m

Von Weg Lindensteige/Nähe Parkplatz zur 2. Möglichkeit a. d. Lormannweg n. rechts 1391,00 m

Von 2. Möglichkeit a. d. Lormannweg n.rechts zur Zeppelineiche/Weiher „Badematte“ 1630,00 m

Von der Zeppelineiche/Weiher „Badematte“ zur Gültsteiner Hütte 1516,00 m

Von der Gültsteiner Hütte zum Markteichweiher 607,00 m

Vom Markteichweiher zum Parkplatz Steigwald beim Mönchberger Sattel 2707,00 m

Gesamte Wanderung 17500,00 m

=> 17,50 km

höchster Punkt: 1. Höhe Zeppelineiche/Weiher „Badematte“ ( 575m ü. N.N.)

2. Denkmalstein Peter Schanz Stein (567m ü. N.N.)

tiefster Punkt: 1. Sommertalweiher (482m ü. N.N.)

2. Talrainweg/Kayher Talsträßle (492m ü. N.N.)

Höhendifferenz: 93 Met er (482 bis 575 Meter)

Gesamtanstieg : 303 Meter

Gesamtabstieg : 300 Meter

Wanderstrecke und Wegverlauf im Detail:

4 Möglichkeiten zu einer Pause:

1. Beim Sommertalweiher (482m ü. N.N.)

2. Bei der Zeppelineiche/Weiher „Badematte “ ( 575m ü. N.N.)

3. Beim der Gültsteiner Hütte (508 m ü. N.N.)

.4. Beim Markteichweihe r (500 m ü. N.N.)

Vom Parkplatz Steigwald beim M önchberger Sattel (529m ü.N.N) laufen wir nach links mit dem Wanderzeichen blaues Kreuz und roter Strich etwas bergauf, auf dem Peter Schanz Weg, in den Wald hinein.

Info Mönchberg:

Der Ort ist im 12. und 13. Jahrhundert entstanden. Um 1125 begann die Rodung des Schönbuchhanges für den Weinbau, kurz danach entstand eine Niederlassung auf dem sogenannten „Mönchberg“, aus der das Benediktinerkloster St. Michael entstand.
Erst in späterer Zeit wurde wie auch in Kayh der Weinbau durch den Obstbau verdrängt. Obstbaulich bedeutend liegt der Ort in einer der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas.
Seit 1833 war Mönchberg eigenständige Gemeinde, bis sie 1971 zu Herrenberg eingemeindet wurde.
Mönchberg liegt im Korngäu, 4 km von Herrenberg entfernt, nahe der Autobahn A 81 Stuttgart–Singen. Der Ort liegt am Keuperstufenrand des Schönbuch.

Dort wo das Wanderzeichen roter Strich nach links abbiegt laufen wir geradeaus, mit dem Wanderzeichen blaues Kreuz ,weiter bergauf.

Auf unserem Weg kommt von links ein Weg auf den unseren und wir befinden uns auf dem Peter Schanz Weg.

Nach etwa 80 m kommt von rechts ein Weg auf den unseren und etwa 50 m weiter dann links ein Weg ab. Diesen weg nehmen wir.

Unser Weg macht einen Linksbogen und wir treffen dann auf einen anderen Weg wo wir nach rechts abbiegen.

Bei einem Linksknick (wo auch ein Forstweg kreuzt), steht rechts die Urenkeleiche (565m ü. N.N.)

Info Urenkeleiche:

Die Urenkeleiche steht im Herrenberger Stadtwald hinter dem Waldfriedhof.
Die geografische Position ist: 48° 35,7′N; 08° 54,6′O
Warum die Urenkeleiche Urenkeleiche heißt ist leider unbekannt, aber diese hier ist ist nicht die wirkliche Urenkeleiche! Wieso? In den schlechten Zeiten, Ende der 1940er Jahre als nur schwer Arbeit zu finden war, arbeitete ich im Forst. Ich war in einer Kolonne mit Baumfällarbeiten im Herrenberger Stadtwald beschäftigt. Eines Tages, nach dem Fällen eines Baumes, fand einer der Arbeiter beim Aufräumen ein Holzschild auf dem „Urenkeleiche“ geschrieben stand. Da gerade kein Forstbeamter in der Nähe war, beratschlagten wir, was damit zu tun sei – beim Forstamt melden, in die Büsche schmeißen, mitnehmen und zu Hause verbrennen? Wir beschlossen, das Schild an eine in der Nähe stehende Eiche zu nageln, das würde schon keiner merken. – So wurde es gemacht! – Deshalb ist dieser Baum vielleicht nur ein naher Verwandter der längst gefällten Urenkeleiche.

Wir laufen weiter auf dem Hagenhaubenweg und kommen zu einem anderen an einer Weggabelung., wo wir wieder nach rechts abbiegen.
• An der nächsten Weggabelung laufen halten wir uns rechts bzw. geradeaus und kommen nach etwa 170 m zum Denkmalstein Peter Schanz Stein (567m ü. N.N.)

Info Denkmalstein Peter Schanz Stein:

Peter Schanz (*17.9.1875 †27.3.1953) war Waldschütz im Mönchberger Gemeindewald und Jagdaufseher im Gültsteiner Wald. Peter Schanz war ein Jäger, der hier verstarb. Der Stein wurde von der Jägerschaft ihm zu Ehren aufgestellt und ist ein Gedenkstein.
Der Stein selber ist ein Findling aus dem Goldersbachtal.
Er steht an dem Platz, der als Treffpunkt zur Jagd diente.
Der Peter Schanz Stein steht im Gewann -
Schälwaldsträßle, Gültsteiner Horn

Die geografische Position ist: 48.59378 N; 8.91510 O
Die Inschrift auf dem Stein ist ein Geweih, darunter "Peter Schanz / 1875-1953".

• Vom Denkmalstein Peter Schanz Stein (567m ü. N.N.) laufen wir wieder zurück zur letzten Weggabelung, wo wir nun nach rechts in das Schwarzsteinsträßle abbiegen.
• Auf diesem Weg kreuzt uns ein Weg mit dem Wegzeichen blaues Kreuz ,wo wir weiter geradeaus laufen.
• Nach etwa 150 m kommt rechts der
Denkmalstein Johannes Schwarz Stein (549m. ü. N.N.) .

Info Denkmalstein Johannes Schwarz Stein:

Der Johannes Schwarz Stein ist ein Gedenkstein. Johannes Schwarz starb hier bei Baumfällarbeiten am 18. Dezember 1906 im Alter von 23 Jahren.

Die geografische Position ist: 48.59479 N; 8.92378 O
Die Inschrift auf dem Stein lautet:
"Denkstein / für Joh. Gg. Schwarz / v. Mönchberg / der hier am 18. Dez 1906 / 23 Jahre alt / beim Holzfällen von / einer Buche erschlagen / wurde. / Matth. 25,21." "1909".
Herr
Ruck aus Hildrizhausen hat den Denkstein 1909 gemacht und aufgestellt.

Vom Denkmalstein Johannes Schwarz Stein (549m. ü. N.N.) laufen wir wieder zurück zur Wegkreuzung mit dem Wegzeichen blaues Kreuz und biegen nach recht begab zum Fischbach mit dem Wegzeichen blaues Kreuz, ab.

Wir überqueren den Fischbach und befinden uns am Standort Heubruck (524 m. ü. N.N.). (leider hier nicht benannt).

Hier biegen wir nach rechts in Richtung Neue Brücke in das Sommertal auf die Urschelrainstraße (leider auch nicht bezeichnet) ab, wo uns das Wanderzeichen blauer Kreis und der Fischbach auf der rechten Seite begleiten.

Wir kommen an eine Wegkreuzung wo uns der Ludwig-Volz Sträßle kreuzt. Hier befindet sich links die Fresseiche und wir befinden uns auch am Standort Fresseiche (502m. ü. N.N.) .

Info Fresseiche:

Auf einer Tafel am Baum prangt das Gedicht, das Aufschluss über den Namen gibt.

Es war vor über 100 Jahr, als ich noch eine junge Dame war,

besuchten mich 2 Jägersmann, sie stellten ihre Rucksäck an.

Darinnen lag ein Rehbock schwer, drei Tage war man hinterher.

Beim Lagerfeuer unbeschwert der ganze Bock ward aufgezehrt,

tief schliefen ein die Jägerbäuche gefüllet mit der Wildbret Leiche.

Dies und noch mehr ward stadtbekannt.Fress-Eiche werd ich drum benannt.


Wir laufen weiter geradeaus in Richtung neue Brücke und treffen auf einen Weg der von rechts her kommt. Das ist die Abzweigung zum Kayher Talsträßle (483 m ü. N.N.) .

Hier biegen wir scharf nach rechts in das Kayher Talsträßle ab und kommen nach etwa 250 m zum Sommertalweiher (483m ü. N.N.) .

Info Sommertalweiher:

Dieses Gewässer im Sommertal wurde 1982 durch die Stadt Herrenberg mit Unterstützung durch den Angelsportverein Herrenberg und das Staatliche Forstamt Herrenberg angelegt. Er soll das Landschaftsbild im Schönbuch beleben, seltenen Pflanzen und Tieren Lebensraum geben, und Waldbesuchern ein Ort beschaulicher Ruhe sein.
Besonders im Herbst bilden sich hier schöne Ausblicke, wie etwa die Spielung des goldenen Waldes auf dem Wasser.
Bericht aus dem Gäuboten über den Sommertalweiher.
Im Waldweiher schwimmen Karpfen und Barsche
Herrenberg: Vor 30 Jahren wurde der Sommertalweiher im Schönbuch angelegt - Angelsportverein ist Pächter

Man siehts ihm heute zwar nicht mehr an - aber einen natürlichen Ursprung hat er nicht: der Sommertalweiher im Schönbuch. Vor 30 Jahren, im Juni 1982, wurde der künstliche Weiher fertiggestellt. Baubeginn war im Oktober 1981. Mit seinem Ursprung aus der "Retorte" ist der See im Schönbuch keine Ausnahmeerscheinung. Zahlreiche Weiher wurden vor allem in den 70er Jahren im Naturpark künstlich angelegt.

Zwischen den Bäumen glitzert die rund 1,2 Hektar große Wasserfläche des Sommertalweihers. Ein begraster Staudamm hält das Wasser in dem ehemaligen Tal. Für Nachschub sorgt ein Bach aus dem Sommertal - er schlängelt sich in engen Kurven von Westen heran und führt in den See. Der Ablauf überschüssigen Wassers erfolgt im Dammbereich über einen "Mönch". Unten am Damm tritt der Bach wieder in Erscheinung und plätschert weiter ins Goldersbachtal.

Angelegt wurde der See von der Stadt Herrenberg, mit Unterstützung des Herrenberger Angelsportvereins und des damaligen Staatlichen Forstamts Herrenberg. Der Weiher ist nicht nur ein Dorado für Frösche, Stechmücken und Stockenten. Nach der Fertigstellung 1982 übernahm der Angelsportverein die Pacht des Sees - und sorgte entsprechend auch für dessen fangbaren und essbaren Inhalt: Zander, Karpfen, Schleien, Aale, Rotfedern, Forellen und Barsche schwimmen mittlerweile in dem maximal sechs Meter tiefen Gewässer. "Wir bauen ja keinen Teich, in dem man nicht angeln kann", scherzt Werner Feil, der von 1976 an, also ab dem Gründungsjahr, bis 2001 Vorsitzender der Herrenberger Angelsportler war. Anfangs jedoch kamen nur Regenbogenforellen in den See, erzählt Werner Feil. "Wir haben es zunächst mit einem kleinen Besatz probiert. Schließlich musste ja erst einmal Leben in den See kommen." Also: Kleinstlebewesen. Algen.

Der Bau des Weihers, erinnert sich der 72-Jährige, sei eine "gewaltige Aktion" gewesen, die aber durch die zahlreichen Eigenleistungen des Vereins gerade mal 80 000 Mark gekostet hätte. "Wir mussten viel abholzen", berichtet der Haslacher. "Das Nadel- und Astzeug haben wir dann vor Ort verbrannt." Sicherheitshalber wurde der Flughafen Stuttgart wegen der bevorstehenden Rauchentwicklung vorgewarnt. Die Erdbewegungen erledigte die Moorraupe. Lehm wurde abgetragen und für den Damm verwendet. Werner Feil: "Die Staumauer ist eine reine Naturmauer."

Der Sommertalweiher ist der größte See, den der Angelsportverein Herrenberg betreut. Daneben kümmern sich die Petrijünger noch um einen zweiten Waldweiher im Naturpark: den Markteich. Mit elf Ar fällt dieser allerdings bedeutend kleiner aus. Er zählt zu den "Himmelsteichen", erzählt Peter Maisch, seit 2007 Vorsitzender der Herrenberger Angler. Schmelzwasser und Regenwasser - daher der Name - speisen das Gewässer, das etwas unterhalb der Gültsteiner Hütte liegt. Wer "absolute Ruhe will", wirft seine Angelrute am Markteich aus. "Hier kann man noch an Elfen glauben", schwärmt der 68-jährige ehemalige Betriebsratsvorsitzende der EnBW. Der Sommertalweiher hingegen liegt zwischen Kayher Talstraße und Urschelrainstraße . Nicht weit entfernt, oberhalb des Sees, steht die Fresseiche. Für Werner Feil ist der Weiher ein "Kleinod". Das Biotop habe das örtliche Kleinklima "sehr zum Positiven verändert". Er bringe mehr Feuchtigkeit in den Schönbuch. Die Eiche, die am Nordufer abzusterben begann, sei mit der Anlage des Sees sogar nochmals aufgeblüht. "Als sie plötzlich so viel Wasser bekam, wurde sie nochmals richtig grün", erinnert sich Feil. "Jetzt ist sie altersschwach und am Ende."

Seit der Anlage des Sees, hat sich die Optik rund um das Gewässer stark verändert. Stürme etwa fällten die Fichten, die das Bild an dem Weiher bis dahin geprägt hatten. Ein schmaler Trampelpfad führt auf der Südseite vom Staudamm zum schmalen Bereich ganz nach hinten, wo sich auch der natürliche Zulauf befindet. Eichentritte führen an diese Stelle hinab. Die Nordseite wurde nicht begehbar gemacht, sie ist abschüssig. Kein Pfad lockt zur Komplettumrundung. Am Nordhang soll für die Tiere Ruhe herrschen. Mitten im See wurde eine künstliche Insel - gedacht als Brutstätte für Vögel - angelegt.

Auch wenn ein Steg vorhanden ist, dient dieser nicht dem Badevergnügen: Er führt zu einem "Mönch", der unter anderem die Wasserhöhe und die Temperatur reguliert. Dabei handelt es sich um eine schmale aber effektive Stahlbeton-Konstruktion, die für eine ganz allmähliche Wasserumwälzung sorgt. Vorteil: Der Sauerstoffgehalt erhöht sich im unteren Bereich, die Temperatur ist ausgeglichener. Anders als etwa bei Baggerseen. Maisch: "Bei denen ist das Wasser auf dem ersten Meter warm, drunter saukalt." An den beiden Seen dürfen nur die Herrenberger Petrijünger angeln. "Hier gibt es auch keine Gastfischerkarten." In der Regel kommen die Vereinsmitglieder alleine an die Waldseen. Ein Mal pro Jahr jedoch veranstaltet der Verein ein Gemeinschaftsfischen am Sommertalweiher. "Die Plätze werden dann ausgelost."

Im flachen Zulaufsbereich darf nicht gefischt werden, in dieser Zone hat der Fisch-Nachwuchs seine Kinderstube. "Hier ist auch der Jagdplatz vom Fischreiher", erzählt Maisch. Keinesfalls neide man diesem den Fang. Anders würde es bei Kormoranen aussehen - die könnten den See mit ihrer Jagdmethode leerfischen. Insofern ist Maisch froh, dass noch keiner deren "Späher" den Weiher entdeckt habe. "Wir besetzen den See jedes Jahr mit etwas mehr Fischen als die Menge, die wir herausfangen", berichtet der Vereinschef weiter. Insgesamt rund 50 Kilo Fisch hängen im Jahresschnitt an den Angelhaken.

"Die Seen sind aber nicht das Refugium der Fischer allein. Wir wollen es nur pflegen und erhalten", erläutert Maisch. Allerdings ist der Sommertalweiher, trotz seiner recht opulenten Wasserfläche, nicht für Badegäste und Bootsausflügler gedacht. Mitte der 80er Jahre hegten die Erbauer die Befürchtung, dass sich der Weiher aber zu einem Schwimmteich entwickle. Im August 1985 lautete die Schlagzeile im "Gäubote": "Zweckentfremdetes Waldbiotop: Herrenbergs Sommertalweiher läuft Gefahr, ein Badeteich zu werden." Das hätte dann nicht mehr mit dem Ort "beschaulicher Ruhe" zu tun, wie es ein hölzernes Infoschild damals bestimmte. Doch die Entwicklung ging nicht in Richtung des befürchteten "Rummelplatzes". Nur gelegentlich werde die Ruhe von einem Nacktbader gestört, erzählt der frühere Vereinsvorsitzende.

Wer möchte kann hier ein Pause einlegen.

Wir laufen auf dem Kayher Sträßle weiter und schon nach etwa 40-50 m geht links ein Pfad zur Hirschwirts Hütte, einer Schutzhütte,bergauf.

Auf diesem Pfad bergauf kommen wir an der Hirschwirts Hütte vorbei und treffen kurz darauf auf den Glockenrainweg (leider nicht bezeichnet).

Wir biegen nach rechts in das Glockenrainweg ab und folgen diesem.

Dort wo der Glockenrainweg dann nach links in einen Linksbogen abbiegt, laufen wir weiter geradeaus.

Es kommt eine Weggabelung wo wir weiter geradeaus laufen und stoßen dann auf einen anderen Weg.

Hier biegen wir nach links , machen auch einen Linksbogen und stoßen dann wieder auf den Glockenrainweg.

Wieder auf dem Glockenrainweg laufen wir diesen weiter und nach etwa 200 m bergauf gehen, bis wir an eine Wegkreuzung/Geradeaus Glockenrainweg ( 502 m ü. N.N.) kommen,

An dieser Wegkreuzung befindet sich links ein Ameisenhaufen, der mal zu einer Beobachtung der Insekten einlädt.

Diese Wegkreuzung überqueren wir geradeaus und laufen weiter bis wir wieder auf den Weg die „neue Steige“ treffen.

Hier biegen wir nach rechts in die „neue Steige“ ab und laufen bergauf.

Nach einiger Zeit stoßen wir wieder auf den Weg Lindensteige( 552 m ü. N.N.) , wo wir uns auch in der Nähe des Parkplatz Kayher Sattel ( 552 m ü. N.N.).

Jetzt biegen wir nach rechts in den Weg Lindensteige ( 552 m ü. N.N.) ab und biegen in den nächsten Weg, den Lormannweg, nach links ab.

Wir laufen immer geradeaus und biegen beim 2. Weg der nach rechts abgeht ( 569m ü. N.N.) , in diesen ab.

Diesen laufen wir entlang.

Der Weg macht dann einen Linksbogen und wir stoßen dann auf eine Asphaltierte Straße (535 m ü. N.N.) , wo wir nach links bergauf abbiegen.

Wir laufen immer geradeaus und kommen am Sportheim Mönchberg vorbei.

Dort wo die Asphaltierung dann aufhört , kommen wir wieder auf den Lormannweg und nach etwa 50-kommt links die Zeppelineiche/Weiher „Badematte“ ( 575m ü. N.N.).

Die Zeppelineiche Steht bei einen kleinen Weiher „die Badmatte“ der einen großen Amphibienvielfalt besitzt.

Wer möchte kann bei der Zeppelineiche/Weiher „Badematte“ ( 575m ü. N.N.) eine Pause machen.

Info Zeppelineiche:

Diese 3m im Umfang dicke Eiche gilt als Naturdenkmal und wurde z ur Erinnerung an den Überflug des Zeppelins über den Schönbuch wurde diese Eiche gepflanzt

Nur etwa 85 m nach der Zeppelineiche/Weiher „Badematte“ ( 575m ü. N.N.) biegt ein Weg nach links ab. In diesen sind wir vorhin schon abgebogen.

Wir laufen hier geradeaus auf dem Lormannweg weiter, den wir vorher gekommen sind und biegen nun in den nächsten Weg der nach links abbiegt, ab.

Auf diesem Weg kommt nach etwa 200 m auf der linken Seite die Ludwigseiche.

Diese 6 m im Umfang dicke Eiche gilt als Naturdenkmal und wurde nach Ludwig Schneider, Bürgermeister in Mönchberg. Genannt.

Schon bei der ersten Möglichkeit biegen wir wieder nach links in den Markteichweg ab.

Diesen laufen wir immer geradeaus und bergab in das Gebiet des Talwiesenhau, bis auf der rechten Seite der Grillplatz bei der Gültsteiner Hütte (508 m ü. N.N.) kommt.

Info Gültsteiner Hütte :

Die Gültsteiner Hütte ist eine Freizeithütte mit Grillplatz und wird oft für den Waldkindergarten etc. benützt

Hier kann man eine Pause/Vesper einlegen.

Von der Gültsteiner Hütte (508 m ü. N.N.) laufen wir weiter auf dem Markteichweg bergab und biegen schon nach 80-90m nach rechts in den Seeweg ab wo wir dann zum Markteichweiher (500 m ü. N.N.) bei der im Talwiesenhau kommen.

Info Markteichweiher:

Der Markteich ist der zweite Waldweiher im Naturpark Schönbuch der vom Angelsportverein Herrenberg betrieben und in Schuss gehalten wird. Mit elf Ar fällt dieser allerdings bedeutend kleiner wie der Sommertalweiher aus. aus. Er zählt zu den sogenannten "Himmelsteichen". Schmelzwasser und Regenwasser - daher der Name - speisen das Gewässer, das etwas unterhalb der Gültsteiner Hütte liegt. Wer "absolute Ruhe will", ist am Markteich richtig. Einer Legende nach trafen sich hier in Uhraltenzeiten die Elfen zu einem Tänzchen. Wer dem Weiher in der Abend-oder Morgensonne sieht, kann sagen: „Hier kann man noch an Elfen glauben".

Wer möchte kann hier eine Umrundung des Markteichweiher (500 m ü. N.N.) und eine Pause machen.

Wieder auf dem Seeweg laufen wir diesen weiter und stoßen auf de einen Weg, den Talrainweg.

Hier biegen wir nach links ab und kommen dann auf das Kayher Talsträßle (leider nicht bezeichnet) (dort steht auch eine Bank), wo wir wieder nach links abbiegen.

Weiter auf dem Kayher Talsträßle laufend kommt vom rechts das Ludwig-Volz Sträßle auf den unseren.

Hier steht eine alte Eiche, deren Bedeutung und Name unbekannt sind, als gekennzeichnetes Naturdenkmal.

Hier halten wir uns links uns laufen auf dem Kayher Talsträßle weiter.

An der nächsten Möglichkeit biegen wir dann in den Weg der halbrechts abgeht, ab.

Jetzt etwas bergauf laufend biegen wir an der kommenden Möglichkeit nach links ab und laufen diesen Weg, den Saufangweg (Bezeichnung kommt erst später auf der linken Seite)

Kurz bevor wir wieder an unserem Ausgangspunkt der Wanderung, dem Parkpla tz Steigwald beim Mö nchberger Sattel (529m ü.N.N), sind kommt links die Saufangbuche.

Wir laufen den Saufangweg weiter zu unserem Ausgangspunkt der Wanderung, dem Parkpla tz Steigwald beim Mö nchberger Sattel (529m ü.N.N), zurück.

Viel Freude und gutes Wetter wünscht von Herzen

Michel

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Koordinaten des Startpunktes

N 48°35.167' E 8°55.245'
N 48°35'10.050" E 8°55'14.751"
N +48.5861251 E +8.92076432

Koordinaten des Endpunktes

N 48°35.166' E 8°55.245'
N 48°35'09.961" E 8°55'14.732"
N +48.5861003 E +8.92075896

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