Hiking trail Molfsee Rendsburg-Eckernförde

Altitude Profile (30 ft to 144 ft)

Altitude range

115 ft

Total climb

344 ft

Total descent

331 ft

GPSies-Index 1.9


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Quality of track
Length
9.36 miles
Coordinates
294
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9.36 miles

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Description

Wegebeschreibung

Vom Eiderkrug an der Hamburger Chaussee, die 1832 als eine der ersten „Kunststraßen“ angelegt worden ist, nehmen wir den am steilen Ufer der Eider angelegten Wanderweg und folgen dem Lauf der Eider bis zum Eiderbad. Wer sich still verhält kann den bunt schillernden Eisvogel beobachten, aber die Ufer der Eider und die Altarme bieten eine Fülle von bemerkenswerten Pflanzen, Insekten. Die Varendorf'sche topographische Karte des Herzogtums Holstein von 1789 – 1796 zeigt eindrucksvoll eine deutlich mäandrierende Eider, von der in den Eiderwiesen zwischen Schulensee und Mielkendorf nur noch Reste von Altarmen zeugen. Im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie wurde die Eider naturnah ausgebaut. Vor dem Eiderbad queren wir die Eiderbrücke, überschreiten hier die Grenze zum Landkreis Rendsburg-Eckernförde.
Auf dem Wanderweg gelangen wir zum Mielkendorfer Weg, den wir in den Rammseer Weg queren. Nach wenigen Metern biegen wir rechts ab in den Wollbergsredder, gelangen nach 300 m an den Osterfeld-Friedhof, an dessen südlicher Grenze ein Wanderweg rechts ab führt, der uns nach 200 m auf freies Feld am 42 m hohen Tam-Berg führt, von wo man einen eindrucksvollen Blick auf die Landeshauptstadt Kiel werfen kann, von der Eider unerreichbar, weil einer der Vorstöße der Gletscher der letzten Weichsel-Eiszeit mit dem „Hornheimer Riegel“ und dem „Sehberger Vorstoß“ den Fluss in Richtung Westen zum Westensee gezwungen hat.
Beeindruckt gelangen wir auf den Weg Zum Tamberg, queren die Brücke über die
A 215, gelangen auf die Dorfstraße von Mielkendorf, biegen hier links ab, um nach etwa 100 m links ab den Kirchenweg zu nehmen, der uns durch den Ortsteil Jägerkrug führt. Am ersten Waldstück überschreiten wir kaum erkennbar die Aalbek, in die Rammsee und Molfsee ihr Überflusswasser in die Eider abgeben.
Wir folgen dem Weg durch einen eindrucksvollen Redder, gelangen in ein Holz, das wir nach etwa 700 m wieder verlassen, aber mit einem schönen Blick auf ausgedehnte Weidegründe bis Rumohrholz belohnt werden. Wir queren erneut die
A 215 und gelangen nach 500 m auf die Straße am Streitberg. Nahezu gegenüber führt ein schmaler Wanderweg hinab zum Uferweg entlang des Molfsees. Zahlreiche Gänse auf den Wiesen empfangen uns erregt schnatternd.
Der Moorsee hat eine Größe von etwa 30 ha. Die Verlandungszonen mit Bruchwald, Röhricht, moorigen Niederungen lassen die einstige Größe ahnen, als Moorsee und Rammsee noch eine Einheit bildeten. Auf dem Moorsee erkennen wir mehrere kleine Inseln, Brutplätze von Lachmöven. Auf der Varendorf'schen Karte erkennt man noch deutlich den Verlauf der Moor- und Rammsee entwässernden Aalbek.
Im Ort Molfsee laden Bänke am Seeufer zu einer Pause mit Blick auf den Molfsee ein. Ausgeruht nutzen wir den Weg am Ufer des Sees bis wir an der Schulstraße den Weg hinauf zum Catharinenberg nehmen müssen. Am Hotel–Restaurant Catharinenberg queren wir die Hamburger Chaussee hinein in den Eiderwiesenweg, weiter geradeaus in den Kolberg. Diese Straße führt uns direkt auf den Eider-Wanderweg, durch die die Eider begleitenden Seitenmoränen, von denen man von Zeit zu Zeit einen herrlichen Blick in das renaturierte Eidertal werfen kann. An den Moränenhängen hat man beerenreiche Strauchwiesen angelegt, die zum Botanisieren einladen.
Unter der Brücke über die Eider stoßen wir direkt an das Ufer der Eider. Das Besucherinformationssystem (BIS) klärt uns über die Besonderheiten des NSG „Schulensee und Umgebung“ auf. Vom Schulensee aber sehen wir zunächst nichts. Dichtes Schilfröhricht, Erlenbruchwald, Weidengebüsch verdecken die Sicht. Wir folgen daher dem Weg mit Blick auf das Freilichtmuseum zur Linken, bis wir auf die Straße Am See stoßen. Diese führt auf eine offene Wiesenfläche, von der ein Weg direkt ans Seeufer führt. Der Schulensee ist durch Verlandungszonen deutlich kleiner geworden. Er ist beliebter Winterrastplatz zahlreicher Wasservögel.
Die Abenddämmerung sollte man auch einmal nutzen, um hier das Vorkommen verschiedener seltener Fledermausarten zu beobachten.

Von hier ist es über den Kleinen Eiderkamp nicht mehr weit bis zu unserem Ausgangspunkt an der Eiderbrücke.

Quelle: http://www.wanderbares-schleswig-holstein.de/Tourentipps

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flat  signposted/marked  suitable for families  deserted, quiet  historical  harsh  offroad  path  cycle path 

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Starting Coordinates

N 54°15.879' E 10°03.977'
N 54°15'52.776" E 10°3'58.679"
N +54.2646600 E +10.0663000

Ending Coordinates

N 54°15.873' E 10°03.915'
N 54°15'52.380" E 10°3'54.936"
N +54.2645500 E +10.0652600

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