Wanderung Ammerbuch Reg.-Bez. Tübingen

Höhenprofil (469 m bis 558 m)

Höhendifferenz

89 m

Gesamtanstieg

275 m

Gesamtabstieg

275 m

GPSies-Index 3,32


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
15,90 km
Geo-Koordinaten
280
Wegepunkte
22
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6 mal
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Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Rundkurs

15,90 km

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Beschreibung der Strecke

Wandern im Schönbuch

Im Süd-Westen (Herrenberger Stadtwald) des Naturparks Schönbuch


Vom Kayher Sattel ins Sommertal, Sommertal- und Markteichweiher, Fresseiche, 12 Buchen, durchs Kayher Tal und die Katermannshalde

Datum: Sonntag 23. Oktober 2016

Länge: 15,90km

Zeit: etwa 4 ½ Stunden (ohne Pause/Rast) – langsameres Wandern

Gesamtzeit: etwa 5,0 Stunden (mit ½ Stunde Pause/Rast)

Art: Ganztagsrundwanderung mit Pause/Rast

Wetter: Frühnebelig und Sonnig - bei 4-8 Grad am Vormittag und leicht bewölkt bei

8-13 Grad am Mittag und Nachmittag, am Tag der Wanderung

Einkehren: In Kayh: Bistro/Gasthof Löwen, Lindenstraße 1,

71083 Herrenberg, Tel. 07032 71489

In Mönchberg: Schützenhaus Mönchberg, Bei der Oberen Steige 2,

71083 Herrenberg-Mönchberg. , Tel.:0 7032-956714

Hotel/Restaurant Kaiser, Kirchstraße 10 ,

7108 Herrenberg-Mönchberg. , Tel.: 07032 / 73552

Sportheim FV Mönchberg

7108 Herrenberg-Mönchberg. , Tel.:0 7032-97880

sowie weitere verschiedene Möglichkeiten in Herrenberg-

Anfahrt

- Mit dem Auto von Stuttgart-Heslach auf der B14 zur BAB 81 nach Singen.

- Ausfahrt Herrenberg (Ausfahrt Nr. 28) abfahren und rechts Richtung Ammerbuch fahren.

- Auf der Bundesstraße B 28 nach etwa 800 m links nach Herrenberg Mönchberg/Kayh abbiegen.

- Danach geht es nach rechts Richtung Kayh auf der K 11041 und auf die Herrenberger Straße.

- Die Herrenberger Straße wird zu Hauptstraße und diese dann zur Bebenhäuser Straße.

- Immer weiter bis der Wanderparkplatz Jägergarten beim Kayher Sattel kommt.

Anfahrtslänge: c.a 37,0 km

Anfahrtszeit: ca. 28 Minuten

Wanderstrecke:

Parkplatz Jägergarten beim Kayher Sattel (551m ü.N.N) – Standort Kayher Talwiesen (474 m ü. N.N.) - Sommertalweiher (482m ü. N.N.) - Markteichweiher (500 m ü. N.N.) - Schutzhütte Pflugspitzhäusle (524 m ü. N.N.) - Fresseiche (493m. ü. N.N.) - 12 Buchen (550 m ü. N.N.) - Jagdhütte Böckleshäusle (548 m ü. N.N.) - Ende der Bebenhäuser Straße (512 m ü. N.N.) - Treffen auf Ludwig-Volz Sträßle (543 m ü. N.N.) - Fresseiche (493m. ü. N.N.) - Wassertretanlage im Kayhertal (474 m ü. N.N.) - Abzweigung bergauf in der Katermannshalde (469 m ü. N.N.) - Steighauhütte (537m ü. N.N.) - Parkplatz Jägergarten beim Kayher Sattel (551m ü.N.N)

Entfernungen:

Vom Parkplatz Jägergarten beim Kayher Sattel bis zum Standort Kayher Talwiesen 1563,00 m

Von der Wassertretanlage im Kayhertal bis zum Sommertalweiher 715,00 m

Vom Sommertalweiher bis zum Markteichweiher 1109,00 m

Vom Markteichweiher bis zur Fresseiche 2384,00 m

Vom der Fresseiche bis zu den 12 Buchen 957,00 m

Vom den 12 Buchen bis zu den Böckleshäusle 386,00 m

Vom Böckleshäusle bis zum Ende der Bebenhäuser Straße 1755,00 m

Vom Ende der Bebenhäuser Straße bis Treffen auf Ludwig-Volz Sträßle 2185,00 m

Vom Treffen auf Ludwig-Volz Sträßle bis Fresseiche 635,00 m

Vom der Fresseiche bis zur Wassertretanlage im Kayhertal 1114,00 m

Vom der zur Wassertretanlage im Kayhertal bis Abzweigung bergauf i. d. Katermannshalde 624,00 m

Vom der Abzweigung bergauf i. d. Katermannshalde bis zur Steighauhütte 1322,00 m

Vom der Steighauhütte bis zum Parkplatz Jägergarten beim Kayher Sattel 1151,00 m

Gesamte Wanderung 15900,00 m

=> 16,00 km

höchster Punkt: 1. Nähe Parkplatz Jägergarten beim Kayher Sattel (558m ü.N.N)

2. 12 Buchen (550 m ü. N.N.)

tiefster Punkt: 1. Abzweigung bergauf in der Katermannshalde (469 m ü. N.N.)

2. Wassertretanlage im Kayhertal (474 m ü. N.N.)

Höhendifferenz: 89 Mete r (469 bis 558 Meter)

Gesamtanstieg : 275 Meter

Gesamtabstieg : 275 Meter

Wanderstrecke und Wegverlauf im Detail:

5 Möglichkeiten zu einer Pause:

1. Beim Sommertalweiher (482m ü. N.N.) oder beim Markteichweiher (500 m ü. N.N.)

2. Bei der Jagdhütte Böckleshäusle (548 m ü. N.N.)

3. Bei der Fresseiche (493m. ü. N.N.)

4. Grillpla tz beim Standort Kayher Talwiesen (474 m ü. N.N.)

5. Bei der Steighauhütte (537m ü. N.N.)

Vom Parkplatz Jägergarten beim Kayher Sattel (551m ü.N.N) laufen wir in nördlicher Richtung, links in den Weg Lindensteige. (erst nach ein paar Metern links an einem Baum beschildert).

Info Kayh:

Kayh liegt im Korngäu, 5 km von Herrenberg entfernt, nahe der Autobahn A 81 Stuttgart–Singen. Der Ort liegt am Keuperstufenrand des Schönbuch und wurde schon im 12. Jahrhundert (um 1190) als Gehai erwähnt. Damals spielte der Weinbau eine entscheidende Rolle, der auch zu Wohlstand führte. Dieser wurde jedoch vom Obstbau verdrängt. Obstbaulich bedeutend liegt der Ort in einer der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas. Heute werden vor allem Zwetschgen, Kirschen sowie Kernobst zur Saftgewinnung und Herstellung von Obstbränden angebaut.
Seit 1.12.1971 ist Kayh ein Stadtteil von Herrenberg.

Wir laufen immer geradeaus hinab ins Kayher Tal. Auf unserem Weg kommt gleich von rechts der Weg von Neue Steige (nicht beschildert), dann von links der Lormannweg und später kreuzt der Glockenrainweg (Leider nicht beschildert - dort ist auf der linken Seite ein Ameisenhaufen) den unseren.

Wenn wir im Kayhertal Tal ankommen, sehen wir rechts einen Grillplatz mit Hütte , laufen weiter über den Fischbach und kommen zum Standort Kayher Talwiesen (474 m ü. N.N.) .

Hier treffen wir auf das Kayher Talsträßle. Dieses laufen wir nach links und immer geradeaus. Dabei begleitet und das Wanderwegzeichen blauer Strich.

Von links kommt dann die Urschelrainstraße bergab auf den unseren. Wir laufen weiter geradeaus und kommen nach etwa 250 m zum Sommertalweiher (483m ü. N.N.), der sich links befindet.

Info Sommertalweiher:

Dieses Gewässer im Sommertal wurde 1982 durch die Stadt Herrenberg mit Unterstützung durch den Angelsportverein Herrenberg und das Staatliche Forstamt Herrenberg angelegt. Er soll das Landschaftsbild im Schönbuch beleben, seltenen Pflanzen und Tieren Lebensraum geben, und Waldbesuchern ein Ort beschaulicher Ruhe sein.
Besonders im Herbst bilden sich hier schöne Ausblicke, wie etwa die Spiegelung des goldenen Waldes auf dem Wasser.
Bericht aus dem Gäuboten über den Sommertalweiher.
Im Waldweiher schwimmen Karpfen und Barsche
Herrenberg: Vor 30 Jahren wurde der Sommertalweiher im Schönbuch angelegt - Angelsportverein ist Pächter

Man sieht es ihm heute zwar nicht mehr an - aber einen natürlichen Ursprung hat er nicht: der Sommertalweiher im Schönbuch. Vor 30 Jahren, im Juni 1982, wurde der künstliche Weiher fertiggestellt. Baubeginn war im Oktober 1981. Mit seinem Ursprung aus der "Retorte" ist der See im Schönbuch keine Ausnahmeerscheinung. Zahlreiche Weiher wurden vor allem in den 70er Jahren im Naturpark künstlich angelegt.

Zwischen den Bäumen glitzert die rund 1,2 Hektar große Wasserfläche des Sommertalweihers. Ein begraster Staudamm hält das Wasser in dem ehemaligen Tal. Für Nachschub sorgt ein Bach aus dem Sommertal - er schlängelt sich in engen Kurven von Westen heran und führt in den See. Der Ablauf überschüssigen Wassers erfolgt im Dammbereich über einen "Mönch". Unten am Damm tritt der Bach wieder in Erscheinung und plätschert weiter ins Goldersbachtal.

Angelegt wurde der See von der Stadt Herrenberg, mit Unterstützung des Herrenberger Angelsportvereins und des damaligen Staatlichen Forstamts Herrenberg. Der Weiher ist nicht nur ein Dorado für Frösche, Stechmücken und Stockenten. Nach der Fertigstellung 1982 übernahm der Angelsportverein die Pacht des Sees - und sorgte entsprechend auch für dessen fangbaren und essbaren Inhalt: Zander, Karpfen, Schleien, Aale, Rotfedern, Forellen und Barsche schwimmen mittlerweile in dem maximal sechs Meter tiefen Gewässer. "Wir bauen ja keinen Teich, in dem man nicht angeln kann", scherzt Werner Feil, der von 1976 an, also ab dem Gründungsjahr, bis 2001 Vorsitzender der Herrenberger Angelsportler war. Anfangs jedoch kamen nur Regenbogenforellen in den See, erzählt Werner Feil. "Wir haben es zunächst mit einem kleinen Besatz probiert. Schließlich musste ja erst einmal Leben in den See kommen." Also: Kleinstlebewesen. Algen.

Der Bau des Weihers, erinnert sich der 72-Jährige, sei eine "gewaltige Aktion" gewesen, die aber durch die zahlreichen Eigenleistungen des Vereins gerade mal 80 000 Mark gekostet hätte. "Wir mussten viel abholzen", berichtet der Haslacher. "Das Nadel- und Astzeug haben wir dann vor Ort verbrannt." Sicherheitshalber wurde der Flughafen Stuttgart wegen der bevorstehenden Rauchentwicklung vorgewarnt. Die Erdbewegungen erledigte die Moorraupe. Lehm wurde abgetragen und für den Damm verwendet. Werner Feil: "Die Staumauer ist eine reine Naturmauer."

Der Sommertalweiher ist der größte See, den der Angelsportverein Herrenberg betreut. Daneben kümmern sich die Petrijünger noch um einen zweiten Waldweiher im Naturpark: den Markteich. Mit elf Ar fällt dieser allerdings bedeutend kleiner aus. Er zählt zu den "Himmelsteichen", erzählt Peter Maisch, seit 2007 Vorsitzender der Herrenberger Angler. Schmelzwasser und Regenwasser - daher der Name - speisen das Gewässer, das etwas unterhalb der Gültsteiner Hütte liegt. Wer "absolute Ruhe will", wirft seine Angelrute am Markteich aus. "Hier kann man noch an Elfen glauben", schwärmt der 68-jährige ehemalige Betriebsratsvorsitzende der EnBW. Der Sommertalweiher hingegen liegt zwischen Kayher Talstraße und Urschelrainstraße . Nicht weit entfernt, oberhalb des Sees, steht die Fresseiche. Für Werner Feil ist der Weiher ein "Kleinod". Das Biotop habe das örtliche Kleinklima "sehr zum Positiven verändert". Er bringe mehr Feuchtigkeit in den Schönbuch. Die Eiche, die am Nordufer abzusterben begann, sei mit der Anlage des Sees sogar nochmals aufgeblüht. "Als sie plötzlich so viel Wasser bekam, wurde sie nochmals richtig grün", erinnert sich Feil. "Jetzt ist sie altersschwach und am Ende."

Seit der Anlage des Sees, hat sich die Optik rund um das Gewässer stark verändert. Stürme etwa fällten die Fichten, die das Bild an dem Weiher bis dahin geprägt hatten. Ein schmaler Trampelpfad führt auf der Südseite vom Staudamm zum schmalen Bereich ganz nach hinten, wo sich auch der natürliche Zulauf befindet. Eichentritte führen an diese Stelle hinab. Die Nordseite wurde nicht begehbar gemacht, sie ist abschüssig. Kein Pfad lockt zur Komplettumrundung. Am Nordhang soll für die Tiere Ruhe herrschen. Mitten im See wurde eine künstliche Insel - gedacht als Brutstätte für Vögel - angelegt.

Auch wenn ein Steg vorhanden ist, dient dieser nicht dem Badevergnügen: Er führt zu einem "Mönch", der unter anderem die Wasserhöhe und die Temperatur reguliert. Dabei handelt es sich um eine schmale aber effektive Stahlbeton-Konstruktion, die für eine ganz allmähliche Wasserumwälzung sorgt. Vorteil: Der Sauerstoffgehalt erhöht sich im unteren Bereich, die Temperatur ist ausgeglichener. Anders als etwa bei Baggerseen. Maisch: "Bei denen ist das Wasser auf dem ersten Meter warm, drunter saukalt." An den beiden Seen dürfen nur die Herrenberger Petrijünger angeln. "Hier gibt es auch keine Gastfischerkarten." In der Regel kommen die Vereinsmitglieder alleine an die Waldseen. Ein Mal pro Jahr jedoch veranstaltet der Verein ein Gemeinschaftsfischen am Sommertalweiher. "Die Plätze werden dann ausgelost."

Im flachen Zulaufsbereich darf nicht gefischt werden, in dieser Zone hat der Fisch-Nachwuchs seine Kinderstube. "Hier ist auch der Jagdplatz vom Fischreiher", erzählt Maisch. Keinesfalls neide man diesem den Fang. Anders würde es bei Kormoranen aussehen - die könnten den See mit ihrer Jagdmethode leerfischen. Insofern ist Maisch froh, dass noch keiner deren "Späher" den Weiher entdeckt habe. "Wir besetzen den See jedes Jahr mit etwas mehr Fischen als die Menge, die wir herausfangen", berichtet der Vereinschef weiter. Insgesamt rund 50 Kilo Fisch hängen im Jahresschnitt an den Angelhaken.

"Die Seen sind aber nicht das Refugium der Fischer allein. Wir wollen es nur pflegen und erhalten", erläutert Maisch. Allerdings ist der Sommertalweiher, trotz seiner recht opulenten Wasserfläche, nicht für Badegäste und Bootsausflügler gedacht. Mitte der 80er Jahre hegten die Erbauer die Befürchtung, dass sich der Weiher aber zu einem Schwimmteich entwickle. Im August 1985 lautete die Schlagzeile im "Gäubote": "Zweckentfremdetes Waldbiotop: Herrenbergs Sommertalweiher läuft Gefahr, ein Badeteich zu werden." Das hätte dann nicht mehr mit dem Ort "beschaulicher Ruhe" zu tun, wie es ein hölzernes Infoschild damals bestimmte. Doch die Entwicklung ging nicht in Richtung des befürchteten "Rummelplatzes". Nur gelegentlich werde die Ruhe von einem Nacktbader gestört, erzählt der frühere Vereinsvorsitzende.

Wer möchte kann hier ein Pause einlegen.

Wir laufen auf dem Kayher Sträßle geradeaus weiter und schon nach einiger Zeit biegen wir an der ersten Möglichkeit nach links in den Talrainweg (leider nicht bezeichnet) ab.

An der nächsten Möglichkeit biegen wir dann nach rechts in den Seeweg zum Markteichweiher (500 m ü. N.N.) ab.

Kurz darauf kommt schon auf der linken Seite der Markteichweiher (500 m ü. N.N.).

Info Markteichweiher:

Der Markteich ist der zweite Waldweiher im Naturpark Schönbuch der vom Angelsportverein Herrenberg betrieben und in Schuss gehalten wird. Mit elf Ar fällt dieser allerdings bedeutend kleiner wie der Sommertalweiher aus. aus. Er zählt zu den sogenannten "Himmelsteichen". Schmelzwasser und Regenwasser - daher der Name - speisen das Gewässer, das etwas unterhalb der Gültsteiner Hütte liegt. Wer "absolute Ruhe will", ist am Markteich richtig. Einer Legende nach trafen sich hier in Uhraltenzeiten die Elfen zu einem Tänzchen. Wer dem Weiher in der Abend-oder Morgensonne sieht, kann sagen: „Hier kann man noch an Elfen glauben".

Wer möchte kann hier eine Umrundung des Markteichweiher (500 m ü. N.N.) und eine Pause machen.

Wieder auf dem Seeweg laufen wir diesen weiter und stoßen auf de einen Weg, den Markteichweg (leider nicht bezeichnet). Hier biegen wir nach rechts.

Keiner Zusatz: wenn man hier nach links abbiegt, kommt nach ein paar Metern links die Gültsteiner Hütte mit einem Grillplatz. Wer hier Pause machen möchte macht hier einen kleinen Abzweig.

Nachdem wir in den Markteichweg nach rechts abgebogen sind, stoßen wir wieder auf das Kayher Talsträßle, wo wir nach rechts abbiegen.

Wir laufen das Kayher Sträßle entlang, links geht ein weg ab und w eiter auf dem Kayher Talsträßle laufend , geht links das Ludwig-Volz Sträßle ab.

Kurz bevor das Ludwig-Volz Sträßle abgeht steht links eine alte Eiche, deren Bedeutung und Name unbekannt sind, als gekennzeichnetes Naturdenkmal.

Wir halten uns hier links und laufen auf den Ludwig-Volz Sträßle weiter.

Info Ludwig-Volz:

Neben dem Ludwig Sträßle im Schönbuch selber und einer Ludwig-Volz Tanne erinnert in Mönchberg die Ludwig-Volz Straße an einen Forstmann, dem von 1900 bis 1932 als Ober- Forstmeister die Wälder um Herrenberg anvertraut waren.

Die alten Herrenberger erinnern sich noch an ihn: Hoch gewachsen, drahtig und schlank war er, ein „ Herr" wie man erzählt, im Ersten Weltkrieg als Offizier hoch dekoriert, streng und doch mit viel sozialem Empfinden, geradlinig in seiner Lebensführung, wie in seiner Art, Waldbau zu betreiben. Unter seiner Leitung wurde das 1902 von Hildrizhausen in die Hindenburgstraße nach Herrenberg v erlegte Forstamt bekannt und berühmt , Ausbildungsschwerpunkt und Ziel zahlreicher Exkursionen.

Volz war als Forstmann in vielen seiner Zeit voraus. Mit ihm fanden die ausgedehnten Fichten- und Kieferaufforstungen und die Rennbestandswirtschaft des 19. Jahrhunderts ihr Ende. Er war es, der energisch die Wiedereinbringung und Aufzucht der Laubhölzer Eiche und Buche erfolgreich betrieb.
Seiner Initiative, seinem breiten natur- und standortskundigem Wissen verdankt auch der Herrenberger Stadtwald, der ihm besonders am Herzen, lag, hervorragende, standörtlich einfühlsam geplante und gepflegte und deshalb stabile Waldbestände. Beispielhaft erwähnt seien die ausgedehnten Eichen-Mischwälder am Sommertalhang und im Kayhertal.

Stets lag ihm der landschaftliche Reiz und die Bedeutung gerade des Stadtwaldes für die Erholung der Bürger am Herzen. Die heutige Erholungslandschaft um den Alten Rain geht auf ihn zurück.
Er war es auch, der die alten. würdigen Bäume, auch des Stadtwaldes, wie etwa die 24 Buchen, die Große Linde oder die Schöne Forche, nur um einige zu nennen, unter Naturschutz stellen ließ.
Daneben vertiefte sich Volz mit wissenschaftlicher Akribie und großer Passion in die Waldgeschichte. Seine bedeutendste schriftliche Hinterlassenschaft ist der Beitrag: „Aus den Wäldern der Stadt Herrenberg“ in der Festschrift zur 700-Jahr-Feier der Stadt vom Jahr 1928.
Er erfasste alle besonderen Steine, besonders die Grenzsteine in Forstbezirk und suchte nach Inhalt und Bedeutung der Grenzzeichen.
Den Herrenbergern wohlbekannt sind dann aber auch die Steine, die Ludwig Volz entwarf, bestellte, selbst bezahlte und setzen ließ: Den Försterstein im Lindach und den Kaiserstand im Mähdertal.
Das Wirken von Ludwig Volz in der Stadt und im Stadtwald war geprägt von der aufrichtigen und auf gegenseitiger großer Achtung beruhenden sehr vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Stadtschultheiß Haußer und von einer respektvollen Anerkennung der „bürgerlichen Kollegien", die in den jährlichen Waldbegängen zu Gedankenaustausch und Wissensvermehrung angeregt wurden.
Der größte Dienst, den Volz im Schulterschluss mit Stadtschultheiß Haußer und gegen großen Widerstand der Bürgerschaft dem Walde tat, war die Abschaffung der in den 20er Jahren endgültig überholten Bürgergaben. Diese Entscheidung befreite den Stadtwald vom Druck stets wachsenden Raubaues am Laubholz und erleichterte den Weg zu einer geordneten Waldwirtschaft.
Außerhalb Herrenbergs wurde Ludwig Volz durch seine langjährige Mitgliedschaft im Württembergischen Forstwirtschaftsrat und als Mitbegründer der heute noch bestehender Forstwaisenstiftung bekannt.
Das Wirken von Forstmeister Ludwig Volz wird im Stadtwald noch lange fortdauern, werden doch die von ihm einst begründeten Eichenbestände noch mehr als 100 Jahre, von heute aus gerechnet, weiterleben und wie der „Ludwig-Volz-Weg“ am „Urschelrain“ und die „Ludwig-Volz-Linde“ „ob der langen Klinge“ von diesem bedeutenden Forstmann Zeugnis ablegen.
Ludwig Volz lebte bis 1950, zurückgezogen im „ Waldhaus“ bei Hildrizhausen. Im Dorf fand er an der Nikomedeskirche seine letzte Ruhestätte.


An der nächsten Möglichkeit biegen wir nach links bergauf in den Pflugspitzweg (leider nicht bezeichnet) ab und sehen dort wo wir auf einen anderen Weg stoßen oben geradeaus im Wald die Schutzhütte Pflugspitzhäusle (524 m ü. N.N.) . Diese liegt ein paar Meter im Wald.

Info Schutzhütte Pflugspitzhäusle:

Die Schutzhütte Pflugspitzhäusle (524 m ü. N.N.) . ist genannt nach der Waldabteilung Pflugspitz

Wer möchte kann hier nach links abbiegen und zur Schutzhütte Pflugspitzhäusle (524 m ü. N.N.) . laufen und auch eine Pause einlegen.

Wir biegen nach nach rechts ab und kommen auf den Weg Urschelrainstraße (leider nicht bezeichnet), wo wir wieder nach rechts abbiegen und an der kommenden Kreuzung wieder auf das Ludwig-Volz Sträßle treffen.

Hier befindet sich auch die Fresseiche.

Info Fresseiche:

Auf einer Tafel am Baum prangt das Gedicht, das Aufschluss über den Namen gibt.

Es war vor über 100 Jahr, als ich noch eine junge Dame war,

besuchten mich 2 Jägersmann, sie stellten ihre Rucksäck an.

Darinnen lag ein Rehbock schwer, drei Tage war man hinterher.

Beim Lagerfeuer unbeschwert der ganze Bock ward aufgezehrt,

tief schliefen ein die Jägerbäuche gefüllet mit der Wildbret Leiche.

Dies und noch mehr ward stadtbekannt.Fress-Eiche werd ich drum benannt.

Wer möchte kann hier an der Bank eine Pause/Vesper einlegen.

Hier biegen wir nach links, bergauf, in das Ludwig-Volz Sträßle ab.

Diesen Weg laufen wir immer bergauf, bis wir auf die Bebenhäuser Straße stoßen.

Ein kurzer Abstecher nach links und wir sind am Standort 12 Buchen

Info 12 Buchen:

Im Herrenberger Stadtwald gibt es mehrere Buchen als Naturdenkmale, die eine Zahl vorne tragen. Für alle, die noch nie vor einem solchen Baum standen, gibt es eine ganz einfache Erklärung: Der Wurzelstock der Buchen umfasst mehrere Stämme, das Gebilde kann also als eine Einheit gesehen werden. Allerdings stimmt die Zahl nicht immer mit der Anzahl tatsächlich vorhandener Stämme überein.

Die Buche „12 Buchen“ verzweigt sich erst weiter oben im Stamm.

Wir laufen wieder zurück in die Richtung aus der wir gekommen sind, Bleiben immer auf dem Bebenhäuser Sträßle, lassen das Ludwig-Volz Sträßle rechts liegen und kommen auf dem Bebenhäuser Sträßle zur Jagdhütte Böckleshäusle (548 m ü. N.N.) .

Info Jagdhütte Böckleshäusle:

Die Famile "Böcklin" stammt ursprünglich aus dem Eutinger Tal. Ein Vorfahr war Förster und baute sich diese Jagdhütte. Seitdem ist diese im Besitz der Familie Böckle.

Die "Böckleshütte" im Herrenberger Stadtwald wurde nach Waldmeister Böckle benannt, der im 19. Jahrhundert für diesen Teil des Schönbuchs zuständig war. Die Hütte steht ganz in der Nähe der "12 Buchen" und wurde in Fachwerk-Bauweise erbaut - sie wird seit Jahren auch immer wieder vom Herrenberger Gemeinderat beim Waldbegang angesteuert, um dort abschließend zu vespern. Bevor in nahezu jeder Tasche ein Handy steckte, war es bei der Veranstaltung Tradition, Waldbegangsneulinge zu foppen, indem man sie in die Hütte ans Telefon rief. Von einem batteriebetriebenen Kassettenrekorder ertönte dazu das entsprechende Geklingel. So mancher "angerufene" Teilnehmer des Waldbegangs sprang auch prompt auf, um den Anruf in der Hütte entgegenzunehmen - und erntete daraufhin natürlich Spott und Gelächter. Die Hütte hatte weder damals, noch hat sie heute einen Festnetzanschluss.

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Weiter auf dem Bebenhäuser Sträßle geht zunächst rechts der “Alte Stelleweg“ ab, dann links die Bachgrabenstraße und dann an einer Weggabelung halblinks der Wolfsbergweg ab

Wir biegen an der Weggabelung links in den Wolfsbergweg ab.

Diesen Weg laufen wir einige Zeit entlang, machen auch später dabei einen Rechtsbogen und treffen wieder auf das Bebenhäuser Sträßle (leider nicht bezeichnet), wo wir nach links abbiegen.

Nach etwa 70-80 m macht der Weg einen scharfen Rechtsknick. Hier sind wir am Ende der Bebenhäuser Straße (512 m ü. N.N.)

Am Ende der Bebenhäuser Straße (512 m ü. N.N.) laufen wir scharf rechts (Spitzer Winkel) auf dem Weg, dem Lang Eichenweg (erst viel später einmal bezeichnet), weiter.

Auf diesem Weg kommt nach einiger Zeit von rechts wieder der „Alter Stelleweg“ auf dem unseren.

Wir laufen geradeaus weiter und stoßen wieder auf das Ludwig-Volz Sträßle (543 m ü. N.N.) .

Hier biegen wir nach links bergab wieder in Richtung Fresseiche (493m. ü. N.N.) ab.

Wer möchte kann hier an der Bank eine Pause/Vesper einlegen.

Bei der Fresseiche (493m. ü. N.N.) biegen wir nach links,in die Urschelrainstraße (leider nicht bezeichnet) ab.

Von rechts kommt das Kayhertal Talsträßle auf den unseren. Wir laufen geradeaus weiter wo wir vor einiger Zeit schon einmal hergekommen sind und kommen wieder zum Standort Kayher Talwiesen (474 m ü. N.N.) .

Hier biegen wir dann nach rechts ab, laufen geradeaus und kommen zum Grillplatz mit Hütte in den Kayher Talwiesen, die wir an Anfang unserer Wanderung schon gesehen haben.

Wir befinden und jetzt im Gebiet Katermannshalde, dass wir nun durchwandern werden.

Wer möchte kann beim Grillplatz mit Hütte in den Kayher Talwiesen eine Pause machen.

Nach dem Grillplatz mit Hütte in den Kayher Talwiesen geht zuerst rechts ein Weg ab, dann kommt eine Weggabelung.

Hier halten wir uns links.

Wir kommen auf diesem Weg zu einer weiteren Weggabelung/ Abzweigung bergauf in der Katermannshalde (469 m ü. N.N.) , wo wir nach rechts bergauf abbiegen.

Immer dem Weg bergauf folgend, kommen wir oben auf die Steighauebene wo wir auf das Kayher Sträßle (leider nicht bezeichnet) treffen.

Hier biegen wir nach rechts ab, wo nach etwa 90 m rechts die Steighauhütte (537m ü. N.N.) kommt.

Wer nach dem Anstieg und kurz vor dem Ende unserer Wanderung eine Pause einlegen will ist hier am richtigen Platz..

Info Steighauhütte:

Die Steighauhütte dient als Forsthütte und ist durch ihren Vorbau auch als Schutzhütte geeignet. Die Steighauhütte steht auf der Steighauebene

Von der Steighauhütte (537m ü. N.N.) l aufen wir immer geradeaus auf der Steighauebene weiter das Kayher Sträßle, das dann in den Jägergartenweg übergeht, entlang.

Immer weiter auf dem Jägergartenweg kommen wir dann wieder zu unserem Ausgangspunkt der Wanderung den Jägergarten beim Kayher Sattel (551m ü.N.N) zurück.

Viel Freude und gutes Wetter wünscht von Herzen

Michel

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Koordinaten des Startpunktes

N 48°34.814' E 8°56.338'
N 48°34'48.868" E 8°56'20.296"
N +48.5802413 E +8.93897116

Koordinaten des Endpunktes

N 48°34.813' E 8°56.338'
N 48°34'48.827" E 8°56'20.292"
N +48.5802300 E +8.93897000

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