Wanderung Solingen Reg.-Bez. Düsseldorf

Höhenprofil (73 m bis 241 m)

Höhendifferenz

168 m

Gesamtanstieg

764 m

Gesamtabstieg

756 m

GPSies-Index 6,4


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
23,14 km
Geo-Koordinaten
2475
Angezeigt
64 mal
Herunter geladen
26 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Rundkurs

23,14 km

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Beschreibung der Strecke

Start und Ziel Bahnhof Solingen-Schaberg, Anschrift: Schaberg 6, Solingen.

Bin die Wanderung im Uhrzeigersinn gelaufen. Diese Laufrichtung würde ich zumindest an Wochenend- und Feiertagen empfehlen, da man gleich zu Beginn den Brückenpark Müngsten erreicht. Morgens ist dieser noch nicht überlaufen.

Superschöne, sehr empfehlenswerte, abwechslungs- und erlebnisreiche, zeitweise auch spektakuläre Wanderung für den geübten Wanderer.

Zu Beginn geht es gleich steil bergab, anfangs über eine Treppe mit extrahohen Stufen, dann über einen mit Seilen gesicherten Steilpfad zum Brückenpark Müngsten hinunter. Wem das zu abenteuerlich ist, der kann über einen bequemen Serpentinenpfad hinunterlaufen. Ab dort geht es erst mal eine Zeit lang über bequeme Wege an der Wupper entlang, zeitweise säumen Felsen den Wegrand, manches Mal  fließt auch ein Bach hinunter. Für eine Weile geht es mal abwechselnd durch Wald und dann wieder an der Wupper entlang. Sehr schön auch der Felsen in der Wupper kurz vor Erreichen von Glüder. Sofern die Wupper nicht allzu viel Wasser trägt, bietet sich dieser als wunderbarer Rastplatz(Isomatte mitnehmen!) an. Außerhalb warmer Tage aber Vorsicht beim Besteigen, da der Fels rutschig bzw. glitschig sein kann. Mit ein wenig Vor- und Umsicht ist dies aber zu bewältigen.

Nach Überqueren der Wupperbrücke erwarten einen sieben Kilometer, die der absolute Oberhammer sind. Überwiegend über Pfade, die sich mehrfach hoch- und herunterwinden, teils über Wurzeln bzw. steindurchsetzte Passagen und zudem häufig über herrlich weichen Waldboden geht es bis zum Rüdensteindenkmal. Dabei genießt man manch tolle Blicke auf die Wupper und ist überwältigt, wie tief es dort hinunter geht. Das erstaunt insoweit, da es bis zum Erreichen des schönen Balthauser Bachs nur gemäßigt bergauf geht. Ab dort geht es eine Zeitlang dann aber spürbar bergauf und bergab. Beim nächsten Bach ist ein beherzter(aber mit etwas Konzentration unbedenklicher) Bachsprung nötig, da die dort stehende Brücke nicht mehr begangen werden kann. Nach Erreichen des Rüdensteindenkmals werden die zahlreichen Pfade noch irrwitziger. Ziemlich steil geht es jetzt Zickzack hoch, teilweise sind die Wege dabei ziemlich steinig. Dieser Abschnitt ist ganz schön anstrengend und erfordert in Gegenrichtung auch etwas Trittsicherheit, vor allem, wenn die Wege feucht sind. Dafür hat man hier gleich mehrfach fantastische Blicke auf die Wupper. Einmal an einem Aussichtspavillion kann man diese auch während einer ausgiebigen Rast genießen. Bei Fähr wird dann die Wupper überquert und man kommt dann in das hübsche verwinkelte Örtchen Untenrüden. Über einen verborgenen Weg geht es zunächst am Feld-/Waldrand entlang, danach taucht der Weg eine Weile in den Wald ein.

Ab kurz vor Erreichen von Wüstenhof bekommt die Tour einen völlig anderen Charakter. Ab jetzt geht es häufig durch offenes Gelände, Feld, Wiesen und kleinen und schönen Siedlungen mit sehr viel Aussicht, zwischendurch aber auch immer wieder durch Wald. Nach Verlassen von Dörperhof kommt man schnell zum Aussichtspavillon mit Blick auf die Müngstener Brücke, danach ist es bis zum Ausgangspunkt nicht mehr weit.

Die Tour hat einen hohen Anteil an Pfaden und nur sehr wenig Asphalt. Sie erfordert eine gute Kondition und man sollte keine Probleme im Begehen steiler und verwurzelter bzw. steindurchsetzter Pfade haben. Weiterhin sind den Knöchel stützende, wasserfeste Wanderschuhe sehr ratsam und im Winter bzw. bei Nässe unbedingt erforderlich. Ausreichend Proviant ist ebenfalls ratsam, da es Einkehrmöglichkeiten nur ganz zu Beginn und ganz am Schluss gibt. Im Winter und bei nassem Wetter können einige Wege matschig sein.

Wer nach der Wanderung etwas essen mag und nicht so sehr Lust auf das in vielen Esslokalen vorherrschende Schnitzel-/Steak-/Pizza- Einerlei hat, der ist im "Schaberger Bahnhof" am Ausgangspunkt bestens aufgehoben. Es ist aber dennoch kein vornehmer Laden und Wanderer sind hier immer willkommen. Öffnet um 17 Uhr, in den Sommermonaten Sonntags schon um 11 Uhr.

Meine persönliche Tourenwertung: 4 1/2 Sterne

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Koordinaten des Startpunktes

N 51°09.783' E 7°07.710'
N 51°9'47.035" E 7°7'42.616"
N +51.1630655 E +7.12850446

Koordinaten des Endpunktes

N 51°09.768' E 7°07.720'
N 51°9'46.121" E 7°7'43.202"
N +51.1628115 E +7.12866741

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