Loipe Les Pontins Jura bernois

Höhenprofil (650 m bis 1.519 m)

Höhendifferenz

869 m

Gesamtanstieg

6.336 m

Gesamtabstieg

6.578 m

GPSies-Index 44,35


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
270,54 km
Geo-Koordinaten
18818 (46 Teilstrecken)
Angezeigt
515 mal
Herunter geladen
82 mal

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Einweg-Strecke

270,54 km

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Beschreibung der Strecke

la "Traversée du Jura Suisse" (TJS) , im Februar 2014 gefahren, 9 Etappen Skating .
1. Les Savagnières - Vue des Alpes - Tête de Ran (+ ein paar Zusatzschleifen am Mont Racine) Sehr schöner sonniger Tag, super Schnee, gut präparierte Loipen. Lust und Ausdauer vorhanden, am Mont-Racine noch ein paar zusätzliche Kilometer zu machen mit traumhafter Sicht übers Mittelland, die Seen bis zur Alpenkette mit Montblanc. Ein Traum.
2. Tête de Ran - Col de la Tourne - Haut de la Côte - Les Ponts-de-Martel - La Sagne (Bewölkt, aber immer noch ganz gute Bedingungen. Etappe um eine große Schleife über die Crête des Mont-Racine verlängert! Normalerweise kürzt die TJS vom Tête de Ran direkt hinunter in die Plaine von La Sagne ab.)
3. La Sagne - La Brévine - Les Cernets (Aufstieg von La Sagne zum Loipeneinstieg am Col La Rocheta 1 km in der Früh per Anhalter gemacht. Wieder bewölkt, über Nacht hat es geschneit. Traverse über den Grand Som Martel sehr mühsam, weil alle Pistenraupen offenbar wegen eines Rennens ganz woanders im Einsatz. Ab La Chaux-du-Milieu endlich mal flach. Ab La Brevine sehr hügelige Höhenvariante über Le Cernil genommen. Hätte ich besser gelassen, da auch hier der Loipendienst sich rar macht.)
4. Les Cernets - Les Fourgs - Metabief (Abstieg und Wiederaufstieg in/vom Tal bei Verrières unfahrbar! Egal, strahlender Sonnenschein und die Loipen von Les Fourgs in super Zustand. Ortsquerung von les Hôpitaux-Neufs zu Fuß ca. 1 km.) In Metabief wie fast immer kaum noch Schneegrundlage.
5. Metabief - Le Pont / CH (Aufstieg zum Mont-d'Or sehr zäh. Wechsel aus bewölkt, sonnig und Schneefall. Bei la Brulée Chalet von der GTJ nach links abgezweigt Richtung Schweiz über la Petite Èchelle (Einkehr). Ab Grenze untrassiert auf verschneiter Waldstrasse (Chemin de la Grande Combe) bis zum Loipenzentrum beim Ref. du Poteau. Skaten geht trotzdem irgendwie, weil der Schneebelag platt gemacht wurde. Sehr lange Abfahrt in der Sonne nach Les Charbonnières. Rest mangels Schnee zu Fuß bis Le Pont, 1 km.) Etappe mit sehr wenig gut präparierten Loipen, eher vom Typ Abenteuer-Durchquerung in Alaska... muss man mögen.
6. Col du Mollendruz - Col du Marchairuz - La Givrine - La Cure (Erstmal bewölkt. Sehr anstrengende Höhenquerung am Mont-Tendre. Auffahrt zum Loipeneinstieg per Anhalter gemacht, da Zubringerloipe bei schlechter Schneelage im Wald nur den Skibelag ruiniert). Traverse bei zunehmendem Dauerschneefall und Gegenwind in äusserst hügeligem Gelände ebenfalls vom Typ "Abenteuer extrem". Erhebliche Orientierungsprobleme wegen "unsichtbarem" Streckenverlauf, Markierungspfosten oftmals nicht sichtbar, da Sicht unter 50 Meter. Bekomme Scott-Amundsen-Wahnvisionen... Nach 7:30 h Stunden "Kampf mit den Elementen" ohne echte Einkehr unterwegs quasi "auf dem Zahnfleisch" bei La Givrine angekommen, wo Abfahrtsloipe nach La Cure mangels Schnee nicht befahrbar ist. Keine Lust auf Warten in der Kälte auf den nächsten Zug, daher per Anhalter runter ins Hotel. TJS überlebt! :-o
7. Ruhetag? Von wegen, weiter auf der GTJ, aber heute nur kurz. La Cure - Bois d'Amont - Les Rousses (Grenzübertritt im Hotel, dann zu Fuss 20 min. Loipeneinstieg auf französischer Seite gesucht. Endlich schöne, flache Loipe nach Bois d'Amont. Dort Langlauf-Skitest bei Vandel vereinbart. Mehrere Skimodelle auf einfachen Ortsrunden ausprobiert und für ein Modell entschieden, welches sie mir kostenlos nach D zuschicken. Im Gegensatz zu gestern Traumtag, Sonnenschein, super Wetter. Rückweg ebenfalls flach bis Les Rousses. So macht Skaten Spaß!
8. Les Rousses - Forêt de Massacre - Lajoux (Taulage! Schnee wird weich, schmilzt an und von oben fällt Regen drauf. Trotzdem loszulaufen erweist sich als kardinale Fehlentscheidung: Nach 2 km sind Füsse und Schuhe komplett durchnässt. Zäher Anstieg hoch nach Darbella. Dort nächste Fehlentscheidung: Anstatt wie im Vorjahr die einfachere Talvariante auf der weitgehend flachen "Transjurassienne" nach Lamoura zu nehmen, entscheide ich mich für die Überquerung des Forêt du Massacre. Tja, wie der Name schon sagt... Der Regen wird im Anstieg zu Schnee, aber die Trassen sind komplett unpräpariert. 200 Höhenmeter Aufstieg auf Skatern im Tiefschnee mit nassen, kalten Füssen, die nichts mehr spüren. Oben pfeift eisiger Gegenwind, die Sicht wird schlechter, aber wenigstens ist diesmal der Verlauf auf Waldstraße klarer. Ich weiß jetzt, warum eine Windjacke Windjacke heißt - weil man den Wind trotzdem spürt. Würde sie vor ihm schützen und man ihn nicht spüren, müsste sie Kein-Wind-Jacke heissen. Auf der Abfahrt nach Lajoux erfrier ich fast: Alle Klamotten komplett nass und nichts zum Wechseln. Obwohl es nur noch 2 km bis zum Hotel sind, muss ich JETZT in ein warmes Cafe. Die einzige Bar am Ort ist UNGEHEIZT (im Winter!). Ein Tee und eine Suppe bewirken in meinem Körper: NICHTS. Weiter frierend mache ich mich auf die letzten 2 km zum Ziel bei weiterhin schlechter Sicht, tiefem Schnee und kraftlosen Muskeln. Irgendwie überlebe ich auch diese Überquerung Sibiriens... Wenigstens ist das Gepäck diesmal vor mir da und es gibt ne Dusche.
9. Letzte Etappe Manon - Les Molunes - Bellecombe - Borne au Lion - Giron. (Lange, aber immer wieder sehr schöne Etappe über das "Schneeloch" Bellecombe. Bewölkt. Viel Aufstieg, entscheiden uns für die Variante über Malatrait. Über les Closettes find ich schöner - ist aber rauf zum Col de Merle noch anstrengender. Wieder mal abenteuerliche Abfahrt auf schmalen Latten entlang der Crêt de Chalam. Nach ein paar Gegenanstiegen endlich das Loipenzentrum von Giron in Sicht. Jetzt endlich auch ein wenig sonnig. Leider ist die Zubringerloipe in den Ort ziemlich zerhackt und ein zähes Gestolpere. Hätten besser am Loipen-Parkplatz getrampt. Egal, wir entschädigen uns mit einem Besuch der örtlichen Käserei. Der Comté ist ein Gedicht und erst der Preis.

Achtung: die TJS endet normalerweise in La Cure. Wir haben sie hier verlängert um 2 1/2 Tagesetappen auf der französischen Seite auf der GTJ bis Giron.

Wichtiger Tipp:

Jeden Morgen die aktuellen Loipenbedingungen über die "Bulletins" im Internet bzw. über die Tourismusbüros abfragen und dann entscheiden, welche Variante bzw. Strecke man für den Tag wählt. Keinesfalls an vorher getroffenen Streckenplänen festhalten. Das geht schief, weil oftmals genau diese Passagen nicht präpariert sind. Bei schlechten Wetterbedingungen versuchen, am Ort aktuelle Telefoninfos vom Loipendienst zu bekommen. Geht nur über lokale Menschen, die jemanden kennen, der wiederum jemanden kennt, usw. Gerade bei Dauerschneefall kann man den Schneebericht vergessen, weil er einem nicht erzählt, wo genau die Loipenmaschinen unterwegs sind. Zwar müssten diese die Durchquerungen (GTJ, TJS) zuerst präparieren, aber in aller Regel machen sie diese zuletzt, weil ihnen die Loipen in den Zentren wichtiger sind!

http://www.skidefond.ch/tjs_presentation.php?lang=de

http://www.espacenordiquejurassien.com/bulletins-neige.html

http://issuu.com/sensit/docs/dav_panorama_6_2014/90

Mehr Eigenschaften
GPS erfasst 

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Koordinaten des Startpunktes

N 47°07.366' E 7°00.096'
N 47°7'21.990" E 7°0'05.814"
N +47.1227751 E +7.00161511

Koordinaten des Endpunktes

N 46°13.568' E 5°46.459'
N 46°13'34.086" E 5°46'27.582"
N +46.2261351 E +5.77432846

Weitere Infos unter: Link zu uns

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