Fahrradtour Hildrizhausen Stuttgart

Höhenprofil (396 m bis 591 m)

Höhendifferenz

195 m

Gesamtanstieg

1.298 m

Gesamtabstieg

1.298 m

GPSies-Index 10,54 ClimbByBike-Index 67,36 Fiets-Index 0,06


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
66,19 km
Geo-Koordinaten
506
Angezeigt
1300 mal
Herunter geladen
121 mal

Bewertungen

Landschaft
(2)
Anspruch / Kondition
(1)
Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Rundkurs

66,19 km

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Beschreibung der Strecke

Die " Route 66 " des Schönbuchs. 66 km und knapp 1300 Hm.

Den Naturpark Schönbuch auf die wohl anstrengendste Art und Weise "erfahren"!

Wie der Name vermuten lässt, geht es hier richtig zur Sache.

Die Belohnung folgt jedoch: Sämtliche Higlights des Naturpark Schönbuch werden einem auf dem Silbertablett serviert.

Lindachspitzhütte, Soldatengrab, Falkenkopf, Teufelsbrücke, Königsjagdhütte, Wellingtonien, Wildgehege Entringen, Schloss Hohenentringen, Einsiedelei, Birkensee und Eselstritt, um mal die Wichtigsten zu nennen.

Hierzu wird das Goldersbachtal jedoch sehr oft gekreuzt und das bedeutet Höhenmeter um Höhenmeter.

Der Vorteil an dieser Streckenführung ist, dass auch Schwächere mitfahren können. Sie müssen nur im Tal bleiben und bei den Kreuzungen (3x)

warten. bis die anderen wieder hier vorbeikommen  (Die Wartezeit ist im Text fett markiert)

Start und Ziel ist jeweils das " Stellhäusle " (Waldrand Hildrizhausen beim Sportplatz. Öffentlicher Parkplatz)- mit dem Auto gut zu erreichen.

Zum Einrollen geht es am Waldrand entlang, an der Sandgrube vorbei ins Goldersbachtal. Es folgt der erste kurze kernige Anstieg Richtung Kohlweiher. Vorbei an der Förstereiche wieder runter ins Tal. ( Kreuzung 1>>Wartezeit 10 Minuten )

Dann Richtung Lindachspitzhütte. Nach wenigen Metern rechts über die sanft fließende Lindach. Ein langer moderater Anstieg folgt. Am Ende wird es jedoch heftig. Wir erreichen eine der höchsten Stellen im Schönbuch (540hm): das Böckleshäusle .

Es geht lang und steil auf dem Ludwig-Volz-Weg hinunter. Wir biegen links ab in das " Kayher Täle ". Sanft bergab kann man die herrliche Landschaft genießen. Rechts erscheint ein kleiner See und gleich danach die wunderschön gelegene Kayhertal-Hütte . Hier bietet sich die Gelegenheit zu einer ersten Rast, in idyllischer Ruhe, weil dieses Gebiet abseits liegt und nur wenig oder gar keine Wanderer zu treffen sind.

 

Wir fahren weiter talwärts am Fischbach entlang und kommen dann zum ersten markanten Punkt im Schönbuch. Die "Neue Brücke" .

Hier kann man ein Fussbad im recht frischen Goldersbach nehmen. Am Wochenende ist hier jedoch mit recht viel Verkehr zu rechnen.  Wir fahren durch das linke Gatter in das Wildgehege. Nach ca 400 Metern erreich wir die Kreuzung2>>Grillplatz Wartezeit ca. 45 Minuten .

Nach wenigen Metern geht es wieder hoch zum Falkenkopf . Man wird mit einer herrlichen Aussicht über das gesamte Goldersbachtal belohnt.

Nach kurzem Zwischenstopp schrauben wir uns weiter in die Höhe vorbei an der Schindereiche. Wir erreichen mit 580 Hm den höchsten Punkt der Tour. Oben geht es links Richtung Eselstritt . Wir verlassen wieder das Gehege und rauschen wieder talwärts. Auf dieser rasanten Downhillpassage kann man den Km/h-Schnitt wieder locker nach oben drücken. Wir erreichen die Lindachspitzhütte. Von hier aus geht es sofort wieder in das Wildgehege und auf dem Kohlklingenweg wieder steil nach oben. 

Auf der neuen Weinsteige geht es bald schon wieder talwärts. Vorsicht: einige Kurven machen zu!

Wir erreichen wieder Kreuzung 2 und überqueren den Goldersbach, Es geht leicht bergauf und nach ca 1500 Metern biegen wir links ab in den Hanseklingenweg . Wir fahren leicht abwärts und passieren das Lazarett . Wir umfahren noch ein kleines Tal und dann geht es los. Jetzt gilt es Kräfte zu sammeln. Das steilste Stück der Route 66 erwartet uns: Alpe d´Huez! (von den Hidrizhausener Insidern ugs. so getauft) Angelehnt an das große Vorbild in den französischen Alpen, geht es auf einer über 20% steilen Rampe in den Himmel. (Schieben ist keine Schande) Auf knapp 400-500 Metern wird der Puls nach oben gejagt. Wir erreichen die Saugstelle . Dort links auf das Kayher Strässle . Nach wenigen hundert Metern an der Kreuzung Kaiserlinde nehmen wir links den ersten Weg talwärts. Nach längerer Abfahrt erreichen wir am Ende von zwei gefährlichen Spitzkehren den Ziegelweiher (im Sommer kann gebadet werden), oder gleich daneben das Soldatengrab.

Von da aus geht es leicht und eben Richtung Teufelsbrücke. Auf ca 5 km kann man sich auf diesem Abschnitt gut erholen. An schönen Tagen ist hier jedoch mit einigen Wanderern oder Radfahrern zu rechnen.

An der Teufelsbrücke (Kreuzung 3 >>Wartezeit 1 Stunde oder mehr) biegen wir rechts ab und nehmen den längsten Anstieg in Angriff.

Auf moderater Steigung gehts 3 Kilometer bergauf zur Königlichen Jagdhütte . Mit schöner Aussicht auf die Wurmlinger Kapelle oder die Burg Hohenzollern wird man hierquasi zum Rasten gezwungen .

Auf der kurzen steilen Rampe abwärts erreichen wir wohl unsere Höchstgeschwindigkeit der Route 66. Vorsicht: Am Ende gefährliche Kreuzung mit querenden Wanderern oder Radfahrern. Wir fahren geradeaus zu den Wellingtonien (Mammutbäume). Nach schöner Abfahrt kommen wir zum Entringer Wildgehege. Hier hat man die Möglichkeit zur Rast. Wildschweine und Rotwild zum Greifen nahe. Allerdings auch hier an schönen Tagen viel Publikumsverkehr. Oder aber gleich weiter auf der Route 66 Richtung Entringer Sportplatz. Wir stossen hier auf den Fernwanderweg E5, aber auch auf Autos, also Vorsicht. Es geht links nochmals kurz und steil bergauf und wir erreichen den nächsten Höhepunkt unserer Fahrt. Das Schloss Hohenentringen. Hier geniesst man eine herrliche Aussicht auf das gesamte Ammertal. Das Schloss ist bewirtschaftet, aber an schönen Tagen ist hier wirklich die Hölle los und nicht selten wartet man auf einen einfachen Kaffee mehr als eine halbe Stunde.

 

Wir fahren gestärkt weiter und zwar ganz kurz auf der geteerten Zufahrtsstraße. Nach 500 Metern biegen wir links wieder ab in den Wald ( Kleiner Trieb )

Danach kommt gleich ein Gatter und somit sind wir wieder im Gehege. Es geht steil und lang hinunter. Auch hier teilweise gefährliche Kurven.

Wir kommen zum Klaftersteigle und somit wieder auf einen geteerten Waldweg. An der Becklesgartenhütte fahren wir links auf der Teerstrasse weiter. Spätestens jetzt wird man ans Hochgebirge erinnert. Geteerte Serpentinen im Wald. Und das mitten im Schönbuch.

 

Wir kommen zur  Plato-Eiche und nähern uns wieder der Königlichen Jagdhütte, die wir dieses Mal aber nur unterqueren. Wir befinden uns auf dem Kayher Strässle und kommen zu der gefährlichen Kreuzung, die wir vor einer Stunde im Highspeed "überflogen" sind. Ihr erinnert euch!

 

Nach 300 Metern erreichen wir wieder die Kaiserlinde . Dieses Mal nehmen wir jedoch den zweiten Weg links. Es geht ganz leicht bergauf. Was jetzt folgt ist der Hammer: Die längste Abfahrt durch Bannwald mit schöner Aussicht auf das Goldersbachtal. (Wenn man sie überhaupt genießen kann. Die Geschwindigkeit kann ziemlich schnell werden.) Begegnungen mit Wild sind hier keine Seltenheit.

 

Nach scheinbar endloser Abfahrt kommen wir wieder zur Teufelsbrücke (Kreuzung3 ).

Jetzt geht es aber rechts >Richtung Bebenhausen. Aber nur kurz: Denn nach knapp 400 Metern gehts auf einer Spitzkehre links steil nach oben. So langsam spürt man ein leichtes Zucken in den Oberschenkeln. Dieser Weg verlangt vieles von einem ab.

Oben angekommen geht es scharf rechts und wir kommen nach einem längeren Erholungsstück zum Brühlweiher .

Hierbei handelt es sich um eine 5-Sterne-Grillstelle. Ein See, eine Hütte, viele Bänklein und als Krönung ein "Whirlpool" im Freien.

Hier macht Pausemachen richtig Spaß.

Gestärkt geht es weiter auf dem " Altdorfer Sträßle ". Sie führt inmitten durch die Wildruhezone. Man hat den Eindruck, dass hier nicht einmal die Vögel singen. Echt unheimlich.

Wir passieren die kleine gemütliche " Neuhütte " und sind kurze Zeit später am "Kleinen Goldersbach".

Hier halten wir uns rechts und fahren bergauf. Nach 15 Minuten gehts es scharf links ab und noch einmal warten ein paar anstrengende Höhenmeter auf uns. Wir fahren auf leichten Serpentinen hinauf, vorbei am "Großen Brunnen" und an der "Königseiche" .

Es folgt noch einmal eine antrengende Passage , kurz aber knackig! Und jetzt haben wir es geschafft: Die letzte große Steigung liegt hinter uns. Wir stehen an der Einsiedelei (Ehemalige Kapelle) . Wir schnaufen ein wenig durch und genießen gleich bei dem ersten Bänklein die Aussicht. Jetzt ist es nur noch leicht wellig. Und schon bald sind wir wieder beim Eselstritt . Dieses Mal bleiben wir oben oben und fahren an der Gabel-Eiche vorbei weiter Richtung Kohltor . Hier verlassen wir nach einer weiteren schnellen Abfahrt den Wald. Mit schönem Blick auf Hildrizhausen nähern wir uns auf einem geteerten Feldweg langsam wieder dem Stellhäusle, unserem Ausgangspunkt.

Gratulation. Du hast die Route 66 des Schönbuchs bezwungen! Wer jetzt noch Lust hat, dem empfehle ich einen Besuch im Sportheim Hildrizhausen. Nur 200 Meter entfernt.

Ich wünsche euch viel Spaß. Würde mich über eure Bewertung sehr freuen. Ich denke, mehr geht nicht. Ich bin seit über 20 Jahren in dieser Region unterwegs und immer auf der Suche nach einer Runde , die alles miteinander verbindet und für jeden etwas bietet. Ich denke, mit der Route 66 ist mir die Auswahl gut gelungen.

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass es für untrainiertere ziemlich anstrengend werden kann. Bedenkt bitte, dass ihr ausreichend Verpflegung und Getränke mitnehmt. Verlasst den Wald bitte wieder sauber!

 

Viel Spaß wünscht euch Eddie

 

 

Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

Mehr Eigenschaften
eben  hügelig  bergig  einsam, ruhig  fest  weich  rau  glatt  steinig  Pfad / Fußweg  Fahrradweg / Fahrradstraße  Straße 
sagt

Super, werde ich heute gleich mal ausprobieren.Gruss Heinz B

Verfasst am 27.04.10 02:40


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Koordinaten des Startpunktes

N 48°37.093' E 8°57.133'
N 48°37'05.587" E 8°57'08.011"
N +48.6182187 E +8.95222547

Koordinaten des Endpunktes

N 48°37.102' E 8°57.125'
N 48°37'06.137" E 8°57'07.522"
N +48.6183715 E +8.95208969

Weitere Infos unter: Link zu uns

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