Wanderung Edertal Reg.-Bez. Kassel

Höhenprofil (295 m bis 539 m)

Höhendifferenz

244 m

Gesamtanstieg

288 m

Gesamtabstieg

288 m

GPSies-Index 3,48


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
10,40 km
Geo-Koordinaten
458
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Landschaft
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Rundkurs

10,40 km

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Beschreibung der Strecke

Den Heimbach entlang

34549 Kleinern - Edertal (Landkreis Waldeck-Frankenberg)

Navi-Adresse:

Elmsbergstraße, 34549 Kleinern - Edertal

Startzeit: 24.07.2016 um 10.00 Uhr.

Gesamtdauer: 4 Stunden (mit allen Pausen). Gesamtstrecke: ca. 12 Kilometer (aufgezeichnet und bearbeitet mit der Outdooractive-App und dem Samsung Galaxy S5).

Wieder hat es uns in den Nationalpark Kellerwald-Edersee verschlagen. Diesmal möchten wir euch die Heimbach-Route vorstellen. Bei dieser Wanderung verschmelzen Technik und die Natur ein wenig, denn wir werden die Hochspeicherbecken auf dem Peterskopf durch das romantische Heimbachtal erwandern. Die Hochspeicherbecken sind Teil des Pumpspeicherkraftwerks Waldeck. Der Zweck der Pumpspeicherwerke Waldeck wird wie folgt in Wikipedia beschrieben.

„Die Pumpspeicherwerke Waldeck wurden erbaut, um mit zuvor bergauf gepumptem Wasser, das mit Hilfe eines steilen Gefälles durch Rohrleitungen (hier auch „Fallrohre“ oder „Druckrohre“ genannt) fällt und danach durch Wasserturbinen strömt, elektrischen Strom zu erzeugen. Dies geschieht in Waldeck I und Waldeck II.

Dazu wird in den beiden Pumpspeicherkraftwerken, die als Spitzenlastkraftwerke fungieren, Wasser aus der Eder bzw. aus dem Affolderner See über Druckrohre in zwei Oberbecken gepumpt, um in Belastungsspitzen durch große Fallrohre wieder hinabzustürzen, damit es mit den tief unten liegenden Turbinen und Generatoren der Kraftwerke zusammengerechnet bis zu 600 Megawatt (MW) elektrische Leistung liefern kann. Dies ist einer der Gründe, weswegen der Stand des Wasserspiegels im Affolderner See recht unterschiedlich ist.

Beide Pumpspeicherwerke benutzen also den Affolderner See, der auch als Hochwasserrückhaltebecken dient, als Unterbecken. In die Staustufe des Sees wurde zusätzlich ein Laufwasserkraftwerk integriert.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk_Waldeck

Unser Startpunkt ist der Wanderparkplatz „Triffthütte“ mit seinem Info-Pavillon Schmetterling. Dieser war ursprünglich der "Forst-Info-Pavillon Wald und Natur" während der Landesgartenschau 2006 in Bad Wildungen. Unterwegs werden wir 7 Nummernposten an naturkundlich interessanten Stellen vorfinden. Die passenden Erläuterungen finden sich in der Begleitbroschüre „Heimbachroute – zwischen Wasser und Wald“ (https://www.nationalpark-kellerwald-edersee.de/de/service/downloads/kartenundwandern/downloads/00034_1113_Flyer_Heimbachroute.pdf). Wir folgen dem Symbol des Salamanders die ersten Metern auf dem Teerweg bergan. Nach 500 m erreichen wir die Pension Haus Sonneck, welche sehr schön am Waldrand liegt. Nach weiteren 500 m erreichen wir das Naturtretbecken von Kleinern. Wirklich sehr schön angelegt. Für die nun kommende Überquerung des Heimbaches bieten sich zwei Möglichkeiten an. Entweder über die Brücke oder durch die daneben liegende Fuhrt. Dann geht es links weiter. Es geht nun stetig bergauf, was aber gar nicht so schlimm wird. Die nächsten ca. 2,7 km werden wir uns immer in der Nähe des Heimbaches aufhalten. Mal rechts, mal links von ihm. Zu beachten ist, dass dieser „Aufstieg“ nach einem Regenschauer etwas matschig sein kann. Also nichts für Socken in den Sandalen. Auch sind einige kurze Passagen ein wenig sumpfig. Der Heimbach ist halt ein Bach, der aus einem sogenannten Quellsumpf entsteht. Aus solchen Sickerquellen entstehen fast alle Bäche im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Unterwegs treffen wir auch auf einige Kastanien. Dies sind Überbleibsel aus dem 18. Jahrhundert, als hier noch das Jagdgebiet des Waldecker Fürstenhauses war. Bevor wir den Aufstieg geschafft haben, sehen wir zur linken das Hinweisschild zur Friedrichshütte. Ein kurzer Stichweg führt zur dieser Hütte, die ebenfalls ein Zeugnis vergangener Zeiten ist. Dieses nach dem Waldecker Fürsten benannte Jagdhaus wäre fast abgerissen worden, wenn nicht der damalige Stromkonzern Preußen Elektra ein Büro für die Baustellenleitung benötigt hätte. So ist es uns bis heute erhalten geblieben. Von der Friedrichshütte sind es nun noch knapp 300 m, bis wir zu einem Abzweig, welcher auch gleichzeitig den Peterskopf mit seinen 522m ü. NN markiert, kommen. Kurz vorher sehen wir schon zur Rechten das erste Hochspeicherbecken. An dem Abzweig verlassen wir kurz die Heimbachroute und wenden uns nach links. Richtung „Aussicht“ sind es nur 400 m. Diesen Aussichtspunkt (540,6m NN) muss man mitnehmen. Von dort aus hat man einen sehr schönen Weitblick bis hinüber zur Weidelsburg im Naturpark Habichtswald und noch darüber hinaus. Auch ist man dem zweiten Hochspeicherbecken sehr nah. Wir gehen die 400 m wieder zurück zum Abzweig und nehmen nun den Abstieg auf dem breiten geteerten Weg hinab zur Jausenstation http://www.waldboelker.de in Angriff. Das Mittagessen hätten wir uns lieber gespart und uns auf unsere Brotzeit verlassen sollen. Der Leberkäse war ganz gut, aber die Bratkartoffeln (schlapp und fettig) lagen uns bis zum Schluss bös im Magen. Auch das getrennte Servieren der Speisen, verteilt auf zwei Pappschalen in Holzoptik, sollte hier mal überdacht werden. Nach unserer Stärkung noch ein kurzer Abstecher runter zur Endstation der Standseilbahn. Diese verkehrt Stündlich von Dienstag bis Sonntag von 11.00 – 17.00 Uhr. Dies sind auch die Öffnungszeiten der Jausenstation. Eine Berg- und Talfahrt kosten zurzeit 5 Euro für uns Erwachsene.

Über den Hinweg zur Jausenstation gehen wir wieder zurück zur Heimbachroute. Von nun an geht es stetig bergab. Beim überqueren der riesigen Fallrohre und der Standseilbahn hat man noch einmal eine schöne Aussicht auf den Affolderner See. Von der Brücke über den Fallrohren sind es nun ca. 3 km, bis wir den Rastplatz am Kleinerschen Tor erreichen. Unterwegs wurden wir am 7. Stationschild auf einen Schieferbruch und seine Schieferhalde aufmerksam gemacht. In diesem kleinen Steinbruch kann man sehr deutlich die dünnschichtigen Lagerungen des Gesteins erkennen. Am Kleinerschen Tor verlassen wir nun den Wald und es geht nur 300 Meter auf geteerten Weg durchs offenen Gelände. Wir biegen rechts auf einen Wiesenweg ein und sind nach ca. 1 km wieder an dem Naturtretbecken. Wenn nicht jetzt, ist es Zeit die Füße zu kühlen. Die letzten knapp 700 m zurück auf bekanntem Weg zum Parkplatz sind schnell erreicht.       

Fazit:

Es sind kurzweilige 4 Stunden gewesen. Diese Route im Nationalpark Kellerwald-Edersee hat uns gut gefallen. Ob wir die Jausenstation das nächste Mal besuchen wird die Zeit mit sich bringen.

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Koordinaten des Startpunktes

N 51°08.721' E 9°03.159'
N 51°8'43.263" E 9°3'09.586"
N +51.1453510 E +9.05266300

Koordinaten des Endpunktes

N 51°08.721' E 9°03.159'
N 51°8'43.270" E 9°3'09.590"
N +51.1453530 E +9.05266400

Weitere Infos unter: Link zu uns

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