Fahrradtour Alfter Reg.-Bez. Köln

Höhenprofil (82 m bis 573 m)

Höhendifferenz

491 m

Gesamtanstieg

1.174 m

Gesamtabstieg

1.174 m

GPSies-Index 11,83 ClimbByBike-Index 96,24 Fiets-Index 0,26


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
92,57 km
Geo-Koordinaten
2307
Angezeigt
46 mal
Herunter geladen
0 mal

Bewertungen

Landschaft
(2)
Anspruch / Kondition
(2)
Technik
(2)
Spaßfaktor
(2)
Strecken-Beschreibung
(0)
Rundkurs

92,57 km

Aktivität, geeignet für

Download als
Entfernung mit Geländesteigung
Strecke melden
Keine Reduzierung, alle Punkte werden ausgeliefert (Anzahl der Punkte: 2307)
  • oder

 

Strecke glätten
Beschreibung der Strecke

Auf der Strecke waren doch einige inakzeptable Drecklöcher dabei, die getilgt werden mussten - ansonsten phantastisch schön!

Dies ist eine eigentlich klassische Erkundungstour, die ein paar Schlenker der Schönheit wegen mitnimmt und die in jedem Fall vom Track her nachzubearbeiten war. Dies liegt an Passagen, die nur äußerst schwer zu durchfahren sind oder in denen das Rad sogar getragen werden musste. In dem hier nun dauerhaft abgelegten Track ist also nachgearbeitet worden.

Als Einstieg wird die nahezu kürzeste Verbindung von Alfter Richtung Kirchheim gewählt. Kurz hinter der Landstraße L210 könnte man auch sehr schön geradeaus und an der Steinbachtalsperre vorbei fahren. Bei dieser Variante ist der Schlenker durch den Ort Kirchheim gezeigt, der vom Eulenheckerweg einen schönen Blick in die Kalkkuppenlandschaft der Eifel zulässt. Danach landen wir an den Parkmöglichkeiten der Steinbachtalsperre, folgen nach rechts der Talstraße Richtung Arloff, um bei der ersten Gelegenheit nach links die Straße auf einen Waldweg und gleich wieder rechts zu verlassen.

Wir folgen zu großen Teilen dem Wanderweg A2/A4 mit sehr wechselndem Charakter. Der für 2,5km relativ breite Waldweg verengt sich und wir gelangen an den Waldrand mit schönem Blick in die Gegend von Arloff und Iversheim. Deutlich verkürzt werden kann der Ausflug, wenn man nach 1km nach links auf den asphaltierten Weg hoch zum Arloffer Berg abbiegt. Das schöne an dieser Variante wäre die Herausforderung durch sehr steile Abschnitte mit bis zu 18%. Am Nikolaustag wurde jedoch die hübsche längere Variante gewählt.

Nach einem schmalen Pfadstück kommt bei km30,7 eine kleine Abfahrt zu einer winzigen Furt durch ein Rinnsal in einer Rechtskurve. Unmittelbar folgt eine zwar kurze, aber sehr steile (max. 19%) und kurvige Auffahrt, die technisch Einiges erfordert, aber zu meistern ist, wenn man diese Beschreibung beherzigt. Mutig in einem sehr kleinen Gang hineinfahren, aus dem Sattel gehen, sich hochdrücken und nicht aufgeben, denn das steilste Stückchen befindet sich ziemlich am Anfang. Der Puls macht sicher einen Sprung nach oben und natürlich die Laune, wenn man diese Übung gemeistert hat.

Wir durchqueren den Bereich des Friedwaldes im Iversheimer Wald und biegen nun links ab auf dem Wanderweg A3/A4 Richtung Arloffer Berg bei km31,6. Dazu müssen wir einen Abschnitt für etwa 500m ein etwas steileres Stück mit bis zu 10% überwinden. Danach geht´s mit geringen Steigungswerten weiter und wir erreichen den asphaltierten Weg, biegen nach rechts und landen auf unserem ersten „Gipfel“. Hinterm Arloffer Berg gibt es Gelegenheit bei einer steilen Zwischenabfahrt mal richtig Geschwindgkeit zu bekommen. In der Nähe des Bollscheider Kopfes queren wir die Ahrstraße aufwärts, müssen zwei etwas steilere Wellen mitnehmen und nach der zweiten auch die Straße queren, die weiter zum Decke Tönnes verläuft. Der Mountainbikeweg parallel zur Straße ist durch frischen Belag deutlich entschärft worden, die technische Schwierigkeit eliminiert. Erst hinter Decke Tönnes ist ein kurzes Stück Singletrail/Fußpfad übrig geblieben.

Wir folgen der welligen Verbindung Richtung Michelsberg und passieren dabei zuerst einmal den Bleielsnück, von dem aus wir einen sehr schönen Blick auf die Wallfahrtskirche mit Berg bzw. andersherum haben. Nun kommen zwei sehr steile Wellen aufwärts und die erste war bei den feuchten Untergrundverhältnissen zumindest an diesem Tag nicht zu bewältigen – also Absteigen und Schieben. Die zweite und steinigere ging mit ein wenig Mühe und schwerem Atem. Welch toller Ausblick hinunter nach Mahlberg und weiter!! Noch besser nach dem Überqueren des Michelsberges dann der Ausblick nach Süden weit in die Eifel Richtung Hohe Acht.

Ab hier wird´s schwierig, denn schon bald kommt es vorm Wahlsnück zur Querung einer Wiese, denn die nächsten, ein paar hundert Meter entfernten Wegpunkte sind zwar sichtbar, aber kein Weg dahin. An mehreren Stellen endet die Fahrt an einem Schild, welches zur Achtung der Wildruhezone aufruft und die Wege hinunter und entlang des Olerthsiefen sowie wieder hinaus aus dem engen Tal sind so verschlammt, dass nicht mehr das Fahrrad mich, sondern ich das Fahrrad trage. Zukünftig kommt das Wild zu noch mehr Ruhe, denn die Umfahrung auf einem kurzen Stück Kreisstraße bis ins nächste Dorf Reckerscheid ist angesagt und hier umgeplant. Von dort links ab geht´s weiter auf dem komfortablen Liersbachweg bis Lethert, wo man am Wochenende im Tante-Emma-Laden in der Lehterter Landstr. gegebenenfalls zu Kaffee und Kuchen sehr gut einkehren konnte (Der Laden hat leider 2016 seinen Betrieb geschlossen) – das hing weniger vom eigenen Verdreckungsgrad ab. Die Dame des Hauses war sehr gnädig und freundlich.

Von hier aus geht es über Holzem und Neichen in den nächsten Passagetest durch das Tal vom Kradenbach. Das erste Stück ist zwar auf 150m schlammig, aber insgesamt ok. Danach entlang des Effelsberger Bachs und hoch nach Wald lässt sich die Verbindung sehr gut befahren und bringt richtig Spaß. Bei einem kurzen Abstecher zum Hühnerberg lasse ich das Fahrrad kurz stehen, um das Radioteleskop in voller Größe unmittelbar vor mir in Augenschein zu nehmen – sehr beeindruckend. Zurück nutze ich die von mir geliebte Verbindung über Scheuerheck, den Judenweg und entlang des Geissenbachs. Erst danach ist mir wieder nach einem weiteren Test, der allerdings grandios misslingt. Bisher endeten alle Versuche Richtung Hunnensiefen in Sackgassen im schlammigen Wald, so auch dieses mal – dabei gibt es einen sehr gut befahrbaren Weg im unteren Teil rechts der Tümpel vom Hunnensiefen. Der gesamte Hangbereich westlich und südlich bzw. ausgehend vom Rehbruchspfad ist allerdings ein reines Feuchtbiotop – und damit eine Wildruhe- und definitiv keine Crossradzone. Wir werden also weiter von Osten Durchquerungsversuche starten.

Nach Eichen, Queckenberg und Loch folgt ein kurzer Aufstieg Richtung Scherenbach mit einem schönen Ausblick Richtung Siebengebirge und dann geht´s auf bekannten Wegen abwärts und zurück über Niederdrees, Morenhoven und Hohn nach Hause. Das war mal wieder ein Highlight, wie schon etliche dieses Jahr, die zumeist mit Rennrad befahren wurden! Doch auch die Crossradsaison hat in dieser Gegend sehr viel zu bieten.

Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

Mehr Eigenschaften
hügelig  wintergeeignet  GPS erfasst  fest  weich  rau  glatt  steinig  ausgewaschen  Querfeldein  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Straße  Schotterweg / Sandweg 

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Melde dich an, um einen neuen Kommentar zu schreiben

Koordinaten des Startpunktes

N 50°44.305' E 7°00.772'
N 50°44'18.324" E 7°0'46.351"
N +50.7384235 E +7.01287552

Koordinaten des Endpunktes

N 50°44.315' E 7°00.815'
N 50°44'18.933" E 7°0'48.921"
N +50.7385925 E +7.01358924

Weitere Infos unter: Link zu uns

Falls du von deiner Webseite auf diese Strecke verlinken oder als iFrame einbetten möchtest, dann kopiere einfach folgenden Codeschnippsel und binde ihn an einer beliebigen Stelle in deinem Quellcode ein:

kopieren
kopieren
kopieren
kopieren
  • QR Code - Track To Go
    QR Code
  • QR-Codes sind zweidimensionale Barcodes, die jedes Gerät interpretieren kann, auf dem eine QR-Code-Software installiert ist. Lade dir die URL dieser Strecke einfach auf dein Smartphone herunter (erfordert QR Code Software auf deinem Smartphone).