Wanderung Breckerfeld Reg.-Bez. Arnsberg

Höhenprofil (160 m bis 400 m)

Höhendifferenz

240 m

Gesamtanstieg

786 m

Gesamtabstieg

797 m

GPSies-Index 7,1


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
19,73 km
Geo-Koordinaten
1895
Angezeigt
299 mal
Herunter geladen
66 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Rundkurs

19,73 km

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Beschreibung der Strecke

Start und Ziel am P+R Parkplatz neben dem Bahnhof Hagen-Rummenohl. Die Einfahrt dazu befindet sich an der Heedfelder Str. in Höhe der Hausnummer 1. Bin die Tour gegen den Uhrzeigersinn gelaufen.

Dies ist die bisher wildeste und abenteuerlichste Tour, die ich mir bisher im Ruhrgebiet zusammengebastelt habe. Sie ist richtig spannend und man ist zeitweise richtig hautnah an der Natur dran. Sie ist aber nur für geübte Wanderer mit sehr guter Kondition, Trittsicherheit und Orientierungsvermögen geeignet. Wasserfeste Wanderschuhe sind unbedingt erforderlich und Wanderstöcke hilfreich. Es empfiehlt sich zudem, die Wanderung nicht allein zu gehen, da man zeitweise sehr abgeschieden durch wegloses und kritisches Terrain läuft. DAS NACHWANDERN MEINER TOUR ERFOLGT IN JEDEM FALLE AUF EIGENE GEFAHR UND VERANTWORTUNG.

Die Tour startet anfangs recht behäbig. Man läuft ein kurzes Stück über Asphalt durch eine nette Siedlung und hat zwischen den Häusern immer wieder mal schöne Landblicke. Es dauert nicht lange, bis man den Asphalt verlässt und über breite, im Winter ziemlich matschige Wege zunächst im offenen Gelände, danach im Wald läuft. Dabei hat man eine Weile den schönen Selkinghauser Bach in seiner Nähe. Westlich von Bergerhof wird ganz kurz der Düinghauser Weg tangiert. Hier hat man auch eine schöne Sicht auf die Umgebung. Doch habe ich den Weg bis hierhin als recht behäbig und wenig spektakulär empfunden, ändert sich dies für einige Kilometer nun schlagartig: Es geht nun wechselnd über Pfade und Wege auf weichem Waldboden neben dem Heitnocken her, mal durch den Wald, mal mit schönen Ausblicken am Waldrand und ein Stück neben einem Bach her. Aus dem Wald herauskommend geht es weglos über eine Wiese steil bergab. Das ist hier richtig schön, total spannend, das macht mir Spaß. Denn dabei wird man immer wieder mit schönen Blicken auf die Umgebung begleitet. Doch es wird noch spannender, denn nun kommen wir auf einem Pfad am Waldrand neben einem Bach. Dieser wird mit zwei Schritten durchquert und danach läuft man eine Weile über schwierige Pfade, teils weglos, teils auch neben dem Bachbett her. Das ist ein total herrlicher Abschnitt, mehr Natur geht nicht!!! Danach schraubt sich der Pfad hoch und immer höher, ebenso geht es dann hinunter und über eine kleine Wiese kommt man dann am Nordwestende des Düinghauser Weges heraus. Nur kurz geht es über Asphalt durch eine nette Siedlung, dann taucht man wieder in einem Wald ein, der Weg wird immer schmaler, steiler und spannender. Am Ende herauskommend hat man wieder schöne Sicht auf die Umgebung und läuft dann noch mal auf dem Düinghauser Weg ein nicht allzu langes Stück über Asphalt. Was auch nicht weiter stört, denn die Umgebung ist einfach idyllisch. Der Weiterweg bis nach Dahl wird dann um einiges gemütlicher. Weitestgehend breite angenehm zu laufende und überwiegend asphaltfreie Wege begleiten uns. Langweilig ist das aber nicht, denn durch geschlossene Wälder geht es nur gelegentlich. Mal hat man schöne Siedlungen, oftmals schöne Blicke am Waldrand und manchmal säumt auch Botanik den Weg. In Dahl geht es wieder durch ansehnliches besiedeltes Gebiet, im Ortskern wird man von einer schönen Kirche begrüßt und quert die schöne Volmebrücke. Doch jetzt haben wir uns genug entspannt, jetzt gehts wieder los:-))).

Über schmale Waldpfade schraubt sich der Weg hoch, das Sträßchen Zum Bollwerk wird dabei nur kurz begangen. Tolles Anwesen, was wir dort erblicken! Wenig später schlängelt sich dann ein superschmaler Pfad über eine sehr alte Wegmarkierung(A4) durch den Wald. Dabei geht es direkt neben einer Abbruchkante her, während herumliegende Bäume den Weg zu einem wahren Hürdenlauf machen! Kaum zu glauben, dass an so einer Stelle eine ziemlich gut erhaltene Parkbank steht! Dieser Pfad schraubt sich so langsam ins Tal herunter. Toll, dabei am Ende in der Bergabbewegung noch richtig schöne Sicht zu haben. Kurz sehr aussichtsreich über das Sträßchen Hengstenberg. Man könnte es sich jetzt leicht machen und im Tal schön gemütlich nach Priorei weiterlaufen. Doch weiß ich von einer früheren Erkundung, dass der Weg nicht unschöner sein könnte, also spare ich mir das. Doch zu welchem Preis, denn jetzt kommt es wirklich! Rechts geht es zu einem Gehöft und über einem breiten Matschweg neben einem schönen Bach her. Der Bach wird anschließend übersprungen und es geht eine Weile durch leicht verwachsenes Gelände neben dem Bach her. Den Weg kann man irgendwann vergessen. Ein Baum liegt so ungünstig im Weg, dass es einfach nur Irrsinn wäre, hier weiterzugehen. Also einmal mit zahlreichen Schritten durch den Bach durch und danach steil steiler und noch viel steiler weglos aber gut begehbar bergauf. Ächzhechelschnauf, sind wir hier in den Bergen oder was? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass der Aufstieg überhaupt kein Ende nimmt. Oben angekommen geht es noch eine Weile durch den Wald, danach geht über durch zahlreiche Pflanzen gesäumte Wege mit ganz toller Aussicht weiter nach Hückinghausen. Im Hintergrund ragen zahlreiche Hügel auf. Ja, das Sauerland liegt vor uns! Von Hückinghausen geht es dann lange steil herunter. Anfangs ist der Weg echt doof, weil supermatschig durch Wald. Im weiteren Verlauf geht es dann über einen wunderschönen Pfad, manchmal in Plätscherbachnähe zur Priorlinde herunter-der Pfad ist auch in der naßkalten Zeit gut zu begehen. Nun also die Schlussetappe. Noch mal gehts ein bißchen hoch. Zuerst ein schöner Wiesenweg mit schönen Ausblicken am Wald- und Siedlungsrand, dann ein schmaler Waldpfad, ein Bach wird überquert, kurz am Sportplatz entlang und dann neben Wald und Bach zum Ausgangspunkt zurück.

Sehr empfehlenswerte Tour für jeden, der es abenteuerlich mag und mit Matsch, Rutsch, querfeldein und starken Steigungen kein Problem hat. Um Einkehrmöglichkeiten ist es im Ortskern von Rummenohl nicht so gut bestellt. Ich würde nicht davon ausgehen, dass man im Hotellokal von Wanderern in eingesauten Klamotten angetan ist. In Dahl gibt es meherere Möglichkeiten, man kann die Tour auch dort starten(Bahnhof Hagen-Dahl, Am Volmewehr 7). Nur wenige hundert Meter und man ist  auf dieser "Piste":-).

Meine persönlichen Lieblingstouren: Platz 18

Mehr Eigenschaften
hügelig  bergig  GPS erfasst  Querfeldein  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 51°16.657' E 7°31.701'
N 51°16'39.457" E 7°31'42.086"
N +51.2776270 E +7.52835737

Koordinaten des Endpunktes

N 51°16.659' E 7°31.669'
N 51°16'39.560" E 7°31'40.197"
N +51.2776558 E +7.52783266

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