Wanderung Weil im Schönbuch Reg.-Bez. Stuttgart

Höhenprofil (389 m bis 524 m)

Höhendifferenz

135 m

Gesamtanstieg

278 m

Gesamtabstieg

278 m

GPSies-Index 3,28


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
14,65 km
Geo-Koordinaten
304
Wegepunkte
18
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Rundkurs

14,65 km

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Beschreibung der Strecke

Wandern im Schönbuch

Im Norden und Mitte des Naturparks Schönbuch


Vom Parkplatz Franzenstraße zum Ochsenbach – und Weiher, kleiner Goldersbach und die Teufels- & Tellerbrücke, 2 Denkmalsteine, 3 markante Bäume,2 Hütten und über die Weiler Ebene zum Parkplatz Franzenstraße

Datum: Sonntag 12. März 2017

Länge: 14,65 km

Zeit: etwa 5:20 Stunden (ohne Pause/Rast) – langsameres Wandern

Gesamtzeit: etwa 4:35 Stunden (mit ¾ Stunde Pause/Rast)

Art: Ganztagsrundwanderung mit Pause/Rast

Wetter: Sonnig - bei 8-10Grad am Vormittag und l10-14 Grad am Mittag und Nachmittag, am Tag der Wanderung

Einkehren: In Weil in Schönbuch: Waldgasthof Weiler Hütte, Tübinger Str. 100, 71093 Weil im Schönbuch, Tel.:07157 61270

Gaststätte Schützenhaus Weiherhalde 1,

71093 Weil im Schönbuch Tel.: 07031 656033

Restaurant Delphi Tübinger Str. 50,

71093 Weil im Schönbuch Tel.: 07157 9899746

sowie weitere verschiedene Möglichkeiten in Weil im Schönbuch. Holzgerlingen oder Dettenhausen

Anfahrt

- Mit dem Auto von Stuttgart-Heslach auf der B14 zur BAB 81 nach Singen.

- An der Ausfahrt Nr. 24, Böblingen Hulb, von der Autobahn auf die B 464 in Richtung

Holzgerlingen abfahren.

- Nach Holzgerlingen zum Golfklub Schönbuch, wir fahren hier aber geradeaus weiter.

- Dann kommt darauf eine Straße zu einem Wanderparkplatz wo wir nach rechts abbiegen.

- Dies ist der Wanderparkplatz Franzensträßle und der Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Anfahrtslänge: c.a. 31,0 km

Anfahrtszeit: ca. 27 Minuten

Wanderstrecke:

Parkplatz Franzensträßle (520 ü.N.N) – Standort Ochsenweiher (464 m ü. N.N.). - Geschlossene Brücke (449 m ü. N.N.) - Grillplatz Klaftersteigle (428 m ü. N.N.). - Königseiche (415 m ü. N.N.) - Standort Teufelsbrücke (399 m ü. N.N.) - Standort Tellerbrücke (388 m ü. N.N.) - Moor am Leichtsweg (400 m ü. N.N.) - Kohlhau Hangweg/Ilgenlochweg (479 m ü. N.N.) - Wezel Hirschstein (428 m ü. N.N.) - Neuhütte (454 m ü. N.N.) - Schlagbaumlinde (463 m ü. N.N.) - Rastplatz Josefsruhe (462 m ü. N.N.) - Weilemer Brünnele (521 m ü. N.N.). - Ochsenschachenhütte (513m ü.N.N) - P arkplatz Franzensträßle (520 m ü.N.N)

Entfernungen:

Vom Parkplatz Franzensträßle bis zum Standort Ochsenweiher 1395,00 m

Um den Ochsenweiher herum 662,00 m

Vom Standort Ochsenweiher bis zur Geschlossene Brücke 791,00 m

Von der Geschlossene Brücke bis zum Grillplatz Klaftersteigle 839,00 m

Vom Grillplatz Klaftersteigle bis zur Königseiche 1211,00 m

Von der Königseiche bis zur Teufelsbrücke 394 ,00 m

Von der Teufelsbrücke bis zur Tellerbrücke 1314,00 m

Von der Tellerbrücke bis zum Moor am Leichtweg 957,00 m

Vom der Moor am Leichtweg bis zum Wegpunkt Kohlhau Hangweg/Ilgenlochweg ..1085,00 m

Vom Wegpunkt Kohlhau Hangweg/Ilgenlochweg bis zum Wezel Hirschstein 958,00 m

Vom Wezel Hirschstein bis zur Neuhütte 475,00 m

Von der Neuhütte bis zur Schlagbaumlinde 1142,00 m

Von der Schlagbaumlinde bis zum Rastplatz Josefsruhe 431,00 m

Von der Grillplatz Josefsruhe bis zum Weilemer Brünnele 525,00 m

Vom Weilemer Brünnele bis zur Ochsenschachenhütte 1291,00 m

Vom der Ochsenschachenhütte bis zum P arkplatz Franzensträßle 1180,00 m

Gesamte Wanderung 14650,00 m

=> 14,65 km

höchster Punkt: 1. Kurz vor dem Weilemer Brünnele (524 m ü. N.N.)

2. P arkplatz Franzensträßle (520 m ü. N.N.)

tiefster Punkt: 1. Bei der Tellerbrücke (388m ü. N.N.)

2. Bei der Teufelsbrücke (399 m ü. N.N.

Höhendifferenz: 135 Mete r (388 bis 524 Meter)

Gesamtanstieg : 278 Meter

Gesamtabstieg : 278 Meter

Wanderstrecke und Wegverlauf im Detail:

6 Möglichkeiten zu einer Pause:

1. Beim Ochsenweiher (464 m ü. N.N.)

2. Beim Grillplatz Klaftersteigle (428 m ü. N.N.).

3. Bei der T eufelsbrücke (399m ü. N.N.)

4. Bei der Grillplatz Tellerbrücke ( 388m ü. N.N.)

5. Bei der Neuhüt te (454m ü. N.N.)

6. Bei der Grillpla tz Schlagbaumlinde( 463m ü. N.N.)

7. Bei der Ochsenschachenhütte( 513m ü.N.N)

Vom Parkplatz Franzensträßle (520 ü.N.N) biegen gleich nach links in das Ochsenschachensträßle.

Gleich darauf lgehen wir durch ein Wildgatter und laufen das das Ochsenschachensträßle mit den , der uns auf der rechten Seite begleitet, weiter bis wir zum Standort Ochsenweiher (464 m ü. N.N.) kommen.

Info Ochsenweiher:

Der Ochsenweiher liegt im Hochwasserbett des Ochsenbaches auf Höhe des Parkplatzes "Weißer Stein", südöstlich des Schaichhofes.
Ein Wiesenhang mit Buchen, Birken, Vogelbeeren und Sitzbänken bildet das nordöstliche Ufer. Beim Weiher befindet sich eine 1972 gebaute Hütte.
Die maximale Tiefe des Ochsenweihers beträgt 1,5 Meter. Zur Vegetationszeit ist rund die Hälfte der Wasserfläche mit Rohrkolben, Wasserschwertlilien, weißer Seerose und schwimmendem Laichkraut bewachsen.

Man sieht es ihm zwar nicht an, aber er wurde wie die übrigen größeren Schönbuch-Seen in den 70er Jahren, als der Naturpark gegründet wurde, künstlich angelegt. Seit Mai 2011 befindet sich oberhalb der Wiese, die zum See hin leicht abfällt, eine geräumige Grillstelle.

Zum Ochsenweiher gibt es ein Video mit Mathias Allgäuer, Geschäftsführer des Naturparks Schönbuch unter www.gaeubote.de/schoenbuch.

Hier biegen wir nach rechts den Pfad bergauf ab.

Nach etwa 480 m treffen wir auf das Saufangsträßle.

Hier biegen wir nach rechts ab und nach etwa 470 m gleich wieder nach links hinab über eine Brücke zum Standort Ochsenweiher (464 m ü. N.N.) .

Wer möchte kann beim Standort Ochsenweiher (464 m ü. N.N.) eine Pause einlegen.

Nun sind wir quasi einmal um den S tandort Ochsenweiher (464 m ü. N.N.) herum gelaufen :-)

Wieder auf dem Ochsenschachensträßle laufen wir rechts weiter bergab und kommen zum Geschlossene Brücke (449 m ü. N.N.).

Info Geschlossenes Brückle:

Die geschlossene Brücke liegt in der Gemarkun g Weil im Schönbuch und ist eine kleine Gewölbebrücke über den Ochsenbach.

Nach rechts geht dann das Seitentalsträßle ab, wir aber laufen geradeaus weiter. Unser Weg das Ochsenschachensträßle heißt nun Goldersbachtalweg.

Weiter auf dem Goldersbachtalweg. kommt kurz darauf von rechts das Stoffelskohlsträßle auf den unseren und auch ein kleiner kommt mit von rechts und fliest mit dem Ochsenbach zusammen. Von nun an heißt der Ochsenbach, kleiner Goldersbach.

Den Goldersbachtalweg laufen wie weiter und kommen zum Grillplatz Klaftersteigle (428 m ü. N.N.) , wo auch von links das Altdorfer Sträßle (leider nicht Bezeichnet) herab kommt.

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Info Grillplatz Klaftersteigle:

Die Grillstelle "Klaftersteigle" liegt mitten im Schönbuch am kleinen Goldersbach. Sie bietet eine offene Grillstelle mit ausreichend Sitzmöglichkeiten.

Wir laufen den Goldersbachtalweg entlang des kleinen Goldersbachs weiter und sehen nach etwa

1,2 km rechts die Königseiche (415 m ü. N.N.) stehen.

Info Königseiche:

Die Königseiche ist ein markanter Baum bei dem kleinen Goldersbach zwischen den Geschlossenen Brückle und der Teufelsbrücke gelegen.

Sie ist nach dem Württembergischen König Wilhelm I benannt, der hier eine kleine Jagdgesellschaft mit einem Vesper bewirtete.

Von der Königseiche (415 m ü. N.N.) laufen wir wieder weiter auf dem Goldersbachtalweg entlang des kleinen Goldersbachs bis wir zum Standort Teufelsbrücke (399 m ü. N.N.) kommen.

Dort ist auch das Hochwasserdenkmal und in der Nähe des Grillplatzes steht die Oskar-Klumpp-Eiche. Ebenso kommen hier der kleine und der große Goldersbach zusammen und bilden den Goldersbach

Info Teufelsbrücke:

Am der Teufelsbrücke vereint sich der Große Goldersbach mit dem von Norden kommenden Kleinen Goldersbach und biegt hier Richtung Süden ab.

Info Hochwasserdenkmal :

Am 8 Juli 1987 war im Schönbuch im Bereich des Goldersbaches ein großes Hochwasser nach langen und heftigen Niederschlägen zu verzeichnen. Hierbei kamen etliches Wild zu schaden.

Beim Steigbrunnen wurde ursprünglich hierfür ein Gedenkstein errichtet. Der Stein hatte sich dann aber beim Steigbrunnen oberhalb des Goldersbachtals gelöst und wurde dann bei der Teufelsbrücke durch Albert Kächele ehem. Revierförster von Altdorf (1967- 2000) 1996 aufgestellt.

Die Genaue Inschrift lautet: „8.Juli/1987“/“Hochwasser“

Die Inschrift wurde von Hannes Reuter aus Urach gestaltet.

Info Oskar-Klumpp-Eiche:

Die Oskar-Klumpp Eiche steht an der Teufelsbrücke am Zusammenfluss von Großem und Kleinem Goldersbach.

Oskar Klumpp wurde nach dem 2. Weltkrieg zum Richter nach Tübingen berufen. So lernte er auch mehr und mehr den Schönbuch kennen. Später wurde er Landrat des Kreises Tübingen. An seinen unermüdlichen Einsatz gegen den geplanten Großflughafen Stuttgart II und für die Einrichtung eines Naturparks im Schönbuch erinnert die Oskar-Klumpp Eiche

Er war ein vehementer Gegner des Flughafens und einer der Haupt-Initiatoren des Naturparks.

Die genaue Position ist: 48° 34,6′N; 09° 02,1′O

Info Goldersbach :

Der Goldersbach ist ein Bach im zentralen Baden-Württemberg, der im Stadtgebiet von Tübingen von links in die Ammer mündet. Der Bach verläuft nahezu vollständig innerhalb des Naturparks Schönbuch. Das Einzugsgebiet umfasst eine Fläche von 73 km² und damit knapp die Hälfte des Naturparks.
Das Tal schließt sich an der Teufelsbrücke aus dem Großen und Kleine Goldersbachtal zusammen und gehört mit seinen Talauen sicherlich zu den schönsten Schönbuchtälern. Umgeben ist es von prächtigen alten Bäumen, darunter Kastanien, die für die Kastanienmast der Hirsche gepflanzt wurden.
Mit seinen zahlreichen Zuflüssen entwässert der Goldersbach den südlichen Schönbuch.
Er ist wahrscheinlich eines der letzten intakten Bachsysteme im mittleren Neckarraum. Heute wird versucht, durch gezielte Pflegemaß- nahmen wieder feuchte Streuwiesen mit Orchideenstandorten zurückzugewinnen.
Viele der 390 vorkommenden Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht.
Er durchfließt die beiden Tübinger Stadtteile Bebenhausen und Lustnau und mündet bei den Sportanlagen der Universität Tübingen am Fuße des Österberges in die Ammer.

Zwischen Teufelsbrücke (389 m ü. NN) und der Mündung (ca. 316 m ü. NN) hat der Goldersbach eine Länge von etwa 8,2 km und ein Gefälle von etwa ca. 73 Höhenmetern. Nimmt man den Großen Goldersbach noch hinzu, der bei Neue Brücke etwa 5,6 km bachaufwärts von Teufelsbrücke auf etwa 445 m ü. NN von seinen beiden Quellflüssen Fischbach (rechts) und Lindach (links) zu Wege gebracht wird, so beträgt die Länge des Goldersbaches 14,1 km und er hat ein Gefälle von ca. 129 Höhenmetern. Nimmt man auch noch den 5,7 km langen Fischbach hinzu, der nahe dem Herrenberger Waldfriedhof auf etwa 543 m ü. NN entspringt, dann hat der Goldersbach eine Länge von 19,8 km und ein Gefälle von ca. 227 Höhenmetern. Quelle Wikipedia

Wir laufen weiter geradeaus auf dem Jungfernhäulesweg.

An dem kommenden Wegdreieck halten wir uns links und laufen auf dem Jungfernhäulesweg weiter am Goldersbach entlang und kommen zum Standort Tellerbrücke (388 m ü. N.N.) wo sich auch ein Grillplatz befindet.

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Nachdem wir beim Standort Tellerbrücke (388 m ü. N.N.) über den Goldersbach gelaufen sind biegen wir gleich nach links in den Leichtsweg ab.

Nun befinden wir und im Gebiet des Bannwaldes „Steinrigelhang“ und kommen auf unserem Weg dem Leichtsweg wo uns der Goldersbach links begleitet, zum Moor am Leichtsweg (400 m ü. N.N.)

Info Moor am Leichtsweg:

Moore entstehen unter dem dauernden Einfluss von Wasser - sowohl Grund- als auch Niederschlagswasser. Beim Niedermoor ist der Einfluss des Grundwassers noch vorhanden, Hochmoore entstehen unter kühl feuchten Bedingungen ebenfalls auf wasserundurchlässigen Böden, teils auch als Weiterentwicklung ehemaliger Flachmoore. Abgestorbenes Pflanzenmaterial zersetzt sich durch die dauernd hohe Feuchtigkeit nicht und reichert sich im Laufe der Zeit an, es entsteht Torf.
Im Schönbuch waren Moore schon immer nur an wenigen, kleinen Stellen ausgebildet. Heute ist nur noch ein typischer Moorrest am Birkensee vorhanden. Bei den sonstigen, sehr kleinen Mooren handelt es sich im Schönbuch um Quellmoore mit flächenhaftem Wasseraustritt.
Das Niedermoor ist Nährstoff- und artenreich und oft aus einem verlandeten See hervorgegangen. Die Vegetation besteht aus Seggen und anderen Grasarten, wenn nicht schon Birken oder Erlen die Fläche besiedelt haben.
Hochmoore entstehen durch das dauernde Wachsen der Torfmächtigkeit, die Pflanzen verlieren allmählich den Anschluss an das Grundwasser. Die Vegetation ändert sich, bis letztlich fast nur noch an die Nährstoffarmut angepasste Torfmoose und wenige sonstige Pflanzen die Oberfläche besiedeln. Das Wachstum dieser Moose bewirkt ein uhrglasförmiges Emporwachsen des Moores.

Quelle Naturpark Schönbuch

Nach dem Moor am Leichtsweg (400 m ü. N.N.) biegen wir nach etwa 100m bergauf nach rechts ,in den Kohlhau Hangweg, ab.

Der Kohlhau Hangweg für und nun etwa auf einer Länge von etwa 920 m etwa 81 Höhenmeter hinauf zum Kohlhau.

Info Kohlhau:

der Kohlhau ist eine kleine Erhebung nördlich von Bebenhausen.

Wir treffen auf einen Weg und sind beim Kohlhau Hangweg/Ilgenlochweg (479 m ü. N.N.)

Hier geht nach rechts der Kohlhauweg und nach links der Ilgenlochweg (leider nicht Bezeichnet) ab.

Wir biegen hier nach links in den Ilgenlochweg(leider nicht Bezeichnet) ab

Nach etwa 530 m biegen wir links in einen Pfad ab.

Der Pfad stößt nach einiger Zeit auf einen anderen Weg, das Altdorfer Sträßle (leider nicht bezeichnet) .

Hier machen wir einen kurzen Abstecher nach links wo nach etwa 60 m rechts der Wezel Hirschstein (428 m ü. N.N.) steht.

Info Wezel Hirschstein:

Der Hirschstein ist Oberforstrat Forstinspektor Richard Wezel gewidmet .

Der Wenzel Hirschstein ist ein Findling und gehört zur der Kategorie der Hirschsteine, ist gut erhalten und steht gut am Hang in der Gemarkung Bebenhausen im Gewann Tropfender Wasen Ilgenoch, auf der Wegböschung am Altdorfer Sträßle.

Der Name Ilgenoch rührt von der schwäbischen Bezeichnung Ilgen für Schwertlilien.

Oberforstrat Forstinspektor Richard Wezel (*13.2.1876 in Ofterdingen, +17.1.1960 in Stuttgart), Leiter für den Forstverband Schönbuch von 1919-1942, hat am 19.11.1941 hier einen Hirsch geschossen. JW ist unbekannt.

Das Bild im Stein ist vom Schwärzlocher Schießclub, 1910.

Die genaue Inschrift lautet: Hirsch/“RW JW/19.11.1941“

Die genau Position ist: 48° 35,2′N; 09° 02,6′O

Nun laufen wir wieder auf dem Altdorfer Sträßle (leider nicht Bezeichnet) bergauf zurück und weiter geradeaus.

Wir kommen an eine Kreuzung wo von rechts wieder der Ilgenlochweg (leider nicht Bezeichnet) herkommt und nach und links die Tropfender-Wasen Allee( leider nicht Bezeichnet) abbiegt.

Wir laufen hier geradeaus weiter auf dem Altdorfer Sträßle(leider nicht Bezeichnet) und treffen dort wo das Altdorfer Sträßle (leider nicht Bezeichnet) nach rechts abbiegt auf die Neuhütte (454 m ü. N.N.) .

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Info Neuhütte:

Die Neuhütte ist eine Schutz und Rasthütte und steht im Gebiet Tropfender Wasen, am Altdorfer Sträßle.

Die genaue Position ist: 48° 35,1′N; 09° 02,9′O

Wir biegen hier nach links ab und treffen nach etwa 130m wieder auf die Tropfender-Wasen Allee (leider nicht Bezeichnet) .

Hier laufen wir nach rechts auf die Tropfender-Wasen Allee (leider nicht Bezeichnet) weiter und kommen nach einiger Zeit zur Schlagbaumlinde (463 m ü. N.N.)

Info Beobachtungskanzel :

Auf unserem Weg zur Schlagbaumlinde sehen wir, wie auch schon bei der Neuhütte, eine Beobachtungshütte. Schaut man hinein so sieht man eine breite Schneise die in den Wald geschlagen wurde. Die Kanzel am „Tropfenden Wasen“ in der Nähe der Schlagbaumlinde steht an einem Überbleibsel einstiger fürstlicher Jagd. Eine regelrechte Allee ist fürs freie Schussfeld in den Wald geschlagen. Genutzt wird sie jetzt, um dem Rotwild bei der Brunft zuzuschauen.

Aber im Ausklang der Saison verlieren die Hirsche allmählich die Lust, zu belfern und zu dröhnen. Das Gießkannen-Konzert wird schwächer. Nur wenn ein brünstiges Weibchen da ist, legen die Hirsche wieder los. „In der Hochbrunft schreien sie den ganzen Tag“.

Bei der Kreuzung wo die Schlagbaumlinde steht geht rechts das Böblinger Sträßle und links das Tübinger Sträßle (leider nicht Bezeichnet) ab. Geradeaus würde Dettenhäusner Sträßle weiter gehen. Hier ist auch der Wanderweg mit dem Wegzeichen blauer Strich, der vom Tübinger Sträßle (leider nicht Bezeichnet) über das Böblinger Sträßle nach Bebenhausen

Info Schlagbaumlinde :

Hier befand sich die Grenze zwischen den württembergischen Oberämtern Böblingen und Tübingen, der späteren Landkreise; eine reine Verwaltungsgrenze also, kein Grund für einen Schlagbaum. Das blieb den um eine Neuordnung bemühten Besatzungsmächten nach dem Zweiten Weltkrieg überlassen. Hier wurde die Grenze zwischen der amerikanischen und der französischen Besatzungszone gezogen und ein Schlagbaum errichtet. Seitdem verläuft hier die Grenze zwischen den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen.

Die Schlagbaumlinde hat bei dem Sturm Lothar durch umstürzende Fichten von der anderen Seite das Weges einige ausladende Äste verloren und sieht seitdem etwas unsymmetrisch aus.

Und steht an der Kreuzung Tropfender Wasen Allee - Böblinger Sträßle.

Die genaue Position ist: 48° 35,5′N; 09° 03,4′O

Bei der Sch lagbaumlinde (463 m ü. N.N.) biegen wir nach links in das Tübinger Sträßle (leider nicht Bezeichnet) ab und kommen schon nach etwa 430 m zum Rastplatz Josefsruhe (462 m ü. N.N.).

Beim Grillplatz Josefsruhe (462 m ü. N.N.). biegen wir halblinks in den Ochsenschachenhangweg ab und laufen am Rotwildgehege entlang.

Info Rotwildgehege und Infotafeln:

Infotafeln:

Rund um das Rotwildgehege befinden sich verschiedene Infotafeln mit verschiedenen Themen zum Rotwild wie z.B. Sprungkraft, Gewicht usw.. So auch eine Tafel zum „Hirschsprung“

Rotwildgehege:

Hier können sich die Tiere in Ruhezonen zurückziehen
Ein Teil des immer noch aktuellen Hirsch-Managements sind auch große Treibjagden. Konzentriert auf wenige Tage im Herbst, so dass die Rudel das übrige Jahr Ruhe haben. Verstärkt wird dies noch durch Ruhezonen, in die sich die Tiere zurückziehen können.
Die Kanzel am „Tropfenden Wasen“ in der Nähe der Schlagbaumlinde steht an einem Überbleibsel einstiger fürstlicher Jagd. Eine regelrechte Allee ist fürs freie Schussfeld in den Wald geschlagen. Genutzt wird sie jetzt, um dem Rotwild bei der Brunft zuzuschauen.

Aber im Ausklang der Saison verlieren die Hirsche allmählich die Lust, zu belfern und zu dröhnen. Das Gießkannen-Konzert wird schwächer. Nur wenn ein brünstiges Weibchen da ist, legen die Hirsche wieder los. „In der Hochbrunft schreien sie den ganzen Tag“.

Nachdem wir 3 Infotafeln passiert haben geht rechts ein Weg entlang des Rotwildgeheges ab und geradeaus der Ochsenschachenhangweg weiter.

Wir biegen hier nach rechts ab und schon nach etwa 110 m geht der Weg um das Rotwildgehege nach rechts bei einer weiteren Infotafel weiter.

Wir aber laufen hier geradeaus den steilen Pfad bergauf weiter. Auf einer Länge von etwa 430m überwinden wir 50 Höhenmeter nach oben.

Wenn wir oben sind stoßen wir auf einen Weg. Geradeaus geht die Gerade Allee (leider nicht Bezeichnet) weiter. Rechts würde der Josefsruhweg (leider nicht Bezeichnet) abgehen und nach links biegt hier der Holzgerlinger Weg (leider nicht Bezeichnet) ab.

Wir biegen aber nach links in den Holzgerlinger Weg (leider nicht Bezeichnet) ab.

Nach etwa 60 m kommen wir zum Weilemer Brünnele (521 m ü. N.N.).

Info Weilemer Brünnele:

Zunächst fragt man sich bestimmt warum Der Brunnen an eine Trinkwasserleitung angeschlossen ist.
Was hat wohl die Gemeinde Weil im Schönbuch dazu bewogen eine Wasserleitung in den Wald zu legen. Zum nächsten bewohnten Gebiet, der Siedlung Troppel, sind es immerhin zwei Kilometer Luftlinie. Zur Weiler Hütte mehr als ein Kilometer, zum Schaichhof fast 2,5 km.

Die Erklärung ist folgendermaßen: Der Weilemer Brunnen ist an eine Hauptversorgungsleitung der Ammertal-Schönbuchgruppe angeschlossen die wenige Meter entfernt vom Brunnen verläuft.
Dies ist historisch gewachsen.
Es ist tatsächlich bestes Trinkwasser dort erhältlich, nur sollte vor Genuss das Wasser einige Sekunden laufen gelassen werden da die Anschlussleitung des Brunnens nicht ständig durchflossen ist um das abgestandene Wasser zu spülen.

Es ist eben so dass der Schönbuch ein großer Trinkwasserspeicher ist und von Wasserleitungen kreuz und quer durchzogen wird, so wie auch hier.

In der Winterzeit ist das Wasser abgestellt.

Das Weilemer Brünnele steht an auf der Weiler Ebene, nahe Wanderparkplatz Weißer Stein.

Die genaue Position ist: 48° 36,0′N; 09° 03,0′O

Nach einiger Zeit biegt vom Holzgerlinger Weg links der Gelber Plattenweg (leider nicht bezeichnet) zur Ochsenschachenhütte (513m ü.N.N) ab.

Nach etwa 700 m biegen wir vom Holzgerlinger Weg (leider nicht bezeichnet) nach links in eine Forstweg den Gelber Plattenweg (leider nicht bezeichnet) nach links ab.

Auf diesem Forstweg kommen wir zur Ochsenschachenhütte (513m ü.N.N).

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Info Ochsenschachenhütte:

Die Ochsenschachenhütte ist in erster Linie ein Schutzhütte für die Waldarbeiter oder Jäger.

Als die Hütte gebaut wurde, hatte man von dieser Stelle wahrscheinlich einen schönen Ausblick auf das Tal des kleinen Goldersbach und eventuell auf den Ochsenweiher. Jetzt steht die Hütte mitten im Wald.

Die Ochsenschachenhütte liegt am Ochsenschachen, südlich vom Golfplatz. beim Gelber Plattenweg.

Die genaue Position ist: 48° 36,2′N; 09° 02,5′O

Wir laufen von der Ochsenschachenhütte (513m ü.N.N) wieder auf dem Forstweg Gelber Plattenweg (leider nicht bezeichnet) zurück und biegen wieder nach links in den Holzgerlinger Weg (leider nicht bezeichnet) ab.

Weiter dem Holzgerlinger Weg (leider nicht Bezeichnet) folgend geht dieser in die Bezeichnung Salzbiegelsträßle (leider nicht Bezeichnet) über und wir kommen an die Wegkreuzung Salzbiegelsträßle/Weiler Ebene (leider beides nicht Bezeichnet) .

Info Weiler Ebene

Die Weiler Ebene bezeichnet ein Waldgebiet südlich von Weil im Schönbuch.

An der Wegkreuzung Salzbiegelsträßle/Weiler Ebene(leider beides nicht Bezeichnet) biegen wir nach links auf den Weg Weiler Ebene (leider nicht Bezeichnet) ab.

Den Weg Weiler Ebene (leider nicht Bezeichnet) laufen wir weiter, gehen durch ein Wildgatter und direkt wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz Franzensträßle (520 ü.N.N) , zurück

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Koordinaten des Startpunktes

N 48°36.609' E 9°02.297'
N 48°36'36.552" E 9°2'17.875"
N +48.6101536 E +9.03829872

Koordinaten des Endpunktes

N 48°36.610' E 9°02.297'
N 48°36'36.611" E 9°2'17.843"
N +48.6101700 E +9.03829000

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