Wanderung Roquebrune-sur-Argens Var

Höhenprofil (10 m bis 356 m)

Höhendifferenz

346 m

Gesamtanstieg

581 m

Gesamtabstieg

585 m

GPSies-Index 5,16


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
21,14 km
Geo-Koordinaten
500
Angezeigt
237 mal
Herunter geladen
18 mal

Bewertungen

Landschaft
(0)
Anspruch / Kondition
(0)
Technik
(0)
Spaßfaktor
(0)
Strecken-Beschreibung
(0)
Rundkurs

21,14 km

Aktivität, geeignet für

Download als
Entfernung mit Geländesteigung
Strecke melden
Keine Reduzierung, alle Punkte werden ausgeliefert (Anzahl der Punkte: 500)
  • oder

 

Strecke glätten
Beschreibung der Strecke

Früh morgens, die Sonne ist noch nicht richtig hoch gekommen, geht es los nach Roquebrune-sur-Argent. Weshalb die Franzosen alles mit Bindestrich schreiben weiß ich auch nicht. Wir schreiben doch auch nicht Bingen-am-Rhein. Aber egal. Es ist wirklich eine der besten Wanderungen an der Côte d’Azur.


Vom Dorf aus kann man schon die Skyline der „Braunen Felsen“ sehen die früh morgens im schönsten Rot erstrahlen. Zwischen dem Massif de Maures und dem Estérel gelegen kann man die Braunen Felsen auch gut von der Autobahn aus sehen. Man fährt quasi direkt daran vorbei.

 

Von der Chapelle St. Roche geht es über eine Straße an der Argent vorbei – hier sollte man sich auch die große Baumschule nicht entgehen lassen – in Richtung eines riesigen Plateaus das leicht aber stetig ansteigend von der Straße ab in Richtung des ersten Turmes geht. Man sieht auch schon die drei Kreuze, die für die Maler Giotto, Grunewald und El Greco stehen. Warum das so ist habe ich noch nicht herausgefunden. Aber aus christlich-künstlerischer  Sicht kann ich mir einen Reim darauf machen.

Aber egal, da soll‘s hingehen. Der Aufstieg über die Felsplatte ist schon atemberaubend. Die Felsformationen gehen ins Bildhafte. Der Stein unter den Füßen ist bemerkenswert hart und der Himmel gnadenlos Blau. Den Sonnenaufgang habe ich gar nicht richtig mitgekriegt. Unterhalb des ersten Turmes treffe ich drei junge Franzosen, die bereit sind mich mitzunehmen. Aber den Rucksack sollte ich besser zurücklassen. Und man muss klettern. Nachdem ich mir die drei näher betrachtet habe ziehe ich eine andere Route in Betracht. Komplett rum um die Roquebrune. Wir verabschieden uns freundlich. Sie geben mir noch ein paar Tipps und ich gehe das Plateau wieder hinunter.

Ich schlage den Weg in Richtung Le Muy ein. Es geht über Straßen und einmal über die Autobahn. Das war der Plan. Nur leider habe ich die Bauwut der Franzosen unterschätzt. Ich kam gar nicht bis Le Muy durch. Hätte ich mir schon vorher denken können als mich ein Hund beim vorbeigehen an seinem Revier ankläffte und mir zeigte das ich hier nicht willkommen bin. Also wieder zurück.

Jetzt über einen neuangelegten Kiesweg direkt neben der Autobahn und hoch über eine Straße zum neuerlichen Einstieg der mich zum Felsen gegenüber den drei Kreuzen bringen soll. Es geht über kleine Wege durch einen urigen Wald zur Rückseite der Felswand. Hier lohnt es sich Pause zu machen und die Landschaft zu genießen. Hier gibt es Wegweiser und zum Felsen hinauf Markierungen mit blauen Strichen und Punkten. Unterhalb des Felseinstiegs verstaue ich meine Kamera in den Rucksack, da man hier beide Hände zum klettern frei haben muss. Aber dieser Aufstieg ist wirkliche von jedem halbwegs trittsicheren Wanderer zu bewältigen. Und bald stehe ich auf Höhe der drei jungen Franzosen, die ich von gegenüber gut fotografieren kann. Ich meine sogar, ich stehe ein wenig höher. Aber das ist wohl Einbildung.

Die Aussicht ist auf jeden Fall grandios und erst jetzt sieht man die ganze Breite der Argent und man Blickt bis wohin weiß ich denn. Das hat sich gelohnt. Hinab geht es den gleichen Weg, wobei ich mich irgendwo vertan haben muss. Durch dichtes Unterholz vorbei an kleinen Steinmauern komme ich aber doch noch auf den normalen Weg der mich langsam in Richtung Roquebrune-sur-Argent bringt. Nach 26 Kilometer mit Aufstieg auf ca. 380 Meter – natürlich auch wieder hinunter – und das bei ca. 35 Grad, kaum Wind aber manchmal schattigen Wald habe ich meine Wasservorräte aufgebraucht und freue mich auf ein Kaltgetränk. Der erste Minisupermarkt hat alles was mein Herz begehrt. Nach dem ich mich wieder auf meine Normaltemperatur gebracht und die ortsübliche  Essenszeit wieder mal knapp verpasst habe und alle Restos vor meiner Nase schließen nutze ich die Zeit bis ich komplett runter gedampft bin, um mir den wirklich schönen, noch ursprünglich gebliebenen Ort näher anzuschauen.

Irgendwann muss ich dann doch den Heimweg antreten. Wiedererwarten ohne große Staus und am frühen Abend bin ich glücklich und mit mir zufrieden wieder auf Kontiki am Strand von Pampelone angekommen und denke so bei mir: Das Leben ist schön.

Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

Mehr Eigenschaften
eben  hügelig  bergig  beschildert/mark.  einsam, ruhig  geplant  GPS erfasst  fest  rau  steinig  Querfeldein  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Straße  Schotterweg / Sandweg 

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Melde dich an, um einen neuen Kommentar zu schreiben

Koordinaten des Startpunktes

N 43°26.784' E 6°38.296'
N 43°26'47.069" E 6°38'17.810"
N +43.4464081 E +6.63828073

Koordinaten des Endpunktes

N 43°26.629' E 6°38.259'
N 43°26'37.749" E 6°38'15.561"
N +43.4438193 E +6.63765585

Weitere Infos unter: Link zu uns

Falls du von deiner Webseite auf diese Strecke verlinken oder als iFrame einbetten möchtest, dann kopiere einfach folgenden Codeschnippsel und binde ihn an einer beliebigen Stelle in deinem Quellcode ein:

kopieren
kopieren
kopieren
kopieren
  • QR Code - Track To Go
    QR Code
  • QR-Codes sind zweidimensionale Barcodes, die jedes Gerät interpretieren kann, auf dem eine QR-Code-Software installiert ist. Lade dir die URL dieser Strecke einfach auf dein Smartphone herunter (erfordert QR Code Software auf deinem Smartphone).