Wanderung Wiesbaden Wiesbaden

Höhenprofil (114 m bis 255 m)

Höhendifferenz

141 m

Gesamtanstieg

171 m

Gesamtabstieg

171 m

GPSies-Index 2,24


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
10,75 km
Geo-Koordinaten
264
Angezeigt
146 mal
Herunter geladen
63 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Rundkurs

10,75 km

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Beschreibung der Strecke

Heute starten wir zu unserer Sightseeing-Tour durch die Landeshauptstadt. Wir starten am Museum - gegenüber die Rhein-Main-Halle und laufen zuerst entlang der "Rue" (Wilhelmstraße), Wiesbadens Prachtstraße leicht bergauf. Rechts von uns die Parkanlage "Warmer Damm". Wir laufen in die Parkanlage und rechts um den Weiher. Bald stoßen wir auf das hessische Staatstheater und halten und hier wieder Richtung Wilhelmstraße.

Im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. bauten 1894 die  Wiener Architekten Fellner und Helmer das heutige Hessische Staatstheater. Das prunkvolle repräsentative Foyer im Rokoko-Stil wurde 1902 angefügt. Der Theatersaal im Großen Haus umfasst über 1000 Sitzplätze.

Nach dem Theater biegen wir am sog. Bowling Green rechts ab und laufen auf das prächtige Kurhaus zu. Rechts des Kurhauses ist der Eingang zum Kurpark - man kann jedoch auch durch das Hauptportal gehen und das Kurhaus nach hinten verlassen (nur wenn keine Veranstaltungen sind). Das Spielcasino bleibt einem natürlich in Laufkleidung ohne Krawatte ebenfalls verschlossen.

Im Auftrag Kaiser Wilhelm’s II. baute Friedrich von Thiersch 1904-1907 für 6 Millionen Goldmark das heutige Kurhaus anstelle des im Jahre 1810 von Christian Zais am gleichen Platz erbaute alte Kurhauses. Das mächtige Portal mit ionischen Säulen trägt das Wiesbadener Stadtwappen mit den drei Lilien und die Aufschrift "Aquis Mattiacis" - die Quellen der Mattiaker.

Wir folgen dem Kurpark auf der linken Seite und überqueren drei Straßen. Nach der Dietenmühle erreichen wir 400 Meter weiter die Sonnenberger Straße, die wir überqueren und gegenüber in die Tennelbachstrasse einbiegen.

Der Kurpark wurde 1852 als englischer Garten angelegt.

Wir folgen dem Tennelbachtal und biegen einige Zeit später links in die Eigenheimstraße und gleich wieder links in die Eintrachtstraße ein. Am Bundeskriminalamt haben wir den höchsten Punkt erreicht. Wir laufen nun leicht bergab vorbei an der Revierförsterei und halten uns vor der Trinkwasserquelle rechts. An einem kleinen Teich geht es links ab und wir durchlaufen die Reste eines römischen Gutshofes, von denen es im Wiesbadener Stadtwald einige gibt. Wir erreichen den Fahrweg zum Neroberg, der uns auf den Wiesbadener Hausberg bringt.

Der Backsteinturm ist der kümmerliche Rest eines stattlichen Hotels aus der Kaiserzeit.
1851 errichtete Philipp Hoffmann den runden Neroberg-Tempel aus den Säulen alter Gaslaternen. Die so genannte „Erlebnismulde“ dient Kleinkunst-Aufführungen. Der Ausblick auf die Stadt ist phantastisch.

Wir nehmen den Weg links vom Tempelchen vorbei am Opelbad und stehen kurze Zeit später vor der griechischen Kapelle.

Eines der schönsten Schwimmbäder Deutschlands wurde 1933 im Bauhausstil errichtet.
Die Griechische Kapelle - eigentlich „Russische Kirche Wiesbaden“, mit ihren 5 vergoldeten Zwiebelkuppeln wurde 1847-1855 als Grabkirche für die sterblichen Überreste der aus St. Petersburg stammenden Gattin Herzog Adolfs, Grossfürstin Elisabeth Michailovna, und ihrem Kind gebaut. Beide starben kurz nach der Geburt. Der Kirchenraum hat eine prunkvolle Marmorverkleidung. Die russisch-orthodoxe Gemeinde Wiesbadens hält ihren Gottesdienst dort auch heute noch ab.

Wir halten uns rechts und laufen die Weinbergstraße unterhalb des Weinbergs bis zur Talstation der Nerobergbahn.

Der kleine Weinberg der Stadt Wiesbaden wurde bereits 1525 angelegt. Die Nerobergbahn ist eine durch Wasserballast betriebene Drahtseilbahn und gilt als technisches Kulturdenkmal. Sie ist seit 1888 im Betrieb. Die Bahnstrecke ist 440 m lang, die Steigung beträgt bis zu 25 %, der Höhenunterschied 80 m. Zwei Wagen sind mit einem Drahtseil verbunden, in den oberen Wagen wird Wasser gepumpt. Durch das höhere Gewicht zieht der talwärts fahrende Wagen sein Gegenüber hoch. Unten wird das Wasser abgelassen und wieder den Berg hoch gepumpt. Erst einmal versagte das System - bei einem Landfrauen-Ausflug in den 30er Jahren.

Unten angekommen laufen wir nach links in den Park. Am Parkende geht es weiter durch die Taunusstraße und gelangen so nach rechts zum Kranzplatz mit Staatskanzlei und Kochbrunnen.

Die Hessische Staatskanzlei fand 2004 ihr Domizil im ehemaligen Hotel Rose. Hier ist der Sitz des hessischen Ministerpräsidenten. Der Kochbrunnen wurde 1366 erstmals als "Brühborn" erwähnt. Die 66°C heiße Natrium-Chlorid-Therme ist die bekannteste von 26 Quellen der Stadt und liefert 346 Liter Heilwasser pro Minute. Einfach mal probieren - aber Vorsicht - 66 Grad können ganz schön heiß sein - vor allem für empfindliche Männerhände.

Wir folgen der Kirchgasse und biegen in die Coulinstraße rechts ab. Wenig später erreichen wir das „Römertor und die Heidenmauer.

Schon die Römer nutzten seit 50 n. Chr. die heißen Quellen und nannten die Siedlung "Aquis Mattiacis". Die Heidenmauer ist jedoch das einzig verbliebene römische Bauwerk in der Stadt selbst. Das Römertor ist eine Nachbildung aus dem 18. Jahrhundert. Etwas weiter stand bis 9.11.1938 die jüdische Synagoge mit ihren prachtvollen Kuppeln. An ihrer Stelle befindet sich nun das Mahnmal für die ermordeten Wiesbadener Juden. Wer mehr über die Wiesbadener Synagoge wissen will, dem sei die Internetsite www.memo38.de empfohlen.

Direkt am Mahnmal biegen wir links in die Marktstraße ab. Nach Durchquerung der Fußgängerzone biegen wir links in die Grabenstraße ab. Wenig weiter der Bäckerbrunnen. Hier ist das Quellwasser nicht gar so heiß. Wir halten uns rechts und dann wieder rechts und wir sind im Zentrum der Stadt, auf dem Marktplatz.

Rechts das Wiesbadener Stadtschloss das den hessischen Landtag beherbergt. Vor uns das Alte Rathaus von 1609 - heute das Standesamt der Stadt Wiesbaden. Aus Platzgründen wurde 1884-1887 nach Plänen von Georg von Hauberrisser das Neue Rathaus aus rotem Sandstein gebaut. Auf der Platzmitte der Marktbrunnen mit dem goldenen hessischen Löwen. Links die Marktkirche - ein Backsteinbau von 1852 - mit 92 Metern das höchste Gebäude in Wiesbaden.

Wir laufen zwischen neuem Rathaus und Marktkirche hindurch, vorbei am alten Marktkeller.

Fast 100 Jahre stand er leer - seit 1999 ist er geöffnet im Stil der Pariser Markthallen.

Nach dem freien Platz halten wir uns nach links und befinden uns wieder auf der Wilhelmstraße und wenig später sind wir wieder an unserem Ausgangsort.

Mehr Eigenschaften
hügelig 

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Koordinaten des Startpunktes

N 50°04.687' E 8°14.721'
N 50°4'41.240" E 8°14'43.286"
N +50.0781224 E +8.24535727

Koordinaten des Endpunktes

N 50°04.689' E 8°14.705'
N 50°4'41.372" E 8°14'42.335"
N +50.0781591 E +8.24509332

Weitere Infos unter: Link zu uns

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