Motorradtour

Höhenprofil (1 m bis 3.374 m)

Höhendifferenz

3.373 m

Gesamtanstieg

7.059 m

Gesamtabstieg

9.585 m

GPSies-Index 124,27 ClimbByBike-Index 1.197,79 Fiets-Index 3,35


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
1.163,69 km
Geo-Koordinaten
342
Angezeigt
354 mal
Herunter geladen
89 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Strecken-Beschreibung
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Einweg-Strecke

1.163,69 km

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Beschreibung der Strecke

Nach der Ankunft haben wir uns ein Hotel gesucht. Am nächsten Tag strolchten wir durch die Stadt. Die Altstadt ist sehr schön und vor allem das Goldmuseum sehr beeindruckend. Leider ist die Stadt ein wenig dreckig und man muss aufpassen wo man hingeht. Allerdings soll sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren deutlich verbessert haben. An einem Tag fuhren wir mit einem beliebigen Stadtbus durch die Straßen zur Endstation. Auf dem Rückweg fanden wir ein tolles Restaurant. Auf offener Flamme gegrilltes Rindfleisch mit Bratkartoffeln. Am folgenden Tag sind wir dann los zum Hauptbusbahnhof. Die Security erinnert stark an einen Flughafen und auch die Gates, an denen die Busse andocken ähneln stark dem Flugverkehr.Die Busfahrt führte uns über miserable Strassen nach Chiquinquera. Der Wallfahrtsort hat bis auf eine Kirche nichts besonderes. Allerdings ist die Fahrt durch die Anden faszinierend, allerdings auch verdammt schmerzhaft für den Rücken.
Die Übernachtung tätigten wir in einem einfachen Hotel direkt gegenüber einer Kaserne. Das Zimmer war wirklich spartanisch. Ausser einem Bett war absolut nichts in dem Zimmer, von den Blutspritzern an der Wand mal abgesehen. Helmut suchte verzweifelt die Dusche. Als wir sie fanden mussten wir lachen. Direkt über der Kloschüssel kam ein Rohr aus der Wand. Perfekt. KIacken und duschen auf einmal. Auch nicht schlecht. Von Chiquinquera ging es drei weitere ruckelhafte Stunden bis nach Tunja. Dort am Busbahnhof hatten wir 2 Stunden Transferzeit. Ein Schuhputzer verwandelte meine schönen Wildlederschuhe in Glänzende Lederschuhe. Dann stiegen wir in einen komfortablen Reisebus ein. Mit Video und allen Schikanen. 18 Stunden Fahrt lagen vor uns. Kurz hinter Tunja verteilte der zweite Fahrer Tüten. Kurz danach wussten wir auch warum. In drei Stunden Serpentinen fielen wir von 4000 m auf Meereshöhe. Solche Strassen hatte ich den Alpen noch nicht gesehen. Links und rechts die kaputten LKW am Rand oder in der Schlucht. Wahnsinn. Aber traumhaft schön. Leider gab meine alte Kamera das nicht wieder.
In Bucaramanga hatten wir Zwischenstop. Leckopfannie, was für eine Hitze. Nur Bananenplantagen oder Dschungel. Schwülwarm und staubig. Ich denke es war gut hier keinen Tag einzulegen, sondern weiter zu fahren.Um 3 Uhr morgens erreichten wir die Kreuzung nach St. Marta. Der Bus liess uns raus und wir suchten uns eine Art Taxi für die letzten 40 km. Um 5 Uhr war wir dann da. St. Marta ist eine schöne Stadt. Sehr touristisch. Viele Restaurants und ein Strand an dem man wirklich alles kaufen kann.Also weiter nach Taranga. Dort war es schon ruhiger. Der Strand dort sucht seinesgleichen. Das Restaurant war einfach, dafür wurde der Fisch aber erst gefangen nachdem wir bestellt hatten - mit Dynamit.Der Ausflug in den Tairona Nationalpark lohnte sich auch, wenn auch das Wetter nicht mitspielte. Der Strand war klasse, aber leider hatten wir nur wenige Tiere gesehen. Die Übernachtung in der Hängematte schenkten wir uns, da starker Regen aufzog.

Nach den paar Tagen St. Marta fuhren wir nun über die Cienega Grande mit einem Taxi via Barranquilla nach Cartagena. Es ist das absolute Highlight der Reise. Die Stadt ist komplett im alten spanischen Stil erbaut und von einer Stadtmauer noch  komplett umgeben. Die Stadtmauer rund um den Ort, mit all den Häusern und ihren typischen kleinen Balkonen und Atrien. Oben auf einem Hügel verweilte die Festung. Kein Wunder das sich die Piraten und die Engländer hier die Zähne ausgebissen haben. Die Halbinsel von Bocagrande bildet den Naturhafen Cartagenas. Ich ging also Tauchen, während Helmut an Durchfall strebend im Hotel lag. Als es im wieder besser ging machten wir eine Tagestour mit dem Boot auf die Islas Rosario. Der Wohnort der Reichen und Schönen. Auf lauter kleinster Insel liegen die4 Ferienhäuser. Eine Insel beherbergt eine Art Aquarium, wo man geschütz durch Netzte an Haien und Schildkröten rumtauchen kann. Auch wenn ich gerne noch ein paar Jahre in Cartagena geblieben wäre, wollten wir trotzdem noch weiter. Also Flug gebucht und mit Intercontinental de Aviacion nach San Andres geflogen. Wenn es denn so einfach gewesen wäre. Was für eine Flugkiste. Keine Gurte mehr, Die Seitenverkleidung kaputt. Drei Stunden Verspätung und im Hinterkopf, dass zwei Wochen zuvor eine Maschine dieser Gesellschaft in die Sümpfe Cartagena abgeschmiert ist. Aber gut. San Andres war sehr schön. Aber diesmal flogen wir nach kurzem Aufenthalt weiter nach Providencia. Diese alte Pirateninsel ist ruhiger als San Andres, aber genau so schön. Schöne Strände und nette, neugierige Menschen. Die Unterkünfte sind einfach aber ausreichend. Für Leute die Ruhe haben wollten, ein ganz heisser Tipp. Tja, dann ging es mit der Flugkiste nach Bogota zurück. Irgendwie schafften sie es dann doch uns pünktlich zu unserem Lufthansa Flieger zu bringen.

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eben  hügelig  bergig  einsam, ruhig  belebt, bevölkert  wintergeeignet  fest  rau  steinig  Querfeldein  Straße 

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Koordinaten des Startpunktes

N 4°37.768' W 74°04.869'
N 4°37'46.085" W 74°4'52.153"
N +4.62946832 E -74.0811538

Koordinaten des Endpunktes

N 10°25.329' W 75°32.724'
N 10°25'19.795" W 75°32'43.454"
N +10.4221653 E -75.5454039

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