Mountainbike Tour El Paso Santa Cruz de Tenerife

Höhenprofil (76 m bis 1.489 m)

Höhendifferenz

1.413 m

Gesamtanstieg

1.648 m

Gesamtabstieg

2.322 m

GPSies-Index 13,12 ClimbByBike-Index 101,64 Fiets-Index 4,04


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
56,16 km
Geo-Koordinaten
2340
Angezeigt
140 mal
Herunter geladen
27 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Strecken-Beschreibung
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Einweg-Strecke

56,16 km

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Beschreibung der Strecke

BESCHREIBUNG
Mit dem Auto ging es bis Casas de Tacande (idealer Parkplatz neben einem großen Baum, der gegenüber eines Grundstücks steht, ca. 100 m vor der Einbiegung in die Camino de la Vaca). Die Camino de la Vaca ist teilweise steil, aber lässt sich dank Asphalt hervorragend hochpedalieren. Nachdem die letzten Häuser vorbei sind, kommen noch ein paar gartenähnliche Anlagen, ehe die Piste beginnt. Die ist teilweise auch steil, wird aber oberhalb von 1000 Meter Höhe deutlich flacher. Der Rest bis zur LP-301 ist Piste und Asche mit geringem, aber gleichmäßigem Anstieg. Auf der LP-301 geht es dann etwas steiler die restlichen 200 Höhenmeter bis zum Refugio del Pilar hoch. Im Wald dort oben kann man windgeschützt rasten, mit etwas Glück scheint sogar die Sonne, mit etwas Pech ist der Pass wolkenverhangen. Zwischen 7 und 15 Grad ist hier alles möglich.

 

Die Auffahrt ab Tacande ist unserer Erfahrung nach die beste zum Pilar bzw. zum Cumbre-Vieja-Rundweg: quasi kein Autoverkehr (vom letzten Viertel abgesehen), erstes Viertel (Camino de la Vaca) und letztes Viertel (LP-301) sind asphaltiert/betoniert, der Anstieg ist relativ flach (dafür länger). Eine Alternative ist die Straße/Piste ab Jedey zur Hoyo de la Sima und danach der Rundweg nach Norden. Der GR 131 vom El Pilar bis ungefähr zur Höhe des Tunnels durch die Cumbre fetzt nicht besonders. Zwar geht es gelegentlich flott bergab (und im Gegenzug bergauf), aber die Piste bzw. der Wirtschaftsweg hält keine Überraschungen bereit, allenfalls herrliche Aussichten zur Ost- oder Westseite der Insel, sofern die Wolken sich gnädig zeigen.

 

Der PR LP 14 ist ganz oben im Einstieg am El Pilar nichts für Anfänger. Hauptsächlich stark verblockte, teilweise steile, teilweise hohe Absatzstellen wechseln sich mit leichterem Untergrund ab. Flow gibt es erst wenige hundert Meter vor der Kreuzung mit der LP-301 und danach.

 

Der SL EP 101 ist zunächst reines Aschesurfen (wie es gern genannt wird), ehe er zum Singletrail mutiert, der später steil abwärts führt. Die Strecke ist selten verblockt, aber dennoch sehr steinig. Mit etwas Mut ist es eine fetzige Abfahrt. Der Rest bis Tacande führt auf Asphalt entlang, der mit seinen steilen Wellen und sanften Kurven zum Springen und Rasen einlädt.

 

Die Abkürzung vom SL EP 103 über den Llano del Jable ist pures Aschefahren, eben oder leicht bergauf. Danach darf geflissentlich abwärts gesurft werden, allerdings sind die Kurven und Windungen des Weges oft nur zu erahnen. Selbst mit GPS-Gerät fährt man gerne mal an einem „Abzweig“ vorbei. Später wird der Weg zur Piste mit kleinen Gegenanstiegen, ehe der schönste Teil kommt: ein Singletrail vom Feinsten, auf wunderbar festem, nadelbedecktem Waldboden. Die Freude währt zwar nicht lange, aber die nächste Sensation folgt auf den Fuß: das Lavafeld Coladas de San Juan. Ein angelegter Weg in Trailbreite führt auf scharfkantigen Lavasteinen, auf denen man zu schwimmen scheint, über die komplette Breite, wo sich einst die flüssige Lava ihren Weg ins Tal gesucht hat. Technisch zuweilen anspruchsvoll, insbesondere in den kurzen, leichten Bergaufpassagen.

 

Die gewählte Abfahrt des PR LP 14.1 stellt sich als großteils unfahrbar heraus. Der Anfang fetzt und ähnelt sehr dem SL EP 101, später jedoch wird der gerade Weg zu einer Kaskade aus Spitzkehren mit nicht wenigen Steinen. Wer Umsetzen kann, hat eine Weile Freude, aber irgendwann sind Trialfähigkeiten gefragt, so scheint es. Spuren eines Downhill-Bikes habe ich keine gesehen. ;-) Die steilsten und engsten Passagen habe ich bevorzugt mit dem Fahrrad auf der Schulter zurückgelegt. Am Ende folgt ein Flachstück, das mit seinen Steinen, die teilweise gut von wuchernden Pflanzen verdeckt sind, Überraschungen bereithält und trotzdem zum Loslassen der Bremsen aufruft.

 

Die Fortsetzung über den SL EP 107 hinab nach San Nicolás erwies sich als noch größerer Fehlgriff, zumindest mit dem Hardtail. Pflasterstrecke wäre ein Kompliment für diesen Abschnitt, der einst als Wirtschaftsweg gedient haben muss. Grobe Steine, kaum zu einer Fläche verlegt, bieten einen Untergrund, auf dem sich gut Mixgetränke herstellen ließen, während der Fahrt, wohlgemerkt.

 

Das gestern bereits bei Regen gefahrene Stück vom GR 130, der als Fernwanderweg grob einmal um die Insel führt, kann getrost als Sahnestück gelten, insbesondere der Ascheteil auf dem von Lavasteinen eingefassten Abschnitt nach den letzten Häusern von Jedey. Hier geht es mit Drift um Kurven, schwimmend auf und ab, diverse Drops erfreuen das Herz (und den Gott der Snakebites). Kürzeste Gegenanstiege auf erstarrter Lava, deren Kanten die Witterung zu Rundungen gezähmt hat, jagen den Puls in die Höhe. Nicht selten ist absolute Balance gefragt, um die Passagen ohne Absteigen zu bewältigen. Oder einfach nur Kraft und Schnelligkeit. Damit lassen sich die zahlreichen Furchen und Rinnen, Steine und Blöcke auch ziemlich gut wegbügeln. Die äußerst steilen 100 Höhenmeter auf dem Betonweg/dem Fahrweg hoch zur LP-2 müssen nicht sein, zumal es dort sehr eng ist, falls doch einmal die Ziegenhirten mit ihren Jeeps entgegenkommen. Einfach den GR 130 zurückfahren. Wer den Rückweg nach Jedey komplett durchfährt, ohne einen Fuß abzusetzen, bekommt ein Bienchen. ;-) (Und möglich ist es!)

 

Die Asphaltnebenstraße in Jedey hinab muss man nicht fahren, eine Alternative wäre die Fahrt durchs Lavafeld kurz hinter San Nicolás, aber wer mal 80 km/h erreichen will, sollte diese Straßenabfahrt trotzdem nehmen. Obacht: Am Ende wartet eine 90°-Kurve, die exakt angebremst werden möchte, vor allem auch in Hinblick auf den Gegenverkehr, von der scharfkantigen Mauer mal ganz abgesehen.

 

In Las Manchas biegen wir von eben dieser Straße, noch etwa 150 Meter vor der LP-211, links ab in einen Wirtschaftsweg, der zur Piste wird und später in das Lavafeld Malpais del Volcán de San Juan führt. Die Strecke führt permanent mit gutem Speed bergab, wobei sich an diversen größeren Steinen im Untergrund für Sprungartisten genügend Möglichkeiten eröffnen. Die Landung will jedoch wohl antizipiert sein – der Snakebite lässt grüßen! Noch deutlich vor den ersten Häusern von Todoque dürfen wir den fast unscheinbaren Abzweig nach links nicht verpassen. Die Kurve nicht zu steil fahren, das kann schmerzhaft werden! ;-) Die weitere Abfahrt führt nun direkt hangabwärts durchs Lavafeld bis zur LP-213. Der Untergrund ist teilweise sandig, teilweise steinig, manche Kurven sind eng und verleiten zum Driften mit ihrem Schwimmpotential bietenden Untergrund. Später kommen fiese ausgewaschene Querfurchen hinzu, denen insbesondere Hardtailfahrer höhere Aufmerksamkeit widmen sollten. Nachdem die erste Bananenplantage direkt am Wegesrand auftaucht, darf kurz verschnauft werden, ehe es nochmals steinig und rutschig die letzten Meter bis zur Hauptstraße geht. Es folgt eine langweilige, aber trotzdem schnelle Asphaltabfahrt nach Puerto Naos. Wer Spaß ohne Bremszwang haben möchte, sollte auf eine ausreichend große Lücke im Autoverkehr warten.

 

STATIONEN
Casas de Tacande/LP-212 (750 m)
El Pilar/LP-301 (1489 m)
Tacande (690 m)
Llano del Jable (1250 m)
Coladas de San Juan (1120 m)
San Nicolás/LP-2 (600 m)
La Sabina Vieja (575 m)
LP-2 (675 m)
Jedey/LP-2 (600 m)
Las Manchas (480 m)
Malpais del Volcán de San Juan (250–450)
LP-213

 

VERLAUF
➚ Camino de la Vaca (Asphalt und Beton, später Sandpiste)
➚ SL EP 103 (Asche)
➚ LP-301 (Asphalt)
➙➘➚ GR 131 (Lehmpiste)
➘ PR LP 14 (Sand/Steine, Asche)
➘ SL EP 101 (Asche, Sand/Steine)
➚ LP-212 (Asphalt)
➚ Camino de la Vaca (Asphalt und Beton, später Sandpiste)
➙➚ Pfad/Weg als Abkürzung von SL EP 103 (Asche)
➘➚ SL EP 103 (Asche, Piste, Trail)
➙➘ PR LP 14.1 (Trail, Lava, Trail, Sand/Steine)
➘ SL EP 107 (Asphalt, Grobsteinpflaster)
➙ LP-2 (Asphalt)
➘➚ GR 130 (Asphalt, Sand, Asphalt, Kies/Schotter, Asche/Steine/Lava, Beton/Piste)
➙ LP-2 (Asphalt)
➘➙ Nebenstraße (Asphalt)
➘ Piste (Sand/Steine, Asche, Lava)
➘ LP-213

Etappe

Etappe, nachfolgende Strecke:
20110316_la_palma_-_tour4

Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

Mehr Eigenschaften
hügelig  bergig  GPS erfasst  weich  rau  steinig  ausgewaschen  Querfeldein  Pfad / Fußweg  Straße  Schotterweg / Sandweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 28°37.375' W 17°52.425'
N 28°37'22.526" W 17°52'25.518"
N +28.6229240 E -17.8737550

Koordinaten des Endpunktes

N 28°35.383' W 17°54.573'
N 28°35'22.995" W 17°54'34.423"
N +28.5897210 E -17.9095620

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