Wanderung Winterberg Reg.-Bez. Arnsberg

Höhenprofil (595 m bis 836 m)

Höhendifferenz

241 m

Gesamtanstieg

282 m

Gesamtabstieg

282 m

GPSies-Index 3,77


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
9,87 km
Geo-Koordinaten
485
Angezeigt
1 mal
Herunter geladen
0 mal

Bewertungen

Landschaft
(0)
Anspruch / Kondition
(0)
Technik
(0)
Spaßfaktor
(0)
Strecken-Beschreibung
(0)
Rundkurs

9,87 km

Aktivität, geeignet für

Download als
Entfernung mit Geländesteigung
Strecke melden
Keine Reduzierung, alle Punkte werden ausgeliefert (Anzahl der Punkte: 485)
  • oder

 

Strecke glätten
Beschreibung der Strecke

Wandern im Hochsauerland

59955 Hildfeld - Winterberg (Hochsauerlandkreis)

Navi-Adresse: 

Hildfelder Str. 18, 59955 Hildfeld - Winterberg

Parkplatz Hochsauerlandhalle, Hildfelder Str. 18

Startzeit: 27.08.2016 um 08.15 Uhr.

Gesamtdauer: 5:00 Stunden (mit allen Pausen). Gesamtstrecke: ca. 12 Kilometer (aufgezeichnet und bearbeitet mit der Outdooractive-App und dem Samsung Galaxy S5).

Es ist Heideblütenzeit. Wir nehmen euch mit zur größten Berghochheide Nordwestdeutschlands. Die Niedersfelder Hochheide liegt im nordöstlichen Rothaargebirge am Nordhang des Clemensbergs (ca. 837 m ü. NHN) im Hochsauerlandkreis. Unser Startpunkt ist in Winterberg-Hildfeld. Die Wegemarkierung ist ein grünes T auf gelben Grund.

Wir starten am tiefsten Punkt unserer Wanderung, an der Hochsauerlandhalle in Hildfeld. Hier befindet sich auch gleich eine Wanderkarte zur Orientierung. Wir folgen der „Hildfelder Straße“ bergauf und sehen nach 300 m zur Linken die Kirche Mariä Heimsuchung aus dem Jahre 1959. Weitere 200 m weiter erreichen wir den Dorfbrunnen. Hier an der Kreuzung biegen wir nach rechts in die Straße „Am Ufer“ ab. Am Feuerwehrhaus geht es links weiter. Hier finden wir auch die Wegemarkierung H1. Ausgeschildert sind hier weiter der „Untere Rundweg“ und der „Kreuzweg“. Kaum sind wir von der Straße herunter, sehen wir vor uns eine sehr schön eingefasste Quelle. Es ist die „Germania-Quelle“. Weiter geht es auf dem doch sehr natürlichen Wiesenpfad. Wir merken sofort, dass dieser Pfad auch zum historischen Kreuzweg gehört. Aber der Kreuzweg biegt schon bald rechts ab. Wir halten uns links. Links der Bach „Schweimicke“, rechts der Wald. Und so geht es weiter, teilweise auf sehr schmalem Pfad, bis wir bei ca. Kilometer 1,4 auf einen Schotterweg treffen. Hier geht es rechts weiter. An einem idyllisch gelegenen Fischteich vorbei, geht es weiter auf geschottertem Weg. Bei Kilometer 2,4 biegt unser Wanderweg mit dem grünen T rechts ab, der Wanderweg H1 links. Jetzt geht es wieder auf sehr schmalen Pfad durch den Hochwald bergauf. Herrlich hier. Man kommt so richtig ins Träumen. Unterwegs queren wir die hier noch sehr kleine „Schweimicke“. Nach ca. 400 m ist dieser Aufstieg geschafft. Wir halten uns nun wieder links. Hier in dem Quellgebiet der“Schmeimicke“ müssen wir mehrere kleine Stege überqueren. Bei Kilometer 3,1 haben wir wieder Schotter unter unseren Wanderschuhen. Aber nur für kurze Zeit. Keine 450 m weiter geht es rechts auf einem schmalen Waldpfad bergan. Aber auch dieser Pfad ist nicht all zu lang. Nach nur 250 m erreichen wir wieder einen breiten Waldweg. Ab hier ist unser Wanderweg in guter Gesellschaft, Wir begleiten ab hier den Rothaar- und den Uplandsteig nach rechts. Am nächsten Wegekreuz geht es links weiter. Hier befinden wir uns an der Grenze zu den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Hochsauerland. Zahlreiche alte Grenzsteine zeugen davon. Nach ca. 1,2 km biegen wir nun scharf links ab. Nach nur 250 m haben wir das Naturschutzgebiet „Neuer Hagen“, auch Niedersfelder Hochheide genannt, erreicht. Wir verlassen gleich den breiten Weg nach rechts. Über einen schmalen Pfad geht es nun bis zur Hoppecke-Quelle. Nach einer kurzen Pause wandern wir den nächsten Kilometer durch die blühende Besenheide, die sich links und rechts des Weges breit macht. Aus der Ferne hören wir schon das Geblöke der Schafe. An dem nächsten Wegkreuz biegen wir links ab und wir sehen zur rechten eine große Herde mit Schafen, Heidschnucken und einigen Ziegen. Ein herrliches Bild. Wir wandern gerade aus auf das in der Höhe auftauchende Kreuz zu. Am Ende dieses Weges gehen wir links und dann gleich wieder rechts den kleinen Anstieg hoch zum Bergkreuz des Clemensberg. Das Bergkreuz wurde 1946 von dem Hildfelder Theodor Grosche nach seinem Gelübde auf den Berg getragen, nachdem er den damaligen Kriegswirren als Soldat in Italien entkommen konnte. Heute steht das Bergkreuz aber nicht mehr auf seinem angestammten Platz. Dieser wurde im Rahmen des Diabas-Abbaus komplett abgetragen. Das Bergkreuz steht heute einige Meter westlich auf einer rekultivierten Abraumkuppe. Hier oben hat man in südliche Richtung, wenn man sich den riesigen Steinbruch direkt vor unseren Füßen wegdenkt, einen herrlichen Weitblick über Hildfeld bis nach Winterberg und weiter zum Kahlen Asten. In nördliche Richtung kann man das ganze Naturschutzgebiet überblicken. Wir verlassen den Clemensberg in westliche Richtung und kommen nach ca. 800 m an der Niedersfelder Hochheide Hütte an. Reichlich Betrieb herrscht hier schon und für die Zeit der Mittagspause ist es erst einmal vorbei mit der Ruhe. Nach einer kräftigen Stärkung geht es aber nun weiter. Wir verlassen die Hochheide Hütte in südliche Richtung. Keine 200 m weiter sehen wir zur Rechten den Parkplatz, welcher zur Hochheide Hütte gehört. Wir wandern noch weitere 100 m geradeaus, bevor wir rechts in den Wald eintauchen. Erkennbar durch das Holzschild „Hildfelder Themenweg“. Vor uns liegt ein wahrlich abenteuerlicher Abstieg. Auf sehr schmalem Pfad geht es teilweise doch sehr steil bergab. Gut das das Erdreich trocken ist. Nach ca. 700 m haben wir den Abstieg geschafft. Der Wald spuckt uns auf eine Teerstraße aus, welcher wir links hoch folgen. Nach nur 100 m biegen wir rechts ab und nehmen hier den linken Weg. Dieser geteerte Weg führt uns direkt ins Dorf Hildfeld zurück. Am Geburtshaus des Paters Silvester biegen wir rechts ab in die „Michaelstraße“. Am Ende dieser geht es wieder nach rechts und kurze Zeit später erreichen wir die Hochsauerlandhalle auf der linken Seite der Straße. Unser Parkplatz ist erreicht.           

Fazit:

Eine wunderbare Tour zur Heideblütezeit liegt hinter uns. Den Blick vom Clemensberg trübt natürlich der riesige Steinbruch zu seinen Füßen. Das Angebot in der Niedersfelder Hochheide Hütte ist wirklich zu empfehlen. Ein weiteres wiederkommen wird nicht ausgeschlossen. Bei feuchter oder sogar nasser Witterung kann es auf den Pfaden aber sehr glitschig werden.  

Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Melde dich an, um einen neuen Kommentar zu schreiben

Koordinaten des Startpunktes

N 51°14.539' E 8°33.643'
N 51°14'32.398" E 8°33'38.635"
N +51.2423330 E +8.56073200

Koordinaten des Endpunktes

N 51°14.540' E 8°33.643'
N 51°14'32.427" E 8°33'38.581"
N +51.2423410 E +8.56071700

Weitere Infos unter: Link zu uns

Falls du von deiner Webseite auf diese Strecke verlinken oder als iFrame einbetten möchtest, dann kopiere einfach folgenden Codeschnippsel und binde ihn an einer beliebigen Stelle in deinem Quellcode ein:

kopieren
kopieren
kopieren
kopieren
  • QR Code - Track To Go
    QR Code
  • QR-Codes sind zweidimensionale Barcodes, die jedes Gerät interpretieren kann, auf dem eine QR-Code-Software installiert ist. Lade dir die URL dieser Strecke einfach auf dein Smartphone herunter (erfordert QR Code Software auf deinem Smartphone).