Pilgerweg Altdorf Mittelfranken

Höhenprofil (382 m bis 463 m)

Höhendifferenz

81 m

Gesamtanstieg

92 m

Gesamtabstieg

93 m

GPSies-Index 1,81


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
6,66 km
Geo-Koordinaten
5671
Angezeigt
2092 mal
Herunter geladen
253 mal

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Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Rundkurs

6,66 km

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Beschreibung der Strecke
Bis zum Mühlweg Wegbeschreibung wie Rundwanderung 3. Beim Rotkreuzhaus am Mühlweg nun nicht geradeaus, sondern rechts ab der Markierung 4 folgend über den Feuerweg zur Prackenfelser Straße. Auf dieser Straße gehen wir links am alten Sportplatz vorbei durch die Autobahnunterführung. Bald sehen wir rechts der Straße einen Wegweiser ?Teufelskirche?. Dieser Weg ist eine Abkürzung, die wir aber nicht nehmen wollen, im übrigen benützen wir diesen Weg beim Rückweg. Wir gehen also die Straße weiter, denn schon bald kommt der zweite Wegweiser mit der Aufschrift ?Grünsberg / Teufelskirche? und dem folgen wir nach rechts hin zum Stromer?schen Wald. An dieser Abzweigung wollen wir noch einmal die schöne Umgebung betrachten. Vor uns das Pfaffental mit der imposanten Pfaffentalbrücke, rückwärts Altdorf, die Ernhofer Höhe, Stöckelsberg ganz oben; vor uns den Ortsteil Lenzenberg, Rasch, den dunklen Rascher Berg, auch Höhenrasch genannt, die Höhen bis zum Dillberg mit seinen Sendemasten. Unmittelbar vor uns der Einödhof ?Zum Striegel? und rechts im Blick die Ortschaft Westhaid. Ganz links kann man auch den Moritzberg erkennen. Hinter dem dunklen Rascher Berg ist die Ortschaft Haimburg auszumachen, leider existiert die Burg schon lange nicht mehr. Allmählich sehen wir links unseres Weges den Wasserhochbehälter von Grünsberg, und wenn wir an ihm vorbei sind, können wir geradeaus vor uns Burgthann mit seinem mächtigen Rundturm der Burgruine erkennen. Es geht nun abwärts am Waldrand entlang und ehe wir ganz in den Stromer-Wald hineinkommen, sehen wir links einen Jägerhochsitz, der schon fast an einen Wachturm an der Grenze erinnert. Bald zeigt ein Wegweiser nach rechts und gleich wieder nach links, Grünsberg zu. Der Weg führt leicht bergab im herrlichen Mischwald und schon bald zeigt sich rechts zwischen den Zweigen der Bäume die Burg Grünsberg, aber immer nur für einen Augenblick und man muss schon genau hinsehen, besonders, wenn das Laub der Bäume die Sicht versperren will: Nicht umsonst wird die Burg Grünsberg auch die ?Versteckburg? genannt. Keinen halben Kilometer von Grünsberg entfernt liegt die "Sophienquelle". Sie ist eine aus Sandsteinquadern großzügig gestaltete Quelleinfassung, die nebst "Himmelgarten" und den Schlossterrassen der Burg eines der interessantesten Baudenkmäler der barocken Gartenkultur in der Region ist. Auf dem Weg dorthin kommt man am "Dolderlesbrunnen" vorbei. Auch der Jakobsweg (weiße Muschel auf blauem Grund) führt an der Quelle vorbei. Endlich sind wir unten im Schwarzachtal gelandet, am tiefsten Punkt unserer Wanderung. Unter einer alten Eiche befindet sich eine Ruhebank am Weg, der von Grünsberg nach Prackenfels führt. Nun müssen wir aber wieder leicht bergan, Grünsberg zu, müssen also dem Wegweiser ?Grünsberg? folgen, der uns wieder in den Wald hineinführt. Links kommt uns ein kleines, silberhelles Bächlein entgegen und wir befinden uns in einer Schlucht, die immer enger wird. Das Murmeln des Bächleins, dem wir nun ganz nahe sind, passt so richtig in diese Waldeinsamkeit. Ehe wir den Bach auf Wackelsteinen überqueren, entdecken wir rechts den ?Emilsbrunnen?, der aber leider kein Wasser mehr spendet. Auf künstlich angelegten Treppen geht es nun aufwärts, direkt am Schloss Grünsberg vorbei zur stark befahrenen Straße Altdorf-Grünsberg-Burgthann. Als erstes erkennen wir oben ein schönes Fachwerkhaus, es ist die Gastwirtschaft von Grünsberg und links hinter uns jenseits der Straße entdecken wir ein steinernes Portal über dessen Eingang das Wort ?Himmelgarten? eingemeißelt ist. (Anm.: Das Portal befindet sich derzeit in einer Werkstatt). Es ist dies der ehemalige Burggarten, der im 18. Jahrhundert angelegt wurde, und nun als Tierfriedhof dient. Nach einigen Schritten haben wir rechts den Eingang zur Burg Grünsberg vor uns. Wir folgen nun der Straße nach Altdorf, gehen aber dem Wegweiser ?Teufelskirche? folgend nach rechts. Nach den letzten Häusern von Grünsberg kommen wir rechts am ?Doktorsbrünnlein? vorbei. Die Quelle hat ihren Namen nach dem Mediziner Dr. von Fabrice, der Ende des 18. Jahrhunderts als Hochschullehrer in Altdorf wirkte. Er schickte Patienten, die zur Fettleibigkeit neigten, wochenlang jeden Tag zu Fuß von Altdorf an diese Quelle und verschrieb ihnen, dort das Wasser der Quelle zu trinken. Dünn wurden die Patienten natürlich durch das Laufen. Das Tal wird enger, es wird allmählich zur Schlucht und wildromantisch. Wir bestaunen riesengroße Felsbrocken und geknickte Bäume. Das uns entgegenkommende Bächlein müssen wir des öfteren auf Bohlen und Brettern überqueren. Diese Schlucht ist auch für Botaniker nicht uninteressant. Es gibt dort den Aronstab, der schon selten geworden ist und viele andere botanische Merkwürdigkeiten. Auch seltene und wunderschöne Vogelstimmen können wir hier in dieser Einsamkeit hören, wenn wir uns nur dementsprechend ruhig verhalten. Wir befinden uns jetzt in der wohl tiefsten und großartigsten Rhätsandsteinschlucht der Nürnberger Umgebung. Plötzlich endigt die Klamm in einem weiten Felsenkessel, in dem riesige Felsen übereinander liegen und wir sind in der Teufelskirche. Überwältigt von diesem Eindruck setzen wir unseren Weg über eine künstlich angelegte Treppe fort, der Weg ist teilweise mit Drahtseilen gesichert und gefahrlos zu begehen. Oben im Wald überqueren wir das Bächlein, das einige Meter weiter den kleinen Wasserfall bildet. Durch schönen Mischwald kommen wir nun zum Treppenstieg rechts in Richtung Altdorf und wenn wir dies geschafft haben, sind wir im wahrsten Sinne des Wortes wieder am Tageslicht. Ja, wir waren lange im Schatten und die Helle, die uns jetzt von vorne entgegenleuchtet, ist wohltuend für das Auge. Aber schon hören wir den Verkehr der Straße Altdorf-Feucht, die sich links von uns hinzieht. An drei riesigen Hochspannungsmasten vorbei ? das Umspannwerk Ludersheim ist nahe ? erreichen wir nun den Wegweiser, an dem wir zu Beginn unserer Wanderung vorbeigekommen sind. Wir sind wieder an der Prackenfelser Straße, auf der wir in Kürze Altdorf erreichen. Vorher und zum Abschluss unserer Wanderung sollten wir aber noch die schöne Rundumsicht genießen. Es zeigen sich, wenn wir zurückschauen, der Moritzberg, der Nonnenberg und rechts der Dillberg mit seinen Sendemasten. Vor uns ein Blick ins Pfaffental mit seiner mächtigen Autobahnbrücke.
Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

Mehr Eigenschaften
hügelig  Querfeldein  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Straße 

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Koordinaten des Startpunktes

N 49°22.897' E 11°20.679'
N 49°22'53.842" E 11°20'40.775"
N +49.3816230 E +11.3446600

Koordinaten des Endpunktes

N 49°22.896' E 11°20.674'
N 49°22'53.774" E 11°20'40.444"
N +49.3816040 E +11.3445680

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