Wanderung Geisenheim Reg.-Bez. Darmstadt

Höhenprofil (252 m bis 420 m)

Höhendifferenz

168 m

Gesamtanstieg

165 m

Gesamtabstieg

165 m

GPSies-Index 2,76


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
5,10 km
Geo-Koordinaten
116
Angezeigt
8 mal
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1 mal

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Landschaft
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Rundkurs

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Beschreibung der Strecke

Auf dem Elsterbachweg begleiten wir den Wasserlauf von Stephanshausen bis zur Einmündung des Viertentales. Von dort steigen wir hinauf zum Grubenbäumchen. Die Tour dauert 2 Stunden. Wenn wir zurück sind, liegen 6 Kilometer und 180 Höhenmeter hinter uns.

Wir starten am Dorfgemeinschaftshaus, umrunden es und münden in die Brühlstraße ein. Unser Weg führt uns mit dem »R« des Rheinhöhenweges im Talgrund zunächst zur neu errichteten Andachtskapelle. Das Asphaltsträßchen geht nun in einen Gemarkungsweg über, der alsbald in den Wald eintaucht. Oberhalb des rechten Bachufers senkt sich die Route zu einem Wegetreffpunkt hinab (Wasseraufbereitungsanlage, Ruhebank).
Mehrmals stößt man in der Karte auf die Bezeichnung »Hügelgräber«. Wer hier eindeutig identifizierbare Grabstätten - wenn möglich noch mit Schrifttafeln bestückt sowie mit Steinplatten eingegrenzt - vermutet, muss sich bescheiden. Die Bezeichnung sagt nicht mehr, als dass Forscher an solchen Stellen Hinweise auf Hügelgräber gefunden haben.

Schon in der älteren Steinzeit mögen Jäger und Sammler die Gegend von Geisenheim durchstreift haben. Aus der beginnenden Bronzezeit ist die Urnenfeldkultur (1300 - 800 v. Chr.) durch Siedlungsspuren vertreten.
Für die jüngere Eisenzeit (500 v. Chr. bis Christi Geburt) kann man schon eine dichte Besiedlung unterstellen. Es waren die rätselvollen Kelten, die im Rheingau siedelten.

Die Römer brachten dem Rheingau und damit auch sicherlich der Gegend von Geisenheim eine erste Blüte. Nachdem sie den Limes um 260 n. Chr. aufgegeben hatten, begann ihre Herrschaft zu bröckeln. Die Landschaft sank zunächst in den vorgeschichtlichen Zustand zurück. Gegen Ende des fünften Jahrhunderts bemächtigten sich die Franken des Gebietes. Aus der Endzeit dieser fränkischen Besitznahme stammt auch der älteste nachweisbare urkundliche Beleg für Geisenheim aus dem Jahr 772: die Geschichte der Siedlung konnte offiziell beginnen.

Statt der Talpiste nun zum Kloster Marienthal zu folgen, biegen wir gleich wieder nach links ins Elsterbachtal ein. Entlang des Bachufers wandern wir knapp 300 Meter talaufwärts bis zur Wegegabel. Dort biegen wir nach halbrechts in den Wald ab, steigen zur unteren Ecke einer Lichtung empor und in einer Serpentine weiter aufwärts. Am Ende der Steigung münden wir auf einen ebenen Waldweg ein, den wir nach links einige Meter zum Waldrand benutzen. Nun sind es nur noch wenige Meter zum Grubenbäumchen an der Landesstraße. Bis zur Jahrhundertwende wurde in diesem Bereich Brauneisenstein abgebaut. Man transportierte ihn ins Elsterbachtal und verhüttete ihn dort. Einige ehemalige Gruben sind südlich des Grubenbäumchens im Wald noch heute als tiefe Trichter erhalten.

Unser Weg quert die Straße und führt jenseits leicht aufwärts zu einer Lichtung. Sie ist nur durch einen schmalen Saum von einer zweiten, größeren Lichtung getrennt. An der nächsten Waldecke treffen wir auf die Markierung »braunes Ahornblatt«, die uns nach links weist. Wir folgen dem Wiesenweg, tauchen in den Nadelwald ein und überlaufen den ersten Querweg. Wenig später erreichen wir im dichten Unterholz das Wegekreuz, das wir bereits vom Sangweg her kennen. Nunmehr wie bei Route B zur Sanger Chaussee hinab und am Forsthaus vorbei zum Dorfkern zurück.

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Koordinaten des Startpunktes

N 50°02.068' E 7°56.852'
N 50°2'04.109" E 7°56'51.166"
N +50.0344748 E +7.94754624

Koordinaten des Endpunktes

N 50°02.068' E 7°56.853'
N 50°2'04.121" E 7°56'51.185"
N +50.0344782 E +7.94755160

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