Wanderung Bad Liebenzell Reg.-Bez. Karlsruhe

Höhenprofil (302 m bis 553 m)

Höhendifferenz

251 m

Gesamtanstieg

318 m

Gesamtabstieg

335 m

GPSies-Index 3,61


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
12,88 km
Geo-Koordinaten
827
Angezeigt
59 mal
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3 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Strecken-Beschreibung
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Einweg-Strecke

12,88 km

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Beschreibung der Strecke

Wir starten unsere Wanderung nach der Anfahrt aus Pforzheim mit der Kulturbahn am Bahnhof Monbach. Erst geht es auf der Straße ein paar Meter hinunter und schon erreichen wir den (alkoholfreien steht dran) Kiosk an der (oder dem?) Monbach. Kurz davor biegen wir aber schon links ab und kommen, entlang des Monbachs am Kurhaus vorbei gehend, in Höhe des Cafés zur kleinen Brücke über den Bach. Es geht rüber über die Brücke (die letzte übrigens bis zum Ende der Monbach-Schlucht – in ihr sind die Überquerungsmöglichkeiten andere) , vorbei an Café und Minigolf-Platz direkt rein in die wildromantische Schlucht mit ihren vielen moosbewachsenen Steinen, in der selbst im Sommer kühles und feuchtes Klima herrscht. Kommt uns heute entgegen bei vorausgesagten über 30 Grad im Schatten. Die nächsten (vier) Kilometer geht es buchstäblich über Stock und Stein, teilweise auch über umgestürzte Bäume und natürlich immer wieder über Felsbrocken – hauptsächlich, wenn der Monbach mal wieder überquert werden muss. Man erinnere sich: Es gibt jetzt keine Brücken mehr, es wird von Stein zu Stein gehüpft. Ach ja: Und wir kommen trotz kühlem und feuchtem Klima doch ins Schwitzen…

Irgendwann –exakt nach einer Stunde Wanderzeit- ist das Ende der (übrigens 1901 erschlossenen) Schlucht erreicht. Wir sind nun fast schon in Neuhausen oben und nach rechts wäre es auch nicht mehr so weit nach Monakam. Wir halten uns aber links, wandern über die Holzbrücke (die erste seit Eintritt in die Schlucht) hinüber und steigen drüben auf einem Hohlweg (der rot-schwarzen Raute folgend) bergan. Bald gabelt sich der Weg, wir verlassen nun die schwarz-rote Raute (könnten ihr aber auch weiter folgen, nur müsste man dann auf der Verbindungsstraße Neuhausen – Monbach ein paar Meter zurück gehen). Bald erreichen wir die kleine Straße, die wir überqueren, um zu dem gegenüber liegenden Wanderparkplatz zu kommen. Vorbei an einem parkenden Fahrzeug, der Besitzer wird uns später entgegen kommen, geht es in den Wald und fast schnurgerade Richtung Schellbronn mit Querung von hellem Platterweg und Birkhau. Bald wird der zunächst breite Weg ein Singletrail, später öffnet er sich wieder zum Waldweg. Wir passieren zwei Stationen des Schellbronner Trimm-Dich-Pfades (heißt das heute überhaupt noch so?), dann können wir oben schon den Waldrand erkennen und damit die ersten Häuser von Schellbronn. Jetzt biegen wir aber links ab und wandern in weitem Bogen um den Höhenort herum. Bald ist auf dem Wacholderhauweg die Landstraße zwischen Schellbronn und Unterreichenbach erreicht, sie wird auf direktem weg überquert und ein schmaler Pfad führt uns nun über die Wiesen hin zum Pfadfinderheim. Jetzt wieder auf breitem Wirtschaftsweg passieren wir die Theodor-Zeller-Hütte, erreichen nach ein paar gewonnen Höhenmetern beim Feriendorf den Ortsrand von Schellbronn und halten uns dann links. An der gleich folgenden nächsten Kreuzung gehen wir rechts hoch, der blauen Raute folgend. Schnell ist der mächtige Schellbronn-Hohenwarter Wasserturm erreicht, links lockt ein Abenteuer-Spielplatz. Allerdings nur erlaubt für Kinder unter 14. Also weiter gewandert, wir gehen links weg und biegen dann nach einigen Metern nach rechts in den Dennjächterweg ab. Hier können wir einen ersten Blick auf den Aussichtsturm werfen, der von ganz nah zu grüßen scheint. Aber Pustekuchen, der Dennjächterweg macht plötzlich einen 90°-Rechtsknick und als wir, vorbei an zwei Feuchtbiotopen,  am Waldrand ankommen, die die Hohe Warte plötzlich überhaupt nicht mehr zu sehen. Wir halten  uns links und über den Eselsweg erreichen wir den Hofackerweg und schon haben wir den Aussichtsturm wieder vor Augen – und uch noch ganz nah. Die 192 Stufen auf die Aussichtsplattform verlangen uns noch ein wenig Kraft ab, aber die Anstrengung lohnt. Weit übers Land können wir blicken, erkennen in der Ferne Karlsruhe und die Kühltürme von Philippsburg, dahinter den Pfälzer Wald und die Vogesen. Der Rundblick geht weiter über Büchenbronn, Schömberg, Bieselsberg, das Nagoldtal hoch, Neuhausens Büchelberg grüßt, Friolzheim, Mühlacker mit seinem Sender, Das Stromberggebiet, Pforzheim mit Wartbergturm und St. Trudpert-Krankenhaus – und direkt zu unseren Füßen Hohenwart, der höchst gelegene Pforzheimer Stadtteil. Schade dass es in der Ferne doch etwas diesig ist (was freilich ein Zeichen für anhaltendes gutes Wetter ist), sonst könnte man bis Mannheim schauen und den Pfälzer Wald noch viel deutlicher vor Augen.

Nachdem wir den Blick in die Ferne schweifen ließen, machen wir uns aus auf den Abstieg nach Unterreichenbach. Erst allerdings noch auf schmalem Pfad zum Waldrand, damit auch diejenigen, die die 192 Stufen nicht erklommen haben, einen Blick auf Hohenwart erhaschen können. Dann gleich wieder links weg und weiter auf einem Singletrail bis hin zum Hofackerweg, der dann tatsächlich den Abstieg einleitet. Schnell ist die Landstraße Hohenwart – Unterreichenbach erreicht, sie wird auf direktem Weg überquert und dann geht es nach ein paar Metern auch gleich nach links weg. Ein schmaler Pfad, bei den Einheimischen als „Wegle“ bekannt, führt nun im Zick-Zack ins Nagoldtal hinunter. Auf halbem Weg muss nochmal unter Benutzung des kleinen Wanderparkplatzes in der Kehre die Straße überquert werden und es geht weiter auf schmalem Weg bergab, Reichenbacher Fußweg will der Pfad nun genannt werden. Bald trifft man auf einen Waldweg, die alte Schellbronner Straße, die vollends hinunter führt. Der Bahnübergang will noch überquert werden und die Ochsenbrücke und schon sehen wir linker Hand die Unterreichenbacher Turnhalle, wo uns der Gesangverein extra für uns eine Verpflegungsstation aufgebaut hat. Es ist geschafft – und das in respektabler Zeit. Nach, so sagt das Garmin, zwei Stunden und achtundfünfzig Minuten in Bewegung. Netto-Laufzeit also…

Mehr Eigenschaften
hügelig  familiengerecht  GPS erfasst  fest  rau  glatt  steinig  ausgewaschen  Pfad / Fußweg  Singletrail  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Schotterweg / Sandweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 48°47.948' E 8°43.699'
N 48°47'56.918" E 8°43'41.972"
N +48.7991440 E +8.72832580

Koordinaten des Endpunktes

N 48°49.359' E 8°42.656'
N 48°49'21.569" E 8°42'39.396"
N +48.8226583 E +8.71094341

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