Mountainbike Tour Cis TN

Höhenprofil (401 m bis 1.865 m)

Höhendifferenz

1.464 m

Gesamtanstieg

2.124 m

Gesamtabstieg

2.329 m

GPSies-Index 16,53 ClimbByBike-Index 113,25 Fiets-Index 3,94


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
69,60 km
Geo-Koordinaten
3128
Angezeigt
1297 mal
Herunter geladen
166 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Strecken-Beschreibung
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Einweg-Strecke

69,60 km

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Beschreibung der Strecke

6. Val di Sole – Ponte Arche (Dolomiti Brenta Bike West)

69 km, 1880 Hm

Über die Westumfahrung des Brentamassivs gibt’s eigentlich wenig orientierungs-technisches zu berichten: Die gesamte Strecke verläuft auf der bestens beschilderten „Dolomiti Brenta Bike“ -Route (www.dolomitibrentabike.it) gegen den Uhrzeigersinn.

Das ist vom Beginn bei der Brücke Ponte di Mostizzolo (600 m) durchs Val di Sole bis nach Carciato (770 m) ein geteerter Radweg im Tal (15 km), der gemächlich an Höhe gewinnt, in Sichtweite des Wildflusses Noce. Mehr oder weniger parallel dazu verläuft auch eine von Trento herkommende Schmalspurbahn. Die Dörfer Carciato und Dimaro markieren den Eingang und Zugang ins Val Meledrio, der Auffahrt nach Madonna di Campiglio zum Pass Campo Carlo Magno. Wir sind nun wieder in klassischem Alpenüberquerer-Terrain. Gleich mehrere Transalp-Routen kommen von Westen her in diese Talauffahrt. Auf breiten Schotterwegen geht es abwechselnd zu beiden Seiten des wild sprudelnden Gebirgsbaches nun deutlich steiler bergauf. Nach 4 km hat man einen ersten Geländeaufschwung überwunden und fährt anschließend auf weniger steilen Forststraßen zur Malga Pra del Mazza (1517 m). Über die Malga Mondifrà und die Malga Campo Carlo Magno erreicht man die Passhöhe (1660 m) kurz vor Campiglio. Hinter der Talstation der Kabinengondel Grosté geht es auf einem Ziehweg anschließend hinunter in den winters recht mondänen Touristenort Madonna di Campiglio . Im Sommer hingegen scheint der Ort halb verwaist.

Die „Dolomiti Brenta Bike“-Route teilt sich in der südwärtigen Abfahrt ins Val Rendena in eine „Country“- und eine „Expert“-Variante. Während die „Country“-Trasse immer in Talnähe bleibt, zieht die „Expert“-Strecke wieder hinauf ins Gebirge. Ihr folgen wir zum Rifugio Vallesinella , wohin uns eine leicht ansteigende Teerstraße bringt. Parallel dazu verläuft linksseitig auch der Wanderweg "Sentiero Paioli" (376), der einige schöne Trailabschnitte auch bergauf zu bieten hat. Vom Parkplatz im Vallesinella, dem Eingangstor für Bergwanderer und Kletterer in den Naturpark der Brenta, wenden wir uns nun wieder westwärts und gelangen in flotter Abfahrt zu den beeindruckenden Wasserfällen "Cascata di Mezzo" und dem gleichnamigen Rifugio. Hier queren wir den Bach vor dem imposanten Bild des herabstürzenden Wasserfalls auf einer schmalen Holzbrücke und fahren und schieben auf meist von der Gischt des Wasserfalls glitschigen Wegspur talauswärts (ca. 500 m Pfad). Über die Almfläche der Malga Brenta bassa gelangt man zur Wegekreuzung, wo links der 5 km lange Anstieg hinauf zum funkelnden Bergsee Lago di Valagola führt (Der Abzweig ist etwa 1 km nach Passieren der Malga, also nicht gleich die erste Fahrspur links auf Höhe der Alm nehmen, denn die ist eine Sackgasse.). Bis zum Ende des Sees Lago di Valagola auf knapp 1600 m kann man bergauf fahren, dann zwingt ein Steig zum Bärenpass ( Passo Bregn da l’Ors , 1850 m) für eine gute halbe Stunde aus dem Sattel. Dafür ist dieser Abschnitt landschaftlich ein Highlight: näher kann man den Brentadolomitengipfeln mit dem Mountainbike (legal) nicht kommen. Das gesamte interne Gebiet des Naturparks ist für Biker nämlich tabu. Vom Bärenpass über den Passo del Gotro geht es trailig auf einer Höhe dahin, ehe die ins Blickfeld rückende Malga Movlina die lange Abfahrtsphase einläutet. Einen kurzen Besuch sollte man der Malga abstatten. Wenn der Senner da ist, lässt er einen auch gerne vom selbst produzierten Käse probieren. Offiziell bewirtschaftet ist die Hütte aber nicht. In der Abfahrt von der Malga wird der Weg nun zunehmend breiter und zur Schotterstraße. Einen technisch schweren Trail gibt’s linksseitig ins Val di Nambi , ansonsten hält man sich auf der offiziellen Spur, die über zahlreiche Kehren hinunter führt. Zuvor hat sich die „DBB“-Strecke erneut geteilt, wobei wir hier der linken Variante durchs Val Algone folgen (die rechte Option über den Passo Daone macht die Etappe deutlich länger und anstrengender).

Nach der Malga Nambi kann man die Talstraße noch zweimal verlassen und die Route über spaßige Trails aufpeppen (Im GPS-Track sind diese Varianten bereits enthalten). Wer Hunger verspürt, sollte die Route kurz verlassen und dem Albergo Brenta einen Besuch abstatten, wo vorzüglich aufgetischt wird. Unser Waldweg führt über die Malga Stabli weiter talauswärts, mündet schließlich in die Teerstraße und auf dieser in flotter Fahrt hinunter zur Höhenstraße, der wir links nun leicht ansteigend Richtung Stenico folgen. Hier sind wir nun wieder auf der „Dolomiti Brenta Bike“-Route und folgen ihr bis Premione . Dort nehmen wir ein kleines Zubringersträßchen Richtung Villa Banale , ehe wir an einem Wegkreuz rechts in den Waldweg Richtung Ponte Arche abzweigen, der später zu einem spaßigen Flowtrail durch den Wald wird. Kurz vor Ponte Arche spuckt uns der Trail aus und wir rollen auf der Straße hinunter, fahren in den Kurpark und über die gedeckte Holzbrücke in den Ort, wo wir uns eine große Portion Gelato in der Eisdiele gönnen.

Fazit: Die westseitige Umfahrung des Brentamassivs auf der beschilderten „Dolomiti Brenta Bike“-Route bietet landschaftlich Hochgebirgsambiente, dank der vorzüglichen Beschilderung ohne die normalerweise damit verbundenen Anstrengungen und Orientierungsschwierigkeiten. Dennoch ist die Etappe lang und fordernd. Mit Kenntnis lokaler Biketrails lassen sich manche Abschnitte dieser Passage aufpeppen.

In der Sommersaison verkehrt regelmäßig ein „BiciBus“-Linienverkehr zwischen Dimaro und dem Val Rendena, der müde Biker bergwärts befördert. Einkehrmöglichkeiten gibt es nach dem Val di Sole in Madonna di Campiglio, in den Rifugi Vallesinella und Cascate di Mezzo, im Albergo Brenta im Val Algone.

Etappe

Etappe, vorherige Strecke:

Etappe, nachfolgende Strecke:
MAX700: Comano Terme - Riva del Garda

sagt

Biker berichten, dass sie den "Sentiero Paioli" zwischen Madonna di Campiglio und Rifugio Vallesinella als "schmierige Schiebestrecke" empfunden und es bereut haben, nicht auf der parallel verlaufenden Teerstraße geblieben zu sein. - Richtig ist, dass es deutlich einfacher und mit weniger Anstrengung verbunden ist, der Teerstraße ins Vallesinella zu folgen. Diese steigt nur ganz leicht an. Der Wanderweg hingegen ist fahrtechnisch und konditionell ein deutlich schwierigeres Kaliber: Er steigt ebenfalls an, teilweise auch mal steiler, ist stellenweise schmal und fahrtechnisch wegen mancher Wurzel und Blockstufe ziemlich fordernd. Fahrtechnisch gute Fahrer, die sich vor Belastungsspitzen nicht scheuen, werden aber das meiste davon fahren können und nur an wenigen Stellen wegen einer unüberwindbaren Stufe absteigen müssen. In der zweiten Hälfte des Sentiero verliert man wieder einen Teil der zuvor erklommenen Höhe auf einem fahrtechnisch fordernden Trail. Es ist nachvollziehbar, dass man am Ende einer langen Etappe unter Umständen keine so recht große Lust mehr auf die fordernde Einlage des Sentiero Paioli hat und lieber entspannt weiterradeln möchte. Geht man das Stück aber ausgeruht am Anfang einer Etappe an, so dürfte der Wanderweg guten Bikern durchaus Spaß machen. - Erwähnt werden sollte in diesem Zusammenhang aber noch, dass der Sentiero für Biker nach aktueller Trentiner Rechtslage eigentlich verboten ist, da er nicht die geforderte Mindestbreite aufweist und es auch Passagen über 20 Prozent Gefälle geben kann.

Verfasst am 17.09.15 10:19


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Koordinaten des Startpunktes

N 46°23.577' E 11°00.782'
N 46°23'34.641" E 11°0'46.965"
N +46.3929560 E +11.0130460

Koordinaten des Endpunktes

N 46°02.091' E 10°52.292'
N 46°2'05.506" E 10°52'17.544"
N +46.0348630 E +10.8715400

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