Wanderweg Kordel

Höhenprofil (135 m bis 276 m)

Höhendifferenz

141 m

Gesamtanstieg

39 m

Gesamtabstieg

137 m

GPSies-Index 2,36


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
20,00 km
Geo-Koordinaten
669
Angezeigt
366 mal
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9 mal

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Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Einweg-Strecke

20,00 km

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Beschreibung der Strecke

Die letzte Etappe. Ein bisschen wehmütig wird man da schon. Was kommt danach. Gibt es noch ein Wandern nach dem Eifelsteig. Macht alles gehen von A nach B noch einen Sinn. Sollte man nicht direkt bewegungslos verharren und nie mehr eine Endetappe gehen. Aber … sie muss ja erst einmal gegangen werden. Und dann sehen wir ja, ob das Leben weitergeht wie bisher. Also nichts wie zum Bahnhof in Trier und per Regionalbahn nach Kordel.


Wir freuen uns schon auf das Butzerbachtal und darauf, dass es bei sonnigstem Wetter meistens durch schattigen Wald geht. Vom Bahnhof in Kordel geht es in den Ort und an einer Abzweigung in Richtung Butzweiler. Über den Amselweg geht es nach rechts aufwärts bis zu einer Querstraße. Hier weiter nach links bis in den Wald. Bald geht es rechtwinklig nach rechts bergan und über ein Windbruchgebiet und unmittelbar dahinter, an einem Felsen, gehen wir noch steiler nach rechts aufwärts. Ein kleiner Hohlweg bringt uns weiter aufwärts in den Wald. Nach der gestrigen Strecke spüre ich hier schon meine Beine. Und wir sind erst am Anfang.

Der Waldweg wird tiefer und er läuft gegen einen Bundsandstein, so dass wir einen Fichtennadelweg nach links nehmen müssen. So geht es im Bogen bergwärts. Nach einem Forstweg halten wir uns links auf einem roten Sandweg, der fast eben durch den Mischwald führt. Dort, wo der weg leicht ins Tal abfällt entscheiden wir uns für einen unscheinbaren Waldweg nach rechts der leicht ansteigt.

Durch lichten Fichtenwald mit Gräsern, Farnen und Moosen geht im Hang durch einen stattlichen Buchenwald und wir kommen immer wieder an skurril geformten Sandsteinfelsen vorbei. Wir überqueren eine Landstraße und wandern anfangs parallel zu dieser. Wir nehmen den ersten Weg nach links und gehen bald steil talwärts. Bald geht es vor einer Bachbrücke in den Wald. Wir sind jetzt im Butzbachtal mit seinen Wasserfällen. Und natürlich dem Butzbach. Neben diesem geht es durch das enge Tal leicht aufwärts. Der Weg fällt uns leicht, denn wir kommen aus dem staunen gar nicht mehr raus. Ein Wasserfall nach dem andern. Herrlich windet sich der Butzbach durch den schattigen Wald. Das nenne ich wild romantisch. Es geht über fußbreite Steine durch den Bach. Hängebrücken führen über tosende Bachabschnitte. Und am Ende gelangen wir über zahllose Stufen (Ich habe sie auf jeden Fall nicht gezählt.) und mit einem letzten Blick über das traumhafte Butzbachtal zu einem Querweg und folgen dem Hinweis zu den Pützlöchern. Am unteren Ende einer Weidefläche und dem Waldrand geht es Richtung Burg Ramstein. Durch einen Hohlweg ins Tal gelangen wir zu den Pützlöchern, die schon die Römer zum Erzabbau genutzt hatten.

Abwärtsgehend entscheiden wir uns den Abstecher nach Burg Ramstein zu machen. Wir hoffen auch, dass dort die Gastronomie wenigstens mal geöffnet ist. Nach ca. zwei Stunden brauchen wir auch eine Pause. Nach einer Erfrischung in der wirklich netten Gaststätte unterhalb der Burg, bzw. im Garten dieser, geht es noch über steile Treppen in die Burgruine. Mitten durch das Wohnzimmer über das Schlafzimmer, ins Obergeschoss derer von Ramsteins und wieder retour. Kleiner als man sie sich vorgestellt hat aber von der exponierten Lage schon sehr ramsteinig.

Was eben so erholsam runter ging, geht jetzt natürlich wieder rauf. Und das über eine lange Zeit. Im Buch als sanft ansteigend beschrieben wollen wir das nun einmal so hinnehmen und steigen - mehr oder weniger sanft - hinauf zur Klausenhöhle.  Bald haben wir einen Blick auf das Kylltal. An einer Wegkreuzung folgen wir dem Wegweiser zur Klausenhöhle nach rechts. Es geht steil im Hang abwärts. In Kehren geht es zu einer wirklich imposanten Höhle mit einem gewaltigem Gewölbe in der man einige kleinere Höhlen besichtigen kann. Über urige Holzleitern gelangt man in die Schlafkammern der Mönche.

Jetzt aber weiter zu einer noch größeren Höhle. Der Genovevahöhle. Im hohen Buchenwald umgeben von Buntsandsteinen gelangen wir zur einer gewaltigen Felsbarriere und über einen schmalen Pfad erreichen wir die Genovevahöhle mit Ihrem imposanten - an eine Kathedrale erinnernden - Gewölbe. Auf, in den Stein geschlagenen, Stufen geht es hinauf zu einem wirklichen Naturschauspiel. Der weiche Sandstein reizt zum hinterlassen seines Namens. Mich nicht.

Auf dem Hauptweg geht es über eine kleine Brücke wieder den Hang hinauf.  Bald erwartet uns das Eifelkreuz. Schlicht aber doch erhaben. Es ist schon ein Kreuz mit der … Vorbei an einer Schutzhütte geht es rechts hinauf zur Straße. Kurz auf der B52 geht es anschließend in bögen und Windungen durch einen Kiefern- und Esskastanienwald. Immer auf gleicher Höhe bleibend treten wir bald aus dem Wald. Es geht rechts über einen Parkplatz zu einem sehr schönen Streckenabschnitt zwischen Viehweiden und Wald auf der Höhe oberhalb der Mosel. Ein Grasweg führt uns an Obstbäumen vorbei. Wir schauen über das Moseltal aber der Fluss bleibt uns verborgen.

Bald geht es wieder in den Wald und leicht abwärts. In einer Rechtskurve verlassen wir den Hauptweg und gehen durch einen mit Laub gefüllten Hohlweg steil abwärts. Über Stufen geht es hinab vorbei an Gärten hinab nach Biwer.  Über die Donaustraße durch den Ort und später über die Talstraße am Haus Nr. 30 geht es erneut in den Hang. Auf dem Kamm geht es nach rechts immer unmittelbar auf dem Buntsandsteinfelsen oberhalb der Mosel mit einmaligen Panoramablicken an denen wir jede Gelegenheit zur Pause nutzen. Bei den Temperaturen ist das letzte Stück sehr anstrengend. Unter uns sehen wir Trier liegen. Auf der Mosel ziehen Schleppkähne gemächlich durch das Wasser. Die Wanderung geht dem Ende zu.

Aber das letzte Stück zieht sich noch etwas zäh stetig auf und ab und wir sind froh, endlich das Restaurant Weisshaus zu erreichen. Wir ergattern noch einen Platz draußen, im Schatten und genießen  einige Getränke. Gestärkt und ausgeruht geht es ab Restaurant über Stufen talwärts. Durch ein Eisentor verlassen wir den Eifelsteig und über die Kaiser-Wilhelm-Brücke geht es über die Mosel in Richtung Porta Nigra. Einzug in Trier. Keine Eskorte. Keine Blaskapelle. Noch nicht einmal der Bürgermeister ist da, uns zu Begrüßen. Aber was soll´s. Wir wissen, dass wir den kompletten Eifelsteig erwandert sind und genießen still den Triumpf. Freuen uns auf eine Dusche, ein gutes Abendessen, zwei drei Bier und dann auf einen schönen Sommerabend in Trier.

Das Resümee: Ein lohnenswerter Steig der ab der Vulkaneifel richtig gut wird und einen auch so einiges Mal fordert. Und mit dem Wissen, dass nach dem Eifelsteig vor dem Rheinsteig – oder auch einem andern Steig  – ist denken wir an das kommende und genießen das vergangene. Und wie sagt man: Es wir schon weiter gehen. Egal wohin.

Bilder / Videos

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Mehr Eigenschaften
eben  hügelig  bergig  beschildert/mark.  einsam, ruhig  geplant  GPS erfasst  historisch  fest  weich  rau  glatt  steinig  ausgewaschen  Querfeldein  Pfad / Fußweg  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Straße  Schotterweg / Sandweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 49°50.381' E 6°38.009'
N 49°50'22.914" E 6°38'00.580"
N +49.8396985 E +6.63349458

Koordinaten des Endpunktes

N 49°45.576' E 6°38.641'
N 49°45'34.595" E 6°38'38.514"
N +49.7596099 E +6.64403172

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