Wanderung

Höhenprofil (2 m bis 346 m)

Höhendifferenz

344 m

Gesamtanstieg

817 m

Gesamtabstieg

539 m

GPSies-Index 9,08 ClimbByBike-Index 27,36 Fiets-Index 0,88


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
13,47 km
Geo-Koordinaten
390
Angezeigt
418 mal
Herunter geladen
91 mal

Bewertungen

Landschaft
(1)
Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Einweg-Strecke

13,47 km

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Beschreibung der Strecke

Es gibt Momente und Orte im Leben, die man häufig nur einmal erleben darf. Auch wenn ich das mit heutigem Stand nicht hundertprozentig sagen kann, so denke ich, dass dies wohl ein solch einmaliges Erlebnis war. Zugegeben, wen es mal auf die Seychellen verschlägt, der wird in erster Linie wohl nicht ans Laufen denken. Aber dies war wohl eine der besten Entscheidungen, die ich getroffen habe. Vom Liegeplatz im Hafen von Victoria habe ich mich einfach drauf los gemacht. Eigentlich sollte es ein kurzer Lauf ins Blaue werden. Dass es am Ende rund 4 Stunden waren, konnte ich zu Beginn ja nicht ahnen.

Im Ortskern von Victoria habe ich mich nach kurzer Wegfindung an der Straße orientiert. Die Straße ist dabei auch schon ein wesentlicher Punkt, denn die während der ersten Kilometer ging es einen großen Teil davon auch ausschließlich auf dieser voran. Hier musste enormes Augenmerk auf den Verkehr gelegt werden, die teils engen Serpentinen waren etwas tückisch. An den erschrockenen Blicken mancher Autofahrer konnte man sehr gut erkennen, dass Läufer auf Mahe Island wohl eher die Ausnahme darstellen. 

Wenn man erstmal über den Berg ist, landet man auf der anderen Seite der Insel. Mit Blick auf das Meer gab es einen kurzen Abstecher nach rechts. Dort habe ich mir eben eine neue Flasche Wasser geholt und habe die Dame gefragt, wie ich denn auf den Gipfel des Berges kommen würde. Denn wenn man schonmal da ist, kann man ja schnell ein neues Ziel definieren. Sie zeigte in die entgegengesetzte Richtung, also ging es zurück Richtung Hauptstraße. Diese flink überquert und dieses Mal links rein und - hoch! Übrigens ist "hoch" ein gutes Stichwort, denn ab hier ging es meistens nur noch "hoch".

Diverse kleine Dörfer passiert man auf der Strecke. Einige Einheimische waren von meinem Anblick doch angetan und feuerten mich an. Nette Menschen! Die Pracht des dichter werdenden tropischen Waldes entfaltete sich immer mehr und man konnte sich gar nicht genug satt sehen an der Pflanzenpracht. Mit ansteigender Höhe wurde der Ausblick immer schöner. Das Meer lag unter mir und in den abfallenden Schluchten kreisten zahlreiche Flughunde umher. Über anderes Getier machte ich mir lieber keine Gedanken und genoss weiter diese Pracht der Natur. 

Irgendwann wurde aus der Straße ein Weg, der letzte Punkt, wo der Bus noch drehen konnte, lag hinter mir. Die Gegend wurde immer abgeschiedener, Häuser immer rarer. Als aus den Wegen Trampelpfade wurden und ich den Gipfel noch etwas entfernt über mir schwebend sah, dachte ich mir, dass ich eigentlich aufgrund meiner Position über diesen nur drüber müsste, um auf der anderen Seite wieder Richtung Hafen abzusteigen. Aber dieses Unterfangen ließ ich kurz darauf lieber liegen. Denn der Weg wurde mehr zum Bergsteigerabenteuer. Ein Blick Richtung Sonne verriet mir, dass die Zeit sehr vorangeschritten war. Wenn ich also zurückfinden wollte, müsste ich langsam aber sicher umdrehen. 

Das tat ich dann auch und machte mich auf selber Strecke zurück. Es wurde dann auch zunehmend dunkler, sodass ich mit Erreichen der Hauptstraße zur anderen Seite der Insel schon im Scheinwerferlicht der Autos laufen musste. Wie gesagt, die schon auf dem Hinweg gebotene Obacht wurde hier immer wichtiger. Abgeschreckt hat es mich nicht. Als ich die Inselmitte passiert, machten mir so langsam meine Muskeln zu schaffen, der zurückgelegte Anstieg lag mir in den Knochen. 

Im Stockdunkeln erreichte ich den Hafen. Freunde meinten "hey, wir dachten, du gehst nur kurz laufen" (wir waren zum Essen verabredet). Ich sagte nur: "Ich war doch nur kurz laufen..." 

Wie gesagt, rund 4 Stunden war der "kurze Lauf" lang. Und es war der bisher schönste Lauf. Steil, aber unglaublich faszinierend. Der Nachteil war, dass ich meine GPS-Uhr zu diesem Zeitpunkt noch nicht hatte. Die Strecke ließ sich per Hand im Wald nur schwer nachvollziehen. Sie kommt aber hinetwas so hin. Die Wege führen auf dem rechten Weg, verlaufen kann man sich eigentlich nicht.

Äußere Bedingungen: 

Zu Beginn sehr warm (ca. 42°C), kein Wind, schwül-feuchtes Klima. Im Wald zunehmend kühler und schwüler. Mit Untergang der Sonne zügige Abkühlung. Die Gefahren des Verkehrs sollten unbedingt beachtet werden. Läufer sind hier eine absolute Seltenheit. Sinnvoll sind LED-Marker am Körper. 

Mehr Eigenschaften
eben  hügelig  bergig  einsam, ruhig  fest  rau  steinig  Querfeldein  Pfad / Fußweg  Singletrail  Straße 

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Koordinaten des Startpunktes

S 4°37.518' E 55°27.757'
S 4°37'31.129" E 55°27'45.456"
N -4.62531376 E +55.4626268

Koordinaten des Endpunktes

S 4°37.688' E 55°24.240'
S 4°37'41.312" E 55°24'14.435"
N -4.62814229 E +55.4040098

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