Mountainbike Tour Garmisch-Partenkirchen Oberbayern

Höhenprofil (730 m bis 1.377 m)

Höhendifferenz

648 m

Gesamtanstieg

1.696 m

Gesamtabstieg

1.696 m

GPSies-Index 14,79 ClimbByBike-Index 55,23 Fiets-Index 1,53


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
36,35 km
Geo-Koordinaten
1048
Wegepunkte
4
Angezeigt
140 mal
Herunter geladen
11 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Rundkurs

36,35 km

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Beschreibung der Strecke

Traumtour unter der Zugspitze

Von Garmisch ins Reintal hoch zur Reintalangerhütte auf 1.369 m Höhe


Die landschaftlich reizvolle Mountainbiketour führt von Garmisch ins urwüchsige Reintal zur Reintalangerhütte und sollte für jeden echten Mountainbiker trotz der Sackgasse ein Highlight sein. Den es gibt wohl kaum eine bessere Gelegenheit näher an Deutschlands höchsten Gipfel ranzuradeln.


Vom Skisprungstadion Garmisch geht es zunächst nur kurz auf asphaltierter Straße in Richtung Partnachklamm. Leider ist es nicht erlaubt die Klamm mit dem Mountainbike zu durchqueren. Wer aber etwas Zeit im Rucksack mit bringt, sollte dennoch einen Blick hineinwerfen. Für alle anderen geht es bereits früher rechts ab in Richtung Partnachalm. Hier folgt der erste kleine quälende Anstieg der uns die Morgenmüdigkeit hundertprozentig vertreibt.

Locker leicht geht es nach der Partnachalm weiter durch den Wald. Nach einiger Zeit wechselt der breite Forstweg in einem schmalen Pfad den wir weiter Richtung Bockhütte folgen die zu einer kurzen Rast einlädt (Juni - September). Nach der Bockhütte wird der Pfad nochmals etwas schmaler und ein wenig anspruchsvoller was uns Mountainbiker ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Spätestens ab der Höhe der ehemaligen "Blauen Gumpen" sollte aber auch der letzte Mountainbiker kräftigt schwitzen. Ab hier warten kräftige Steigungen und ruppiger Untergrund sorgen für die eine oder andere kleine Schiebepassage. Doch die Mühe lohnt sich, denn kurz vor der Reintalangerhütte gibt es einen herrlichen Blick auf den Wasserfall der Partnach, die unvermittelt aus einer Klamm herausbricht und ca. 80 Meter in die Tiefe stürzt.

Nun haben wir es fast geschafft, denn nach dem letzten Anstieg öffnet sich vor uns erneut ein breiterer Talabschnitt, in dem die Reintalangerhütte fest verankert liegt und auf uns wartet.

Die Reintalangerhütte ist sofort an ihren typischen tibetischen Gebetsfahnen zu erkennen. Charly Wehrle, der Pächter der Hütte, hat hier in den letzten Jahren ein ganz besonders Fleckchen gestaltet. Rund um die Partnach laden zahlreiche Tische, Bänke und Stühle sowie Sonnenstühle dazu ein, einfach mal etwas länger zu bleiben. Wer Glück hat kann auch ein Nickerchen in der Hängematte am anderen Ufer halten. Die Ruhe, die Berglandschaft und das raschen der Partnach lassen den Alltagsstress buchstäblich Luft sein. Die Natur nimmt einen einfach gefangen und dies hält noch einige Tage an. Ein traumhafter Ort der Ruhe und Erholung.

Die Reintalangerhütte lädt je nach Witterung ab Mitte Mai bis Ende Oktober auch zum Übernachten ein und bietet sich deshalb für jeden an, der sich die Gegend im Reintal noch etwas genauer ansehen mag. Da die Reintalangerhütte aber kein Geheimtip mehr ist, raten wir trotz der zahlreichen Schlafplätze zur vorherigen Reservierung. Die Knorrhütte liegt einige Höhenmeter höher, doch die Reintalangerhütte liegt am oberen Ende des Reintalangers und somit wird es nur wenige Meter hinter der Hütte deutlich steiler und unwegsamer. Wer von einer der beiden Hütten zum Wanderer wird, kann sogar zu Fuß den höchsten Berg Deutschlands, die Zugspitze erglimmen.

Wegen der buchstäblichen Sackgasse bleibt leider nur der gleiche Weg für die Abfahrt. Wer sich aber den Trail schon bei der Auffahrt etwas genauer angesehen und abgespeichert hat, weiß, dass im oberen Abschnitt einige anspruchsvolle Teilstücke auf den Downhiller warten. Auch die in den Weg eingebauten Sandbleche machen den Weg sowohl rauf als auch runter sehr interessant. Bei dieser Tour sollte auf jeden fall ein oder mehrer Ersatzschläuche bzw. Flickzeug im Gepäck sein. Der steinige Pfad verlangt dem Reifen so einiges ab. Wir hatten zu dritt auf dieser Tour Glück, doch dies kann beim nächsten Besuch bereits anderes sein.

Am Wochenende in der Hauptzeit sind allerdings viele Fußgänger und Wanderer unterwegs was im letzten Teilstück und beim Downhill zurück zu besonderer gegenseitiger Rücksichtsnahme verlangt.

Fazit: Wir waren von der Landschaft und der Reintalangerhütte sehr beeindruckt und bereits bei der Abfahrt beschlossen wir wieder zu kommen. Biketechnisch und landschaftlich eine tolle Mountainbiketour. Im Herbstkleid bestimmt noch einen kleinen tick schöner!

Weitere Infos unter
Mehr Eigenschaften
hügelig  bergig  einsam, ruhig  belebt, bevölkert  Pfad / Fußweg  Singletrail  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Straße  Schotterweg / Sandweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 47°28.940' E 11°06.999'
N 47°28'56.449" E 11°6'59.974"
N +47.4823472 E +11.1166597

Koordinaten des Endpunktes

N 47°28.941' E 11°06.999'
N 47°28'56.474" E 11°6'59.960"
N +47.4823539 E +11.1166558

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