Wanderweg Buckow

Höhenprofil (21 m bis 77 m)

Höhendifferenz

56 m

Gesamtanstieg

218 m

Gesamtabstieg

218 m

GPSies-Index 2,54


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
16,34 km
Geo-Koordinaten
948
Wegepunkte
6
Angezeigt
8 mal
Herunter geladen
0 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Rundkurs

16,34 km

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Beschreibung der Strecke

Ausgangspunkt der Wanderung ist das Besucherzentrum "Schweizer Haus" in Buckow. Alternativ kann auch "Drei Eichen" begonnen werden mit dem Rundweg.

Beide Wege beginnen bzw. münden auf den Europafernradweg R1 und führen dann auf den grün markierten  Wanderweg zum Klobigsee.

Beim Rundgang um den See folgen Sie bitte der gelben Markierung.

Die kleine Klobichseerunde beginnt in Drei Eichen. Der Weg führt   durch Laub- Mischwald   zunächst zum Steilufer des Klobichsees, über ein Fischpass zur Orchideenwiese mit der Flugsanddüne, an der Alten Mühle vorbei und zurück nach Drei Eichen.

 

Zunächst verläuft der Weg die ersten ca. 200 m auf dem Radfernweg R1 in Richtung Buckow. Bei der ersten Gelegenheit geht es nach links den Waldweg hinein; hier weist auch schon ein Schild 1 km zum Klobichsee. Bevor es bergab geht stehen rechts Douglasien – Nadelbäume mit nach Zitronenöl duftenden Nadeln. Die Talsenke, in die der Weg nun führt, war zum Ende der letzten Eiszeit das Flussbett des Urstobber-Flusses .

Wenn der nächste Hügel erreicht ist, kann links, zwischen den Bäumen, das Mühlenfließ mit einer seeartigen Verbreiterung und angrenzenden Sumpfgebieten entdeckt werden. Hier brüten im Sommer oft Schwäne, Gänse und andere Wasservögel.

Folgt man der GPS-Kompassnadel weiter, wird das Steilufer des Klobichsees mit der auf der rechten Seite befindlichen Schutzhütte erreicht. Manchmal kreisen Greifvögel über den See, die man von hier aus gut beobachten kann. Eine Schautafel informiert hier über das Naturschutzgebiet Klobichsee und seine Flachmoore, Verlandungsgebiete, Feucht- und Trockenrasengesellschaften. Die kleinen Dinge der Natur, bemooste Bäume, Ameisenhaufen, Vogelgezwitscher, u.a. sind es, die dem aufmerksamen Wanderer begegnen. Mit etwas Glück hört und sieht man vielleicht Kraniche , Fischotter oder den Eisvogel . Auch von der Europäschen Sumpfschildkröte in diesem Gebiet wird berichtet. Doch wurde sie in den letzten Jahren nicht mehr gesichtet.

Die Entstehung des Großen Klobichsees und der meisten anderen Gewässer in der Märkischen Schweiz geht auf die Eiszeit zurück, die hier vor etwa 18 000 Jahren zu Ende ging.

Der Weg führt weiter nach links, bergab. Hier auf dem Landrücken zwischen Klobichsee (rechts) und Mühlenfließ (links) siedelten sich im Mittelalter (Mitte des 13. Jahrhunderts) Zisterziensermönche an und machten das sumpfige Land urbar.

Der Weg führt zunächst weiter über die Fischtreppe und verläuft dann nach links weiter zwischen Erlenbruch auf der einen und trockenen, steilen Magerrasen auf der andern Seite bis zur sogenannten Orchideenwiese . Dem Weg folgend erreicht man eine weitere Besonderheit der Märkischen Schweiz: die Münchehofer Flugsanddüne. Diese Düne ist zum Ende der Eiszeit auf natürliche Weise entstanden, als es noch keine Vegetation gab und der Wind große Mengen von Sand bewegte. Die heute auf und um die Düne wachsenden Bäume halten diesen fest.

Die Flugsanddüne bot nach der Eiszeit den ersten menschlichen Besiedlern einen trockenen Wohnplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zum lebensspendenden Flusslauf. Spuren dieser steinzeitlichen Besiedlung (9000 Jahre v. Chr.), wie z.B. Werkzeuge aus Flint bzw. Feuerstein, sind hier entdeckt worden. Eine Schautafel berichtet Genaueres über diese Funde. Im spärlich von Flechten und Gräsern bewachsenen Sandboden kann man kleine Trichter finden. Hier leben die seltenen Ameisenlöwen .

Der Weg geht nach links wieder zurück auf den Radfernweg R1. Am Mühlenteich lassen sich immer wieder vom Biber angenagte oder sogar gefällte Bäume entdecken. Vorbei an der Alten Mühle , dem Sitz der Revierförsterei sowie einer Waldschule und dem „längsten“ Fahrradständer in der Märkischen Schweiz geht es wieder zurück nach Drei Eichen.

 

Die Wanderung verläuft durch eine sehr abwechslungsreiche Vegetation. Der Wanderer sieht viele verschiedene Pflanzenarten und lernt interessante Sehenswürdigkeiten kennen.

Mehr Eigenschaften
hügelig  beschildert/mark.  familiengerecht  einsam, ruhig  GPS erfasst  fest  weich  ausgewaschen  Pfad / Fußweg  Schotterweg / Sandweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 52°34.409' E 14°05.133'
N 52°34'24.556" E 14°5'08.001"
N +52.5734880 E +14.0855560

Koordinaten des Endpunktes

N 52°34.454' E 14°05.105'
N 52°34'27.259" E 14°5'06.318"
N +52.5742387 E +14.0850885

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