Mit heruntergeklapptem Verdeck den Fahrtwind in den Haaren spüren und die Sonne genießen - Cabrio-Fahrer kennen den Reiz, der von den besonderen Fahrzeugmodellen ausgeht. Im Spätsommer 2017 bringt der Fahrzeughersteller Audi ein neues Cabrio auf den Markt: den Audi R8 Spyder V10 plus. Mit 610 Pferdestärken und Siebengang S-Tronic weist es die Vorteile des Audi Coupé auf. Der leichte Rahmen sorgt für eine angenehme Kurvenlage. Sie verspricht speziell auf Serpentinen Spaß und Spannung. Fahren Sie mit dem Cabrio durch die vielseitige Alpenlandschaft, stehen zahlreiche sehenswerte Strecken zur Auswahl.



Spektakuläre Ausblicke auf der Hochalpenstraße
Zu den berühmten Alpenstraßen gehört der Gebirgsübergang Großglockner-Hochalpenstraße. Dieser befindet sich im Nationalpark Hohe Tauern. Fahren Sie mit dem Cabrio die 36 Kehren entlang, rechnen Sie mit Gesellschaft. Pro Saison passieren knapp 900.000 Besucher die beliebte Straße. Dabei entrichten sie für das kurvige Fahrvergnügen einen Preis von 29 Euro (Stand: August 2017). Ihnen steht der Sinn nach schmalen Passstraßen und kniffligen Kurven? Ihre Fähigkeiten am Steuer beweisen Sie auf der Strecke Col de Turini in den französischen Seealpen. Im Hinterland von Monaco gelegen, erreichen Sie diese beispielsweise über die Zufahrt vom Col St. Roch.

Der Reiz des Cabriofahrens besteht im Gefühl von Freiheit und Urlaubsstimmung. Verbringen Sie Ihre Ferien in der Schweiz, überqueren Sie beispielsweise den Nufenenpass. Die Strecke weist eine Steigung von 13 Prozent auf. Sie verbindet die Kantone Wallis und Tessin. Als höchstgelegene Passstraße innerhalb der Schweiz bietet sie Ihnen eine bemerkenswerte Aussicht. Während Sie am Lenkrad Ihre Geschicklichkeit beweisen, schießen Beifahrer und Fondinsassen Erinnerungsbilder. Ein empfehlenswertes Motiv besteht in der Stadt Airolo, die am Ostende der Straße thront.

Beeindruckende Sehenswürdigkeiten bei der Alpen-Cabrio-Tour
Zwischen dem in der Schweiz befindlichen Zernez und dem italienischen Chiavenna liegt der Malojapass und Hochengadin. Befahren Sie die Strecke, genießen Sie das Hochalpenpanorama samt Gipfelblick in Richtung St. Moritz. Sie spüren die frische Bergluft auf der Haut und erleben die idyllische Natur, die das Cabriofahren in den Alpen zu einer Besonderheit macht. Vorbei an Bergseen, Berggipfeln und tiefen Schluchten führt die Straße. Sie verlangt Ihrem Fahrgefühl eine Menge ab. Besitzen Sie kein eigenes Cabrio, nutzen Sie ein Leihfahrzeug. Einen passenden Mietwagen finden Sie auf der Internetseite starcar.de.

Um die Alpenlandschaft zu erkunden, braucht es keine lange Reise. Schließlich zieht sich das Bergmassiv bis nach Deutschland. Es beherbergt auf der Deutschen Alpenstraße eine schöne Panoramaroute, die vom Bodensee bis zum Königssee führt. Spannende Kurven und gemütliche Streckenabschnitte wechseln sich ab. Auf Ihrem Weg kommen Sie an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei: Dazu zählen:
Schloss Neuschwanstein,
Schloss Linderhof,
Tegernsee,
Wieskirche,
Kloster Ettal.

Als ebenso sehenswert kennen erfahrene Alpentouristen die Brenta-Runde. Die landschaftlich bezaubernde Strecke führt durch die italienischen Kalkalpen. Gefällt Ihnen die Fahrt durch wildes Hochgebirge und schroffe Landschaften? Fahren Sie mit Ihrem Cabrio über die Silvretta-Hochalpenstraße, gelangen Sie vom Vorarlberger Montafon bis ins Tiroler Paznauntal. Kühne Schwünge und eine maximale Steigung von 14 Prozent versprechen ein spannungsgeladenes Fahrvergnügen. Der höchste Punkt der Strecke liegt auf stolzen 2.036 Metern, sodass sich diese für Schwindelfreie eignet. Für die Passage wenden Sie 7,90 Euro auf (Stand: August 2017).

Tal- und Seenlandschaften mit dem Cabrio erkunden
Für ein entspanntes Fahrvergnügen eignet sich die Strecke vom Tegernsee ins Inntal. Über den Achenpass mit einer maximalen Steigung von 14 Prozent erreichen Sie das Ostufer des Achensees. Von hier aus geht es weiter ins Inntal. Mit imposanten Gebirgsgipfeln beidseitig der Straße gleicht der Weg einer Bilderbuch-Landschaft. Eine weitere beliebte Cabrio-Strecke führt zum Lechtal, zum Hochtannbergpass und zum Hahntennjoch. Um ein gleichzeitig kurviges und sehenswertes Vergnügen zu erleben, fahren Sie zunächst von Bregenz ins südöstlich gelegene Schröcken. Hier führen Serpentinen hinauf zum Hochtannbergpass.

Folgen Sie dem Weg Richtung Warth, schließt sich das pittoreske Lechtal an. Dieses besteht seit mehreren Jahren als Naturpark. Hinter dem Ort Häselgehr zweigt die Strecke zum Hahntennjoch ab. Hier erwartet Sie eine Steigung von bis zu 15 Prozent. Des Weiteren zieht es Natur- und Fahrfreunde zum Luganer See in Oberitalien. Schwungvolle Straßen fordern die Aufmerksamkeit der Cabrio-Fahrer. Beispielsweise fahren Sie am Nordufer des Sees entlang, von Lugano nach Menaggio. Um zurück in die Heimat zu gelangen, folgen Sie der Strecke weiter bis zum Comer See nach Chiavenna. Anschließend gelangen sie durchs Bergell den Malojapass hinauf und fahren Richtung Innsbruck. Über Seefeld oder Kufstein kommen Sie nach Bayern.

Abschließende Tipps für die Cabrio-Tour in den Alpen
Fahren Sie über kurvenreiche Alpenstraßen, spüren Sie Adrenalin im Blut rauschen. Schnell schlägt die Fahrfreude bei Überlastung in Müdigkeit um. Planen Sie mehrere Fahrpausen ein. In malerischen Gasthöfen und Alpendörfern erhalten Sie stärkende Mahlzeiten. In den Berglandschaften unterschätzen viele Menschen die Sonneneinstrahlung. Tragen Sie während des Fahrens eine Kopfbedeckung und bei Bedarf eine Sonnenbrille. Schützen Sie Ihre Gesundheit, steht dem Fahrgenuss mit offenem Verdeck nichts im Weg.