Fahrradtour Lehsen

Höhenprofil (21 m bis 67 m)

Höhendifferenz

46 m

Gesamtanstieg

310 m

Gesamtabstieg

310 m

GPSies-Index 4,89 ClimbByBike-Index 43,35 Fiets-Index 0


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
43,09 km
Geo-Koordinaten
713
Wegepunkte
30
Angezeigt
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Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Rundkurs

43,09 km

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Beschreibung der Strecke

Hier wird die Tour 14 – eine von 34 „Touristisch bedeutsamen Radtouren“ - des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg im Uhrzeigersinn beschrieben, wie sie am 30.10.2016 vorgefunden wurde. Viele ausgeblichene Zwischenwegweiser mit und ohne Hinweis auf die Tour 14 und einige neue Hauptwegweiser mit Einsteckern „Tour 14“ weisen den Weg dieser Tour leider nicht immer konsequent aus.

Die Fahrt beginnt in Lehse in Richtung Südosten. Eine schattige Allee aus einer Mischung von Kopfsteinpflaster und Sandweg wird zu einem mit Gras bewachsen Feldweg, der seine Existenz offenbar nur Landwirtschaftsverkehr verdankt, der ihn offenhält. Nach 2,6 km geht es auf einem gut erhaltenen, betonierten Radweg neben der Kreisstraße 12 nach Perdöhl. Leichte Wurzelaufbrüche auf dem in Perdöhl asphaltierten Radweg trüben den Radelgenuss noch nicht all zu sehr. Nach dem Verlassen der Kreisstraße ist erst einmal Schluss mit den Radwegen. Man muss die Straßen benutzen, die aber nicht sehr stark von Kraftfahrzeugen frequentiert werden. Ausgangs Perdöhl holpert das Rad ein paar Meter über Kopfsteinpflaster. Dann wird die Reise auf einer schmalen Asphaltstraße sehr angenehm. Den Abzweig 1 km hinter Perdöhl nach links in Richtung   Zühr darf man nicht verpassen. Hier fehlen Hinweisschilder. Auch am Ortseingang Zühr fehlt der Verweis, sich rechts weiter auf der Asphaltstraße mit den uralten Bäumen zu halten und nicht auf dem Feldweg geradeaus weiter zu fahren.

Danach und auch in den nächsten Orten gibt es meistens Hinweisschilder auf Tour 14, an denen man sich gut orientieren kann. In Zühr besteht Wahlfreiheit, ob man auf einem für den Radverkehr freigegebenen Gehweg oder auf der Fahrbahn der Kreisstraße 13 fahren will. Diese Möglichkeit gibt es aber nur innerhalb dieses Ortes. Die gute Ausschilderung geht bis zum Abzweig der Kreisstraße  13 links in den Waldweg nach Karrentin. Hier steht sogar ein alter Schaukasten mit einer Landkarte, in der die Tourenführung eingezeichnet ist und die Sehenswürdigkeiten (siehe unten) aufgelistet sind. Vorher lohnt es, in Goldenbow auf der Bank am Wasserturm zu rasten. In dem Ort waren Leute dabei, ein unter Denkmalschutz stehendes Gutshaus auszubauen.

Ab Rodenwalde verlässt die Tour 14 den Asphalt der Kreisstraße, um auf einem unbefestigten Waldweg zur Kreisstraße 14 abzukürzen. Auf der radelt man ohne Radweg bis zum schon erwähnten Abzweig nach Karrentin. Im Wald fehlt ein entscheidender Hinweis an einem nach rechts abzweigenden Waldweg, der dazu noch mit einer Schranke versperr ist. Hier trifft man eher auf Reiter als auf Radler. So sieht der Weg auch aus. Trotzdem ist er mit dem Tourenrad befahrbar und vor allem sehr idyllisch. Im Tal der Schilde und der Schaale hört man den Specht klopfen. Über das Flüsschen Schilde führt eine schmale Holzbrücke. Am Ausgang aus dem Wald sind dann einige Meter auf der Landesstraße 51 ohne Radweg zu absolvieren. Ab Bennin werden Radfahrer mit dem Schild „schlechte Wegstrecke“ gewarnt. Das ist etwas übertrieben, weil es schlechtere Wege zum Radfahren gibt. Das Kopfsteinpflaster wird nach wenigen Metern zum unbefestigten Weg auf dem es sich nicht so angenehm wie auf glattem Asphalt aber immer noch besser als auf Kopfsteinpflaster radeln lässt. An der ersten Linkskurve im Wald zwischen Bennin und Granzin fehlt der Hinweis, der verhindert, dass man falsch nach rechts abbiegt. In nächster Rechtskurve stehen dann diese grünen Pfeile mit dem Fahrradsymbol (Zwischenwegweiser) und vermitteln: „Du bist richtig.“

Möglicherwiese ist bei Trockenheit das letzte Stück vor Granzin sehr sandig und könnte eventuell für ein paar Meter zum Schieben des Rades zwingen. Dort im Wald soll es Wölfe geben, lassen einen die „Jagdberechtigten“ auf einem Schild an einem Baum wissen.

Die Rechts-Links-Kombination in Granzin folgt nicht dem besten Straßenbelag, ist aber sicher autoärmer als die asphaltierte Dorfstraße. Ausgangs Granzin gib es erneut einige Meter Kopfsteinpflaster und dann aber etwa 2 km herrlichen Asphalt auf einer schmalen, schnurgeraden Straße, die mit alten mystisch wirkenden Kopfweiden verziert ist. Die nächsten 2 km von Gallin in Richtung Osten nach Nieklitz verlaufen ebenfalls auf dem glatten Asphalt der Straße ohne separaten Radweg. So bleibt es ab Nieklitz auch in Richtung Süden und dann auf der Kreisstraße 5 bis Holzkrug. Man kommt am „Zukunftszentrum Nieklitz“ (http://www.zmtw.de) vorbei, das gerade wegen Umbau geschlossen war.

Von Holzkrug bis Kogel hat man weiter Asphalt unter den Reifen und die Verkehrsbelastung mit Kraftfahrzeugen   verringert sich gegenüber der Kreisstraße wieder. Am östlichen Ortsausgang von Kogel findet man den zweiten noch erhaltenen Schaukasten der Tour 14. Der Weg von Kogel bis Dodow ist bis zur Autobahn unbefestigt, knickt dann nach rechts ab und geht in einen verwitterten Betonweg über, der früher in der DDR so dicht an der Staatsgrenze wohl militärischen Zwecken diente. In Dodow muss man an den Wegegabelungen etwas aufmerksam die Zwischenwegweiser der Tour 14 suchen, um die Kreisstraße 11 nach Lehsen zu finden. Außerorts wird man hier endlich wieder durch einen separaten Radweg vom Kraftfahrzeugverkehr getrennt. In Lehsen hat die Landesstraße 5 leider keinen Radweg. Es sind aber nur noch ein paar Meter bis zum Ausgangspunkt der beschriebenen Tour.

Wer mit Kindern unterwegs ist, findet in einigen Dörfern an der Strecke Spielplätze. Gastronomie ist in einigen Orten auch vorhanden.

Auf den zwei schon erwähnten Schautafeln zur Tour 14, die vor vielen Jahren bei Einweihung der 43 km langen Rundstrecke aufgestellt wurden, ist folgender Text zu lesen:

Tour 14 „Durch Wald und Flur zum Zukunftszentrum“

  Die Rundtour führt durch das Landschaftsschutzgebiet Schaale-Schildetal, das von faszinierender Ursprünglichkeit geprägt ist. Wiesenauen, Felder, Misch- und Nadelwälder haben ihren natürlichen Reiz bewahrt. Ein Highlight dieser Tour ist u.a. der Wissenschaftspark in Nieklitz, der durch faszinierende Einblicke in die verschiedensten Bereiche der Natur und Umwelt und fantastische Großmodelle aus der Tier- und Pflanzenwelt zeigt, wie Mensch, Natur und Technik in ein ökologisches Gleichgewicht zu bringen sind.

Sehenswertes

·          Dodow: Wassermühle

·          Lehsen: restauriertes Gutshaus mit engl. Landschaftspark; neugot. Mausoleum; Gebäude der ehem. Wasserheilanstalt

·          Zühr: Fachwerkschloss (Stift „St. Joseph“)

·          Goldenbow: Wasserturm

·          Schildfeld: Forsthof, Waldlehrpfad mit Irrgarten und Rastplatz in reizvoller Lage, Wassermühle (in Betrieb)

·          Tüschow: ehemaliges Gutsdorf mit klassizistischem Schloss direkt am Schaaleufer

·          Bennin: altes Bauerndorf mit niederdeutschen Hallenhäusern und spätgotischer Fachwerkkapelle

·          Zukunftszentrum „Mensch – Natur – Technik – Wissenschaft“ in Nieklitz

Bilder / Videos

Bilder zur Strecke

Mehr Eigenschaften
eben  GPS erfasst  fest  weich  rau  glatt  Fahrweg / Wirtschaftsweg  Fahrradweg / Fahrradstraße  Straße 

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Koordinaten des Startpunktes

N 53°29.366' E 11°01.650'
N 53°29'22.008" E 11°1'39.057"
N +53.4894467 E +11.0275161

Koordinaten des Endpunktes

N 53°29.366' E 11°01.650'
N 53°29'22.019" E 11°1'39.057"
N +53.4894498 E +11.0275161

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