Wanderung Bornheim Reg.-Bez. Köln

Höhenprofil (56 m bis 169 m)

Höhendifferenz

113 m

Gesamtanstieg

148 m

Gesamtabstieg

148 m

GPSies-Index 2,09


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
6,31 km
Geo-Koordinaten
165
Angezeigt
95 mal
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2 mal

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Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Rundkurs

6,31 km

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Beschreibung der Strecke

Der Weg beginnt an der Haltestelle „ Bornheim Rathaus “ der Stadtbahnlinie 18 .   Parkplätze befinden sich auf der anderen Seite der Bahn vor dem Rathaus. Wir verlassen den Bahnsteig in Richtung Köln über einen Fußweg. Nach ca. 200 m kreuzen wir die Straße Siefenfeldchen und benutzen den Stichweg hangseitig der Bahn. Nach weiteren 200 m führt links ein Fußweg bergan. Sowohl unten als auch oben müssen dafür einige Stufen überwunden werden. Oben halten wir uns rechts. Ca. 350 geht es nun links, rechts, links durch ein Gebiet mit mehreren Kleingärten. Dort, wo der Weg kurz abschüssig wird, biegen wir rechts in die Aeltersgasse ein. Ca. 100 m unterhalb dieser Einmündung führt links eine Treppe zu den Ausgrabungen einer Villa rustica , eines der vielen römischen Zeugnisse im Rheinland.

Nun folgt der Aufstieg um ca. 80 Höhenmeter. Typisch für das Vorgebirge sind die Wege, die von den Höhen direkt ins Tal führen. Gehen wir also die Altersgasse bergauf, am Ende ein paar Meter links und dann weiter bergauf durch die Lenaustraße und in der Verlängerung den Neuweg . Rechter Hand liegt ein Pferdehof und auch im weiteren Wegverlauf werden wir eine Reihe von Weiden mit Reitpferden sehen.

Nach weiteren 100 m kommt von rechts der Hohlweg Waldstaße . Wir schreiten die nächsten 400 weiter bergauf und erreichen den Aussichtsturm des Landschafts-Schutzvereins, „ Fietzeks Aussicht “. Noch weitere 7 m über die Stufen und wir befinden uns auf dem höchsten Punkt des Vorgebirges. Hier ist die einzige Möglichkeit von außen in die ehemalige Quarzsandgrube und das jetzige Naturschutzgebiet zu schauen. Weiterhin kann der Blick über Brenig und die anderen Vorgebirgsorte, über die Schornsteine von Knapsack und die Kühltürme des RWE bei Niederaußem nach Köln, weiter über die Hänge des Oberbergischem (Bergisch Gladbach), Siegburg bis zum Siebengebirge schweifen.

Die 4 Bäume am Eingang zum Turm sind ein sogenanntes „ Tor des Grünen C “.

Auf dem Grundstück auf der anderen Wegseite in Höhe des Turms sorgt eine kleine Schafherde (7 Tiere) für eine extensive Beweidung. Geringer Nährstoffeintrag, Erhaltung von strukturreichen Vegetationssäumen z.B. an den Brombeerinseln schaffen gute Voraussetzungen für die Ansiedlung von Bodenbrütern und wuchsschwachen Pflanzen. Direkt daneben liegt ein Wildkrautacker, der durch jährliches Pflügen und Neueinsaat einjährigen und üppig wachsenden Wildkräutern einen Lebensraum bietet.

Unser Weg führt uns an dem Wildkrautacker vorbei und wir biegen links in den Brombeerweg ab. Der Name verweist auf den hier vorhandenen Anbau von Brombeeren, aus denen der Brombeerwein „Rebellenblut“ gemacht wird. Rechts liegt die Hochzeitswiese der Stadt Bornheim. Frisch Vermählte können hier einen Baum pflanzen, der mit ihrer Ehe wachsen soll. Einige Paare haben in den Anfangsjahren ihren Baum auf dem kiesigen Grund nicht ausreichend gegossen; wir wünschen, dass ihre Ehe trotzdem weiter Bestand hat.

„Unklare Verhältnisse schützten die Natur“, ist man geneigt zu sagen. Die nächsten 700 m durchwandern wir ein Gebiet, das über 35 Jahre (1975 – 2011) lang Zankapfel zwischen Bergbau und der sich dagegen wehrenden Bevölkerung war. Vereine und Kommune haben damals Sperrgrundstücke erworben, viele Grundstücke blieben sich selber überlassen. Das Ergebnis ist eine kleingliedrige, sehr arten- und strukturreiche Landschaft. Nach Ende der Bergbaupläne entstand hier die Idee, durch gezielte Entwicklung eine Obstblütenlandschaft sich neu entwickeln zu lassen.

Nähere Informationen finden Sie unter

http://www.bund-rsk.de/die_projektidee.html

http://www.lsv-vorgebirge.de/html/obstbluetenlandschaft.html

Nach 300 m schwenkt der Weg nach rechts, nach weiteren 100 m nach links. Auf der linken Seite erkennen wir eine brombeerbewachsene Halde, die auch noch aus der Bergbauzeit stammt. Dahinter befindet sich eine weitere, aber kleinere Grube, die heute ebenfalls Naturschutzgebiet ist.

Nachdem wir die vom Tal kommende Essener Straße überquert haben, sehen wir links eines der vielen Grundstücke, auf denen neue Hochstämme, hier Kirschen, gepflanzt wurden. Ca. 200 m weiter knickt der Brombeerweg links talwärts ab. Geradeaus geht es zum ehemaligen Hotel und Ausflugsrestaurant Heimatblick, linker Hand liegt das ehemalige Restaurant Herrenhaus Buchholz.

Wir folgen noch 200 m dem Brombeerweg talwärts und biegen dann links auf einen Feldweg ab, der nach 100 m auf den Blutpfad , einen alten Pilgerweg, mündet. Die Heimatfreunde Roisdorf haben zur Namensgebung recherchiert. Nach 150 m liegt einer der beiden Weinberge auf Roisdorfer Gebiet. Wir nehmen den Weg rechts in Richtung Roisdorfer Oberdorf. Kurz vor dem Ortseingang schauen wir rechts etwas zurück und sehen eine filigrane Eisenkonstruktion auf einem aus dem Hang hervortretenden Unterbau. Hier handelt es sich um das Quellhäuschen einer Hangschuttquelle für die ehemalige Villa Anna mit einem aufgesetzten Belvedere (Pavillon mit schöner Aussicht).

Hangschuttquellen sind typisch für das Vorgebirge. Hier tritt versickertes Niederschlagswasser auf talseitig geneigten dichteren Bodenschichten (meist Ton) wieder aus. Diese Quellen dienten zur landwirtschaftlichen Bewässerung und wie hier bis ins 20. Jahrhundert teilweise auch als Trinkwasserquellen. Wegen Baufälligkeit hat man hier leider keinen Zutritt. Leider deshalb, weil zum einen die Konstruktion vom Ende des 19. Jahrhunderts wegen ihrer Leichtigkeit bewundernswert und zum anderen die Aussicht von dort ins Rheintal traumhaft ist. Weiter oberhalb in dem Buschgebiet liegt ein eiszeitlicher riesiger Driftschollenblock, der Donnerstein, der der etwas tiefer liegenden Straße ihren Namen gab.

Wir überqueren die Kreuzung Donnerstein/Südstraße und bewegen und weiter talwärts über die Schussgasse .   Am unteren Ende der Schussgasse erkennen wir das historische Gebäude der Roisdorfer Mineralquellen , die schon von den Römern genutzt wurden.

Nach 150 m, dort wo das Tor zur ehemaligen Villa Anna steht, biegen wir in die Annastraße ein, nehmen dann aber geradeaus den Feldweg, der alsbald links weiter talwärts führt. Nach 150 m gehen wir links. Dieser Feldweg geht in einen Pfad über. Wir kreuzen die Schussgasse und gehen den Pfad auf der anderen Straßenseite weiter. Nach 300 m, am Ende des Wegs gehen wir links und kommen nach einer Rechtskurve auf den Lößhohlweg Lindenberg , der als geschützter Landschaftsbestandteil unter Naturschutz steht.

Wir gehen aber links und kommen auf den Oberdorfer Weg , den wir rechts bergab gehen. Dort, wo das nette Fachwerkhäuschen steht, biegen wir links in das Ehrental ab. Hier geht es für 250 m steil bergauf. Das Ehrental beschreibt dann eine scharfe Linkskurve, wo wir aber rechts ab in den Blütenweg abbiegen. Nach etwa 200 m lädt eine Bank ein, den Blick über das Rheintal zu genießen. Unten im Tal erkennt man die Wolfsburg, eine Wasserburg aus dem 15. Jh., die auch dem Bach, den wir alsbald (300 m) überqueren, den Namen gab. Hier, wo der Blütenweg recht abknickt, sehen wir den zweiten Weinberg im Roisdorfer Bereich des Vorgebirges.

Nach einer langgezogenen Linkskurve nehmen wir den nächsten Weg rechts bergab. Vorbei an den Kleingärten stoßen wir nach 400 m wieder auf den Weg, den wir zu Anfang gekommen sind. 2 mal rechts, links die Stufen hinunter und wir befinden uns auf dem Weg neben der Stadtbahn damit fast am Startpunkt unserer Wanderung.

Die Wolfsburg liegt noch ca. 300 m weiter geradeaus.

Mehr Eigenschaften
hügelig  familiengerecht  wintergeeignet  fest  Fahrweg / Wirtschaftsweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 50°45.440' E 7°00.100'
N 50°45'26.437" E 7°0'06.052"
N +50.7573437 E +7.00168132

Koordinaten des Endpunktes

N 50°45.439' E 7°00.096'
N 50°45'26.388" E 7°0'05.782"
N +50.7573302 E +7.00160622

Weitere Infos unter: Link zu uns

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