Rennrad Tour Guyancourt Yvelines

Höhenprofil (1 m bis 359 m)

Höhendifferenz

358 m

Gesamtanstieg

8.506 m

Gesamtabstieg

8.491 m

GPSies-Index 128,87 ClimbByBike-Index 1.223,32 Fiets-Index 0,01


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
1.223,16 km
Geo-Koordinaten
43204
Angezeigt
5383 mal
Herunter geladen
384 mal

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Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Spaßfaktor
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Strecken-Beschreibung
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Einweg-Strecke

1.223,16 km

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hügelig  barrierefrei  geplant  GPS erfasst  glatt  Fahrradweg / Fahrradstraße  Straße 
sagt

Paris, 21.08.2011Endlich ist es so weit! Heute ist ein Event angesagt, das sich gewaschen hat: 1230 km mit dem Fahrrad - das ist ja mal eine Ansage! Ein dreiviertel Jahr Vorbereitung liegt hinter mir. Fühle mich gut und freue mich auf den Start. Etwa 5300 Radlern geht es wahrscheinlich ebenso. Schlange stehen bei 31 Grad macht ja jedem so viel Spaß! Um 18:50 Uhr geht’s für uns los. Jacky meint noch: „Nicht so weit vorne stehen wegen dem Gedränge!“ Nach den ersten km ist unsere Zurückhaltung vorbei - Überholen, Überholen, Überholen - es war einfach wie in einem Rausch! Wir sind in dieser Phase unserer Tour schon etwas leichtsinnig. Bei km 130 gibt’s die erste Verpflegungsstation. Zum ersten Mal Anstehen zum Kaffee fassen. Diese Zwangspause erwartet uns dann an jeder Station. Kaffee trinken, und weiter geht’s! Villaines-la-Juhel ist nach 220 km erreicht. Hier bekommen wir unseren ersten Stempel ins Logbuch. Es ist die schnellste Etappe unserer Tour. Auf diesem Teil stehen auch die meisten Leute am Straßenrand. Morgens um 03:00 Uhr werden die Radler noch angefeuert! Jung und Alt sind auf den Beinen. Man bekommt Wasser und auch Obst angeboten. Also einfach nur sensationell! Fougères ist nach 306 km erreicht. Nun sitzen wir schon 16 Stunden auf dem Rad. Astride hat uns Kaffee gekocht, und wir machen unsere Pause. Zu wissen, dass eine gute Seele im Hintergrund für uns da ist, wirkt schon sehr beruhigend. Hier muss ich meiner besseren Hälfte mal ein dickes Lob aussprechen: in letzter Zeit war ich viel mit dem Rad unterwegs und Einiges an Arbeit wurde klaglos von ihr übernommen. Über Nacht gibt es einen Wetterumschwung. Bei leichtem bis mittlerem Wind, 20 Grad Temperatur, rollen wir in Richtung Brest weiter. Tinténiac, km 360, Loudéac bei km 445, sind nun abgeradelt. Hier kommen uns die Ersten schon entgegen. Es sind die Starter, die um 16:00 Uhr ins Rennen gegangen sind. Die haben jetzt 750 km hinter sich. Chapeau! 24 Stunden auf dem Rad und uns geht’s gut. Wir entschließen uns zu einer längeren Ruhepause. Gegen 20:00 Uhr setzen wir unsere Fahrt fort. Etwa eine halbe Stunde später spielt das Wetter verrückt! Die Temperatur geht runter auf 10 Grad, Blitz, Donner und dann Regen: wie aus Kübeln kommt der runter! Wir haben aber noch Glück und finden einen Unterstand. Als das Gewitter vorbei ist, fahren wir im Regen weiter. Trotz Regenbekleidung ist alles superschnell nass. Was jetzt noch fehlt, ist Schnee! Viele steigen nun von ihrem Rad und geben auf. Bei km 510 stellt mein Garmin seinen Dienst ein und macht nicht mehr - Thema ist mir schon bekannt. Also während der Fahrt alles neu eingeben. Komme dabei von der Straße ab und lande im Graben - zum Glück erschrecke ich mich nur. Für dieses Teilstück benötigen wir 7 Stunden. Hier sind nun auch die Anstiege länger, und es soll so bis Brest weitergehen. Nach 37 Stunden und 620 km sind wir in Brest! Wir stempeln und legen uns auf eine Matte, um zu Schlafen. Astride weckt uns per Telefon. Nun ist die Rückfahrt angesagt. Ausgeruht treten wir in die Pedale. Die Rückreise ist nicht genau wie die Anreise, aber auch nicht leichter. Jetzt, am Tag, kann man die Gegend bewundern. Zurück in Loudéac, 150 km hinter Brest, treffen wir wieder Astride. Wir schlafen im Auto ca. 1 Stunde. Trinken noch einen Kaffee, essen etwas Warmes, ziehen frische Kleidung an und fahren weiter. Nun Radeln wir der zweiten Nacht entgegen. Regnen soll es heute nicht mehr – daneben getippt, Vollwaschprogram ist angesagt! Wir lassen uns aber nicht entmutigen und ziehen weiter. Einige Nebelschwaden lassen uns die Straße suchen. Obwohl es viele Hinweisschilder gibt, fahnden wir des Öfteren nach dem Weg. Wir haben Glück und bleiben ohne großartig falsch zu Fahren auf der Route. Um 03:21 Uhr, bei km 867, erreichen wir Tinténiac. Wir müssen noch mal eine Schlafpause einlegen, bevor es weitergeht. Fougères erreichen wir gegen 09:00 Uhr. Nun sitzen wir schon 62 Stunden auf dem Rad. Habe seit Antritt unserer Reise noch nicht die Toilette besucht, mache mir schon so meine Gedanken… An dieser Stelle möchte ich auch mal erwähnen, dass die Hinweise von Jacky in puncto Einreiben gut waren. Voltaren und Melkfett, echt super! 300 km liegen noch vor uns. Astride sagt gutes Wetter an. Und diesmal behält sie Recht. Villaines-la-Juhel, km 1009, Uhrzeit: 14:30. Der ganze Ort ist auf den Beinen. Ich frage nach, welcher Tag heute ist. Sonntag kann ja nicht sein, nein, es ist Mittwoch – aber wieso sind da so viele Menschen am Straßenrand? - In dieser Region hat das Fahrrad einen anderen Stellenwert als bei uns. Jung und Alt begrüßen uns und feuern uns immer wieder an. Habe mitunter Gänsehaut. Wir geben unsere zurückhaltende Fahrweise auf und lassen es nun mal wieder so richtig krachen! Mortagne-au-Perche, 79 schnelle Kilometer mit Rückenwind haben uns wieder weiter nach vorne gebracht. Immer noch sind 140 km abzuspulen. Wir verlassen Mortagne-au-Perche gegen 20:30 Uhr und es geht in die dritte Nacht. Nun lässt die Konzentration doch nach. Wir müssen eine weitere Pause einlegen. Dreux, km 1165, erreichen wir gegen 02:00 Uhr. Jetzt sind es nur noch 65 km bis Paris! Wir müssen nun auch noch gegen die Müdigkeit kämpfen, aber so ist das nun halt. Die letzten Kilometer ziehen sich wie Gummi… Nach 82 Stunden und 52 Minuten sind wir wohlbehalten am Ziel! 1230 km, 5300 Teilnehmer aus 53 Nationen, der jüngste 18 Jahre, der älteste 70 Jahre jung, und wir waren dabei! Nun muss ich noch meinem Freund Jacky „Danke!“ sagen. Ihm verdanke ich es, dieses Abenteuer so gut bestanden zu haben. Von seiner Erfahrung, es war seine dritte Teilnahme bei Paris-Brest-Paris, konnte ich gut profitieren. Wenn es euch mal möglich sein sollte, an diesem Event teilzunehmen: nur zu, jeder Tropfen Schweiß lohnt sich. Vielleicht 2015? Allez dann.

Verfasst am 29.08.11 15:23


sagt

Unglaublich waHNSINN, wenn ich mir den Altersschnitt der Biker auf den Bilder anschaue, kann ich beruhigt sagen '' ich bin noch nicht zu alt für sowas'' Der Altersschnitt lag wohl bei 60 oder ? NA klasse dann kann ich ja noch 15 Jahre Trainieren um sowas auch mal zu erreichen.Glückwunsch an Mathias und JAcky und den rest der BIKER sieser unglaublichen Tour.

Verfasst am 29.08.11 15:23


sagt

Glückwünsche für euch zwei. Wenn ich eine Medaille für seriöse sportliche Leistung auf hohem Niveau zu vergeben hätte, ihr bekämt sie.

Verfasst am 29.08.11 15:23


sagt

Phantastisch -Chapeau !

Verfasst am 29.08.11 15:23


sagt

Gratuliere dir Matthias und deinem Partner zu dieser grandiosen Leistung. Habe eure Fahrt mit Begeisterung verfolgt. Ihr könnt richtig stolz auf euch sein!

Verfasst am 29.08.11 15:23


sagt

Paris, le 21 août 2011Ça y est, le grand jour est arrivé ! Aujourd’hui c’est le départ d’une épreuve exceptionnelle : 1230 km à vélo. Un évènement que je prépare depuis maintenant neuf mois. Je me sens bien et me réjouis de prendre le départ. A mes côtés ils sont environ 5300 cyclistes qui doivent probablement être dans le même état d’esprit. Nous sommes alignés en file, il fait 31 degrés : quel plaisir ! Nous prenons le départ à 18 h 50 et Jacky me conseille de ne pas rejoindre les premiers rangs pour éviter les bousculades. Mais dès les premiers km, c’en est fini de notre retenue et dès lors nous dépassons tous ceux qui nous précèdent, emportés par notre enthousiasme. A ce stade de notre périple, nous sommes encore plutôt présomptueux. Au km 130, 1er arrêt ravitaillement : première file d’attente pour la pause-café. Ce sera pareil à chaque arrêt : on avale son café et on se remet en selle ! Nous atteignons Villaines-la-Juhel après 220 km de parcours : c’est l’occasion de faire tamponner notre carnet de route pour la première fois. C’est l’étape la plus rapide de notre tour, marquée par un public très nombreux au bord de la route qui n’hésite pas à encourager les cyclistes jusqu’à 3 h du matin ! Du plus jeune aux anciens, tout le monde se mobilise et on nous offre des boissons et des fruits : vraiment c’est génial ! Nous atteignons Fougères après 306 km et 16 heures passées sur le vélo. Astrid nous a préparé un café et nous faisons notre pause : sa présence nous est d’un grand réconfort. J’en profite pour adresser mes plus chaleureux remerciements à mon épouse qui, ces derniers temps, a repris à son compte bien des tâches qui m’incombaient, pendant que je faisais des kilomètres d’entraînement à vélo. Cette nuit-là, le temps change : un vent modéré se lève, il fait 20° et nous prenons la direction de Brest. Au km 360, nous atteignons Tinténiac puis au km 445, Loudéac, où nous croisons les premiers concurrents qui eux ont pris le départ la veille à 16 heures : ces coureurs ont déjà avalé 750 km. Chapeau ! Cela fait maintenant 24 heures que nous sommes en selle et le moral est bon. Nous décidons de nous arrêter pour une pause prolongée. Nous reprenons notre périple vers 20 heures. Une demi-heure plus tard, voilà que le temps se gâte sérieusement : la température dégringole à 10°, les éclairs et les coups de tonnerre se succèdent, et il pleut des cordes. Par chance, nous trouvons un abri. L’orage passé, nous poursuivons notre route sous la pluie. Malgré nos vêtements imperméables, nous sommes très vite trempés : il ne manque plus que la neige pour compléter le tableau ! De nombreux participants descendent de leur vélo et abandonnent. Au km 510, mon GPS Garmin tombe en panne et refuse obstinément tout service. Je connais la solution au problème : tout en roulant, je saisis à nouveau toutes les données du parcours, mais je finis par quitter involontairement la route et me retrouve au fossé ! Plus de peur que de mal, heureusement. Nous mettons finalement 7 heures pour venir à bout de cette étape. Il faut dire que c’est une partie où les côtes sont plus longues, et il en sera ainsi jusqu’à Brest. Nous arrivons à Brest au bout de 37 heures et 620 km. Le temps de faire apposer le tampon dans notre carnet de route et nous nous allongeons sur nos matelas de fortune pour dormir. C’est Astrid qui nous réveille par téléphone. C’est aujourd’hui que nous entamons le trajet retour. Bien reposés, nous nous remettons dans les pédales. Le trajet retour n’est pas tout à fait identique à l’aller, mais il n’est pas pour autant plus facile. A présent nous roulons de jour et pouvons admirer le paysage. Retour à Loudéac, à 150 km de Brest, nous rejoignons Astrid. Une petite heure de sommeil dans la voiture, puis un café et un repas chaud ; nous en profitons pour nous changer et continuons notre périple. Nous pédalons, la nuit tombe, la météo n’a pas annoncé de nouvelles chutes de pluie. Manque de pot, les prévisionnistes se sont plantés : il pleut à verse. Mais nous ne nous décourageons pas et continuons notre route malgré quelques bancs de brouillard qui nous compliquent la tâche. Malgré la très bonne signalisation du parcours nous avançons à coups de pédale comptés, pas toujours certains de suivre la bonne trajectoire. Par chance, nous ne nous écartons pas de la route à suivre et c’est à 3 h 21, au km 867 que nous arrivons à Tinténiac. Il nous faut une nouvelle pause-sommeil avant de continuer. Nous arrivons à Fougères vers 9 heures. Cela fait maintenant 62 heures passées en selle ! Depuis le début de notre périple, je n’ai pas été une seule fois aux toilettes, et cela me trotte dans la tête … J’en profite ici pour rendre hommage aux conseils de Jacky en matière d’onction : le gel Voltarène et la graisse à traire, c’est vraiment super ! Il reste 300 km à avaler. Astrid nous annonce du beau temps et cette fois-ci, sa prévision s’avère exacte. 14 h 30 - Villaines-la-Juhel - km 1009 : toute la localité est mobilisée. Je demande : « quel jour de la semaine sommes-nous ?» Ça ne peut pas être un dimanche, non, c’est un mercredi : mais pourquoi y a-t-il autant de monde sur le bord des routes ? Dans cette région le vélo a un tout autre statut que dans nos contrées. Jeunes et vieux nous saluent et nous encouragent sans relâche. Cela me donne des frissons par moment. Nous abandonnons alors notre style « pépère » de randonneurs et nous nous éclatons sur nos machines ! Mortagne-au-Perche, 79 km rapidement parcourus, vent dans le dos, nous ont permis de nous approcher du but final. Il reste cependant 140 km à dérouler. Nous quittons Mortagne-au-Perche vers 20 h 30 et nous attaquons la troisième nuit. A présent, notre concentration se relâche quelque peu. Il nous faut faire une pause supplémentaire. Nous atteignons Dreux, au km 1165 vers 2 h du matin. Plus que 65 km jusqu’à Paris ! Maintenant nous luttons contre la fatigue, mais cela n’a rien d’étonnant. Les derniers kilomètres semblent interminables. Après 82 heures et 52 minutes nous franchissons sains et saufs la ligne d’arrivée. 1230 km, 5300 participants de 53 pays, le plus jeune ayant 18 ans, les moins jeunes 70 ans, et nous en faisons partie ! C’est à présent le moment de remercier mon ami Jacky. Je lui dois en particulier d’avoir pu vivre cette aventure et d’avoir pu la boucler en aussi bonne forme. J’ai pu profiter de toute son expérience, c’était sa troisième participation à Paris-Brest-Paris. Si vous, à votre tour, voulez un jour participer à cet évènement, je ne peux que vous y encourager, chaque goutte de sueur en vaut la peine. Peut-être pour la prochaine édition, en 2015. N’hésitez pas.Für die französische Übersetzung, bedanke ich mich recht herzlich bei Michel Nimsgern.

Verfasst am 29.08.11 15:23


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Koordinaten des Startpunktes

N 48°46.601' E 2°03.587'
N 48°46'36.069" E 2°3'35.223"
N +48.7766861 E +2.05978430

Koordinaten des Endpunktes

N 48°47.125' E 2°02.501'
N 48°47'07.559" E 2°2'30.069"
N +48.7854332 E +2.04168593

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