Wanderung Mistelbach Upper Franconia

Höhenprofil (347 m bis 430 m)

Höhendifferenz

83 m

Gesamtanstieg

196 m

Gesamtabstieg

196 m

GPSies-Index 2,66


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
13,94 km
Geo-Koordinaten
220
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Rundkurs

13,94 km

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Beschreibung der Strecke

Von Mühle zu Mühle
im östlichen Hummelgau
Rund um die
Neuburg -
Fränkische Schweiz

 

Das Schick sa l d e r M ü h l en im östlich en Humme l gau

 

Schon seit langer Zeit nutzen Wassermühlen das Wasser von Bächen, Flüssen und Teichen als Antriebskraft. So konnten Mensch und Tier mit dem benötigten Mahlgut versorgt werden. Die Kraft des Wassers ließ sich für eine Vielzahl von Arbeiten einsetzen. Es gab Farb-, Papicr-, Linsen-, Ocker-, Loh- (hier wurde Eichenrinde für die
Gerberei bearbeitet), Öl- und Sägemühlen,
Schleifmühlen. Hammerwerke und Hammerschmieden. In den Mahlmühlen wurde das Getreide der umliegenden
Bauern gemahlen. Das war überwiegend Roggen, dann Hafer, Gerste und Weizen. Meist handelte es sich um klei- nere Mühlen und häufig betrieben die Müller nebenher
noch Landwirtschaft, um sich und ihre Familien zu ernähren. Moderne Mühlen, in denen die alten Holzmühlräder, Antriebswellen und andere Bauteile durch Eisen ersetzt wurden und in denen nach modernen Methoden, die aus Amerika und England kamen, gemahlen wurde, bezeichnete man als Kunstmühlen. Mit der Technisierung setzten sich die Großmühlen durch, die nicht mehr von den jahreszeitlich schwankenden Wassermengen der Flüsse und Bäche abhängig waren. Ein 1957 in. Kraft getretenes Mühlengesetz trug ebenso zum Mühlensterben bei. Es sah für die Stilllegung von Mühlen Abfindungen vor. Gelegentlich wurden aus den nicht mehr rentablen Mühlen gemütliche, idyllisch gelege-
ne Gasthäuser. Leider verschwanden aber auch viele Mühlräder im Laufe der Zeit, Mühlteiche und Radgruben wurden zugeschüttet, und nicht selten wurden die Mühlen ganz abgerissen. Heute erinnern oft nur noch Orts- und Bachnamen an den früheren Mühlenbetrieb.
L e ider ist ke in e d e r Mühl e n im ö s tlichen Humm e l ga u m e hr in B e tri e b. Di e Mühl e n ge h ö r t en über J a h r hundert e z um A llt a g d e r Menschen . Si e w a ren ein e n o tw e ndige Arb e it ss t ä tt e, wi e a ndere Handw e rksbetrieb e a uch. Oft war e n s i e technisch
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e raltet , e in wirt s chaftlich e r B e trieb nicht m e hr möglich. Die Arb e it w a r h a rt . D as Bild v o m ro m a nti s ch e n M üll e r s leb e n e nt s t a nd er s t , a l s e s kaum n oc h M ühlen ga b. S o ist v ers t ä ndli c h , da ss v i e l Wissen üb er di e Mühlen und d as Müller-H a n dwe rk einf a ch
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e rschwand. D es halb ist e s a uch schwieri g, ges icherte D a ten zu find e n . " Da s Wand e rn i s t d e s Müller s Lu s t ", sa g t e i n a lte s V olk s lied . Wandern Sie z u de n e h e malig e n W irkun gss t ä tt e n der Müll er und nehm e n Sie ein e n E indruck mit , wi e bedeutend und wichtig d i e Mühlen üb e r J a hrhundert e hinweg war e n .

 

Teufelsfelsen / Viertelstein

 

Die Herkunft des Felsens nahe dem Radweg bei Mistelbach konnte man sich lange nicht erklären. So entstand folgende Sage: Die Mutter zweier missratener Söhne bat ein Zwergenvolk.
den Teufel aus der Gegend zu vertreiben, weil dieser für das Fehlverhalten der Söhne verantwortlich war. Die Zwerge fanden den Teufel schlafend im Arzloch bei Mistelbach. Sie fesselten ihn am Boden und stauten den Bach, um ihn zu ertränken. Er wachte allerdings auf,
befreite sich und schleuderte den fliehenden Zwergen einen Felsbrocken hinterher. Dieser landete im Tal, wo er heute noch liegt. Seitdem wurde der Teufel in Mistelbach und im Arzloch nicht mehr gesehen. Die missratenen Söhne fanden zu einem ehrbaren Leben zurück.

 

F ink e nmü h l e

Die vom Hackersbach angetriebene Mahlmühle wurde erstmals 1441 erwähnt, ist aber schon vor 1793 stillgelegt worden.Ein Nachfolgebau. der nicht mehr exakt am alten Mühlenstandort errichtet wurde, fiel Anfang des 20. Jahrhunderts einem Brand zum Opfer, der durch den Funkenschlag einer vorbeifahrenden Dampflok ausgelöst wurde.

 

Po ppen müh l e

D ie e h e malige Mahl- und Schneidmühl e best an d s ch o n 1398 . S i e i s t vo r dem zwe it e n We ltk r i eg s till ge legt w or d en.

 

Steinmühle

Die Steinmühle wird 1419 in einem Lehnbuch erwähnt. Die zweigängige Mahlmühle und Ölschlagmühle wurde erst 1971 aufgegeben.

 

Abste che r Pe tt en dorf e r M ühle ( ca. S OOm)

Die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1398 berichtet, dass die Schneid- und Mahlmühle einem gewissen Fritz Mulner gehörte. Die Stilllegung erfolgte etwa 1972. Seit 1780 bis heute ist sie im Besitz der Familie Dörfler.

 

Tha l h le

Die Mahlmühle wurde 1536 von Nikol von Heerdegen erbaut (er ließ auch eine Burg auf dem Sophienberg errichten). Im 17. Jahrhundert lag die Mühle über Jahrzehnte wüst. Der Betrieb wurde endgültig nach dem 2. Weltkrieg ein- gestellt.

 

 

Fo r stmü hle

 

Die Mahlmühle, die vom Forstbächlein und von einem Mühlteich gespeist wurde, wird 1556 in Spitalrechnun- gen erwähnt. Die Stilllegung erfolgte um 1925.

 

Ge i ge nmühl e

 

                                         Geigenmühle oder Geigenreuther Mühle

Die vom Mistelbach gespeiste Mahl- und Schneidmühle wird bereits 1398 urkundlich erwähnt. Der Mühlbetrieb wurde 1954 aufgegeben.

 

Zeckenmühle

Die Mahlmühle, die früher auch Fichtenmühle genannt wurde, fand erstmals im Landbuch von 1398 Erwähnung. 1925 wurde sie mit einer Turbine ausgestattet und 1948 stillgelegt.

 

 

Schnörleinsmühle

In einem Lehnbuch von 1405 ist von der Schnörleinsmühle erstmals die Rede. Die Mahl- und Schneidemühle hatte 2 Räder mit jeweils etwa 3,50 Meter Durchmesser. Um 1956 wurde der Betrieb eingestellt. Am bachseitigen Anbau an das Wohnhaus erkennt man noch Spuren des Schneidemühlenbetriebs. Seit 1815 bis heute ist sie im Besitz der Familie Bär.

 

Sehen s würdigkeiten in der U mgebung

Evangelische Kirche Mistelbach

 

Das älteste Mauerwerk stammt aus dem
12. Jahrhundert. Besonders sehenswert

 

ist der Innenraum mit einem einzigartigen
Holz- Tonnengewölbe. Die Kirche ist nicht
immer aufgesperrt.

 

Kirche St. Marlen zum Gesees

Die ehemalige Wallfahrtskirche gilt

 

als eine der besterhaltensten Wehrkirchen
Oberfrankens.

In ihrer heutigen spätgotischen Gestalt stammt
sie aus dem 15. Jahrhundert. Sehenswert sind
die Wandfresken aus dem 15. Jahrhundert, der
Taufengel von 1767 sowie an der Innenmauer
der Kirchenburg das ehemalige Glockenhäuslein
von 1468 mit dem alten Glockenstuhl.

 

Hummelstube in Pittersdorf

Das kleine Museum zeigt einen vollständig ein-
gerichteten Gemischtwaren-Dorfladen und eine
in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts typi-
sche Wohnsituation.

(Führungen nach tel. Vereinbarung,
09201-351, Hummeltal- Pittersdorf, Dorfstr. 2)

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Koordinaten des Startpunktes

N 49°54.755' E 11°31.091'
N 49°54'45.338" E 11°31'05.479"
N +49.9125939 E +11.5181887

Koordinaten des Endpunktes

N 49°54.756' E 11°31.096'
N 49°54'45.412" E 11°31'05.788"
N +49.9126146 E +11.5182745

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